Terminologie der Kardiologie

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von Rabenzahn, 02.07.2002.

  1. Rabenzahn

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    Terminologie Kardiologie

    Aberrant = abweichen, abweichend

    Ablation = Verödung von Reizleitungsbahnen bei EPU

    Absolut refraktär = Phase in der das Myocard absolut unerregbar ist.

    ACalternating current = Wechselstrom

    ACD = arteria coronaria dextra - rechte Koronararterie

    ACS = arteria coronaria sinistra - linke Koronararterie (Hauptstamm - unterteilt sich im Verlauf in den RIA und den rCX

    ACS = Akutes Coronarsyndrom

    Adams-Stokes-Anfall = Zerebrale Hypoxämie durch akute Herzrhythmusstörungen (bradycarde o. tachycarde oder Misch-Form)

    Akzelerierend = beschleunigend

    AP = Angina Pectoris

    Arrhythmie = ungeordneter Rhythmus oder Unterbrechungen eines normalen Rhythmus

    Artefakt = Kunstprodukt: durch technische Störungen hervorgerufene Veränderungen der EKG-Darstellung

    AV = Atrio-ventrikulär-...

    aVR/aVL/aVF = Augmented Voltage right arm/left arm/left foot = Goldberger Ableitungen

    Bradycardie = Rhythmus mit Herzfrequenz <60/min

    Capture beat = Normaler Kammerkomplex nach einer AV-Dissoziation - die Kammererregung wird über die normale Erregungsleitung "eingefangen"

    CMP = Cardio-Myopathie

    Couplet = 2 ventrikuläre Extrasystolen nacheinander (Paar)

    DC = direct current = Gleichstrom

    DD = Differentialdiagnose, differentialdiagnostisch

    Differente Elektrode = die ableitende Elektrode (im Gegensatz zum Nullpotential)

    Doppelrhythmus = Gleichzeitige Aktivität zweier Erregungszentren

    Ektopie = Nicht an typischer Stelle liegend; hier: nicht vom Sinusknoten ausgehend

    Heterotope oder ektope Erregungsbildung = Erregungsbildung außerhalb des Sinusknotens. Im Vorhofmyocard, AV-Knoten oder Ventrikelmyocard

    HI = Herzinfarkt

    ICR = Intercostalraum - Zwischenrippenraum

    Isoelektrisch = EKG-Kurve hebt sich nicht von der Null-Linie ab

    Junktional = verbindend - (av-junktional = aus dem Übergang vom Vorhof zur Kammer)

    KHK = koronare Herzkrankheit

    Lown = nach ihm ist die Klassifizierung der ventrikulären Extrasystolien benannt

    mV = Millivolt

    Nomotope Erregungsbildung = Erregungsbildung im Sinusknoten

    Paroxysmal = anfallsweise (plötzliches Auftreten einer Rhythmusstörung)

    Polymorph = Extrasystolen haben eine unterschiedliche Form und stammen aus unterschiedlichen Herden (polytop)

    Polytop = Extrasystolen stammen aus verschiedenen Herden und sehen verschieden aus (polymorph)

    Primäres Automatiezentrum = Sinusknoten (Frequenz um 70/min)

    R auf T- Phänomen = Fallen ventrikuläre Extrasystolen in die aufsteigende T- Welle ein, kann dadurch Kammerflimmern ausgelöst werden, dies wird als R auf T-Phänomen bezeichnet.

    rCX = Ramus circumflexus

    Re-entry-= Umkehrerregung, kreisende Erregung: Der Erregungsimpuls durchläuft das Reizleitungssystem und kehrt infolge bestimmter funktionell-anatomischer Bedingungen (zweite Reizleitungsbahn) an seinen Ausgangsort zurück um erneut eine kreisende Erregung auszulösen. Häufigste Ursache von Rhythmusstörungen

    Refraktär = unerregbar

    Relativ refraktär = Während des Ausklangs der Systole (aufsteigende T-Welle bis zum Scheitel = vulnerable Phase) sind Teile des Myocards noch absolut refraktär, andere sind bereits wieder, wenn auch nur durch starke Impulse, erregbar

    RIA = Ramus interventricularis anterior

    Sekundäres Automatiezentrum = AV-Knoten (Frequenz 40 - 60/min)

    SSS = Sick-Sinus-Syndrom

    SVES = supraventrikuläre Extrasystole

    Tachycardie = Rhythmus mit Hf>100/min

    Tertiäres Automatiezentrum = Ventrikelmyocard (HF 20- 40/min)

    Triplet = 3 ventrikuläre Extrasystolen nacheinander

    Vektor = gibt die Richtung der elektrischen Erregung an

    VES = ventrikuläre Extrasystole

    VT = ventrikuläre Tachycardie

    Vulnerabel = verletzbar (s. Relativ refraktär)

    WPW-Syndrom = Wolff-Parkinson-White-Syndrom
     
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