Suizid des Patienten

Dieses Thema im Forum "Leben und Tod im Krankenhaus, Umgang mit Sterbenden" wurde erstellt von Rabenzahn, 30.03.2002.

  1. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hallo,

    wer war schon einmal in der Situation, dass sich ein Patient in der Klinik
    ( z.B. während der Nachtwache) selber getötet hat .

    Wie waren da die Gedanken, Gefühle und Reaktionen ?

    Nur Mut, jeder Bericht ist wertvoll.
     
  2. Suse

    Suse Senior-Mitglied

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    "Bei mir im Dienst" hat sich noch kein Patient umgebracht ( hört sich ja äußerst positiv an ), aber im Haus schon mehrere, solche Ereignisse machen ja auch schnell die Runde, geschahen also paralel auf anderen Stationen. Ich hörte von einem Patienten, der sich vom Dach gestürtzt hatte, einem der sich im Schrank erhangen hat und ganz´schlimm fand ich den letzten Szuizid. Der Mann hat sich auf der Toilette verbarikadiert und sich mit dem Messer die Pulsadern aufgeschnitten. Das muß doch ein furchtbarer Tod sein, so langsam, oder?
    Ich für mich kann es eigentlich gut verkraften, habe diese Bilder jedoch auch nicht sehen müssen. Von den Schwestern und Pflegern, bei denen sich im Dienst ein Patient umbrachte, haben bestimmt auch manche Schuldgefüle. Sie denken vermutlich, sie hätten es dem Patienten anmerken müssen, hätten öfter ins Zimmer gehen müssen,.... Der Meinung bin ich jedoch nicht. Wenn sich jemand umbringen will, lässt er sich auch nicht davon abbringen und anmerken lässt er es sich auch nicht .
    So, das war lang genug......Suse
     
  3. Kps2001

    Kps2001 Stammgast

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    Ich selbst habe zum Glück auch noch keinen Patienten erlebt, der sich umgebracht hat. Aber eine gute Freundin wurde im zweiten Einsatz ihrer Ausbildung damit konfrontiert! Eine Patientin hat sich in der Dusche erhängt, ihre Tochter kam sie zufällig besuchen und hat sie dann gefunden. Sie kam auf den Flur gestürmt und hätte nur noch geschrien: "Meine Mutter, meine Mutter!" Meine Freundin hat sich um die Tochter gekümmert, der Rest des Teams hat versucht zu reanimieren- erfolglos! Wenn nicht die Tochter zufällig dagewesen wäre, hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit meine Freundin die Patientin gefunden! Am Abend als wir uns trafen erzählte sie mir von dem Ereignis und war noch völlig fertig, sie konnte sich den ganzen Tag nicht konzentrieren und hatte diese "erhängte Frau" vor Augen! Besonders tragisch fand sie, daß die Patientin schon lange Zeit depressiv war, und Selbstmordgedanken geäußert hat (v.a. gegnüber ihr) und sie das dem Pflegepersonal weitergegen hat. Diese haben sämtliche Anzeichen aber verharmlost, mit den Worten: "Die ist eben depressiv" Traurig, daß dort niemand eingegriffen hat, und die Patienten in psychologische Betreuung übergeben hat...
     
  4. Kaffeetante1981

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    Auf meiner jetzigen Station (Akutpsychiatrische-Aufnahmestation) kommt es ziemlich oft vor, daß sich Patienten umbringen, oder es zumindest versuchen. Die meisten schaffen es auch trotz 15minütiger Kontrollen, sich etwas anzutun.
    Ich finde, daß mit solchen Situationen recht gut umgegangen wird. Ich als Schülerin war selber noch nicht in der Situation, jemanden "zu finden", aber trotzdem werde ich in die Gespräche darüber miteinbezogen, es wird halt viel darüber gesprochen.

    Gruß
    Kaffeetante
     
  5. dagmar

    dagmar Senior-Mitglied

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    Hallo,
    auf Station hab ich noch keinen Suizid gehabt. Aber wir saßen um 13 Uhr bei der Dienstübergabe und auf einmal gab es einen Knall. Wir sprangen auf und schauten aus dem Fenster , denn der Knall und anschließende Schreie kamen eindeutig von draußen. Es lag eine Frau vor dem Eingang auf dem Boden. Sie ist über unserer Station aus dem Fenster gesprungen und hat das Glasdach des Eingangs durchschlagen. Direkt neben der Ambulanz. Jede Hilfe kam zu spät. Gehirnknochen und Gehirnmasse waren überall. Es war ein Schock für jeden. Noch Wochen danach mußte ich daran denken wenn ich durch diese Türe gegangen bin. Warum sie das getan hat haben wir nie erfahren. Sie war nicht von unserer Station,bzw. aus unserem Gebäude. Einige Jahre später ist so etwas im Nachbargebäude passiert. Doch ich bin froh daß ich zu dieser Zeit keinen Dienst hatte.
    Viele Grüße
    Dagmar
     
  6. urmel

    urmel Stammgast

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    Ich selber war bisher auch nie in einer solchen Situation, allerdings einige meiner Kolleginnen.

    Im Nachtdienst einer Kollegin stürzte sich ein Mann aus dem Fenster (er war bettlägrig, dachten wir jedenfalls, er schien allerdings die Kraft zu haben sein Leben selbst zu beenden). Zuerst suchte sie alle Räume ab, bevor sie aus dem Fenster sah (es waren damals so uralte Fenster, die man nach aussen aufdrücken konnte).

    Ein weiterer Patient einer Kollegin stürzte sich über das Balkongeländer, als sie dabei war, sie konnte nichts tun, es ging alles sehr schnell und es gab keine Anzeichen für einen Suizid des Patienten.

    EIne meiner Kolleginnen hatte in der Mittagsschicht einen Patienten, der sich in der Toilette den "goldenen Schuss" setzte (er sackte in sich zusammen und kam dabei an die Klingelschnur und löste Alarm aus, so konnten sie ihn noch retten).

    Ich bin ehrlich gesagt froh darüber, dass ich nie dabei war und hoffe, dass mir das erspart bleibt (hört sich doof an, oder?).

    LG
    urmel
     
  7. carmen

    carmen Poweruser

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    Hi @all,

    ist ein Thema, wo man negativ Erlebtes in der Richtung los werden kann.
    Mußte ich leider auch schon ein paar Mal durch und manchmal war es sehr schwierig, gerade als Azubi oder Berufsanfänger.
    Und dann noch so "tolle" Sprüche von "erfahrenen" Kollegen, die schon seit fast 30 Jahren auf dieser Stat. tätig waren (nun sind sie in der wohl verdienten Rente). Da kam dann:"na, hätte ich gestern schon sagen können, dass der sich um die Ecke bringt, wollte aber erst noch abwarten, es euch zu sagen".
    Na Dankeschön auch, kam da von mir.
    Den ersten Suizidpat. den ich erlebte, war auf der Forensic, wo ich das letzte halbe Jahr meiner Ausbildung war. Der Pat. wollte augenscheinlich ganz sicher gehen. Mit aufgeschnittenen Pulsadern (kein Mensch verfolgte es weiter, woher er das Messer hatte) und mit seinem Gürtel erdrosselt hing er an der Heizung im WC.
    War echt kein toller Anblick und ich habe weinen müssen, weil seine Therapie einen sehr guten Erfolg für ihn hatte und er noch so jung war, nämlich 28 Jahre. Seine Frau hatte 2 Wochen vor seinem Suizid ein gesundes Mädchen geboren und der Pat. wär 3 Monate später entlassen worden in die amb. Therapie.


    Carmen
     
  8. Express

    Express Junior-Mitglied

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    Stimmt, sterben gehört zum Leben dazu. Auch ich bin davon überzeugt, dass nach diesem Leben etwas anderes kommt. Aber auch trotz dieser Einstellung wird man schlecht damit umgehen können, wenn ein Patient, für den man verantwortlich war, in seinem Dienst einen Suizid unternimmt! Ich glaube nicht, dass eine gute Auseinandersetzung mit dem Tod so ein Geschehen vereinfacht!
     
  9. silbermond

    silbermond Newbie

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    Hallo Rabenzahn!
    Ich arbeite seit 2 Jahren in einer offenen Aufnahmestation und arbeite eigentlich lieber im Nachtdienst.Vor mehr als 14 Tagen dachte ich die Nacht beginnt wie alle und hätte eigentlich auch so aufhören sollen.Ein Pat., keine Anzeichen von suiz. Gedanken, konnte in dieser Nacht nicht schlafen.Bei einem Durchgang meinte er nur, dass es ihm schon besser (unruhe) gehe,er nur momentan nicht schlafen könne.Naja, nichts ungewöhnliches, dachte ich.
    Ich machte mich auf zu meinem nächsten Durchgang, sah ihn am anderen Ende des Flurs, aus meiner Sicht, stehend und sprach ihn an, lief aber noch durch die 1. beiden Zimmern bevor ich zu ihm ging und ihn näher sah.Es sah so aus, als ab er an der Heizung lehnte und er in die Nacht hinaus guckte..Aber es war wohl nicht so.
    Ich kann ich mich immer noch nicht im Dunkeln aufhalten, sehe immer sein Bild vor Augen.
    Heute erfahre ich, dass sein Zimmerkollege die gleiche Entscheidung traf. Aber nicht auf Station sondern im Ausgang.Eigentlich mache ich mir jetzt noch mehr Vorwürfe. Sollte ich denn nicht ein ´Profi´sein, wenn ich mit Absicht auf ner Station mit Depressiven und Psychosen arbeite und sollte eigentlich damit umgehen können? Sein Zimmerkollege wurde von Angehörigen aufgefunden.
    Gleichzeitig stellt sich auch die Frage, hat ein Mensch nicht das Recht für sich selbst eine Entscheidung zu treffen? Beides waren bestimmt Bilanzsuizide und bestimmt auch schon längere Zeit geplant. Hätte man sie daran hindern können?
    Komisches Gefühl.
    Wichtig ist dabei immer ein gutes Team.
    Es sollte niemand in sich hineinfressen. Man sollte so viel wie möglich reden,reden, reden.. Auch wenn immer die gleiche Antwort kommt: das ist nicht Deine Schuld.. blabla. Wenn sich jemand dazu entschieden hat, fragt er nienmand ob er darf...
    Wohl wahr.
    Schönen Tag noch.
     
  10. Nutella Woman

    Nutella Woman Poweruser

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    Ich habe so etwas zum Glück noch nicht erlebt. Das einzige was ich in der Richtung von Mitschülern gehört habe war, daß sich ein Patient aus dem 5. Stock bei uns auf die Straße gestürzt hat. Kurz nachdem er seine Krebsdiagnose erfahren hat. Unser Intensivteam hat ihn dann von der Straße gesammelt - es konnte ihm aber keiner mehr helfen.
     
  11. Ingo Tschinke

    Ingo Tschinke Poweruser

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    Ambulante psychiatrische Pflege
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    Inhaber und fachliche Leitung eines ambulanten psychiatrischen Pflegedienstes
    Hallo,

    ich habe in den letzten Jahren meiner Tätigkeit viel mit Suiziden, Sudzidversuchen und Suizidprävention zu tun gehabt. Gemeinsam mit zwei ärztlichen Kollegen habe ich einen interdiziplinären Standard zur Vermeidung von Suiziden entwickelt.

    Dieser soll dabei helfen, den Umgang mit Suizidäusserungen und dem Erkenntnis über Impulsdurchbrüche die Suizide hervorrufen können besser handhabbar zu machen und letztlich Suizide zu verhindern.

    Das wichtigste ist der interpersonelle Kontakt zwischen Pflege und Patienten im Rahmen der Bezugspflegeorganisationsform. Durch den intensiven Kontakt und den individuellen Kontakt werden Schwankungen und Äusserungen eher wahrgenommen. Die Verantwortlichkeit zur verbalen Ansprache von Pflegenden zu Patienten ist sehr viel besser möglich.

    Ich habe in meiner Laufbahn auf der Station auf welcher ich seit Jahren arbeite von 1988 bis 1993 etwa 15 Suizide und Suzidversuche erlebt. 1993 haben wir die Bezugspflege eingeführt, seither hatten wir im stationären Umfeld 4 Suizidversuche und eine erfolgreichen Suizid. Dies macht deutlich, was individueller Kontakt ausmacht.

    Hier noch einiges Interessantes zu Suizid:

    Falsches und Richtiges über den Suizid

    Falsch: Wer vom Suizid redet wird ihn nicht begehen.

    Richtig: Auf jeden zehnten Suizidanten kommen acht, die unmißverständlich über ihre Absichten gesprochen haben.

    Falsch: Suizid geschieht ohne Vorzeichen

    Richtig: Viele Beobachtungen lehren, dass Menschen, die sich das Leben nehmen, die meist durch unmissverständliche Zeichen oder Handlungen ankündigen.

    Falsch: Wer Suizid begeht, will sich nicht unbedingt das Leben nehmen.

    Richtig: Die meisten Menschen, die an Selbsttötung denken, schwanken zwischen dem Wunsch zu leben und dem, zu sterben; sie "spielen mit dem Tod", und sie überlassen es den anderen, sie zu retten. Kaum einer nimmt sich das Leben ohne seine Gefühle anderen zu offenbaren.

    Falsch: Wer zum Suizid neigt, wird es immer wieder tun.

    Richtig: Lebensmüde haben nur während einer begrenzten Zeit ihres Lebens, den Wunsch sich zu töten.

    Falsch: Besserung nach einer suizidalen Krise bedeutet das Aufhören des Risikos.

    Richtig: Die meisten Suizide geschehen in den drei Monaten nach der beginnenden "Besserung", wenn der Patient mit neuer Energie selbstzerstörerische Entschlüsse fasst.

    Falsch: Suizid gibt es eher bei den Reichen oder - umgekehrt - fast ausschliesslich bei den Armen.

    Richtig: Suizid ist weder das Problem der Reichen, noch die Plage der Armen. Er ist sehr "demokratisch" und kommt in allen Bevölkerungsschichten vor.

    Falsch: Suizid ist erblich oder ein "Familienübel"

    Richtig: Er ist nicht erblich sondern eine individuelle Entscheidung.

    Suizid ist auf jeden Fall etwas, was immer problematisiert werden muss - Patienten sind immer ernst zu nehmen und wenn man weiß, dass Patienten in eine exentzielle Krise gestürzt werden - Negative Diagnose etc. - muß man dies ansprechen, wer den Patienten in einer solchen Situation nicht begleitet, handelt m.E. höchst fahrlässig, sowohl pflegerisch als auch ärztlich.

    Cheers

    Ingo :evil:
     
  12. hexenweib1979

    hexenweib1979 Newbie

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    Ich hatte in meiner Schülerzeit einen Einsatz auf einer geschlossenen Gerontopsychiatrie! Dort hatten wir einen PAtienten,der noch nicht ganz so alt war und manisch depressiv! Er kam immer mal wieder auf die Station! Eines Morgens kam ich zum Dienst,da war eine helle Aufregung auf der Station! Besagter PAtient hatte versucht,sich mit dem Gürtel von seinem Bademantel am Schrank aufzuhängen! Er ist dabei gestürzt und hatte der maskenbildung nach einen Schädelbasisbruch! Die Ärzte wollten ihn erst nicht zum Röntgen schicken! Dann kam aber heraus,dass er eine dreifache Schädelfraktur hatte! Er ist dann wenige Stunden später an diesen Verletzungen gestorben! Ich fand es schon sehr schlimm! Doch andererseits hab ich in dem Moment gedacht,er hat es endlich geschafft! Er wollte nicht mehr leben ,das hat man auch gemerkt! Er war mit sich und seinem Leben unzufrieden und hatte abgeschlossen
     
  13. Kathrin19

    Kathrin19 Junior-Mitglied

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    Hallo rabenzahn

    He

    Ich habe dazu einen sehr traurigen Beitrag.
    Ich jetzt im 2. Semester war als ich im 1. Smesetr war auf eine Traumatologie ( Unfallchirurgie).Wir haben damals eine Pat. bekommen 1985 geboren, als die Pat. bei uns auf Stat. kam dachte ich zuerst verkeshrsunfall.Sie hatte eine lendenwirbelfraktur, Milzanriss, Vorfußfraktur links und ihr Körper war überseht von Hämathomen.Es war eine Verlegung von <der Intensivstation und man hatte ihr vor zwei Tagen die trachealkanüle entfernt.Als meine Kollegin Schülerin im 5. semester in das Zimmer kam fragte sie die Pat. wie sie das denn gemacht hätte und sie ANtwortete nur Trocken: !" Ich bin gesprungen".
    Wir schaute uns nur sprachlos an.Ich war dann noch zwei Tage auf der Stat. und die Pat. war noch da.Zwei Wochen später habe ich dann erfahren das sie es nun endlich geschafft habe und diesmal ihr Sprung von dem Erfolg geprägt war den sie sich erhofft hatte.

    .............. nun ist sie Tod................

    Was mich am meisten daran schockiert ist das sie gerade einmal zwei Monate jünger war als ich.

    Liebe Grüße Kath

    ............ Im Gedenken an diese Junge vérlohrene Seele..........

    ...................Verstehen kann ich es heute noch nicht und ich werde es wohl auch nie ........
     
    #13 Kathrin19, 31.01.2005
    Zuletzt bearbeitet: 01.02.2005
  14. catweazle

    catweazle Poweruser

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    Suizid zu verstehen ist sehr schwierig. Du kannst am ehesten versuchen, die Gründe nachzuvollziehen. Aber verstehen?

    Bei uns hat sich kürzlich ein alter Mann aus dem Fenster gestürzt. Das hat für eine ziemliche Erstarrung gesorgt. Ich habe ihn noch für die Ehefrau zurechtgemacht und die ganze Zeit darüber gebrütet. Das war zwar nicht schön, aber so habe ich wenigstens einen Abschluß und Abschied gehabt...

    Was sehr geholfen hat, war eine Art Teambesprechung. Da haben wir über unsere Gefühle und seine möglichen Gründe gesprochen.
     
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