Suchtaufnahmestation

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von MissJulie, 07.02.2011.

  1. MissJulie

    MissJulie Newbie

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    Beruf:
    Krankenschwester
    Ort:
    Düren
    Akt. Einsatzbereich:
    Aufnahmestation Sucht
    Hallo ihr lieben!
    Ich werde am 15.02 das erste mal auf der Aufnahmestation Sucht arbeiten.War voeher auf der Geronto beschäftigt.Habe mich hier schon durchgelesen habe aber dennoch einige Fragen.
    Wie läuft so ein Arbeitstag dort ab?
    Was werde ich dort für Aufgaben haben?Pflegerisch wir dort ja nicht ganz so viel anfallen.Wie gefährlich ist es auf einer solchen Station?Ich bin sehr neugierig und freue mich schon sehr auf den neuen Aufgabenbereich,dennoch möchte ich mich so gut es gerht informieren und vorbereiten.Ich hoffe hier ein paar antworten auf meine Fragen zu finden :roll:
     
  2. Alex77

    Alex77 Newbie

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    Beruf:
    Fachkrankenschwester für Psychiatrie
    Ort:
    Wiesbaden
    Akt. Einsatzbereich:
    Nachtdienst in Fachklinik für Psychiatrie
    Funktion:
    Praxisanleiterin
    Hallo!
    Du hast ja nun schon ein paar Tage auf Deiner neuen Station gearbeitet. Wie gefällt es Dir denn?
    Bei mir war der Wechsel genau anders rum: Erst Sucht, dann Elternzeit, dann Geronto. Sucht hat mir deutlich besser gefallen:wink1:
     
  3. Delta

    Delta Junior-Mitglied

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    Beiträge:
    43
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    Beruf:
    Krankenschwester
    Akt. Einsatzbereich:
    Psychiatrie(Abhängigkeitskranke)
    Funktion:
    Praxisanleiter, Fachkrankenschwester Psychiatrie
    Hallo zusammen,

    also ich arbeite jetzt schon seit 16 Jahren auf einer Suchtstation für Chron. Mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke. Die Pflege macht bei uns so ca. 20-30% aus, der Rest sind Therapiemaßnahmen (Gruppengespräche, Ergoth., Sozioth.,etc.).

    Großes Augenmerk wird auf die Krankenbeobachtung (z.B. Entzugsverlauf, Delirentstehung, Orientierungsstrg., Verhaltensbeobachtung auf suizidale od. depressive Symptomatik, Krankheitsverschlechterung der Folgeschäden) und die Abstinenzmotivation (z.B. Konzepte erarbeiten, Rückfallbearbeitung, Rezidivprophylaxe, Nachbetreuung) gelegt.

    Die Pflege geht von Ganzwaschung bis zu Aufforderung/Anleitung zur Körperpflege/Wäschewechsel. Einerseits sind einige Pat. im Entzug od. mit Ascites nicht mehr in der Lage sich selbst. zu waschen od. zu kleiden und auf der anderen Seite wissen Pat. mit Korsakow-Syndrom z.T. nichts mehr mit der Körperpflege anzufangen.

    Ist also recht abwechslungsreich.

    LG Delta:flowerpower:
     

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