Sterbefall, Grund für Absage?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Vanny, 10.12.2006.

  1. Vanny

    Vanny Junior-Mitglied

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    Hallo ihr da,

    Leider muss ich euch schon wieder etwas fragen.
    Vor 1 Monat ist mein Vater bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Dies musste ich natürlich auch in den Lebenslauf schreiben.
    Eine Freundin von mir, die auch Krankenpflegerin werden will, hat ihren Vater mit 5 Jahren verloren und das Krankenhaus hat sie nicht genommen weil sie meinen das síe den Tod nicht verkraftet hat.
    Könnte das auch für mich zum Problem werden?

    lg Vanny
     
  2. andy1987

    andy1987 Senior-Mitglied

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    Also erstmal mein herzliches beileid! das ist bestimmt hart!
    ich denke nicht, dass ein krankenhaus dir deshalb eine absage schickt. v.a. frage ich mich , woraus die schließen wollen, dass du den tod nicht verkraftet hast?! glaube, dass das dann ein komisches krankenhaus ist, wenn die deshalb eine absage schicken!

    lg!
     
  3. Brady

    Brady Gast

    Hallo Vanny,

    nein, dass ist bestimmt kein Grund für eine Absage. Zumal es jedem Menschen passiert, früher oder später Angehörige zu verlieren. Es gehört zum Leben dazu und ist ein persönlicher Schicksalschlag. Zudem bewirbst Du Dich als Erwachsener, werden die Eltern überhaupt noch im Lebenslauf mit aufgeführt?

    Kann auch nicht der Grund bei deiner Freundin gewesen sein. Oder sie hat ein behandlungsbedürftiges Problem dadurch?

    Liebe Grüße und mein Beileid für deinen Verlust...

    Brady
     
  4. Vanny

    Vanny Junior-Mitglied

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    Als Erwachsene bewerbe ich mich noch ned^^.
    Ich bin erst 15 und bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz.
    Das Problem ist, sie haben nur die Unterlagen gelesen und dann angerufen und gesag das sie sie ned haben wollen wegen ihrem Dad.
     
  5. Brady

    Brady Gast

    Hallo Vanny,

    sorry. Das wusste ich nicht mit deinem Alter. Dachte, du wärst schon 18 Jahre. Bei deiner Freundin finde ich es schon sehr merkwürdig, dass man deshalb jemanden nicht nimmt.

    Liebe Grüße Brady
     
    #5 Brady, 10.12.2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.12.2006
  6. Anna87

    Anna87 Newbie

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    Ich glaube nicht dass es der Grund bei deiner Freundin war....:(
    Ich habe meine beide Eltern verloren... als ich 10 war, wurde mein Vater umgebracht und mit 14 habe ich meine Mama verloren... Ich glaub sogar, dass die Leute mehr Verständniss und Mitleid haben, wenn sowas passiert...
     
  7. strenchen89

    strenchen89 Newbie

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    Also ich glaube nicht, dass ein Krankenhaus wegen so einer Sache dir eine Absage geben wird.
    Das wäre total schwasinnig. Sie wissen ja nicht, wie die betreffende Person wirklich den Tod verarbeteitet hat.
    Naja lass dich mal überraschen.
    Wünsche dir auf jedenfall viel glück

    Ach und mein beileid.
     
  8. ROIMUNGSTRUPP

    ROIMUNGSTRUPP Newbie

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    hallo!
    ihr schreibt alle das ein sterbefall keine grund für eine absage ist. direkt sicher nicht, wenn man aber zum beispiel im vorstellungsgespräch darauf zu sprechen kommt und man diesbezüglich dann "unkluge" antworten gibt, denke ich das es durchaus ein grund für eine absage sein kann. grund ist in diesem fall immer mit "" zu sehen. mein vater ist auch vor einigen jahren gestorben und selbstverständlich war das auch ein schlimmes ereigniss und gerade jetzt, zu weihnachten denkt man umso mehr an seine liebsten...dennoch sehe ich das das leben weiter geht...bin gerade etwas vom thema abgekommen. nunja, wie dem auch sei, ich denke man muss sich dessen was man im vorstellungsgespräch von sich preisgibt genau bewusst sein. da ich im nicht genaz normalen krankenhaus arbeite :D saßen bei mir auch jedesmal mehrere psychologen dabei...vondaher. ich wünsche dir alles gute!
     
  9. Brady

    Brady Gast

    Hallo Roimungstrupp,

    wieso das denn? Verstehe ich nicht. Zudem die Anwesenheit von Psychologen nicht begründbar ist bei einem Vorstellungsgespräch.

    Liebe Grüße Brady
     
  10. Whyskie67657

    Whyskie67657 Junior-Mitglied

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    Ich frage mich grade,ob man dazu verpflichtet ist im Lebenslauf darüber Angaben zu machen,ob die Eltern noch leben !!??!!
     
  11. Frank..

    Frank.. Junior-Mitglied

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    Nein das geht keinen was an.
    Du musst deine Eltern überhaupt nicht erwähnen.
    Das ist übrigens auch nicht mehr üblich in einem Modernen Lebenslauf.
     
  12. YouAndMind

    YouAndMind Junior-Mitglied

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    Ich finde mein unter 18 ist es auch bei einem Modernen Lebenslauf üblich. Bzw. was heißt ein "Moderner Lebenslauf"? Einer der nicht mehr mit der Hand geschrieben wird oder wie.
     
  13. Frank..

    Frank.. Junior-Mitglied

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    Nein auf Hand oder mit Computer geschrieben bezieht sich das nicht.
    Es gibt ja einige Branchen in denen der Handschriftliche Lebenslauf
    dem Standard entspricht.Ich meine mit Modernen Lebenslauf die form in der er Geschrieben wird.Die Formalien haben sich im Laufe der Zeit ja Geändert.In meinen Büchern zum richtigen bewerben.Steht jedenfalls das es Unmodern wäre die Eltern zu Erwähnen, da es ja nicht un die Eltern geht sondern um einen selber. Auch im Letzten Bewerbungstraining das ich vor 2 Jahren Machen durfte wurde das so vermittelt.
     
  14. Brady

    Brady Gast

    Genau, Frank hat Recht.
    Im Lebenslauf gehören die Eltern nicht mehr mit rein.

    Es kommt der eigene Familienstand...z.B. ledig, verheiratet, usw...rein.

    Aber schaut auch mal hier..

    Richtig bewerben - Gliederung des Lebenslaufs


    Liebe Grüße Brady
     
  15. Vanny

    Vanny Junior-Mitglied

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    Also ich habs rein geschreiben, anstelle der Jobangabe.
    Aber es is schon doof wenn man dann gefragt wird, was würde dein Vater über dich sagen....
    ICh wusst bei der Frage echt ned was ich sagen sollte...
     
  16. Picca1483

    Picca1483 Newbie

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    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Freundin den Platz nicht bekam weil sie mit 5 ihren Vater verloren hat- das wäre eine mehr als fadenscheinige Ausrede des KH. Ich habe meinen Stiefpapa auch verloren vor knapp einem Jahr und bin definitiv damit noch nicht fertig. Bei meinem allerersten Gespräch hatte ich sicherlich den Fehler gemacht, dass ich zusehr auf das Thema rutschte. Es wird für eine lange Zeit schwierig sein. Ich schlucke auch noch wenn ich Patienten in der Praxis habe mit nem Brochialcarzinom- es betrifft einen nun mal, aber man lernt mit so etwas umzugehen wenn man sich die Zeit lässt. Irgendwann wird es jeden leider treffen- stell Dir mal vor wenn dann jeder dieser eine Absage erhalten würde.
    Alles Gute und viel Kraft!
     
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