Tipps & Tricks wie man einen Nachtdienst übersteht?

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von nierstein, 24.02.2011.

  1. nierstein

    nierstein Junior-Mitglied

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    Hallo liebe Kollegen!

    ich würd gern erfahren welche Strategien ihr im Nachtdienst habt, um nicht müde zu werden, wie haltet ihr euch fit?


    Danke im Voraus für alle Beiträge!
     
  2. irgendwo hatten wir das Thema schonmal, aber ich kann es nicht finden :-?


    manchmal hätt ich gern Nachtdienste im Klinikum, da gabs immerhin rund um die Uhr was zu tun - bei 12h beim Klienten, wo man gelegentlich keinen Laptop mitnehmen kann - wirds schwierig


    ich esse nachts nichts schweres - Obst, vielleicht etwas kleines Süßes und eine Brühe. Außerdem trink ich mehr als tagsüber. Ansonsten nehm ich mir immer was für den Kopf mit - Lektüre wie Rätsel, Bücher und Illustrierte oder was zum Basteln - auf der anderen Seite recherchier ich ganz gern fachliches.

    Ich habe das komplette letzte Jahr meine Hochzeit geplant und die Kleider selbst genäht - dafür waren die Nachtdienste top :D



    Was ich schwierig im KH fand war Medikamente für viele Patienten stellen - ich selbst hab das immer gleich zu Dienstbeginn erledigt, weil ich da geistig einfach noch am fittesten war.



    Untoter toter Punkt ist immer gegen 3-4Uhr - da hilft nur - Nase raus an die frische Luft und bewegen
     
  3. nierstein

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    das mit dem toten Punkt gegen 3-4 uhr kenn ich gut :-)

    wenn ich mal so eine müde phase hab, stell ich mein handy wecker, auf je stunde (bei sony er gibts 8 alarme, di eman eingeben kann)

    versuch mich viel zu bewegen, jede halbe stunde irgend ne gymn. übung,

    warum darf man laptop nicht mitnehmen?
     
  4. wir haben Versorgungen, wo wir uns den Raum mit dem Klienten die Zeit über teilen müssen - Lichtquellen und ewiges Getippel würde den Schlaf nunmal mächtig stören. Manche Kunden möchten es auch einfach nicht (aus Prinzip).

    Da gehts um so Geschichten wie Stromkosten (höhö ^^ - wir hatten das vor langer Zeit mal einer Mutter ausgerechnet, wieviel Strom so ein Schläppi 5-6h tatsächlich zieht - wir kamen nich mal auf 10 Euro im Jahr - fragt mich aber nicht, wo diese Berechnung herstammt :D das war ein freundlicher Kollege, der mit den Preisen des Stromanbieters und den verbrauchten kWh usw. um die Ecke kam *schmunzel*) oder darum, dass Angehörige die Befürchtung haben, man kümmere sich nicht sach- und fachgerecht um den Patienten, wenn man die Kiste an hat.


    Ich selbst brauche meinen Schläpp nachts u.a. auch zum Arbeiten (Pflegeplanungen usw.). Auch hat er mir im Dienst schon oft gute Hilfe geleistet (Fehlersuche bei einem Gerät >.< )



    Alarm stell ich mir auch - zum. wenn ich mich irgendwo in einen Stuhl oder auf eine Couch knubbel. Wirklich weggepennt bin ich noch nie - sobald ein Alarm von den Geräten ausgeht, steh ich sowieso wie ne eins ;)
     
  5. nierstein

    nierstein Junior-Mitglied

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    zur Laptop benutzung, ich kenne das auch! leider gottes gibt es diese komplizierte kunden mit wenig xyxy; auch ich habe ausgerechnet was mein lap verbraucht, es sind in den 3-4 h wo er evtl. ans netz muss nicht einmal ein cent! (mac, mit leiser tastatur!)

    sollte auch hier jemadn zu geizig sein, habe ich vorgeschlagen die kosten zu übernehmen :-) , dann war die diskussion zu ende,
    ausser dem kann man bei der kasse eine pauschale für strom bekommen, der eigentlich von beatmungsmaschienen etc pp evrbraucht wird

    das bedeutet in deinem fall, du starst den patient die ganze nacht an? :-))))) und garantierst eine lückenlose professionelle krankenbeobachtung , hö hö

    ich hab hier leider nur einen stuhl, udn muss mich bewegen, da lesen nach 1-2 h gar nciht mehr geht (augene gehen zu) kann ich auf mein laptop gar nicht mehr verzichten
     
  6. wir hatten das den Eltern letzendlich auch vorgeschlagen, hatten aber von Firma dann einen drauf bekommen, warum wir darüber diskutiert haben (in der Firma arbeite ich übrigens nicht mehr ;) )


    ich kenne eine Versorgung (lang lang ist's her), in der wir im Flur sitzen mussten - sowie auch eine, in der wir nur einen alten Holzstuhl hatten und unser Aktionskreis auf das Zimmer des Säuglings beschränkt war (inc. Kontrollbeobachtung der Eltern über den Balkon :( )

    Dinge gibts, die gibts eigentlich gar nicht.


    Wobei ich immer schaue, dass ich eine Möglichkeit finde, solche Ansichten zu verstehen. Ohne Empathie und über den Tellerrand gucken kommt man bei diesen Versorgungen nicht weit. Und ohne sich mit evt. Gründen zu beschäftigen, ist eine Diskussion ohne Grundlage unsinnig - Ideal ist es, wenn man sich in der Mitte trifft und Kompromisse schließt.



    Lesen ist bei mir nach 1-2h ebenfalls aus. Irgendwann ist die Konzentration weg und die Augen fallen, wie du sagst, zu.


    Ich hab zum Glück viele Hobbies, die ich mitnehmen kann auf Arbeit (Näh- und Stickkram, Mittelaltergebastel, Projekte, usw.).. ich habe momentan zwei Versorgungen, in denen der Nachtdienst recht angenehm ist - wir dürfen uns bei beiden im ganzen Haus bewegen, die Rechner können laufen und wir dürfen die Küche mitbenutzen (hat man auch nich immer)...
    sprich, ich kann mir da tagsüber auch was kochen oder warm machen :-)


    Das mit der Pauschale für die Gerätschaften wissen viele nicht, weshalb es selten beantragt wird. Wie so oft ...




    es gibt übrigens auch Tagdienste die sich wie Kaugummi in die Länge ziehen - auch da muss zwischendurch Selbstpflege her... 12h den Patienten "belustigen" ist nicht im Sinne des Erfinders - irgendwo muss man schauen, dass man sich selbst mal zurückzieht - und wenn es nur für 30 min ist.


    Ein idealer Monat besteht für mich aus 8 Tag- und 7 Nachtdiensten - damit kann ich gut umgehen :-)
     
  7. nierstein

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    ...zwar anderes Thema inzwischen aber trotzdem interessant:-)

    ich hatte durch die Freiberuflichkeit auch einige abenteuerliche Versorgungen,

    das beste war, ich hab einen stuhl bekommen und dann wurde das Licht ausgemacht, (nachtlicht!) und dann nicht einschlafen dürfen he he

    oder ich wurde mal 2 Etagen runtergeschickt, als ich auf die Toilette wollte,

    2 Etagen tiefer war irgend eine Gemeinschaftstoilette in dem Haus, dei Frau wollte bei Klospülungen sparen

    manchmal unglaublich aber wahr, dabei Kosten die Versorgungen xx xxx Beträge nur für die Pflege, die letztendlich auch von unseren Beiträgen (ironie) mitfinanziert wird

    ein arbeitgeber hat eigentlich die pflicht für seine mitarbeiter einen arbeitsplatz (und dieser ist nun mal auch in der häuslichen versorgung) zu gewähren der gewisse standards (warm, licht, sitzgelegenheit) hat
     
  8. Nierstein bei deiner letzten Aussage interessiert mich eine Quelle - guck mal ins Unterforum Außerklinische Intensivpflege - diese Frage wurde schonmal gestellt - was muss an so einem Arbeitsplatz für den AN "stehen", wie muss er eingerichtet sein?


    Eine Versorgung nehmen wir nur dann auf, wenn es räumlich/häuslich möglich ist. Wenn man schon Probleme hat, ein Pflegebett in der Wohnung unterzukriegen und die hygienischen Voraussetzungen nicht umsetzbar sind, ist die Überlegung auf eine Beatmungsstation/Wohngruppe für Heimbeatmung umzuschwenken naheliegend.


    Es muss für alle Beteiligten irgendwie machbar sein. Dazu gehören einfach auch die Gestaltung der Dienste. 12h können verdammt lang sein und sie sind ewig lang, wenn man davon 3 oder 4 oder gar 5 am Stück hat.


    Dass jetzt nicht immer tolle Stühle da stehen - Himmel - ich bin jung, ich muss nich den ganzen Tag oder die ganze Nacht auf meinem Hintern sitzen :D

    Ich persönlich begrüße es immer, wenn ein Wasserkocher da ist (nachts unheimlich wichtig!) den wir benutzen können und eine Möglichkeit, meinen Kram (Bücher usw.) abzulegen. (Du siehst, ich bin mit wenig zufrieden :-) ) Ich brauch sozusagen auf jeden Fall eine Arbeitsfläche - wenn ich schon nicht weiß, wo ich meine Patientenmappe hinlegen soll, dann muss ich nach einer Lösung mit den Angehörigen schauen.


    Oft ist es hilfreich, die ganze Familie in die Tages- und Nachtabläufe zu instruieren. Das soll nicht heißen, dass die einen Nachtdienst mit uns absitzen sollen - so ist es nicht gemeint. Es geht ums reflektieren und darum, Verständnis zu erlangen.

    Ohne Gespräche läuft einfach nix - Ich bin gestern mit Elisabeth zu einem anderen Thema auch wieder auf "Kommunikation" hängen geblieben. Ist elementar, unabdingbar, unverzichtbar.
     
  9. Julien

    Julien Poweruser
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    Grad bin ich froh, daß wir nachts zu dritt im Dienst sind und die Kleinen ständig was zu Essen wollen. Ich würd in eurem Job so gegen 3 Uhr spätenstens schlafend in der Ecke liegen...
     
  10. *lach* Julien das ist eine der Herausforderungen bei uns :D


    ich fand Nachtdienste im Krankenhaus ehrlich gestanden angenehmer - es war immer irgendwie was zu tun (allerdings war ich auch da alleine auf Station).

    Allerdings genieße ich es, in manchen Haushalten barfuß rumzutigern und mich auch mal hinfletzen zu können mit Buch und Tafel Schokolade in der Hand



    ich finde es übrigens erstaunlich, dass viele Pflegekräfte sagen, zwischen 2 und 4 fährt der Körper auf Notreserve - selbst als ich dauerhaft Nachtdienste absolviert habe, hatte ich das... und das obwohl wir alle so verschiedene Biorhythmen haben :-)
     
  11. Julien

    Julien Poweruser
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    Ist die Zeit zwischen 2 und 4 nicht auch die, in der die Körpertemperatur auf dem Tiefpunkt ist und der Mensch im Allgemeinen am tiefsten schläft?

    Fast alle meine Kollegen haben da ein tiefes Loch, selbst unsere Dauernachtwache. Schlimm wenn man dann nichts zu tun hat. Ach ja, wir sind auch zu dritt die ganze Nacht beschäftigt. Unsere Grazien trinken nicht immer so toll, da kann eine Mahlzeit pro Kind schon mal ne Stunde dauern (mit Körperpflege). Nimm das mal vier oder fünf und mindestens zwei Pflegerunden pro Kind und Nacht, und du brauchst keine Angst vor Beschäftigungslöchern zu haben ;)
     
  12. nierstein

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    vielen Dank für diesen Beitrag! (ähm der Beitrag von dem Kollegen aus der Heimbeatmung)Mit dir würde ich gerne zusammen arbeiten!

    Wie du schreibst sind viele elementäre Dinge dabei,

    bei Einigen gehts halt um schnelle Übernahme, Profitdenken (unterstell ich jetz mal) hopla hop
     
  13. nierstein

    nierstein Junior-Mitglied

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    nicht nur die Temp. geht runter, auch mal der Puls, vor allem aber die Wirbelsäule möchte sich entspannen was sie von einem bett um die uhrzeit kennt; deswegen kann ich allg. Beweg.übungen mit Anspannung/Entspannung empfehlen; sieht zwar doof aus von der Seite um 3 Nachts :-) aber beugt gut gegen Verspannungen und Müdigkeit vor

    ich selber mache nicht mehr wie 4 Nächte am Stück,

    es gibt seit Jahren eine Studie, die besagt das Nachtarbeit zu 60% anstrengender (auch wenn es einem nicht auf den ersten blick auffält) ist als Tagdienst
     
  14. manchmal ist es schon befremdlich, wenn ich einen Kollegen aus der Nacht ablöse und dieser mir - mit zeitlicher Verzögerung! - die Tür öffnet

    - das Gesicht zerknautscht, am Mundwinkel klebt ein kleiner Sabberstreifen -


    da ahne ich schon, dass dieser Kollege aus dem Nachtdienst eine Schlafbereitschaft gemacht hat - wenn ich dann noch ein völlig zerwühltes Sofa vorfinde, wird ein kleiner Teil in mir doch sehr grantig ^^

    (von solchen Kollegen haben wir u.a. Kotverschmierte Betten und Böden sowie mit Dekubitus versehene Patienten übernommen)... da weiß ich, es ist nicht gelagert worden, wenn ich mir den Steiß morgens angucke...

    sowas ist ärgerlich. Manche arbeiten ihre 3 Nächte im Monat leider "nur", um Geld zu verdienen... Wenn es mir persönlich nicht so gut geht, mache ich auch Dienst nach Vorschrift - allerdings übergebe ich morgens einen gepflegten, in gutem AZ befindlichen Klienten an den Tagdienst weiter (oder an die Nacht - je nachdem)...

    mir geht die Hutschnur, wenn in 12h nur 2 mal gelagert wird (grummel!) - es ist nicht so, dass ich ein Fan von Lagerungsplänen bin - gerade individuelle Lagerungen und Mikrolagerung bringen enorm viel - mehr, als alle 2h re-li - Lagerungen. Aber ist es denn zuviel verlangt?

    Wir haben alle Zeit der Welt - wir können vor allem Nachts mal in Ruhe das Lager aufräumen, Wäsche zusammenlegen usw. - bei einigen ist da Fehlanzeige. :weissnix:

    das blöde ist - das Gespräch mit dem Kollegen zu suchen ist fast nicht machbar - 3 Nächte im Monat - wann sieht man den nochmal? Da ich kein Freund vom Anschwärzen bin, bleibt sowas oft länger unausgesprochen. Kritik muss zeitnah kommen - allerdings kann ich morgens den Kollegen nicht noch 20min auf den Stuhl setzen und "kontrollieren", ob alles picobello ist (absoluter Blödsinn >.<)

    meine eigene Lösung dafür hab ich noch nicht gefunden.


    Hab übrigens noch mehr Beschäftigung genannt :D

    Haushalt machen *schmunzel* Wäsche ist echt was tolles - macht kein Krach, ist körperliche Betätigung...




    Julien ich nehme an, du kannst nach deinen Nachtdiensten gut schlafen :-) wenn man viel rüselt, ist man morgens meist kaputter... oder?!


    Nierstein ich habe eine zeitlang 8 Nächte am Stück gemacht - würd ich nie wieder tun ^^
     
  15. aquarius2

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    Das der Körper da auf Minimum runterfährt weiß ich aus leidvoller Erfahrung, mit einem Blutdruck von 80/60 mmHg und einer Herzfrequenz von 30 Schläge pro Minute, nein, das fand mein Doc auch nicht so toll, nun mache ich erst mal keine Nachtdienste mehr, als Alteisen mit 46 muss ich das auch nicht mehr haben:hippy:
     
  16. Aquarius ich hab zwar selbst nen niedrigen RR, aber das hab ich noch nich geschafft 8O

    wobei ich durch Eisenmangel und o.g. sowieso viel müde bin *zugeb* aber da ist es egal ob Tag- oder Nachtdienst.
     
  17. nierstein

    nierstein Junior-Mitglied

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    vielen Dank an die Beiträge! diese sind spannend und man kann Erkenntnisse daraus ziehen?!

    8 Nächte am Stück a 12 Stunden sind mir persönlich viel zu viel,

    Hut ab! vor vielen die es machen müssen, weil z.B. kein Personal da ist

    Hutschnur habe ich ja noch nie gehört - woher kommt diese Ausdrucksweise?
    was wir vllt. noch vergessen haben, das der Ciakardianrhytmus und der Insulinspiegel bei vielen Nachtdiensten durcheinander geraten, Gefahr von Diabetes?! Dazu gibts auch interessante Studien, Menschen die zu wenig bzw. schlecht schlafen, haben ein hohes/höheres Risiko....

    weitere Strategien für den Nachtdienst, wer bietet mehr :-) ?
     
  18. wenn ich es finde, bring ich auch den Beleg für erhöhtes Krebsrisiko bei Dauernachtwache

    *wühl*kram*buddel*




    Ich denke, wer weniger schläft (es ist wohl erwiesen, dass ein Nachtschichtler am Tag durchschnittlich 2-3h weniger schläft als im Normrhythmus) hat auch nicht mehr das beste Immunsystem. Der Körper regeneriert sich nicht mehr voll. Reserven werden angebrochen.

    Zu Zeiten, in denen ich viele Nachtdienste hatte, hab ich mich häufiger mit Erkältungen rumgeschlagen - ich kann zumindest für mich sagen, dass diese These zutrifft.

    Ergo - viel Obst mümmeln im Nachtdienst :-) Lüften - bei freien Kapazitäten sporteln ;)



    PS - ich find das auf meinem Rechner nicht mehr, aber google spuckt immerhin oberflächlich was aus:

    http://www.focus.de/gesundheit/ratg...beit-krebsrisiko-arbeitsplatz_aid_353153.html
    http://pressetext.de/news/030604046/erhoehtes-krebsrisiko-durch-nachtschichten/ auch hier beruft man sich auf Melatonin
    http://www.stern.de/gesundheit/gesu...chichten-steigern-das-krebsrisiko-604339.html



    PPS die Hutschnur such ich dir gleich :D


    guckst du da: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hutschnur&oldid=47017912 und da http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060710081747AAVF9ZR
     
  19. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Ich finde, daß es schlimmer wird je mehr man drüber nachdenkt.
    Wenn ich mich mit der Motivation hinsetze: " Das wird in jedem Fall vorrüber gehen, es sind nur.... Stunden," dann geht es mir persönlich im Nachtdienst besser.
    Denke ich darüber nach, wie mein Bett aussehen würde, dann wird das manchmal zu einer Folter.
    Mir hilft also am besten: " Auf keinen Fall beginnen darüber nachzudenken." Ich suche mir eine Beschäftigung, zb. den Schülerordner, an dem man weiter ausarbeiten kann oder ich benutze auch den Laptop und arbeite damit.

    allerliebste Grüße Fearn.
     
  20. Julien

    Julien Poweruser
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    Ich schlaf schon, sobald ich mein Bett nur erblicke *grins* Ich hab zwischen vier und sechs Nächten am Stück. Die Nacht ist hier 10 Stunden lang. Ich mag beide Dienste, Tag und Nacht. Zumindest bei uns sind die beiden grundverschieden. Tags viel Gewusel auf Station, viel Elternarbeit, Schüleranleitung etc., nachts Zeit sich selbst mit den Kindern zu beschäftigen, das Licht zu dimmen und für Ruhe zu sorgen, damit die Kids einen vernünftigen Tag-Nacht-Rhythmus haben. Es ist still, man hört jedes seltsame Atemgeräusch sofort und man hat Zeit für gedämpfte Unterhaltungen mit den Kollegen (Pflege der sozialen Kompetenz :D). Ich hab nur das Problem daß ich nicht vorschlafen kann und daß ich ein paar Tage brauche, bis ich wieder aus dem Nachtmodus raus bin.
     
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