1. MarieLouise

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    Hallo zusammen,

    kann mir hier jemand etwas genasueres über die Entwöhnung von Subutex schreiben?

    z.B Bei wem wird es eingesetzt und wie lange.....halt einfach ein paar Informationen.

    Tochter einer Bekannten soll zur Stationären Entwöhnung aufgenommen werden...

    Lieben Gruß
    Marielouise
     
  2. Lin

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  3. Susi_Sonnenschein

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  4. Satyr

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    Hallo Marie Louise,
    meinst Du Entwöhnung von oder mit Subutex? Ich denke Du meinst das zweitere, oder?
    z.B. wird es gern eingesetzt bei Leuten, die schon eine längere Zeit Methadon oder Polamidon verabreicht bekommen und dieses nun reduziert wird. Angenommen, jemand bekommt tgl. nur noch 2ml Meta, so wird als nächster Reduktionsschritt das Meta ganz abgesetzt und statt dessen Subutex gegeben (Tbl). Dieses wird dann langsam bis auf Null reduziert. Der Vorteil ist, dass es den Leuten viel besser geht und sie sich besser aushalten können. Ergo Rückfallgefahr ist geringer, weniger Zusatzmedikation wird gebraucht und die Leute sind motivierter bezüglich einer längerfristigen Therapie, welche nach einer Entgiftung sinnvoll wäre.
    Jedoch müssen sie es selber wirklich wollen. Sonst hilft nix.
    Jo, dann wünsch ich Deiner Bekannten viel Kraft und Ausdauer bzw. empfehle ihr, eine Angehörigen Gruppe aufzusuchen und wenn es geht, mit den zuständigen PsychologInnen (der Tochter) Familiengespräche anzustreben, einfach um selber in Zukunft noch besser und kompetenter damit umgehen zu können.
    Viele Grüße
    Heiko

    p.s. infolinks zu Subutex haben ja die Vorposter schon geschrieben.
    und die Dauer der Medikationsgabe richtet sich individuell nach der Entgiftung der Person (Zustand) und meist auch etwas nach den Erfahrungswerten des Teams der Suchtstation.
     
    #4 Satyr, 31.05.2008
    Zuletzt bearbeitet: 31.05.2008
  5. MarieLouise

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    Hallo Heiko,
    hab vielen dank für deine antwort,man kann im Netz ja soviel darüber lesen,das man förmlich erschlagen wird.

    Ich meinte die Entwöhnung vom Subutex.Die TOchter meiner Bekannten bekommt es,da sie lange Zeit Obiatenabhänig war Methadon bekam und um vom Methadon zu entwöhnen hat man sie auf das Subutex eingestellt und jetzt soll sie auch davon entwöhnt werden,ich kenne mich mit der Merie eigentlich sogut wie garnicht aus,war vor knapp 10 Jahren in meiner Ausbildung für ein paar Monate auf psychatirischen Stationen.Also vollkommendes Fremdland für mich.

    Kannst du mir vielleicht noch etwas über die pycische und Körperliche Verfassung bei der Entwöhnung vom Subutex schreiben,scheinst ja auf dem Gebiet recht fit zu sein.


    Lieben Gruß
    Marielouise
     
  6. Mylo

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  7. Satyr

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    Hallo,
    ach, dann hast Du Dich natürlich richtig ausgedrückt.
    Tut mit leid, da kann ich nicht weiterhelfen, da wir das Subutex innerhalb eines ausschleichenden Schemas anstelle von Methadon benutzt haben, wenn die Dosis nicht mehr so hoch war. Die Pat. haben es also nie sehr lange bekommen, (so 2-3 Wochen max.).

    Der Link von Mylo ist ganz interessant, da wird behauptet, dass der Entzug nicht so arg wär, vorausgesetzt, die Dosis ist nicht zu hoch und es besteht kein Beigebrauch.
    leider nein, aber ich denke, dass der Entzug nicht "kalt" vonstatten geht.
    Insofern wird sie sicher gute Chancen haben, die körperliche Entgiftung "locker" durchzuführen. Was sie dann für sich daraus macht, liegt natürlich an ihr.
    Liebe Grüße
    Heiko
     
  8. MarieLouise

    MarieLouise Newbie

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    Hallo Heiko,

    hab nochmals vielen dank für deine antwort.
    ich bin gespannt wie sich das alles entwickeln wird bei ihr,ich habe sie sehr lange nicht mehr gesehen,aber ich denke, das wenn sie nicht gänzlich aus den kreisen verschwindet,dann hat das alles keinen sinn,ich denke das die ganze thematik nicht wirklich ernstgenommen wird von der ganzen familie.und ob sie dann den richtigen halt findet ich weiss es nicht.zu wünschen wäre es ihr.
    so wie meine bekannte es mir erzählte hatte sie auch zwei rückfälle als ich im metha.pro. war,sie sagte der mutter mal das der suchtdruck so hoch wäre,(vielleicht sollte sie dann lieber psychisch anderes therapiert werden ?)aber wie ja schon geschrieben,ich habe leider so gut wie keine erfahrung mit der thematik sucht.vondaher möchte ich nur ungern mit meiner bekannten über etwas reden was ich nicht zu 100%weiss,aber interessieren tut es mich schon,die thematik an sich.

    nochmals lieben gruß
    marielouise
     
  9. rudi09

    rudi09 Stammgast

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    Hallo MarieLouise,
    körperlich ist der Entzug in den seltensten Fällen gravierend. Psychisch sieht es da schon anders aus. Deshalb wird bei uns begleitend mit niederpotenten (beruhigenden) Neuroleptika gearbeitet. -Gilt für Drogenentzug, also auch "Subutex.- Generell wird der Entzug zwar mit Tavorunterstützung von den Patienten besser toleriert, aber dass dürfte sich in deinem Fall von selbst verbieten.
    Das nur mal kurz, der Rest ist wirklich unter dem Link "Drogen" zu finden.
    MfG
    rudi09
     

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