Tätigkeit als stellvertretende Stationsleitung niederlegen...

Dieses Thema im Forum "Rund um Tarif- und Arbeitsverträge" wurde erstellt von stephika, 22.06.2012.

  1. stephika

    stephika Newbie

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    Hallo zusammen.

    ich habe vor 2 Monaten die stellvertretende Stationsleitung in meinem vorherigen Team übernommen. Das ganze ist zum Test befristet für ein Jahr. ich fühle mich aber jetzt schon in meiner Rolle total unwohl.
    Ich habe mir das alles anders vorgestellt und möchte diese Leitungsstelle niederlegen. Mit meiner Stationsleitung habe ich schon gesprochen sie versucht natürlich mich zu überreden weiterzumachen.

    Nächste Woche möchte ich zur PDL gehen und ihr mitteilen dass ich meine Leitungsposition abgeben möchte.

    Nun meine Frage: kann sie mir vorschreiben wie lange ich noch in dieser Position weiter arbeiten muss ?? Mir geht es damit wirklich nicht gut und ich fühle mich total unwohl...

    Liebe Grüße
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Käme im Detail drauf an, was du da unterschrieben hast.

    Aber das wird sie wohl nicht tun, vor Allem wo es ja noch eine Leitung gibt. Nicht umsonst gab es eine Befristung um das ganze nochmal zu überdenken (beidseitig). Wenn du dir das also gut überlegt hast, mach dir nen Termin und besprich es.
     
  3. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

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    Zwei Monate sind meines Erachtens zu kurz, um in diese Position hineinzuwachsen. Von daher kann ich Deine SL verstehen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die PDL ebenso versucht, Dich in dieser Position zu halten. Vielleicht kannst Du durch eine Leitungssupervision o.ä. Hilfestellung bekommen. Aufgeben ist nicht immer die richtige Lösung.

    Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du gezwungen wirst, in dieser Rolle zu bleiben, wenn Du das nicht willst. Davon hat ja keiner was.
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Hast du einen Vertrag unterschrieben in dem die neue Position festgehalten ist?

    Ich denke, man sollte auf seinen Bauch hören und wenn der sagt: tut mir net gut, auch die Konsequenzen ziehen. Wie heißt es so schön in der freien Wirtschaft: der beste Schrauber ist net unbedingt die beste Führungskraft.

    Wir haben in der Pflege schon viel zu viele überforderte Führungspersonen in allen Ebenen. Ich habe die allergrößte Hochachtung vor Kollegen, die sich eingestehen können: passt net zu mir.

    Elisabeth
     
  5. hypurg

    hypurg Poweruser

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    PDL
    Die genaue Rechtslage dazu kann ich Dir nicht sagen, aber ich würde mal in Richtung Änderungskündigung weiterrecherchieren, falls Dir Probleme mit der Abgabe der Stelle gemacht werden. Ich interpretiere den Fall zumindest so, daß auch der Arbeitnehmer eine Position kündigen kann und innerhalb der Frist wieder in der alten Position arbeiten kann, sofern im Betrieb dann Verwendung für ihn da ist.

    Ich würde ehrlich gesagt niemanden überreden, in einer Leitungsfunktion zu bleiben. Könnte ich mir gar nicht verzeihen, wenn derjenige später emotional, psychisch oder wie auch immer wegen Überforderung erkrankt. Mich würde aber schon interessieren, woran es liegt - und was eigentlich die beruflichen Ziele sind...

    So sehe ich das auch. Am Ende tut man weder sich noch den Kollegen etwas gute - und es beweist wirklich Größe, wenn man konsequente Entscheidungen fällt.
    Und manchmal ist auch ein Ende mit Schrecken besser als der sprichwörtliche Schrecken ohne Ende....
     
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