Suche nach derzeit Studierenden im Bereich Pflegepädagogik in Nbg/ Frage nach Stundenplan

Dieses Thema im Forum "Studium Pflegepädagogik" wurde erstellt von caro1985, 20.12.2012.

  1. caro1985

    caro1985 Newbie

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    Halli hallo :-),
    ich würde gerne wissen, wie der aktuelle Stundenplan eines Studierenden im Bereich Pflegepädagogik in der evangelischen Fh Nürnberg so aussieht. Derzeit bin ich in der BOS und mache im Juni mein Fachabi. Ich arbeite noch 25 Prozent im Krankenhaus muss jedoch baldmöglichst bescheit geben, wann und um wieviel ich wieder hochstocken möchte. Habe ja mein Abi dann im Juni rum und könnte da bis Oktober ja noch arbeiten. Ich darf jedoch nicht so oft hoch und runter gehen mit dem Prozenten. Mein Problem: Wenn ich Juni auf 60 Prozent erhöhe und im Oktober habe ich eine Mo bis Fr Woche, bleibt mir keine Zeit zum arbeiten.
    Habe bereits studenlang die Website der EvFh angesehen und durchsucht, aber weit bin ich leider nicht gekommen.
    Es wäre super, wenn es hier jemand gibt, der mir sagen kann, ob es im Oktober gleich 100 Prozent losgeht und die Woche durchgeplant ist oder nicht.
    Ich bedanke mich im Vorraus

    Caro
     
  2. Suska

    Suska Newbie

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    Hallo Caro,

    ich bin im 5. Semester an der EvHN.
    Der Studienplan wurde mittlerweile ein bißchen umgestellt, aber so vom Umfang ist es noch das gleiche. Es ist meist so, dass du die Wochenenden frei hast und noch einen Tag unter der Woche. Kann aber nicht garantiert werden. Und gerade im ersten Semester der Wochenplan immer sehr voll ist. Manchmal sind auch Samstags Vorlesungen. Bei mir im ersten Semester waren es ca. 5 Samstage (sehr viel) und dieses Jahr hat das erste Semester gerade mal einen Samstag Vorlesung. Es gibt auch kaum Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht. Das ist wirklich die Ausnahme. Aber am Anfang geht man noch zu soooo vielen Vorlesungen...und mit der Zeit bekommt man dann schon raus wann man mal nicht hingehen muss. Das ist wichtig wenn man nebenbei arbeitet. Ich arbeite noch 50%. Da bin ich aber einige der wenigen in meinem Semester, es ist nämlich schon ganz schön viel (vor allem am Anfang). Die meisten aus meinem Semester arbeiten bis zu 30% oder als 400€ Kraft.
    Du kannst gern noch weiter Fragen stellen. Ich werde sie gerne beantworten.

    LG
     
  3. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Keine Anwesenheitspflicht ? Bis zum 4. Semester besteht in jedem Falle Anwesenheitspflicht bei den Pflichtveranstaltungen- so zumindestens bei uns in der PP in Ba-Wü.
     
  4. Suska

    Suska Newbie

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    Bei uns in Nürnberg haben wir schon auch Pflichtveranstaltungen, aber die sind wirklich sehr sehr selten.
    Meist dann, wenn es um Lehrproben geht oder so. Denn der Student soll ja nicht vor leerem Haus referieren.
    Aber ich hatte vielleicht jetzt 3 Pflichtvorlesungen in etwa. Und hab jetzt auch schon 5 Semester hinter mir.
     
  5. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Bei uns handelt es sich bei allen Seminaren und Vorlesungen um Pflichtveranstaltungen!
     
  6. Suska

    Suska Newbie

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    Und was macht man wenn man mal z.B. krank ist?
     
  7. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Dann ist man krank ;) bzw. meldet sich beim Prof. krank. Es spricht nichts dagegen. Wichtig ist nur zu wissen: Es handelt sich, um ein Vollzeitstudium und Arbeit ist kein Grund zu fehlen. Es müssen schon wichtige Beweggründe vorliegen.
    Zudem das Selbststudium auch nicht unerheblich ist neben den Präsenzzeiten. Also man ist gut beschäftigt. Irgendwann hat man den Dreh raus, wann man mal später kommen oder früher gehen kann oder komplett fehlt. Da es sich um eine Erwachsenenbildung handelt - ist solch ein Studium ja auch freiwillig. Wer zu oft fehlt, dem kann es passieren, dass er seine Credits nicht erhält. Die Profs. registrieren das schon und ca. im 4. Semester wird einem Nahe gelegt sich zu exmatrikulieren bzw. man wird es einfach. So zumindestens das Prüfungsamt. Gilt bei uns für alle Studiengänge.
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Die Hochschulen regeln dies aber unterschiedlich, von daher sollte man vom eigenen Studiengang nicht unbedingt auf andere schließen, sondern sich wirklich direkt bei der jeweilige Schule oder dem jeweiligen Studiengang erkundigen.

    Jede Hochschule hat doch auch eine Studierendenvertretung. Normalerweise gibt's da auf der Homepage eine Kontaktadresse oder Telefonnummer. Die sind der richtige Ansprechpartner.
     
  9. Suska

    Suska Newbie

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    Wow...da hat man ja dann ganz schön zu tun. So könnte ich mir ein Studium nicht leisten. Ich arbeite noch halbtags. In Nbg ist es auch ein ganz normales Vollzeitstudium. Aber ist ja schon interessant zu hören worauf die einzelnen Hochschulen Wert legen.
     
  10. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Dann frage ich mich, wie die Hochschulen, die keinerlei Pflichtveranstaltungen fordern, das mit den Credits hinbekommen bzw. regeln ? Geben sie dann allen Studierenden für Nullpräsenz auch Credits bei einem Vollzeitstudium?
     
  11. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Naja, wenn es danach ginge dann würde man an der Uni wohl zu sehr wenig ECTS-Punkten kommen.
    Bekommt ihr nur für die reine Präsenz ECTS-Punkte?

    So kenne ich das (studiere aber gar nicht Pflegepädagogik und auch nicht an einer FH):

    Die Punkte gibts für das erfolgreiche Bestehen der Klausur plus einen Leistungsnachweis, z.B. ein Referat. Der Leistungsnachweis kann aber auch mal z.B. nur Anwesenheit sein, bei uns aber höchst selten.
    Anwesenheit herrscht bei uns meist nur bei Seminaren und nicht bei Vorlesungen oder Übungen.

    Eine allgemeine Anwesenheitspflicht für jede Veranstaltung sagt nichts über die Qualität eines Studiengangs aus!
     
  12. Suska

    Suska Newbie

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    Naja, wir haben eben Leistungsnachweise zu erbringen. Die ECTS bekommst du ja für ganze Module. Und die meisten Module schließt man ja auch mit Prüfungen ab. Somit erbringt man ja seinen Nachweis. Bzw dann eben durch die Leistungsnachweise in bestimmten Veranstaltungen.
    Ich meine eine Präsenz in einer Veranstaltung bedeutet ja nicht automatisch, dass derjenige danach auch was weiß/kann.
    Also wenn ich überall anwesend sein müsste, dann könnte ich gar nicht studieren.
    Zudem ist es ja das was die Uni/Hochschule von der Regelschule unterscheidet. Zudem sollten alle Studierenden für sich selbst Verantwortung übernehmen und wissen welche Seminare sie zu besuchen haben.
     
  13. Beetlejucine

    Beetlejucine Stammgast

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    Man bekommt auch in reinen Fernstudiengängen seine Credits zusammen und diese Studiengänge finden zum Teil fast völlig ohne Präsenzen statt.
    Die geforderten Prüfungsleistungen zählen.
     
  14. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Ein Fernstudiengang ist allerdings auch eine vollkommen andere Geschichte, als ein Vollzeitstudium. Wer sich für ein Vollzeitstudium entscheidet, der sollte schon auch die Pflichtveranstaltungen weitesgehend besuchen.

    Bei uns werden im Übrigen auch ECTS für die Präsenz vergeben. Nicht nur natürlich! Allerdings habe ich bei einem Vollzeitstudium kaum Verständnis dafür, wenn einer nur noch fehlt. Er nimmt im Übrigen einem Anderen den Studienplatz weg und es kann auch zur Folge haben, dass für die Zukunft Anwesenheitslisten geführt werden. Das wollen wir aber logischerweise nicht, denn es gibt eben einfach auch mal Zeiten, wo man mal später kommt oder eben früher gehen muss. Das verstehen unsere Dozenten natürlich. Aber es ist mitunter ein Zeichen des Respekts, wenn man zumindestens Kommilitonen oder den Dozenten informiert, wenn man nicht gerade schwer krank im Bett liegt oder einen Unfall hatte oder Sonstiges. Es ist ein Privileg überhaupt einen Studienplatz zu erhalten. Deswegen teile ich diese Larifari Einstellung nicht. Wer das nicht will- der soll es bitte sein lassen. Ich persönlich kann nachvollziehen, wenn man verpennt und ebenso kann ich bei den Jüngeren nachvollziehen, dass sie ihr studentisches Leben genießen wollen. Allerdings bei 30 Studienplätzen pro Jahr - kann es doch nicht angehen, dass davon regelmäßig die Hälfte fehlt oder niemand kommen muss. Das widerspricht sich und vorallem ist die Kontaktzeit an der Hochschule durchaus gut, um soziale Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und gemeinsam an Hausarbeiten zu arbeiten, zu lernen u.s.w. Darüber hinaus : Es ist eine freiwillige Entscheidung. Wer es nicht möchte, der sollte sich das vorher gut überlegen und lieber ein Fernstudium wählen (alternativ: berufsbegleitend oder Teilzeit ). Aber ein Vollzeitstudium ist einfach ein Vollzeitstudium, wie es der Name schon sagt. An einer Massen- Universität, wie z.B. Konstanz, Frankfurt und Co mag dies noch in Ordnung sein, aber nicht an einer kleinen Hochschule, wo nur 30 Studenten/innen pro Jahr genommen werden. Es gibt auch Hochschulen, wo pro Jahr 60 genommen werden (also 30 SS, 30 WS). Darüber sollte man sich vorher Gedanken machen. Ich habe mich bewusst für ein Vollzeitstudium entschieden, um einfach auch den Austausch mit Anderen zu haben. Es fällt mir leichter!
     
  15. Beetlejucine

    Beetlejucine Stammgast

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    Fernstudium kann auch Vollzeit stattfinden, ob Vollzeit oder Teilzeit sagt nichts über Anwesenheitspflicht aus.

    Ich sehe das anders, als du und sehe keinen Nachteil darin, wenn man nicht an allen Präsenzen teilnehmen kann. Deshalb macht sich die Userin ja schlau und wird vermutlich eine Hochschule wählen, die keine Pflich aus den Veranstaltungen macht.

    Deine Bewertung "Larifari" teile ich ebensowenig. Ich finde, man kann die Einstellung anderer Studenten generell nicht bewerten. Ich persönlich weiß nicht, wieso jemand an irgendeiner Päsenz nicht teilnimmt, daher bewerte ich das auch nicht. Ich finde, es sollte jeder bei sich selbst bleiben.
    Wenn du überall hingehst, dann ist das doch prima und du hast deine Studienform gefunden, zu der du auch stehst.
    Deshalb studieren andere aber nicht larifari.
     
  16. Suska

    Suska Newbie

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    Ja, ich sehe das genauso wie Beetlejuicine. Ich studiere an einer sehr sehr kleinen Hochschule und wir sind auch nur 30-40 Studenten die jedes WiSe angenommen werden.
    Ich finde auch nicht, dass die Studenten die nicht immer anwesend sind nur Larifari studieren. Ich nehme mein Studium sehr ernst und habe auch wirklich gute Noten. Aber ich kann es mir nicht leisten immer zu kommen. Denn ich muss noch halbtags nebenbei arbeiten, denn sonst würde ich mir das Studium gar nicht leisten können. Selbst mit meinem Halbtagsjob komme ich monatlich nicht über die Runden und muss mehrere hundert Euro von meinem Ersparten anpacken. Und gerade dass zeigt doch, dass ich trotz der Mühen und finanziellen Benachteiligung das Studium sehr ernst nehme. Ich finde die Aussage darüber dass die Studenten die nicht immer kommen den anderen den Studienplatz wegnehmen und das Ganze nicht so ernst nehmen ist viel zu verallgemeinert. Ich bewundere aber diejenigen die zu jeder Vorlesung kommen. Wäre das hier bei uns dies der Fall, so wäre es mir gar nicht möglich zu studieren.
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich hatte mehrere Kommilitoninnen, die während des Vollzeit-Studiums Mütter wurden. Es wäre ihnen unmöglich gewesen, an allen Vorlesungen teilzunehmen, soviel Babysitter kannst Du gar nicht bezahlen. Trotzdem haben sie großartige Leistungsnachweise und Masterarbeiten abgeliefert - bei einer Larifari-Einstellung wäre dies nicht möglich gewesen. Dagegen - credits nur für die Anwesenheit? Wir waren gerade mal 25 Studenten im Masterstudiengang, aber fürs Dumm rumsitzen hast Du an meiner Hochschule keinen Punkt kassiert.

    Kontaktzeit an der Hochschule ist zweifelsohne wertvoll, von den meisten Vorlesungen hab ich auch eine Menge mitgenommen, aber gerade Vollzeitstudium plus Arbeiten oder Vollzeitstudium plus Kinder versorgen ist von "Larifari" nun wirklich sehr weit entfernt.
     
  18. DAMA1

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    Ist eigentlich nur eine Frage des Zeitmanagement, des Willens und der persönlichen Opferbereitschaft.
    Ich gehörte von 70 Studenten/innen als einzige zur Extreme (100 % Arbeit + 100 % Vollzeitstudium + 100 % Haushalt). War nicht immer ganz leicht, aber die Zeit verging dafür, wie im Fluge. Es gelingt auch nur, wenn man seine Arbeit liebt und das Studium, als Schatz und persönliche Bereicherung empfindet.
    Manche arbeiten eben nur 0 bis max. 50 % und stöhnen ohne Ende, fehlen aber dann doch oftmals je nach Wetterlage.
    Nach Studiumabschluss waren aber meist die Stöhner noch ohne Jobsicherheit, bzw. noch Job suchend. Auch erhielten manche lediglich 50 % Stellen.
    Wer ergo nicht gänzlich den Lebensunterhalt und Familie aus eigener Kraft zu bestreiten hat, sollte dennoch viele Nachtdienste, Sonn- und Feiertage, sowie die Semesterferien nutzen können. Ganz wichtig ist auch, dass man sich schon im Vorfeld eine ordentliche und vor allem interessante Praktikumsstelle für das 5. Semester ausschaut, welche auch noch bezahlt wird. Im Prinzip muss man den Mitstudenten/Mitbewerbern immer einen Schritt voraus sein.
    Ist wie Autofahren - immer vorausschauend :P
     
  19. HHS

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    @DAMA1: Du willst also nix anderes sagen, als das die Ellenbogen rausgefahren werden sollten. Und offentsichtlich auch nicht das Wissen hast zu sehen, das jeder Belastungen anders empfindet, verträgt und anders mit umgeht. Typisches Managerdenken - und mit der Grund für die schlechte Situation der Pflege in Deutschland.



    Ich stehe zwichen pericardinchens und den Meinungen anderer Teilnehmer hier, und versuche das ganze etwas differenzierter zu sehen.

    Auch ich bin immer wieder überrascht, wie gerade Kommilitonninen mit Familie fähig sind, sich und ihre Familie und alles andere zu managen. Denen gelingt es besser als mir als Single. Allerdings bekommen sie aber auch viel Unterstützung aus Ihrer Familie. Sei es im Haushalt, Babysitten, Einkauf oder sogar bei den Studienleistungen oder Lernen! Das ist etwas was ich teilweise vermisse.
    Geht leider aber alles zu Lasten der Beziehung- bin gespannt wieviel Beziehungen am Ende des Studiums noch intakt sind.

    In meinem Studiengang gibt es keine Anwesenheitspflicht. Das ist einerseits gut, denn für 1,5h Vorlesung werde ich definitiv keine insgesamt 4h Zug fahren! Und wer glaubt, man könnte die Reisezeit dann wenigstens gut zum lernen nützen, vergisst das sich in übervollen Zügen, mit lauten Mitpassagieren und beim Umsteigen auf kalten, zugigen Bahnsteigen wohl kaum effektiv lernen lässt.
    Arbeiten müssen die meisten- außer sie haben einen Partner der Ihnen, die Lebenskosten für sich und die Familie mitzahlen kann oder das Glück Bafög, Stipendium oder ähnliche finanzielle Unterstützung zu bekommen.

    Aber gerade bei der Arbeit muss man auch sehen, das diese eben gerade in der Pflege auch kein Zuckerschlecken ist und eine große Belastung sein kann!
    Unterbesetzte Schichten, Überstunden, geplante Mehrstunden gegen die man sich kaum wehren kann und Nachtschichten bei denen der Körper die schnellen Umstellungen leisten muss spielen ebenso eine große Rolle.

    Allerdings sind manche Vorlesungen doch sehr gespickt mit wichtigen Informationen, die nicht über die Internetlernplattformen verteilt werden. Der Austausch mit Kommillitonen ist oft sehr hilfreich, weil man voneinander lernt und auch eine andere Sichtweise bekommt.
    Ich habe eine Kommilitonin die gerade zu durch Abwesenheit glänzt, kurz vor der Prüfung in einem Fach war sie dann das erste Mal überhaupt in der zugehörigen Vorlesung. Wie sie die Prüfung schaffen soll, ist mir ein Rätsel, denn ohne die Vorlesungen ist das Thema nicht ausreichend zu verstehen.

    Und das ist auch der Grund, warum es überhaupt Vorlesungen und Seminare gibt. Sie sollen in das Thema einführen, eine Richtung angeben und natürlich Wissen vermitteln. Eine echte Vorlesung, wie sie an der Uni existieren, gibt es an den Fachhochschulen ohnehin eher selten- eher sind es Seminare, bei den die Studenten durchaus zur Mitarbeit wie Diskussionen, Kurzreferate etc. gefordert werden. Man darf auch nicht vergessen, das die Profs Ihre Zeit in den Vorlesungen nicht alleine erbringen möchten, salopp gesagt- denn sie wollen und sollen natürlich auch Wissen weitervermitteln- sie sind nunmal Hochschullehrer. Und es sind auch die Kommilitonen die mit Referaten und Präsentationen neu erworbenes Wissen vermitteln. Wissen, das ich später brauche, und mir nicht immer leicht nacheigenen kann.

    Wenn es dem nicht so wäre, bräuchte es keine Vorlesungen- eine Liste mit Büchern und Prüfungstermine müssten dann völlig ausreichen. Dem ist bekanntlich nicht so.

    Am Ende muss jeder selber wissen, wie er es am besten alles unter einem Hut bekommt. Aber es ist nunmal ein Studium und kein Spaziergang. Wenn er die geforderten Leistungen auch ohne Anwesenheit hinbekommt, ist es gut.

    Mehr Respekt habe ich aber vor denen, die sowohl Anwesenheit und gute Leistungen hinbekommen. Wenn das später nicht im Zeugniss vermerkt ist, fände ich es ein Stück weit als unfair. Von daher hätte ich nix gegen eine gewisse Anwesenheitspflicht, die mit zusätzlichen Punkten belohnt wird- damit der Arbeitgeber später auch sieht, das er jemanden hat der sich eben nicht eben so durch das Studium durchgeschlängelt hat und von den Kommilitonen mitgeschleift wurde.
     
  20. HHS

    HHS Poweruser

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    GuKrPfl; cand. B. A. Pflegepädagogik
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    Hochschule, Pflegeheim
    Damit es nicht falsch verstanden wird:

    ich möchte nicht, das Studenten, die wenig bis gar nicht anwesend sind, nicht betrafen. Sie sollen keinen Nachteil bekommen.

    Sondern die Studenten, die alles unter einem Hut bekommen, belohnt werden.

    Das gibt es teilweise bereits über Stipendien oder Preise. Diese wirken aber auf mich all zu oft etwas willkürlich.
     
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