Stress im Praktikum

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von sandyrosita, 25.03.2007.

  1. Huhu,

    ich mache in dem Krankenhaus, wo ich ab 1. April die Ausbildung anfange, momentan ein Praktikum. Nun hatte ich das Pech, dass ich an den beiden Wochenenden wo ich arbeiten sollte, gefehlt habe, weil 1. ich vom Auto angefahren wurde und kaum laufen konnte und 2. richtig mega Erkältet war/bin.

    Nun machen die Total Stress, weil ich nicht gearbeitet habe (habe Atteste vom Arzt) und meinen Sie würden das der Schule erzählen und halten mir jetzt jeden Tag ne Predig.

    Kann dies ein Grund dafür sein, dass ich gleich wieder gekündigt werde?

    Es tut mir auch echt leid. Aber was soll ich machen? Mehr als erklären und mich entschuldigen kann ich doch auch nicht, oder? Habe nur noch bis Mittwoch Praktikum und ich fand es besser mit einer erkältung und einem blutenden Ohr zu Hause zu bleiben.

    Es ist janur etwas doof abgelaufen, weil ich freitag noch gearbeitet habe (obwohl es mir nicht gut ging) und halt in der Nacht von freitag auf Samstag mich krank gemeldet habe. Hätte Samstag und Sonntag Früh-Dienst gehabt.

    Liebe Grüße Sandra
     
  2. krankenpflegeblog

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    Hallo erstmal! Wenn du wirklich krank warst und auch eine AU vom Arzt hast kann dir nichts passieren. Ich verstehe nicht warum deine Arbeitskollegen dies dir ständig vorhalten. Hast du sonst auch das Gefühl das du dort nicht willkommen bist? Ich musste in den drei Jahren Ausbildung bestimmt bis zu acht mal auf eine andere Station in ein anderes Krankenhaus weil es so unsere Ausbildungspläne vorschrieben. Auf meiner ersten Station, wo ich eigentlich erwartet hätte, das man mich an die Seite nimmt, mich unterstützt weil es eben auch meine erste Station war. Stattdessen wurde mir auch nicht geglaubt wenn ich krank war, tgl. gab es wegen Kleinigkeiten Ärger. Für mich war das richtiges Mobbing. Hatte zum Schluss auch ein Gespräch mit der Schule und einigen Schwestern dieser Station. War auf jeden Fall kein Schöner Start in die Ausbildung. Kann dir nur raten mit einem Lehrer deines Vertrauens zu sprechen oder die Situation auf deiner Station noch ein wenig zu beobachten und wenn du das Gefühl hast, das du dort unterdrückt und gemobbt wirst dich erstmal an die Stationsleitung zu wenden
     
  3. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Hallo Sandra,
    mach Dir da mal keine Sorgen. Erstens hast Du einen Attest vom Arzt und das allein erstickt schon jede Diskussion im Keim. Wenn die Station zur Schule rennen will soll sie es doch machen, da passiert nichts. Das wird der Schule sowas von egal sein, da glaubst Du gar nicht. Das hängst schon mal damit zusammen, dass Dein Ausbildungsvertrag doch noch gar nicht begonnen hat, was soll die Schule da machen wollen? :weissnix:
    Du hast auf jeden Fall richtig gehandelt. Wenn Du keine 100%ige Leistung bringen kannst, bist Du krank, bringst den gelben Schein und gut ist, da können die Kollegen meckern, motzen und drohen wie sie wollen, sie können nichts machen.

    Was ich an der Sache nicht verstehe, als Praktikantin hast Du, eigentlich nur zusätzlich geplant zu werden. Deswegen dürfte es doch gar kein Problem damit geben, dass Du krank bist. Deswegen muss die Station immer noch normal laufen (auch am WE).
     
  4. Huhu,

    habe mit der Stationsleitung gesprochen, die sieht das genauso wie die Arbeitskollegen. So richtig angenommen fühle ich mich dort nicht, weil die Arbeitskollegen mich nicht beachten und mir auch nicht richtig etwas erzählen oder beibringen. Ich darf wenn dann nebenher laufen und zugucken. Außerdem wird mir ständig vorgehalten, wie toll doch die Praktikanten (FSJ) sind und die Auszubildenden davor. Ich habe schon im Pflegeheim FSJ gemacht und kann viel mit Pflege. Habe von daher vorkenntnisse und auch die Schule war begeistert von mir und meiner Bewerbung. Habe echt ******, dass ich wieder gekündigt werde. Hatte dies schonma mit einer Ausbildung beim Anwalt davor. Diese wurde in der Probezeit gekündigt, weil sie nicht mehr finanziert werden konnte vom Betrieb.

    Liebe Grüße Sandra
     
  5. Hallo,

    wir werden als Praktikanten zwar neben den Schwestern mit eingeplant, aber es gibt z.B. Praktikanten-Aufgaben und Schwestern-Aufgaben und die schwestern rühren nicht einen Finger an die Praktikanten-Aufgaben. Deswegen gibt es mecker, wenn mal ein Praktikant nicht da ist, weil dann die Hälfte nicht gemacht wird, wie Wäscheschüsseln auffüllen/verteilen, Zimmer auffüllen etc. außerdem , wenn Praktikanten da sind, gehen die schwestern nicht zu den Klingeln hin, auch nicht, wenn ein Monitor oder so piept. Ich habe es auch schon erlebt, dass ein Patient im Sterben lag und ich alleine gelassen wurde und dann mecker bekommen habe, weil ich den Zeitpunkt des Todes nicht wusste etc. Also sehr komische Station.

    Liebe Grüße Sandra
     
  6. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Was sind das denn für katastrophale Zustände. Sowas muss eigentlich sofort an der Pflegedirektion oder gar an die Geschäftsleitung.
     
    #6 Joerg, 25.03.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.03.2007
  7. Hallo,

    ich hatte schon ein Gespräch mit der Pflegedienstleitung, weil die Stationsleitung sich beschwert hatte über mich. Diese sagt, dass meine Schilderungen nich richtig sein können, weil es mit keiner FSJ-lerin oder einem Zivi je Probleme gab und wenn ich keine Lust auf das Praktikum+Ausbildung habe, dann soll ich es doch lassen. Bin echt am überlegen, ob ich mich die letzte Woche wegen Mobbing krankschreiben lasse.

    Ich freue mich echt auf die Ausbildung und freue mich schon riesig, ab Montag dort zur Schule zu gehen, aber mir graut es jetzt schon vor den Praxiseinsätzen. Ich überlege, ob ich, falls ich im ersten Einsatz auf die selbe Station kommen sollte, mit der Lehrerin rede. Aber bis dahin ist ja noch etwas zeit.

    Liebe Grüße Sandra
     
  8. krankenpflegeblog

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    Es kann doch nicht sein das du für deren Personalproblem zuständig bist. *kopfschüttel*
     
  9. psychiatricnurse

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    Hallo snadrosyta!
    spricfh schon im vorfeld mit deiner Pflegelehrerin über deine situation und erkläre wie unwohl du dich da fühlst.
    Biete aber keine Angriffsfläche etwa, dass du dich in der letzten Praktikumswoche krankschreibst. Das sieht gar nicht gut aus.
    biete auf Station deine Hilfe an, aber wirke nicht unterwürfig. Wenn die sehen, dass sie alles mit dir machen können hast du in der Klinik schon deinen Ruf weg.
    Hast du schon Alternativen, falls es mit der Probezeit nicht klappt?
    Dann schreibe am besten jetzt schon Bewerbungen für eine Aúsbildung in 6Monaten.
    sollte sich deine Situation nach in der Probezeit nciht bessern wäre ein Abschied von dieser Klinik sinnvoll. Es würde dir nix bringen 3Jahre in so einer Klinik zu arbeiten, wenn schon diePDL nicht auf deine Probleme eingeht.

    Meine Schwester hatte auch so eine Situation in ihrem 1. Einsatz wo sie gemobbt wurde.Sie hat die Ausbildung nach 2Monaten gekündigt, weil ihr die PDL nicht geglaubt hatte, dass sie der Schwester und dem Arzt eine Unterzuckerung von einem Kind weitermeldete, die KS aber nichts dagegen unternommen hatte.Jetzt hatte sie einen Neuanfang in einem anderen KH gestartet und ihr gehts da super.

    Dir auch viel Glück und seh es als Erfahrung!
     
  10. furunkel

    furunkel Junior-Mitglied

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    Hallo,

    Was sind das für Zustände auf Station?Als Praktikant darfst du auch nicht
    allein gelassen werden.
    Was machen die denn wenn die mal kein Praktikanten oder FSJ`ler oder Zivi haben ? Bleiben die Praktikanten -Arbeiten dann liegen oder was?

    Auf jeden Fall hast du keine Schuld das du krank warst. Wenn man sich krank zum Dienst schleppt, kann manja auch keine 100%ige Arbeit ausführen und man steckt dann vielleicht noch welche an.

    Und als Praktikant darfst du nur zusätzlich mit eingeplant werden und nicht als vollwertige Pflegekraft.

    LG furunkel
     
  11. Hallo,

    war heute auf Arbeit. Is ganz mies gelaufen: Die Stationsleitung sowie die Kollegen haben mich ja drt hin geschickt, hier hingeschickt, angemeckert wenn was schief ging und mir die ganze vorgehalten, dass ich ungeeignet bin und die Ausbildung nie schaffen werde. Als ich dann zu Hause war, rief die Schule an und fragte was denn los sei, weil sich die Stationsleitung beschwert hatte (obwohl ich noch nicht inner Ausbildung bin). Habe denen meine Situation erklärt, was auf der Station passiert ist usw. Die Schulleitung konnte dies gar nicht fassen und freut sich aber schon auf den neuen Ausbildungsanfang und hat mir Mut gemacht, dass diese Station nur eine von vielen sei und es passieren kann, dass ich nicht auf die Station muss. *puh*

    Ich habe mir schon gedanken gemacht, was ich mache falls es nichtmit der Ausbildung klappt. Habe mich für Altenpflege und andere Krankenhäusern beworben. Problem is nur, dass ich nicht weiß, wie ich das in die Bewerbung so richtig reins chreiben soll. Ich hatte das grpße Pech, dass ich zwei Ausbildungsstellen zur Rechtsanwaltsgehilfin verloren habe, weil die Betriebe an sich Pleite gegangen sind und keine Azubis mehr finanzieren konnten.

    Ich fühle mich echt wohl bei der Arbeit mit Menschen und mit der Pflege. Habe da überhaupt kein Problem mit ud habe dies ein Jahr lang im FSJ schon gemacht in einer Pflege einrichtung. Und auch der Krankenhausalltag macht mir keine Probleme. Ich freue mich riesig auf die Ausbildung und hoffe dass ich nicht nochnmal auf die Station muss.

    Die Lehrerin war heute sehr nett und hat mir viel mut zugesprochen. Sie meinte auch, dass ich keine Angst haben brauche, dass dies zu einer Kündigung führt, weil die Schule sich erstmal die ersten sechs Monate die Schüler selber anguckt.

    Ich werde weiter berichten, wenn ich nächste Woche anfange.

    bis dann Sandra
     
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