Tabuthemen in der psychiatrischen Pflege!

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von anke2302, 17.05.2008.

  1. anke2302

    anke2302 Newbie

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    Hallo zusammen!

    Ich organisiere mit ein paar Kollegen einen Tag für alle Stationsleitungen in unserem Haus! Das Oberthema soll lauten: " Fachlichkeit in der psychiatrischen Pflege, gibt es sie wirklich oder ist es nur ein Gerücht"
    Das Unterthema lautet "Tabuthemen"
    Wir haben schon einige Ideen, z.B. Sexualität...Waum fällt es einer Krankenschwester oft schwer über eine Erektionsstörung als Nebenwirkung von Medikamenten mit einem Patienten zu sprechen?
    Oder Nähe und Distanz: Was passiert wenn ein Mitarbeiter zu intensive Kontakte zu Patienten führt (auch privat)
    Was fällt auch zu diesem Thema ein??? Vielleicht könnt ihr mir noch spannende Anregungen geben.
    Danke im voraus!
     
  2. kiki117

    kiki117 Newbie

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    Hi Anke !
    Wie wäre es mit dem Thema : nein zum Patienten? Darf man sich als professionelle Arbeitskraft eingestehen, wenn man mal "nicht kann" --> Es gibt einfach Patienten, zu denen man gar keinen Draht findet oder die einen als Pflegekraft auf Grund ihrer Erkrankung total auslaugen.
    Auf meiner derzeitigen Station habe ich Möglichkeit mich mit meinen Kollegen abzusprechen und ggf. Patienten aus meinem Arbeitsbereich in einen anderen abzugeben. Ich habe auf anderen Station schon erlebt, dass soetwas nicht gemacht wird.
     
  3. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Hm...ich arbeite ja nicht in der Psychiatrie, aber ein Freund von mir.
    Ist zwar kein Tabuthema, aber die hatten schon öfter Probleme mit Borderlinepatienten, die versucht haben das Team zu spalten oder eizelne Personen aus dem Team...
    Vielleicht wäre das Verhalten als Team gegenüber solchen Pat. ein brauchbares Thema...!?

    Sr. Schnecke:-)
     
  4. Pfl. David

    Pfl. David Junior-Mitglied

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    Was hälst du vom Thema "Gewalt in der Pflege"??

    1. Gewalt gegen Pflegekräfte
    2. Gewalt gegen Pflegebedürftige

    oder :

    "Verabreichung von Psychopharmaka - Wirklich immer notwendig??"
    Lg David
     
  5. anke2302

    anke2302 Newbie

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    Das sind alles gute Themen!
    Danke schonmal, für weitere Ideen bin ich dankbar!
     
  6. Friedrich

    Friedrich Junior-Mitglied

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    hallo Zusammen!

    @Schwester Schnecke:
    Menschen mit Borderlinestörungen spalten vermutlich gar nicht! Es ist eher so, dass sich das Team selbst aktiv an Menschen mit Borderlinestörungen spaltet.

    Friedrich
     
  7. tine&y.

    tine&y. Newbie

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    ...mal Friedrich zustimm:-)
     
  8. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Mal kurz OT...

    Hallo Friedrich!
    Du bist vom Fach (Psychiatrie)?! Gut, also ich kenne mich damit nicht so gut aus, kann nur das sagen, was mein Bekannter mir erzählt hat. Fakt ist, dass diese eine Pat. bei den anderen Kollegen aus der Pflege und den Ärzten Dinge (also Lügen) über meinen Bekannten erzählt hat, die ihn bei seinen Kollegen und Vorgesetzten haben schlecht dastehen lassen - sehr schlecht! Sie hat dann auch so darauf beharrt dass das stimmt und drauf gepocht dass etwas passiert, sodass Gespräche zwischen Pflegedienstleitung und meinem Bekannten und im ganzen Team stattgefunden haben. Also die hat wirklich einen Keil reingetrieben - zwischen mehrere Personen. Letztendlich war es so, das dieses Team wirklich gespalten wurde (oder sich selber gespaltet hat!?).

    Wie gesagt, kann es nur wiedergeben, wie ich es selber erzählt bekommen habe,

    Schwester Schnecke:nurse:
     
  9. spaybell

    spaybell Junior-Mitglied

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    Das Thema Nähe und Distanz finde ich sehr gut.
    Genau das ist es warum so viele von uns es nicht lange in ihrem Beruf aushalten . Ich selbst bin mal fast an einem Pat. Schicksal zerbrochen. Nicht schön. Habe aber ein Tolles Team um mich herum. Das kann nicht jeder sagen. Hilfestellungen sind da sehr hilfreich. Glaub mir. Das Bourn out kommt schneller als man denkt.
    Mfg spaybell
     
  10. Friedrich

    Friedrich Junior-Mitglied

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    A hat gesagt, B habe gehört, dass C gelogen hat . . .

    Hallo Schwester Schnecke!

    Die Geschichte mit den Lügen scheint ja alle Beteiligten mächtig beeindruckt zu haben. Dass "Leben inne Bude" ist, ist wiederum typisch für den Kontakt mit Menschen mit Borderlinestörungen - denn was immer sie auch sind - langweilig sind sie nicht.

    Nun zum Spalten:

    Erstens:
    Meine Äußerung zum Spalten muss nicht immer auf jeden einzelnen "Borderliner" zutreffen; man kann sie nicht ohne weiteres umformulieren zu "Borderliner spalten nie", denn dies wird vermutlich auch nicht stimmen, die Aussage bezieht sich auf den alten Standardvorwurf, dass Borderliner praktisch immer Behandlungsteams spalten, denn diese alte Saga - so neuere Erkenntnisse aus der DBT (Borderline - Therapie) lässt sich kaum aufrecht erhalten. Vielleicht spalten sie einfach nicht mehr und nicht weniger wie die so genannte "Normalbevölkerung" (die ich immer noch zu treffen hoffe)

    Zweitens:

    ist es unbequem, sich folgende Fragen zu stellen:

    Wie kann es sein, dass eine Patientin haltlose Äußerungen macht, und dies dann schon genügt, um einen Angestellten bei Kollegen und Vorgesetzten in schlechtem Licht da stehen zu lassen?

    Sind da etwa Vorgesetzte, die ihre Leitungsaufgaben (z. B. Fürsorgepflicht oder "in dubio pro reo") nicht erfüllen können? Dies wäre ja eine Bedingung, um mit Lügen so erfolgreich zu sein.

    Und wie ist es mit dem Teamgeist innerhalb der KollegInnen? Lassen sie einen integren Kollegen, der seine Loyalität, Professionalität, Nähe und Distanz, eigene persönliche und berufliche Grenzen usw. klar im Griff hat, einfach aufgrund einer Lüge fallen?

    Hat da etwa eine "Borderlinerin" marode Strukturen bei einer Leitungsposition und / oder innerhalb eines Teams treffsicher aufgedeckt? Dann hätte sie m. E. nicht gespalten, sondern eine bereits vorhandene Spaltung aufgedeckt.

    Desweiteren: Woher die Sicherheit, dass es wirklich eine Lüge war, was die Äußerungen der "Borderlinerin" betrifft? Kann dies wirklich sicher ausgeschlossen werden?

    Oder hätte die ungeheure Annahme, dass bei aller rationaler Betrachtung die Lüge letztendlich eine ungeheure Wahrheit beinhalten kann, die nicht bewusstseinsfähig ist ("meine Kollegen tun so was nicht, das hätte ich gemerkt") und durch Abwertung des schwächsten Gliedes der Kette um jeden Preis abgewehrt werden muss ("Man weis doch, dass Borderliner spalten")

    Letztendlich kann ich dass nicht beurteilen, schon gar nicht ohne umfassende Informationen aus der Distanz. Aber aus der Distanz kann ich solche unangenehmen Fragen stellen.

    Grundsätzlich kann es auch eine von den (m. E. sehr seltenen) spaltenden "BorderlinerInnen" gewesen sein.

    Hoffe, nicht verärgert sondern anders beleuchtet zu haben

    Lieben Gruß

    Friedrich
     
  11. Utopia

    Utopia Newbie

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    Hallo,
    Nähe und Distanz,
    da hätte ich mal eine Frage. Ich habe einen Kollegen, der einen Briefkontakt zu einem ehemaligen Patienten ( ist jetzt in der JVA )
    hat. Ist das überhaupt rechtens? ich weiß nicht was ich davon halten
    soll. Hat man nicht dadurch zu wenig Distanz zu dem Patienten? Auch wenn dieser nicht mehr auf Station ist, oder ist dieses Verhalten nur menschlich?
    Liebe Grüße
    Utopia:nurse:
     
  12. Lin

    Lin Poweruser

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    Wenn er nicht mehr auf der Station ist, ist er ja kein Patient mehr. Also hätte ich persönlich kein Problem damit.
    Ich würde es aus einer anderen Sichtweise betrachten. Wenn ich einen ehemaligen Patienten irgenwann beim Fortgehen treffe, und wie der Zufall es will, verlieben wir uns ... wäre es dann ein Problem?
    Ich denke, hier ist die Beziehung deines Kollegen nicht mehr die eines Krankenpflegers/Patienten, sondern eine private, freundschaftliche (oder was auch sonst noch). Und mich darin einzumischen, würde nicht in meinen Kompetenzbereich fallen :mrgreen:.

    Gruß,
    Lin
     
  13. jasper2

    jasper2 Newbie

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    Hallo.
    Was währe denn so schlimm an einer Krankenpfleger/Patient-Beziehung?
    Wir sind doch alle nur Menschen und logischer weise lernen wir Patienten kennen ...ist nun mal unser Umfeld.
    Kellner lernen Köche oder Gäste kennen,
    Direktoren lernen Sekretärinnen kennen und
    Franzosen lernen Französinnen kennen.
    gruß
    Jasper2
     
  14. Lin

    Lin Poweruser

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    Ist auch nicht schlimm, haben wir ja auch jeden Tag in der Arbeit :mrgreen:.

    Ich verstehe schon, was du meinst, auf einer "normalen" Station, wäre mir das auch egal - wo die Liebe hinfällt ...
    Aber in Utopias Fall handelt es sich um eine psychiatrische Einrichtung, da wäre ich schon vorsichtiger, wenn es sich um einen Pat. in Behandlung handelt.

    Gruß,
    Lin
     
  15. jasper2

    jasper2 Newbie

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    Hallo Lin

    Ich möchte eigentlich keinen Unterschied machen zwischen den Krankheitsbildern...es ist für mich egal ob Schizophrenie oder Blinddarmentzündung...deshalb würde ich mir nie von einem Krankheitsbild voschreiben lassen in wen ich mich "verlieben" darf und in wen nicht.

    gruß Jasper2
     
  16. Friedrich

    Friedrich Junior-Mitglied

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    Der kleine Unterschied

    Hallo Jasper2!

    Also, ich sehe einen kleinen aber bedeutetnden Unterschied zwischen einem Patienten mit Blinddarmentzündung und einem mit Schizophrenie (oder einer anderen psychischen Erkrankung):

    Im Allgemeinkrankenhaus kann man zu Recht davon ausgehen, dass die PatientInnen nicht grundsätzlich Beziehungsstörungen haben.

    In der Psychiatrie kann man - ebenfalls zu Recht - davon ausgehen, dass die PatientInnen grundsätzlich Beziehungsstörungen haben; denn frei nach Walter Kistner gilt: Ängste, Zwänge, Denkstörungen, Depression, Manie, Sucht usw. usf. wirken sich auf die Fähigkeit von Menschen auf, normale und gesunde Beziehungen zu haben.

    Desweiteren sind sehr viele Krankheitsverläufe in der Psychiatrie chronisch, so dass die jeweilige Störung eher einen großen Raum einnimmt und wiederholte Behandlungen oft die Regel sind.
    Den Blinddarm nimmt man in der Regel nur einmal raus - Schizophrenien haben aber nur in 13% der Fälle einen günstigen Verlauf.

    Für eine private Beziehung bedeutet dies, dass es entscheidend ist, ob der-/diejenige wieder PatientIn werden kann, nicht nur, ob sie / er es ist.

    Und die Gefahr besteht, dass die Beziehung dauerhaft durch ein Gefälle etwa in Bezug auf krank - gesund, Profi - Betroffene, Hilfebedürftig - Helferkompetenz usw. bestimmt ist. Dieses Gefälle in einer solchen Beziehung widerspricht jedoch zumindest meinen Vorstellungen von Partnerschaften, die in meinen Augen immer etas gleichberechtigtes auf Augenhöhe haben.

    Lieben Gruß

    Friedrich
     
  17. jasper2

    jasper2 Newbie

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    Hallo Friedrich!

    au backe

    mir fehlen jetzt wirklich die Worte!

    Das muß ich erst mal verarbeiten.
    Ich weiß noch nicht ob ich darauf antworte...villeicht hilft mir ja jemand.

    Jasper2
     
  18. dieEv

    dieEv Poweruser

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    OP
    Da bin ich aber froh, dass Friedrich das Thema so differenziert beleuchtet hat (in der Hauptsache bezugnehmend auf das Thema "Borderliner spalten").
     
  19. jasper2

    jasper2 Newbie

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    Hallo Friedrich!
    Ich habe lange nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen
    Aus pflegerischer und Deiner eigenen Ansicht scheint das zu stimmen was Du schreibst (obwohl ich diese Ansicht nicht teile)
    Aus Ansicht einer echt entstandender Beziehung finde ich Deine Ausfürungen totalen Quatsch.
    Wenn eine echte Beziehung entsteht, besteht die Beziehung nicht mehr zwischen Patient und Pflege... sondern zwischen Mensch 1 und Mensch 2 ...hat dann mit Beruf oder Berufung nix mehr zu tun,und ich glaube, eine Beziehung ist zu komplex um darin nur das zwangsläufig vermutete helfer- hilfbedürftige(r)- Muster zu finden, denn siehe da, wenn der eingeengte blick auf die Störung durch die kraft der Liebe sich öffnet, betritt man einen wesentlich grösseren Raum.
    ich bin übrigens, um mich mal zu outen, seit 10 jahren mit einer mal früher ganz schön durchgeknallten Frau zusammen und weiss inzwischen, dass Schizophrenie nicht nur einen, was auch immer das heissen mag, "günstigen Verlauf" haben kann, sondern heilbar ist. auf einer psychiatrischen Station allerdings leider noch nicht.

    Gruß
    Jasper2
     
  20. Friedrich

    Friedrich Junior-Mitglied

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    Lob und Tadel

    Hi dieEv!

    Danke für das Lob!

    Hi Jasper2!

    Habe Ja auch von erheblichen Gefahren gesprochen - und dabei bleibe ich auch.
    Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese Gefahr oder dieses Muster auf jeden Einzelfall zutrifft. Von der anderen Seite betrachtet würde ich auch behaupten, dass nicht jede Beziehung zwischen Pflegekräften (oder auch [anderen] Therapeuten) und Patientinnen / Patienten prinzipiell problematisch ist. Allerdings ist die Gefährdung hoch, wenn eben auch nicht 100%.

    Von den wenigen, die mir bekannt sind, ist jedoch keine hilfreiche dabei, dafür aber - in der Regel für beide - viele erheblich schädliche.

    Desweiteren kenne ich wiederum Beziehungen von Patienten und Patientinnen untereinander, auch von solchen, die wir beziehungsgestört oder gar beziehungsunfähig halten, die sich über Jahre - und damit länger als vermeintlich gesunde innerhalb des Personals - als hilfreich erweisen.

    Ich will sowieso niemandem etwas vorschreiben und über keine Beziehung urteilen, denn das steht mir gar nicht zu. Letztendlich will ich nur Dinge zu bedenken geben.

    Lieben Gruß aus der Nachtwache

    Friedrich
     
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