Tabuthema "Wachhalter" bei Endlosdiensten

Dieses Thema im Forum "Pharmakologie" wurde erstellt von Elfriede, 03.04.2014.

  1. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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    Als Wachhalter bei Endlosdiensten?
    Ist da was dran?
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ritalin??

    Nein! Gibt zwar Anwendungsmöglichkeiten für das Zeug (gefährlich genug...), aber "nur" für lange Dienste ... abgesehen davon, dass da Preis/Nutzen kaum im Verhältnis stünde - was genau würdest du dir davon versprechen?
     
  3. hexe1070

    hexe1070 Junior-Mitglied

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    Ich hab von meiner Tochter erzählt bekommen ( die nen "Anwender" auf ner Party reanimiert hat) dass das Zeug bei Studenten ziemlich bleliebt ist/war (ca vor zwei Jahren) um in stressphasen längere aufmerksamkeitszeiten zu erzielen.
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich glaub, hier wäre der Ironiebutton angebracht gewesen. Nicht das das jemand als Tipp ansieht.

    Elisabeth
     
  5. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Äh, nee - keine Ironie.

    Es gibt Anwendungsmöglichkeiten die gefährlich genug sind, aber es nur für lange Dienste zu nutzen ... da ging der Satz noch weiter ... hier steht der Nutzen zum Preis (im übertragenen Sinne) in einem schlechten Verhältnis.
    Also: NEIN!

    Ich werde demnächst deutlicher schreiben ;D
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das halte ich ganz klar für einen Mißbrauch. Ich bezweifele ernsthaft, dass dir irgendein seriöser Arzt das Medikament für diesen Zweck verordnen wird. Da tun sich für mich wahre Abgründe auf wenn ich mir überlege, dass das überhaupt jemand in Erwägung zieht.

    Gibt es wirklich Kollegen, die dies machen?

    Elisabeth
     
  7. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo Elfriede,

    was verstehst du unter "Endlosdienst"?

    Auch wenn ein Dienst einem "endlos" erscheint, so ist er doch endlich!

    Statt STOP!! zu sagen und Grenzen zu setzen, so ein Zeugs zu nehmen, kann nicht der Lösungsvorschlag einer Fachkraft zur Selbstpflege sein:(

    Ich hoffe wirklich, dass die Frage ironisch gemeint war.

    LG opjutti
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    #8 -Claudia-, 04.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2014
  9. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Habe ich bisher in meinem Umfeld in den Kliniken, in denen ich bisher gearbeitet habe, noch nicht erlebt. Substanzmissbrauch ja (Im Sinne von habe ich mitbekommen bei wenigen Kollegen), aber nicht primär dafür um lange Dienste durchzustehen.

    Im Studium ist das leider ganz anders. Angefangen von harmloseren Substanzen wie z.B. Baldrian, bis zu Betablockern und ganz vereinzelt auch mal Methylphenidat wird vor Prüfungen oder während der Abschlussarbeit, schon mal auf "Doping" gesetzt.

    Das sind wie gesagt nur persönliche Erfahrungen, die ich keinesfalls verallgemeinern will.
     
    #9 mary_jane, 04.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2014
  10. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Abgesehen davon, dass Kaffee echt ausreicht
    ich wüsst nicht mal wie ich problemlos da dran kommen könnt (als Nichtstudent, Nicht-was-auch-immer)
    Ist das Medikament auf Station vorrätig - wär es im BTM-Schrank mit all den Schwierigkeiten, die das beinhaltet.
     
  11. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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    @ -Claudia-
    Illegale Beschaffung ist kaum notwendig.
    15 Min. Gespräch, 3o Min. Testbögen, 1Wo. später noch einmal 15 Min. Gespräch und schon geht man mit seiner
    ADS-Diagnose und einem gelben Rezept nach Hause.

    @ Elisabeth
    Ich denke, dass es in jeder Gegend einen s.g. "Doc Hollyday" gibt. Wenn desses "Hobby" gerade ADS ist, werden
    dort auch genug Kollegen die Quelle nutzen.

    Leider keine Ironie.
     
  12. annimaus

    annimaus Newbie

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    Das zählt sicher zum Thema "Drogenmissbrauch" und damit ist man arbeitsunfähig.
    Also wenn die Dienste wirklich ständig endlos erscheinen und man über solche Methoden nachdenkt, würde ich lieber über eine andere Stelle/Station nachdenken
     
  13. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Sprichst Du hierbei von selbst gemachten Erfahrungen?
    Irgendwo weiß ich immer noch nicht wohin das führen soll
    Primär ist die Frage ob es in großem Umfang Pflegekräfte gibt, die um lange Dienste durchzustehen BTM-missbrauch betreiben.
    Missbrauch - auch in dem Sinne, dass sie sich ein Medikament verschreiben lassen, dabei vortäuschen es krankheitsbedingt zu benötigen.
    Ist dies ein großes Tabuthema unter Pflegenden?
    Kann es bislang nicht erkennen. Falsche Zielgruppe?
     
  14. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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  15. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Es gibt da auch noch strafrechtliche "Probleme".

    BtMG - Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln
     
  16. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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    Q E D
    Was zu beweisen wäre.
     
  17. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Du scheinst das recht locker zu sehen, oder täusche ich mich?
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich denke eher, dass Elfriede uns auf eine unheilvolle Entwicklung aufmerksam machen will. Der Umgang mit der Diagnose ADS gilt mittlerweile als sehr umstritten. Siehe hierzu auch die Beschreibung, wie schnell da diese Diagnose gestellt wird.

    Elisabeth
     
  19. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Es ging hier doch nicht darum, ob Elfriede wohl Abhängigkeitspotential hat.
    Es ging darum, ob Ritalin eine Möglichkeit ist, "Endlosdienste" besser durchzustehen und einen wach zu halten.

    Das Ritalin und auch andere Medikamente von allen Bevölkerungsschichten missbraucht werden, ist denke ich jedem klar. Und das es Hausärzte gibt, die schnell mit Rezepten (und auch AUs, nicht...) an der Hand sind, wo ein andere Arzt anders regaieren würde, auch.
    Und das es bei illegalen und legalen Medikamenten Beschaffungskriminalität gibt, ebenfalls.

    Ich denke, darüber müssen wir uns nicht auslassen, das führt ja zu nichts...
     
  20. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Da man nie weiß wer hier mitliest..
    ..man könnte es auch als Anleitung sehen, ganz klare Abgrenzungen dazu - die les ich leider nicht.
    Mit "was zu beweisen wär" verbinde ich eine lockere Einstellung zur Problematik, die ich absolut nicht teilen kann.
    Sollte das eine Fehlinterpretation sein, nur her damit.
    Elfriede schreibt in der Vergangenheitsform, von Fehlern, es wär doch ganz gut auch auf diesen Punkt einzugehen.
    Ist es falsch Anmerkungen aus dem Strafrecht zu machen um darauf hinzuweisen (wie schon erwähnt, offenes Forum, mitlesen kann jeder)?
    Was ich auch nicht ganz verstehe...sind es Vermutungen über die hohe Anzahl von Kollegen (5-10% wurden genannt), oder gibt es ganz konkret was, wie Medikament gesehen, Kollege bei Einnahme beobachtet?
    Das es ein zunehmendes Problem ist - bestreite ich nicht. Aber wie wird damit umgegangen?
    Habe damit aber bisher persönlich noch keine Berührungspunkte gehabt. Was vermutlich auch daran liegt, das mir naheliegendes nicht so auffallen würde.
    Kennt man hingegen typische Anzeichen, nimmt man sie anders wahr.

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