Tätigkeiten in der allgemeinen Psychiatrie und Gerontopsychiatrie

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von Lucky13, 06.10.2010.

  1. Lucky13

    Lucky13 Newbie

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    Hallo zusammen :-) ..
    (hoffe ich habe den richtigen Bereich für mein Thema gewählt)

    und zwar habe ich eine oder mehrer Fragen.
    Wer kann mir genaue Tätikeiten im Bereich der allgemeinen Psychiatrie geben?

    Momentan arbeite ich in der Gerontopsychiatie (Demenz)
    der Bereich unterscheidet sich aber kaum von der normalen Pflege im Pflegeheim/Altenheim. Mir macht die arbeit spaß, ich kann einfach mit solchen Menschen besser als wie mit den Menschen die "klar" im Kopf sind.
    Jedenfalls da ich nun auch im Krankenhaus arbeite (Außeneinsatz)(was mir auch sehr gefällt!!!) möchte ich so etwas wie ein "Zwischen Ding" finden.

    Im Krankenhaus hat man meiner Meinung nach kaum Körperliche ansträngung, die man im Pflegeheim total hat
    darum gehe ich davon aus, das ich in einer allgemeinen Psychiatrie, weniger Körperliche ansträngung hätte und doch Psychiatrisch erkrankte Menschen um mich herum habe.

    klar ich kann ja auch ein Praktikum machen, aber da mein Examen kurz vor der Tür steht und ich einfach total neugierig darauf bin, würde es mich sehr interessieren wie es in diesem Bereich abläuft.
    Ich mach mir einfach total viele Gedanken wie es nach meinem Examen ausschaut und diese Richtung hat mich schon immer sehr interessiert.

    Steht mir auch die möglichkeit ohne Weiterbildung in einer Psychiatrie zu arbeiten? Oder "muss" ich dazu eine Weiterbildung zur Fachaltenpflegerin für allgemeine Psychiatrie absolvieren?

    Danke schonmal für eure Antworten :-)
     
  2. Schwester Rabiata 2

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    Kaum körperliche Anstrengung im Krankenhaus??? Dann komm uns mal besuchen...
     
  3. Susi_Sonnenschein

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    Hallo Lucky13,

    ich kann nur von meinem Psychiatrieeinsatz berichten und da muss ich sagen, gab es wenig körperlich anstrendene Arbeit (es sei denn, es musste ein Patient durch 5 Personen fixiert werden).
    Allerdings weiß ich nicht, inwiefern ein Altenpfleger (und du lernst doch Altenpflege, oder?) in einer Psychiatrie arbeiten kann, sofern es keine Gerontopsychiatrie ist.
    Ich hab dich außerdem mal in ein anderes Unterforum verschoben.
     
  4. kruemel85

    kruemel85 Junior-Mitglied

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    Hi Lucky13,

    Du kannst mit Deinem normalen Abschluß egal ob Altenpflegerin oder GuKP in der Psychiatrie arbeiten ohne zusätzliche Weiterbildung.
    Von der Ausbildungszeit ist der Inhalt der Unterrichtseinheiten genau der selbe.
    Du wirst auch in der Psychiatrie dich körperlich anstrengen müssen, es gibt auch viel psychisch Kranke die körperlich nicht mehr so fit sind, egal ob auf Geronto-Psychiatrie oder der Akut-Psychiatrie. Allerdings ist das Arbeiten in der Psychiatrie viel Kopfsache... Und damit muss man in dem Bereich klar kommen, Du wirst Fixierungen haben, wirst häufig mit Aggressionen in Kontakt kommen, und andere unangenehme Situationen. Aber auch in der Psychiatrie hast Du mit "Allgemeinkrankheiten" zu tun, sprich Du hast dort auch mit Infusionen zu tun, s.c. Injektionen, Verbandswechsel, auch Dekubiti, ab und an auch DK´s oder sonstiges was Du auch im Allgemeinkrankenhaus oder in einem Pflegeheim auch hast.

    Ich selbst arbeite in der Psychiatire, und mir gefällts ganz gut. Vor allem ist es ein gutes "Zwischending". Ich kann viel von der Pflege anwenden, VW, Hilfstätigkeiten, bei Zugängen legen, hast Deine Infusionen und Injektionen, richtest auch Deine Medis, hast vor allem einen sehr abwechslungsreichen Dienst, Hast Deine Aufnahmen zu machen mit den ganzen Formalitäten, und was ich total gut und wichtig finde, Du kannst Dir Zeit für die Patienten nehmen und Gespräche führen. Find ich ganz toll!!! :klatschspring:

    So, ich hoffe ich konnte Dir ein wenig Einblick in die Psychiatrie geben... Ach ja, Du kannst auch weitermachen zur Fachpflege und hast auch weitere rechliche Weiterbildungsmöglichkeiten...

    Griaßle Kruemel
     
  5. Lucky13

    Lucky13 Newbie

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    Danke für eure antworten :-) ich meinte auch nicht das man im krankenhaus nicht körperlich beschäftigt ist ;) aber da man im pflegeheim fast nur pflegesufen hat und von 6 bis 8 bewohner waschen muss mit transfer schlaucht es einfach total und das möchte ich einfach nicht ein leben lang machen. Meine erfahrung im krankenhaus war eben eine andere (ist ja auch von bereich zu bereich verschieden) soll sich da bitte auch niemand angegriffen fühlen. Also das hört sich schonmal sehr gut an :-) weil es auch sehr wichtig ist für die patienten zeit zu haben und das habe ich bei mir im heim einfach gar nicht. Habe auch keine ahnung wie ich jemals meine aktivierungsstunden zusammen kriegen soll. Also wir fixieren unsere bewohner auch aber ich nehme mal an in einer psychiatrie ist das dann auch wieder anders. Genau und nach so einem zwischending suche ich. Von jedem etwas. Gemischten altersgruppen, krankheiten ect :-) danke für die antwort und ja ich lerne altenpflegerin ;)
     
  6. flexi

    flexi Administrator
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    Hallo Lucky,

    leider ist dein Beitrag durch mangelnde Satzzeichen und Fehlende Groß- und Kleinschreibung so gut wie nicht lesbar.

    Kannst du daran vielleicht etwas ändern?
     
  7. JazzQP

    JazzQP Senior-Mitglied

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    Ich finde eine Gerontopsychiatrie nicht mit einem Altenheim vergleichbar...
    Es gibt dort nicht nur demente Patienten...auch Depressive, Schizophrene usw. also muss man sich selbst dort mit adäquaten Menschen unterhalten können... auch mit einem Dementen Menschen muss man sich wie mit einem klaren Menschen unterhalten können...
    Für mich ist das die perfekte Abwechslung...wir haben auch viel somatisches noch mit auf Station...wie Infusionen und Antibiosen, Verbände usw., Patienten die auf einer Somatik nicht führbar sind, kommen dann eben zu uns...Die Teamarbeit ist meiner Erfahrung nach viel intensiver..was ich auch sehr an unserer Station schätze...da kann jeder mal sagen...ach heute kann ich mit dem und dem nicht...kannst du mir helfen..das ist auf ner Somatik kaum möglich...da hat jeder seine Patienten und dann geht das Programm los...
    Auf einer Gero ist jeder Tag anders...
    Du hast recht, dass in vielen Pflegeheim kaum Zeit für die Bewohner ist...aber auf ner Gerontopsychiatrie ist der Pflegeschlüssel auch nochmal ganz anders...und somit steht auch mehr Personal zur Verfügung...

    Allgm. Psychiatrie ist für mich persönlich auch nichts...
    Von der Somatik kann ich nur aus unserem Haus sagen...Streß ohne Ende...die sind nur am Rennen...dann die OPs zwischendurch und Notfälle und und und...und dann noch an alles denken müssen...ist schon hart...und ich bewundere die, die das so gut wegstecken...
    Wir haben auch viel Streß...aber das ist halt anderer Streß...es ist aber meißtens immer Zeit für mindestens ein längeres Gespräch...Beschäftigung, Spaziergänge usw.
    Ich arbeite sehr gerne dort...aber jeder hat halt seine Vorlieben...
     
  8. Schwestaaa_Tabea

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    Ich habe jetzt seit einem Jahr mein Examen und arbeite seit dem im Bereich Gerontopsychiatrie und man kann dies auf keinen Fall mit einem Altenheim vergleichen. Man hat zum Beispiel auch mit älteren Patienten zu tuen, die unter Depressionen leiden, davon gibt es sehr viele ältere Menschen. Und Psychiatrie und Gerontopsychiatrie ist noch einmal ein sehr großer Unterschied. Kommt immer drauf an in welchen Bereich man in der Psychiatrie arbeitet, aber ich hab auch mal auf Akut Psychiatrie gearbeitet und da sieht man alle Facetten in der Psychiatrie von Depression, Schizophrenie zu Borderline und Drogenabhängigen Patienten und es stimmt, da hat man nicht so viel körperliche Belastung wie auf Gerontopsychiatrie oder im Krankenhaus. Außer man hat gerade eine Fixierung.
     
  9. Lucky13

    Lucky13 Newbie

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    Zuerst, tut mir leid, hab meinen Beitrag mit dem Handy getippt,hatte keine Zeit mehr irgentwelche Satzzeichen hinzuzufügen ;)

    Also ich weiß nicht
    Vielleicht ist es bei uns eine ewas andere Geronto, weil so arg unterscheidet es sich bei uns wirklich nicht. Wir haben auch Leute mit Delir Depressive ect u.a auch einige die Fixiert werden, aber auf den anderen "normalen" Bereichen sind einige Leute die in die Geronto sollten
    gibt es denn verschiedene Gerontos? Und eigentlich sind doch so ziemlich alle ältere Menschen depressiv und haben Psychische Probleme.
    Möchte jetzt nicht alle in eine Schublade stecken, aber ich finde der Großteil ist davon betroffen, es gibt doch niemanden der krank und glücklich zugleich ist und ansonsten kommt ja niemand in ein Pflegeheim/Altenheim ect

    Und was gibt es denn für verschiedene Bereiche in der Psychiatrie?
    Da gibt es ja z.b auch nur Bereiche für Suchterkrankungen und was noch alles?.. bin neugierig, sorry.. :verwirrt: :-) ..
     
  10. kruemel85

    kruemel85 Junior-Mitglied

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    Guten Morgen Lucky,

    Es gibt einige Bereiche in der Psychiatrie:
    Kinder und Jugendpsychiatrie, Suchtabteilungen (Entweder getrennt oder gemeinsam: Alkohol, Drogen, Medikamente, einige unterteilen sogar die Drogen), Akutpsychiatrie, Abteilung für chronisch psychisch Kranke, Gerontopsychiatrie, Depressionstation (gibt auch die Unterteilung für "Jüngere" und "Ältere" ab 65 Jahre), Borderlinestationen, Forensik, Heimbereiche, Außenwohngruppen, z. T. auch Neuro-Reha-Stationen, eine Station für körperlich und geistig behinderte Menschen, Kriseninterventionsstationen, extra Abteilungen für Schizophrenie und Psychosen, etc.... Die Latte ist ewig lang, jede Klinik bietet etwas anderes an und hat net alles.

    Griaßle
     
  11. JazzQP

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    Du solltest dich vielleicht mal informieren, was eine Gerontopsychiatrie ist...ich denke du arbeitest dort zur Zeit, dann solltest du dich vielleicht mal mehr mit den Krankheitsbildern und den Patienten an sich beschäftigen. Vielleicht mal Infos bei Ärzten einholen...
    Deine Aussage find ich gerade sehr Fragwürdig...
    Alte Menschen müssen nicht depressiv sein, genauso wenig wie jüngere...viele haben auch eine rezidivierende Depression...und das schon Jahre...genauso wenig müssen alle alten Menschen dement sein oder unter einer psych. Störung leiden...es müssen auch nicht immer demente Menschen in der Gerontopsychiatrie behandelt werden, denn es gibt auch "zufriedene" Demente.
    In ein Pflegeheim muss man nicht gehen, weil man krank ist, sondern weil man zu Hause nicht mehr allein zu recht kommt...z.B. durch Schwäche..das ist keine Krankheit...manche gehen freiwillig, damit sie nicht so allein sein müssen..
     
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