Tee bei Nierensteinen?

Dieses Thema im Forum "Nephrologie / Urologie" wurde erstellt von Rabenzahn, 05.05.2002.

  1. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hallo,

    ist Tee bei Nierensteinen nicht eher schädlich ? Tee in größeren Mengen kann ja wohl die Bildung von Nierensteinen begünstigen, oder ?

    Was sollen die Steinpatienten trinken, um die Niere gut zu spülen ?
     
  2. Ute

    Ute Poweruser

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    hi,

    Grüner Tee beugt Nierensteinen
    und Nierenbeschwerden vor. Grüner Tee unterstützt den Urinfluss.

    Rezept für Löwenzahn-Tee zum Ausspülen von Nierensteinen
    2 Eßlöffel geschnittene Droge mit 1/2 Liter kaltem Wasser übergießen und aufkochen,
    20 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
    Mit warmem Wasser auf 1 1/2 Liter verdünnen.
    Innerhalb von 15 bis 20 Minuten trinken.


    Zur Vermeidung einer erneuten Nierensteinbildung bedarf es einer Umstellung der Eß- und Trinkgewohnheiten. Damit lassen sich etwa 50% der Neubildungen vermeiden.

    Wer viel Milch trinkt und Milchprodukte konsumiert, leidet seltener an Nierensteinen. (Amerikanische Studie)
    Milchprodukte enthalten viel Kalzium. Da Nierensteine aus einer Kalziumverbindung bestehen, hatte man früher fälschlicherweise angenommen, mit einer kalziumarmen Diät die Bildung von Nierensteinen verhindern zu können. Tatsächlich erreichte man aber das Gegenteil, wie die erwähnte amerikanische Studie zeigt.
    Schuld daran ist die Oxalsäure, der zweite wesentliche Bestandteil von Nierensteinen. Das Kalzium aus der Milch vermag die Oxalsäure bereits in den Verdauungswegen zu binden, bevor sie schaden kann. Bei Kalziummangel findet diese Verbindung später in den Harnwegen statt, wobei Nierensteine entstehen.
    Doch Kalzium ist nicht gleich Kalzium. Bei den Frauen, die Kalziumtabletten schluckten, stellte die Studie ein etwas höheres Nierensteinrisiko fest. Vor oder nach dem Essen eingenommen, können Tabletten die Oxalsäure in der Nahrung offenbar nur unvollständig binden. Wer auf Kalziumtabletten angewiesen ist, tut also gut daran, diese immer nur mit dem Essen einzunehmen.
     
  3. dagmar

    dagmar Senior-Mitglied

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    Hallo Ute,
    hatte keine Ahnung. Pima jetzt weiß ich mehr.
    Dieser Löwenzahntee ist doch bestimmt auch vorbeugend zu empfehlen,wenn die Diagnose Nierenstein nicht feststeht oder hast du irgendwelche Nebenwirkungen oder Komplikationen beobachten können.?Wie lange muß man den trinken bis etwaige Nierensteine ausgeschwemmt werden?
    VG
    Dagmar
     
  4. Ute

    Ute Poweruser

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    hi,

    In den Kräuterbüchern finden sich verschiedene Rezepturen für die Anwendung von Löwenzahn bei zahlreichen Leiden.

    Zur Verbesserung des Allgemeinbefindens werden zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, entschlackende Löwenzahn-Kuren empfohlen. Vier bis sechs Wochen lang soll morgens und abends eine Tasse Löwenzahn-Tee getrunken werden.
    Bei Nieren- und Blasenleiden sowie Verdauungsproblemen, Kopfweh, rheumatischen und gichtischen Schmerzen wurde Löwenzahn-Tinktur verordnet. Die Tinktur wurde auch als fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Für die Tinktur muß der Saft aus Wurzel und Kraut mit gleichviel Weingeist vermischt werden.

    Quelle: (Pahlow)

    weiter:
    Löwenzahn ist das bei uns wohl bekannteste Wildkraut. Aus einer Blattrosette mit tiefeingeschnittenen, gezackten Blättern kommen von März bis Oktober die Milchsaft führenden hohlen Stängel hervor. Jeder Stiel trägt ein großes, gelbes Blütenkörbchen. In der Küche werden die zarten Blätter (Februar bis Mai), die Knospen, die Blüten und die Wurzeln (Frühjahr und Herbst) verwendet. Die Blätter sind vor der Blüte zarter. Sie enthalten viele wichtige Wirkstoffe, unter anderem Provitamin A, Carotin sowie die Vitamine C und B.

    Nebenwirkungen sind mir nicht bekannt, ich schau aber mal lieber nach im Netz !!!
     
  5. Suse

    Suse Senior-Mitglied

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    Hi !
    Stimmt es nicht, daß Bier hilft ??
    Gruß Suse
     
  6. Ute

    Ute Poweruser

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    salute!
    Die besten Gesundheitstipps für Mai

    Bier gegen Nierensteine & schütteres Haar

    Wenn die Temperaturen steigen, dann macht mancher gern tagsüber eine kleine Pause und erfrischt sich mit einem kühlen Bier. Und da stellt sich nun die Frage: Wie gut oder wie schlecht ist Bier eigentlich.für unsere Gesundheit? ln letzter Zeit haben ,sich Wissenschaftler, Mediziner und Ernährungsexperten mit dieser Frage befasst. Dabei sind viele positive Aspekte für das Bier zutage gekommen: :• Bier ist ein ganz besonders umweltsauberes Getränk. Das hat eine Studie an der Münchner Weihenstephan-Universität ergeben: Man hat Gerste und Hopfen an einem Autobahndreieck auf besonders belastetem Boden - zum Teil mit Klärschlamm - angebaut. Die Ernte war für den menschlichen Genuss nicht zumutbar, weil mit vielen Giften belastet. Davon braute man Bier. Und siehe da: Im Bier selbst gab es keinerlei Umweltschadstoffe. Sie wurden beim Gärvorgang gefiltert. Der Rückstand - Trub genannt - war voll von Giften. Was die Umweltbelastung betrifft, kann man Bier mit gutem Gewissen und ohne Angst trinken. •3 Großvaters Spruch „Bier ist flüssiges Vollkornbrot!" ist nicht übertrieben. Bier enthält die Vitamine B1, B2 und B6 für Nerven, Augen und Energie. Dazu kommen viele Mineralstoffe und Spurenelemente, die Hefe und der beruhigende Hopfen. •:• Der pH-Wert des Bieres liegt bei 6, also nahe am Neutralpunkt. Ideal für den Organismus. :• Bier regt den Kreislauf an und fördert die Verdauung. Bier ist stark harntreibend, spült kräftig die Nieren durch. Viele Ärzte raten ihren Patienten, die zu Nierensand und Nierensteinen neigen: regelmäßig ein heißes Wannenbad nehmen und Bier trinken. Das weitet die Harnleitergefäße und entwickelt eine Treibkraft, sodass Sand und Nierensteine abtransportiert werden können. :• An der Sporthochschule Köln hat man im Rahmen einer Studie festgestellt: Alkoholfreies Bier ist als Durstlöscher mit hochwertigen isotonischen Sportgetränken zu vergleichen, weil es nicht nur den Flüssigkeitsverlust deckt, sondern dazu auch den Bedarf des Organismus an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. :• Bier ist aber auch ein bekanntes Hausmittel bei Schilddrüsenüberfunktion. Wenn der Betroffene jeden Tag ein Glas dunkles Bier trinkt, dann wird damit die übermäßige Funktion der Schilddrüse gedämpft. :• Wer nach durchzechter Nacht einen verdorbenen Magen hat, der kann im Organismus oft allein schon mit einem Glas Bier Ordnung im Verdauungstrakt schaffen. •:• Wer abends Einschlafprobleme hat, dem hilft oft ein Glas Bier, genussvoll getrunken. Das ist allemal besser als ein starkes Schlafmittel. •:• Aber auch äußerlich angewendet kann Bier nützlich sein. Gegen schütteres Haar spült man nach dem Haarewaschen mit 1 Flasche Bier. Mancher Bierfan wird allerdings denken: Schade um das gute Getränk. Über all diese positiven Seiten des beliebten Gerstensaftes hinweg darf man aller dings nicht vergessen: Bier ist Alkohol. Im Übermaß getrunken ist es schädlich. Da belastet es den Kreislauf und die Leber. Und es macht dick, weil es den Appetit an geregt und- wie wir alle wissen - verantwortlich für den typi scheu „Bierbauch" ist. :wink:
     
  7. Ute

    Ute Poweruser

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    ich bins mal wieder...

    Bier senkt Nierenstein-Risiko

    Eine Wissenschaftler-Gruppe am Nationalen Gesundheitsinstitut von Helsinki hatte fünf Jahre lang nicht weniger als 27.000 Finnen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren untersucht, die zunächst keine Nierensteine hatten. Über 300 von ihnen litten jedoch einige Zeit später an dieser äußerst schmerzhaften Steinbildung. Die Teilnehmer der Studie waren Raucher und hatten sich an einem Lungen-Vorsorgeprogramm beteiligt. In einer umfangreichen Analyse wurden die Daten schließlich ausgewertet, die für Biertrinker einen durchaus angenehmen Effekt haben: „Jede Flasche Bier, die pro Tag konsumiert wird, reduziert das Nierenstein-Risiko um 40 Prozent“, folgerten die Wissenschaftler in ihrer kürzlich veröffentlichten Arbeit. Eine ähnliche Beobachtung hat übrigens auch eine Forschergruppe der Universität von Padua gemacht
     

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