Tod durch Hirnblutung / Aneurysma

Dieses Thema im Forum "Leben und Tod im Krankenhaus, Umgang mit Sterbenden" wurde erstellt von NaLuSa, 28.04.2011.

  1. NaLuSa

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    Meine Großcousine ist vor 2 Tagen tot in ihrer Wohnung gefunden worden und heute haben wir das Obduktionsergebnis bekommen... tot durch Hirnblutung.
    Ich befinde mich noch in der ausbildung und habe noch keine Krankheitslehre gehabt, könnte mir jemand sagen ob sie leiden musste? im Inet find ich unterschiedliche Meinungen darüber, darüberhinaus haben wir von der Chefin erfahren das sie an Ostern Kopfschmerzen hatte, waren das erste Anzeichen? wie schnell tritt der Tot nach einer Ruptur eines Aneurysmas ein?
    Ich würd mich freuen wenn mir das jemand beantworten könnte und falls das Thema hier falsch ist bitte verschieben ich wusst nicht wohin damit.
    LG Nadine
     
  2. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

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    je nach größe geht es rasant
     
  3. Chris8421

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    Sie wird wohl nicht viel gelitten haben.
    Zuerst treten, je nach größe, Schlaganfallsymptome auf, danach verliert man das Bewusstsein...
    Mein Großvater ist damals innerhalb von weniger als 6 Stunden ins Koma gefallen. Ohne vorherige Symptomatik.
     
  4. Röntgenbär

    Röntgenbär Junior-Mitglied

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    Ob sie gelitten hat wird dir wohl niemand sagen können. Ich kenne fälle, das sind die Pat. einfach "umgekippt" und das wars dann, und ich kenne Fälle, da hatten die Pat. massivsten Vernichtungskopfschmerz oder waren (wenn nicht ansprechbar) zumindest motorisch äusserst unruhig.
    Man kann nur hoffen das ersteres der Fall war.

    Wie lange es von der Blutung bis zum Tod dauert kann man auch nicht sagen, wie Bachstelze schon schrieb: hier kommt es auf die Größe der Blutung an und wo sie sich befindet, z.B. Einbruch ins Ventrikelsystem oder nicht.
    Die Kopfschmerzen könnten schon ein Symptom gewesen sein, oder auch nur Zufall, war ja schließlich auch Wetterwechsel.
     
  5. ks nicole

    ks nicole Newbie

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    Hallo
    zuerst einmal möchte ich dir mein Beileid ausdrücken und nun zu deiner Frage.
    In meinem direkten Bekanntenkreis sind innerhalb der letzen fünf Jahre drei Fälle aufgetaucht.
    Die Schwetser meiner besten Freundin hatte am Abend über Kopfschmerzen geklagt, nach der Einnahme von Asperin gab sie an plötzlich alles doppelt zusehen sehr kurze Zeit ( Minuten) später viel sie ins Koma und wurde nach der üblichen Prozedur für Hirntod erklärt.
    Der Ehemann einer guten Freundin ging abends mit Kopfschmerzen ins Bett und wachte nie mehr auf.
    Der Ehemann einer Arbeitskollegin geriet in eine rangelei, bei der er einen Schlag gegen den Kopf erhielt welches das Aneurysma zum platzen brachte ( er wusste nichts davon). ER hat es überlebt und sich ziemlich gut zurück ins Leben gekämpft. Heute kann er sich an den Tag und auch an die nächsten Tage nach dem "Unfall" nicht erinnern.
    Ich denke es hat was mit der größe und dem Ort an dem es sich befindet zu tun, glaube aber das die betreffende Person nicht leidet.
    Liebe Grüße Nicole
     
  6. NaLuSa

    NaLuSa Newbie

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    Hallo herzlichen dank für eure Antworten, ich hoffe auch das es schnell ging aber so wirklich sagen kann man das nicht, wir kennen die Uhrzeit nicht wissen nur nach eigener Berechnung das es zwischen 8 und 11 Uhr passiert sein muss, als sie gefunden wurde hatte die Leichenstarre bereits eingesetzt.
     
  7. Moni83

    Moni83 Newbie

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    Hallo,

    ist nun schon eine Weile her,seit dieses Thema besprochen wurde,aber ich möchte gerne etwas dazu sagen. Ich selbst hatte vor 2 Jahren eine Gehirnblutung und hatte monate zuvor schon anzeichen. Die Nacht vor der Blutung habe ich mich alle 15 Min. übergeben. Meine Augen drehten völlig durch,war teilweise blind und meine Augäpfel schossen unkontrollierbar von rechts nach links. Schmerzen hatte ich keine. Es war unangenehm,weil man nicht weiss was los ist. Ich kenne natrülich nur meinen Fall,aber ich denke sie wird nicht groß gelitten haben. Sie wird ihr,genau wie ich,bewusstsein verloren haben und dann verstorben sein. Ich habe noch immer Aneurysmen im Gehirn. Damals hatte ich eine Notop,und noch immer panische Angst das es wieder passiert.
    Du hast mein Beileid.
    Lieben Gruß
    Moni
     
  8. NaLuSa

    NaLuSa Newbie

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    Danke für deinen Beitrag, mittlerweile hat es sich alles etwas setzen können, immerhin nach 5 Wochen langen hin und her, konnten wir sie am 31.5 endlich beerdigen.
    Doch der Kampf ist noch nicht ganz vorüber, in der letzten Juli Woche fahren wir zu ihrer Wohnung um diese Leer zu räumen, und ehrlich gesagt ich habe schon etwas Angst in ihre Wohnung zu gehen und dann die Stelle zu sehen an der sie verstorben ist...
     
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