Suche Schwerbrandverletztenzentrum im Ausland

Dieses Thema im Forum "Ansprechpartner / Institutionen und Erfahrungsberichte" wurde erstellt von Franci, 12.11.2007.

  1. Franci

    Franci Newbie

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    Kennt jemand ein paar Kliniken im Ausland finde leider nichts beim googlen
    würde gerne eine neue kultur kennenlernen aber weiter mit Verbrannten arbeiten???
     
  2. sam2309

    sam2309 Senior-Mitglied

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    Schau doch einfach mal bei den Universitätskliniken des Landes wo Du gerne hin möchtest nach. Hier in der Schweiz werden Schwerstbranntverletzte in den Unispitälern behandelt und ich denke in vielen anderen Ländern ist das auch so.
     
  3. marley

    marley Stammgast

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    Hallo,

    kommt darauf an welche Kultur Du kennen lernen möchtest.:lol:

    In Wien im AKH gibt es eine große Verbrennungsstation
     
  4. Franci

    Franci Newbie

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    Sam darf ich fragen was man in der Schweiz auf einer Intensiv verdient?

    Zürich würde mir gefallen ist eine schöne Stadt und es ist sogar eine Offenestelle auf Intensivstation für Brandverletzte im Unispital Zürich dann würde mich interessieren wie die Lebenshaltungskosten sind in der Schweiz wie hoch die mieten sind usw.. und was für möglichkeiten hätte mein mann in der Schweiz eine Arbeit zu finden
     
  5. sam2309

    sam2309 Senior-Mitglied

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    Verbrennungs IPS
    Hätte vielleicht posten sollen, dass Du wenn Du vorher noch nicht
    in der Schweiz gearbeitet hast, schlechte Karten am Unispital Zürich hast.
    Die suchen Leute mit Fachweiterbildung und die schon in der Schweiz
    auf einer IPS gearbeitet haben. Zumindest ist das meine letzte Information.
    Aber schreib doch einfach mal ne mail hin und frag nach.

    Die Lebenshaltungskosten und Mieten sind etwas höher als in Deutschland, dafür verdienst Du deutlich mehr Geld. In der Schweiz wird derzeit viel nach Fachpersonal gesucht.
     
  6. juliano

    juliano Junior-Mitglied

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    Zu dem Thema gibt es eine traurige Dokumentation mit dem Titel: "Im Feuer ist mein Leben verbrannt" von Gesine Wagner aus dem Jahr 1983. Sie war damals Opfer einer militärischen Show-Übung über Frankfurt zur Zeit des Kalten Krieges. An Pfingsten stürzte ein Starfighter nur wenige hundert Meter neben dem berühmten "Wäldsches-Tag" auf das Fahrzeug eines Pfarrers, in dem auch sie saß und erlitt schwerste Verbrennungen.

    Wenige Tage vor ihrem Tod habe ich sie an der Dialyse auf der Verbrennungsstation in Offenbach behandelt. Sie hat ihre Erfahrungen in einem eindrucksvollen Büchlein mittels Dikatat der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Buch ist auch jetzt noch über Amazon.de erhältlich.

    Auf der einen Seite schildert es die Situation aus der Sicht eines Menschen, der unvermittelt in eine menschliche Katastrophe gerät. Auf der anderen Seite beschreibt sie eindrucksvoll die Hoffnungen, die sie an ein Leben "danach" (nämlich mit Verstümmelungen etc.) knüpft und gibt die Erfahrungen einer Pat. auf einer Verbrennungsstation beeindruckend wieder. Kommentar: "Sehr empfehlenswert", kostet ca. 3-5 €. Sollte jeder gelesen haben, der auf einer Verbrennungsstation arbeiten möchte. (Habe selbst dort 6 Wochen als Betroffener = "Verbrannter" verbracht!).

    Kann nur sagen, Akutdialyse mag hart sein, die Arbeit auf Verbrennungsstationen ist vielfach ein Horror! Einerseits sind die Pat. nicht unkompliziert (nicht wenige Suizid-Kandidaten) oder auch Opfer von Verbrechen od. unverschuldeten Unfällen (meinen klassischen Grill-Unfall natürlich ausgenommen!), andererseits sind neben der psychischen Belastung auch die Umgebungstemperaturen mit 34 Grad nicht gerade motivatonsfördernd! "Escht" nur für Hartgesottene!

    Soll aber niemand davon abhalten, dort zu arbeiten. Auch 25 J. später konnte sich eine Schwester noch daran erinnern, als mein Sohn als Praktikant dort arbeitete, dass ich als Pat. dort war. Will damit nicht sagen, dass ich einen besonderen Eindruck hinterliess, sondern dass die Pflegekraft dort über 25 J. tätig ist.



    Juliano
     
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