Tipps zur Examensvorbereitung

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von Salamon, 28.03.2002.

  1. Salamon

    Salamon Gast

    Hi, anbei einige Tipps zur Examensvorbereitung

    Nachfolgend einige Tipps zur Examensvorbereitung, die sicher nicht jedermanns Sache sind, aber im Einzelfall vielleicht eine kleine Hilfestellung geben könnten.

    · Halte Deine Unterlagen zusammen! Schreib ein Datum auf Deine Mitschriften und nutze im Unterricht für jedes Fach ein neues Blatt - das erspart Arbeit. Hefte lieber vorläufig ein Schmierblatt zuviel ab, als hinterher ein Blatt zuwenig zu haben.

    · Nimm für jedes Fach auch einen gesonderten Ordner oder Schnellhefter oder trenne mehrere Fächer in einem Ordner deutlich voneinander ab. So verhinderst Du langes Suchen oder das Übersehen einiger Seiten.

    · Ordne einige Fächer nicht unbedingt so, wie sie im Unterricht besprochen werden. Nicht jeder Dozent unterrichtet nach Bereichen geordnet, das solltest Du aber tun! Ein Fach wie Krankenpflege lässt sich z.B. so gut einteilen: alle Prophylaxen zusammen mit Lagerungsmöglichkeiten und Techniken und Kinästhetik, Krankenkost und Sondenkost und Sondenarten, physikalische Therapie und alternative Medizin, Drainagen und OP-Pflege und Biopsien etc. (unverbindliches Beispiel !).

    · Schreibe im Unterricht alles mögliche mit, auch Sachen, die Dir unwichtig erscheinen. Später kannst Du vielleicht doch mehr damit anfangen und wenn nicht, kannst Du das immer noch verwerfen.

    · Setze Dich mit anderen zusammen, am besten mit zwei Leuten. Besonders gut ist, wenn zumindest eine der Person in der Parallelklasse ist und von anderen Dozenten unterrichtet wird, denn : andere Dozenten, andere Schwerpunkte und "Steckenpferde".

    · In der Lerngruppe solltet Ihr erst einmal eine Liste aller prüfungsrelevanten Fächer machen (auch Nebenfächer wie Dermatologie, Pharmakologie oder Mikrobiologie !). Mit Hilfe dieser Liste teilt Ihr dann die einzelnen Themen den Personen der Lerngruppe zu. Krankenpflege unterteilt man besten noch einmal separat in die einzelnen Techniken und speziellen Krankheitsbereiche, dasselbe kann man auch für Innere oder Chirurgie machen (z.B. Bluterkrankungen, Verdauungssystem, Herzerkrankungen etc.).

    · Jeder der Lerngruppe bereitet für sich und die anderen die zugeteilten Themen auf, schreibt also eine Zusammenfassung des durchgenommenen Stoffes (für die eigene und Parallelklasse !), evtl. auch noch Wiederholungsfragen und dazugehörige Antworten. Diese Skripte werden mit Überschrift und Inhaltsverzeichnis versehen, kopiert oder mehrfach ausgedruckt (handschriftlich bedeutet auch schlechtere Übersichtlichkeit !). Im Unterricht ausgeteilte Kopien, Photos etc. mögen als Anschauungsmaterial an sich sinnvoll sein, sollten aber in der Zusammenfassung möglichst nicht verwendet werden.

    · Die Gruppe trifft sich am besten 2x / Woche. Vor jedem Treffen bespricht man, was gelernt werden soll, damit man am Tag des Treffens nicht bei Null anfängt, sondern ein gewisses Grundwissen hat. Demzufolge verbringt man die restlichen Wochentage damit, selbst zu lernen, Skripte zu erstellen etc. Sinnvoll ist natürlich auch, sich in diesen Tagen von Freunden o.ä. abfragen zu lassen.





    · Wichtig: FREIZEIT ! Wer nur lernt und nichts anderes macht, ist sehr schnell übersättigt, lustlos, weniger aufnahmefähig. Erlaube Dir etwas, egal ob es das Pizza-Taxi zwischendurch ist, der Kinobesuch nach dem Lernen oder auch - schlicht und ergreifend - ein völlig freier Tag ohne irgendwelchen "Krankenpflegekram".

    · Vergiss über das bevorstehende Fragen nicht die Klausuren und Prüfungen, die jetzt stattfinden. Koordiniere Deine Examensvorbereitung so, dass Du zu den Zeitpunkten, an denen Prüfungen stattfinden, auch das jeweilige Thema vorbereitest.

    · Handhabe das Lernen wie das "damals" in der Schule. Beiß Dich nicht an einem Thema fest, dass Dir unverständlich erscheint, sondern erledige erst die Dinge, die Dir leichter fallen. Aber : Vergiss darüber das Unangenehme nicht völlig, sondern räume diesem ausreichend (!) viel Zeit ein.


    ©1999 | Irgendwo aus dem Internet von einer privaten Krankenpflegeseite - um eigene Anregungen ergänzt | Keine Gewähr für Inhalt und Richtigkeit.
     
  2. Mäuschen

    Mäuschen Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    11.03.2002
    Beiträge:
    126
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Salomon,

    ich finde das klingt alle sehr gut. Wirklich gut !!
    Ich werde mir das merken, hab es sogar ausgedruckt. Weil wenn ich nen Ausbildungsplatz bekomme, dann möchte ich auch gut sein....
    Deine Tipps könnten mir dabei helfen.


    Grüße
    Mäuschen
     
  3. Salamon

    Salamon Gast

    Hi,
    auch wenn ich mich gebauchpinselt fühle, so ist dieses Skript irgendwo im Internet von mir gefunden worden. Die Lorbeeren gehören dem Verfasser und nicht mir.
    Da er jedoch unbekannt ist und ich mich nicht bedanken kann freue ich mich um so mehr, dass er wenigstens einem neue Gedanken aufzeigen konnte.
     
  4. Salamon

    Salamon Gast

    Hi
    anbei ein außergewöhnlich guter Link für die schnelle Suche nach verlorenem medizinischen Wissen... :lol: :wink:
    http://www.m-ww.de/
     
  5. Skraal

    Skraal Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    17.05.2002
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    0
    Vom Sortieren nach Fächern kann ich nur abraten!
    Da geht die Sucherei dann richtig los!
    Mein Rat, für jedes Organ einen Ordner, wo dann alles reinkommt, was das Organ betrifft. Anatomie, Pflege, Pharmakologie, Chirurgie, Innere Med., Ernährungslehre, usw.
    Denn wenn man dann auf einer Nephrologischen Station arbeitet, bzw. dafür lernt, hat man alles beisammen.
    Dabei ist es auch kein Problem, im Gegenteil es ist sogar sehr lerneffezient, wenn man gewisse Dinge drei-, acht- oder 24-fach hat. Dank der modernen Technik, sind Kopien ja kein Problem mehr.
    Zudem sollte man wenn man auf einer Station arbeitet, die Dinge nachschlagen, die einem dort begegnen. Ohne sie großartig zu lernen einfach zu hause nochmal nachlesen, was das genau ist, was der Pat. hat, warum er welches Medi bekommt, usw. das bleibt hängen, außerdem bekommt man ganz neue Einblicke in das Wie und Warum dessen was man tut.
    Nur 20 min am Tag machen enorm viel aus, weil man das gelesene nicht wieder vergisst, sondern sich sofort wieder (beim arbeiten) damit beschäftigt.

    Noch eine andere Frage: Soll ich Dinge, die ich erarbeitet habe, hier verlinken?
     
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