Suche: Urteil bezgl. Anwesenheit von Eltern im OP o.ä.

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Thommes, 15.09.2005.

  1. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    moinsen,

    ich weiß das es ein altes urteil bezüglich angehörige bzw. eltern, bei nakoseeinleitung der kinder mit im op gibt.

    (kann ich bei mir leider nicht wiederfinden :( )

    bin aber auch mit googeln nicht wirklich fündig geworden.

    kann jemand weiterhelfen?

    wie läuft das bei euch bzw. wie wird es gehandhabt.

    hatten diverse diskussionen mit behandelnden ärzten und anästhesisten, da es nicht grundsätzlich geregelt ist. kollegen mit kindern sehen das oft anders wie kollegen ohne kinder.

    lg
    thommes
     
    #1 Thommes, 15.09.2005
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2005
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Warum muss in Deutschland eiegntlich immer alles per Gesetz geregelt werden? Ist es unser Mangel an Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung?

    Was sollte denn das "alte" Urteil besagen?

    Elisabeth
     
  3. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    hallo elisabeth,

    tja das habe ich mich auch schon oft gefragt.
    das urteil bekomme ich leider nicht mehr zusammen, frage danach auch nur weil es bei uns zur sprache gekommen ist und nach dem inhalt gefragt wurde.
    und ich hatte es mal bei meinem vorgänger gelesen.

    obwohl ich weiß nicht ob es in den zusammenhang zwischen angehörige im op und
    "Mangel an Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung?"
    passt.

    ich denke schon das es dort regeln geben sollte an denen man sich orientieren kann.

    wenn es bei uns auf das thema kommt, das männer bei der sectio mit in den op dürfen sind sich komischerweise alle einig das "das ja wohl klar wäre"

    bei kindern gehen die meinungen da ziemlich auseinander.
    von:
    anästhesist:
    "ich habs dann viel leichter, besser die eltern halten das kind fest wie ich , beim branüle legen"
    über:
    "das das ja auch schon ein wirtschaftlich aspekt ist (z.b. mehrverbrauch an op-wäsche , schuhe usw"
    und:
    "eine frage des images und der werbung für das krankenhaus", nach dem motto wenn die eltern hier nicht mit rein dürfen gehen sie in ein anderes haus.
    bis zu:
    " wenn die kinder angst haben erwarten sie von den eltern hilfe zu bekommen und beschützt zu werden, und nicht beim "picksen" oder "maske halten" festghehalten zu werden.

    das man über diese gründe und argumente wahrlich streiten kann ist mir klar, möchte deswegen auch gerne von euch wissen wie es bei euch läuft und gehandhabt wird.
    gibt es feste anweisungen oder wird das eher unter der hand geregelt?
    (stationäre und ambulante op`s, unterschiedlich? usw.)

    das man sowas nicht mit allen kindern/eltern machen kann ist auch klar.

    lg
    thommes
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Mehrere Krankenhausaufenthalte haben die psychosoziale Entwicklung eines meiner Kinder nachhaltig beeinträchtigt. Noch heute sind vor allem Ängste vor dem Verlassen werden prägend für ihr Leben.

    Kinder haben ein Anrecht auf eine Begleitperson.
    http://www.akik-bundesverband.de/charta.htm


    Elisabeth
     
    #4 Elisabeth Dinse, 15.09.2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 09.04.2006
  5. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    hallo elisabeth,

    die charta kann ich voll unterschreiben :smoking:, den 2 link kann ich leider nicht öffnen.

    nur mit meiner frage bin ich noch nicht weiter, z.b. was ist besser wenn eltern bei der einleitungen dabei sind oder nicht. mir geht es hier um situationen in denen kindern z.b. schmerzen aushalten müssen durch braunüle legen und die eltern sollen/wollen/müssen mit "festhalten" obwohl sie ihre kleinen kinder eigentlich vor schmerzen bewahren sollen.

    lg
    thommes
     
    #5 Thommes, 15.09.2005
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2005
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Aufklärung der Eltern über den Ablauf der Tätigkeit und mit einbeziehen. Eltern erklären, dass sie Schmerzen nicht verleugnen sollen: das tut ja gar nicht weh. Kinder brauchen das Gefühl der Sicherheit. Als Mutter/ Vater fixierst du anders. Du sprichst mit dem Kind anders. Du kennst dein Kind und seine Reaktionen.

    Elisabeth
     
  7. Fiona

    Fiona Newbie

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    Eltern im OP

    :wink: In unserem Kinder-Op begleiten die Eltern die wirklich gut prämedizierten Kinder bis zur Schleuse, Narkoseeinleitung nur mit Gas (Luftballon, Fliegermaske), Braunülen werden erst gelegt, wenn das Kind schläft. Eltern dürfen mit der Schwester das Kind wieder an der Schleuse abholen. Funktioniert recht gut, es gibt kaum weinende Kinder bei uns.
     
  8. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    ja, so läuft das bei uns auch, sehr gut. prämedizierte kinder bekommen auch schon mal eine braunüle, aber dann müssen sie auch schon ziemlich "hin" sein :verwirrt:

    lg
    thommes
     
  9. Bruce

    Bruce Junior-Mitglied

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    In dem Krankenhaus in dem ich mal gearbeitet habe, waren die Eltern noch bei der Einschleusung dabei und nach der OP bei der Ausschleusung. Hat meistens wunderbar geklappt. Es gab natürlich auch Problemfälle.
     
  10. YouAndMind

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    Also bei uns kriegen die Kids immer ihren Abbo schon auf Station und kriegen dann vorher Dormicum gespritzt wenns zum OP hingeht. Genauso wird das mit dem MRT oder ähnlichen gehandhabt.
     
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