Tabletten stellen im Examen

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von Alisa, 08.10.2005.

  1. Alisa

    Alisa Newbie

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    hallo,
    Habe ca in einem halben Jahr praktisches Examen....
    Meine Frage: Wenn ich die Tabletten stelle für meine Pat im Examen, muss ich ja auch darauf achten, wann er sie einnehmen muss. Vor oder nach dem Essen. So wird das auf Station ja nicht so eng gesehen...
    Aber wie soll das gehen im Examen, wenn der Pat. morgens schon 10 Tbl. bekommt. Muss ich die alle nachsehen? Ist das nicht zu zeitaufwendig im Examen selber? Nur vorher nachschauen geht ja auch schlecht, weil man nicht weiß, welche Pat. man bekommt.
    :knockin:


    Kann mir einer helfen? Wie habt ihr das gemacht?
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich hab zwar keine Antwort, kann mir aber einen Kommentar (der nicht für Alisa gedacht ist) nicht verkneifen:

    Es ist ein wunderschönes Beispiel für eine realitätsferne Ausbildung nebst Prüfung. *fg*

    Elisabeth
     
  3. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Halli Hallo Hallöle

    Tachchen!


    In der Regel, jedenfalls kenn ich das so, bekommst du die Patienten mit einem großen Zaunpfahlwink schon vorher gesagt.....
    Zu den Tbl. :
    Du musst dich eh vorher genau darüber informieren was der Patient einimmt, von meiner Prüfung aus kann ich sagen ob vorher oder nachher, da hat keiner drauf geachtet, ich weis allerdings nicht wie es sich verhält, wenn der Patient seine Medikamente nicht selbst einnehmen kann. Ich hatte nur drei Paraplegiker mit LWK Frakturen :P


    Greez

    Dennis :D
     
  4. kumberja

    kumberja Newbie

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    hi!

    sorg einfach dafür das der pat. die tbl vorher bekommt bzw das sie auf dem nachstchrank stehen und das es abgehakt ist.. schon haste ein problem weniger... :-) falls du dem pat, währden deiner prüfung das frühstück bringtst, einfach nochmal auf die tbl hinweisen und falls der pat. nicht in der lage ist sie selbst einzunnehmen, unterstützen.

    gruss kum
     
  5. sisterNic

    sisterNic Stammgast

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    Hallo liebe Kollegen,

    Tabletten stellen musste ich im Zwischenexamen schon, und zwar für alle Patienten für den kompletten Tag.

    Dazu sollte man wissen, wie sie wirken bzw.welche NW sie haben, und wofür der Pat.sie bekommt.

    Denn verabreicht man einfach so die Tabletten,die da stehen,ohne sie zu kontrollieren,wird unweigerlich irgendwann die Frage kommen, ob man weiss,was drin war.

    Natürlich auch,wie man sie verabreicht (ist über PEG z.B. anders als auf physiolog.Weg).
    Dazu hatte ich 2 Pat.bei der Grundpflege zu helfen, welche alle beide Monitorüberwacht waren.
    Dann noch Essen richten.

    Beim dritten Pat. Braunülenverband und Infusion zubereiten.

    Da nicht alle Pat. in einem Zimmer lagen,sondern einer sehr weit weg auf Station (die waren da etwas grösser und hatten nochmal einen abgewinkelten Gang), und eben wie schon erwähnt 2 am Monitor,welche bei der kleinsten Bewegung klingelten (wegmachen durfte ich sie für die Zeit leider nicht), warf man mir hinterher unorganisiertes Arbeiten vor.:angry:
    Aber wie soll man auch organ.arbeiten,wenn jedesmal der Alarm angeht??

    Ich finde,das gehört irgendwie auch zum pat.dazu,denn schliesslich kann man sich später auch nicht davor drücken, nur weil wenig Zeit ist..

    Also,richtet euch mal drauf ein,dass es verlangt werden könnte und schaut euch vorher genau an,was eure Pat.wofür/wogegen bekommen..

    LG und einen schönen Sonntag noch.
    Nic
     
  6. Schwester Katrin

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    Hallo Alisa!

    Ich habe im August dieses Jahr Examen gehabt!
    Man bekommt ja die Patienten kurz vor der Pflegeplanung vorgestellt. Ich habe es damals so gemacht! Ich habe mich nach der Pflegeplanung mit den Patienten zusammen gesetzt und habe über die Prüfung gesprochen, einige Patienten sind ja bei klarem Verstand und können dir auch sagen, was sie für Tabletten einnehmen! Ich habe mir nach meinem Dienst dann die Zeit genommen und habe mir in der roten Liste die Tabletten raus gesucht, mir aufgeschrieben wofür die eingenommen werden und was für Nebenwirkungen die haben. Denn das sollte man ungefähr als Schwester wissen!
    Ich wünsche dir viel Glück bei deinem Examen!

    Schwester Katrin
     
  7. aries82

    aries82 Senior-Mitglied

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    Hallo Alisa,

    Du wirst doch einen Tag vor der eigentlich praktischen Prüfung erfahren, welche Patienten Du zu pflegen hast, da Du dann ja die Pflegeplanung schreiben musst.
    Ich denke, es sollte dann doch kein großes Problem sein, nach dem Schreiben der Planung die Medikamente nachzuschlagen oder die Apotheke anzurufen, falls ihr eigene im Haus habt, um zu wissen, welche Medikament vor/während/nach der Mahlzeit eingenommen werden müssen.
    Ich hatte eine Pat. mit Mb. Parkinson im Examen, die geistig absolut fit war. Ich habe ihr dann ein Tischschild mit dem PC fertig gemacht, auf dem genau stand, welche Medikamente vor und welche nach dem Essen eingenommen werden müssen. So konnte man ihr die Tabletten einfach geben, und sie hat sich dann an diesem Schild orientiert. Gab einen großen Pluspunkt im Examen, da ich sie in ihrer Selbstständigkeit unterstützt habe...
     
  8. only

    only Newbie

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    So wenn es ums Tabletten stellen und verabreichen geht , fällt mir ein das in meinen Examen meine Patienten keine Medis hatten die sie vor dem Essen, also nüchtern :daumen: einnehmen mussten. Aber es ist ja so, das der Arzt die Medis auch so anortnet und zwar mit dem zusatz nüchtern Arznei, jedenfalls ist das bei uns im Haus gang und gebe und somit hat sich dein Problem gelöst, wenn es denn bei euch auch so ist.:hippy: Ansonsten wünsch ich dir viel Glückund besprech das doch mal mit deiner Mentorin oder deinem Mentor
     
  9. Ente

    Ente Junior-Mitglied

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    Hallo!!!

    Soweit ich weiß, kann ich mir die Pat. selber aussuchen. So ist das bei uns. Tabletten stelle ich im Nachtdienst immer für die ganze Station und da sieht man doch dann, was der Pat. für Tabl. nehmen muss und kann sich die Beipackzettel durchlesen.

    Mache im Osten Ausbildung... ist der Unterschied wirklich so groß?
     
  10. Lehrer

    Lehrer Junior-Mitglied

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    Wo ist das Problem?

    Wenn ich für Patienten im Rahmen der praktischen Krankenpflegeprüfung verantwortlich bin, sollte es eine Selbstverständlicheit sein, sich a) differenziert darüber zu informieren b)welche Tabletten die Pat. bekommen, c)welche Nebenwirkungen sie haben und d) auch ob es Besonderheiten bei der Einnahme gibt.
    Für mich als Prüfer (jetzt habe ich mich geoutet, Elisabeth) ist es immer sehr ärgerlich, wenn selbst die einfachsten Einnahmeregeln (Schilddrüse, Eisentabletten u.a.m.) nicht beachtet werden. Dass Patienten bei der Einnnahme unterstützt werden müssen und nicht für die Einnahme verantwortlich gemacht werden können, halte ich ebenfalls für selbstverständlich.
    :dudu: Bitte also nicht lamentieren und möglichst viele Tätigkeiten und somit Verantwortung von Euch weisen, denn Ihr möchtet alle nach dem Abschluss der Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen eine umfassende, selbstständige Pflege uw. gewährleisten.
    Gruß
    L.
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Jaja, die praktische Prüfung für ... ja für was eigentlich?

    Dieses Ziel wird jedenfalls mit der Ausbildung nicht erreicht. Es wird theoretisch vermittelt, dass will ich nicht anzweifeln. Aber die Ausbildung erfolgt nicht nur auf der Schulbank. Und was der Lehrer noch als wichtig erachtet, sieht der Schüler in der Praxis nie. Was wird er sich für seine zukünftige Arbeit merken?

    Bei diesem Beispiel: Azubi lernt die Wirkweise der Medis in der Schule. Auf der Station lernt er: die Medis müssen kontrolliert werden- bekommt er auch die richtigen Medikamente zur richtigen TAGESzeit. Diese Kontrolle sollte erfolgen, kann erfolgen, muss nicht erfolgen. Das Mythos: ich kenne meine Tabletten auf meiner Station ist für einen Azubi nicht umsetzbar (Gottseidank). Ergo: das Schälche kommt zum Pat.- die korrekte Einnahme (vor oder nach der Mahlzeit) interssiert hier nicht. Hauptsache der Pat. hat sie bekommen. Viele Kollegen wissen ja noch nicht mal, dass man nicht jede Tablette zermörsern darf, dass man Tropfen nicht endlos stehen lassen soll usw.. Und selbst als Pat. erlebt: was ist denn das da in dem Schälchen? Sr. schaut und überlegt: was bekommst du denn sonst? Bifiteral. Na dann wirds dass sein. ... Es sah nur nicht nach Bifi aus.

    Lieber Prüfer, lass die Kirche im Dorf oder achte vorher auf die Mißstände deiner Ausbildung. Den Azubi zum Schuss dafür verantwortlich zu machen, halte ich für mehr als ungerecht.

    Elisabeth
     
  12. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Zu Elisabeths Text

    Tachchen!

    Ja, da hat Elisabeth vollkommen recht, ich kann das ja mal behaupten da meine Azubizeit noch nicht so lange her ist. :mryellow:
    Um ehrlich zu sein haben wir fast nichts in der Schule über die eigentlichen Medikamente gelernt, aber bei jeder Anleitung, Zwischenprüfung und beim Examen wurde verlangt das du alles ausnahmslos weißt.
    Etwas komisch, oder?
    Alles was ich über Medikamente weiß hab ich mir selbst angelesen oder erfragt, weil ich mich dafür interessiert habe oder ich kannte sie vom RD.

    Lieber Lehrer,
    du willst uns doch hier nicht verkaufen, das du zu jeder Zeit und an jedem Tag in der Lage bist bei einer vollen Station jedem Patienten all seine Tabletten vor und nach dem Essen verabreichen kannst. Klar man kann dem Patienten sagen: "Nehmen sie diese dann und diese dann!" Aber wie lange behält er sich das? Nimmt er zu Hause nicht eh und je schon Tabletten und meinst du er hält sich da genaustens an die Zeit?
    Wie soll er auch? Wenn er die Tabletten in einem fertigen Schälchen für morgens, mittags, abends und nachts bekommt. Nicht einmal ich weiß wie alle Tabletten aussehen, wie soll es der Patient wissen?

    Ich finde es auch nicht schlimm, wenn ein Patient fragt was diese und jene Tablette ist und man sagt, ich kann ihnen das so nicht beantworten es gibt viele kleine weiße, aber ich kann nachsehen was es ist!


    Greez

    Dennis :D
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    @ Lehrer,
    da haben wir mit Dennis ja mal einen vollen Ausbildungserfolg zu verzeichnen.

    @ Dennis, Ich habe es einmal am eigenen Leibe erfahren dürfen, wie es ist, wenn einem unbekannte Substanzen verabreicht werden sollen und die PP nicht weiß, was sie da austeilt: ich habe der Kollegin hinterher nicht mehr vertrauen können: macht sie auch wirklich alles richtig.

    Ich bin entsetzt über deine Einstellung: Hauptsache die Medis sind drin- egal wie. Von einem examinierten Kollegn hätte ich mehr erwartet. Es ist deine Pflicht dich über Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten kundig zu machen um ggf. bei Zwischenfällen richtig reagieren zu können.
    Nicht die (z.T. unhaltbaren) Situationen auf den Stationen sind erstrebenswert. Es gilt die Versorgung des Pat. zu optimieren und dazu gehört eine sichere Ausführung der Verordnung.

    Ich empfehle im Falle eines Falles (unbekanntes Medikament) die Konsultation der Seite www.pharmatrix.de. Da wird einem geholfen.

    Elisabeth
     
  14. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Ähm, so war das nicht gemeint!

    Tachchen!


    Ich wollte mit meinem Text eigentlich nicht Aussagen, das ich nicht weiß was ich den Patienten gebe und wie es wirkt. Das weiß ich sehr wohl und sollte ich es einmal nicht wissen haben wir ne Rote Liste im PC, alles andere wäre grob fahrlässig und das lass ich mir jedenfalls nicht vorwerfen!
    Ich wollte nur Aussagen das es mit den Zeiten der Einnahme vor oder nach dem Essen meist nicht hin haut.
    Was auch keinen Bezug auf festgelegte Uhrzeiten der Medikation hat.


    Greez

    Dennis :D
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Na dann war es wohl mißverständlich ausgedrückt. Ich hatte mich schon erschrocken, ob des beschriebenen Ablaufs.

    Elisabeth
     
  16. sisterNic

    sisterNic Stammgast

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    Hallo liebe Kollegen,

    wobei des meistens gar nicht so schwer ist mit den Einnahmezeiten.

    Unsere Apotheke ist da immer sehr schnell, sobald es ein neues Medikament gibt, welches auch anders angewandt (also andere Art der Einnahmeform oder des Einnahmezeitpunktes), gibt es ein Schreiben zum jeweiligen Medikament.

    Bsp. Madopar:

    Madopar (Parkinson-Medik.) muss auf nüchternen Magen eingenommen werden, da es sonst einfach seine Wirkung nicht voll entfalten kann.
    Demzufolge gibt es die erste Einnahme um 6 Uhr, die zweite meist um 11, die dritte um 15 Uhr, dann 19 und 21 Uhr (kommt natürlich auch auf die vom Arzt angegebene Häufigkeit und Dosierung an, viele Patienten bekommen auch nur einmal Madopar in der Früh.).
    Die Tabletten werden in der Pat.akte terminiert und zusätzlich bekommen die Tablettenschälchen kleine Aufkleber mit der jeweiligen Uhrzeit drauf.
    Gehen die Patienten heim, bekommen sie einen Tablettenplan mit, auf dem die Uhrzeiten nochmals genau angegeben werden.
    Somit ist vor allem in der Klinik gewährleistet, dass die Tabl. immer vor dem Essen (also 1 h vorher) eingenommen werden..

    Und damit auch jeder weiss, wann wer welche Tabletten nehmen muss, wird es bei der Übergabe extra dazugesagt und bisher auch niemals vergessen, und bei Patienten, die ihre Tabletten nicht selbst einnehmen können, stehen sie im Stationszimmer und sind somit immer im Blickfeld (und wenn man mal nicht dran gedacht hat, kam gleich einer der Kollegen daher und brachte die Schachtel bzw. die Medis entweder zur Bereichs-Pflegekraft oder direkt zum entsprechenden Patienten..

    Bin der Meinung, dass dies eigentlich auch wieder nur ne Frage der Organisation ist.

    Und grundsätzlich bekommen unsere Patienten die Tabletten zum Essen dazu oder sie sollen sie danach einnehmen, um den Magen nicht zu belasten (wenn jemand in der Früh hohen RR hat,bekommt er dann natürlich die Medis gleich, so auch bei später anstehenden Untersuchungen-also Sono-Abdomen oder TEE..- denn bis dahin sind sie meist aus dem Magen-Darm-Trakt schon wieder draussen:mrgreen: ..,und viele Medis sind ja echt wichtig - gegen Krampfanfälle in etwa..)

    LG und einen schönen Tag..

    :nurse: Nic
     
  17. Sr.Anne

    Sr.Anne Junior-Mitglied

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    Bei uns ist das ähnlich. Madopar bekommt extra Schälchen, damit es korrekt eingenommen werden kann. Schildrüsentabletten werden extra geliefert, sonst ist das Meiste zusammen geramscht. Leider verschwinden auch Eisenpräparate in dem Wust. Das finde ich immer sehr ärgerlich, weil viele Schwestern gar nicht wissen, dass Eisen auch nüchtern genommen werden soll.

    Im Examen mussten wir keine Tabletten geben. Nur Bedarfsmedikation, wenn verlangt von den Pat. Der Rest wurde schon beim Frühstück, welches direkt vor der Prüfung war, gegeben. Ich habe auch gedacht, dass wir stellen müssen und im Endeffekt habe ich nur Dipidolor verabreicht. So kanns auch gehen. Muss man sich nur bei der Schule erkundigen, wie sie es denn gerne hätten.

    Anne:hippy:
     
  18. SarahNicole007

    SarahNicole007 Junior-Mitglied

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    Hallo,

    also ich habe mir auch die Zeit genommen vorm Praktischen und nachgesehen wann welche Medis genommen werden. Am Examensmorgen habe ich die Tabletten dann gerichtet und die bei denen für morgen habe ich mir gemerkt welche der Patient vorm essen nehmen muss und die habe ich direkt in einen Tropfenbecher getan, mit Namen versehen und "vor Essen " drauf geschrieben.
    Wir haben morgen mündliches. Mache mir schon fast in die Hose. Habe alles gelernt, vorhin wiederholt, jetzt Pause, nachher nochmal wiederholen. Bin froh wenns rum ist ....

    LG
    Nicole
     
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