Stationsleitung/ PDL-Weiterbildung

S.Helken

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Hallo!

Ich habe einige Fragen zur Weiterbildung zur PDL, bzw. zur Stationsleitung.

Bin gelernte Krankenschwester, mit einem knappen Jahr Berufserfahrung, würde gerne Stationsleitung machen, bzw. danach die PDL Ausbildung dranhängen.

Wäre das zu raten???

Bin zur Zeit in einem Altenheim angestellt mit Aufstiegschancen.

Liebe Grüße und vielen Dank

Sandra

:flowerpower:
 

geli!

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Ich mache gerade auch einen STL-Kurs in Karlsruhe. Bei uns war die Voraussetzung mindestens zwei Jahre Berufserfahrung; und soweit ich weiß, ist das überall so bzw. gesetzlich so geregelt.
Deine Idee anschließend noch eine PDL-Ausbildung dranzuhängen find ich nicht schlecht, aber hast Du dir mal überlegt ein Studium zu machen? Soweit ich informiert bin, werden nämlich die PDL-Ausbildungen demnächst abgeschafft und durch die Studiengänge ersetzt.

Gruß Angelika:P
 

Mellimaus

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Wenn du PDL werden willst solltest du an einer FH Pflegemanagement studieren
 

chris

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"Fachwirte im Sozial-und Gesundheitswesen" können auch als PDL arbeiten
 

Engel20

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Nur mal ne Zwischenfrage:

was ist der Unterschied zwischen Stationsleitung und Pflegedienstleitung (PDL)?? Oder gibt es keinen??
Muss man die Weiterbildung mit bestimmten Themengebieten machen oder kann man , wenn man fertig ist, fast alle Stationen leiten???

Der Gedanke kam mir, weil ich dachte: was ist wenn ich mich für Neurologie spezialisiere, um dann dort ne Leitung zu werden...es aber nur für die Innere Leitungen gesucht werden???
Was macht man dann? Oder kann man wechseln?
Danke,Engel
 

Mellimaus

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PDL müssen heute gaub ich ein Studium absolvieren und haben dann natürlich die Verantwortung für das komplette Pflegeteam im gesamten Haus....die Stationsleitungen machen meist eine Fobi und sind dann befugt Stationenn zu leiten - mehr aber auch nicht.... welche Station du leitetst? Tja ich denke das wird meist eine Fchrichtigung sei in der du die meisten Kompetenzen besizt oder wo du vieleicht schon länger arbeitest
 

Sinclaire

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Hallo,

als Pflegedienstleitung kann man mit fast jeder Berufsqualifikation aus der Pflege arbeiten, es gibt dazu schließlich keine Vorgaben, wenn man auf welche Position besetzt.

Allerdings ist es eher die Frage, wie die Arbeitgeber dies sehen und wenn sie mit welcher Qualifikation wo haben wollen. Der Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen ist momentan eine neue Version der Stationsleitungsausbildung. Ohne diese oder eine höhere Qualifikation wird heutzutage kaum noch eingestellt oder in diese Position gehoben. Durch die zunehmende Akademisierung ist im weiteren damit zu rechnen, dass immer mehr Dipl. Pflegewirte oder Bachelor of Nursing diese Positionen in der Zukunft besetzen werden, wie dies in den USA bereits der Fall ist. Dort werden Positionen in höherer Leitungsfunktion zumeist nur noch mit Pflegenden mit einem Masterabschluss besetzt.

In Deutschland sind wir zwar noch nicht so weit, aber in Zukunft wird eine deutlichere Zentrierung der Hierarchien bei gleichzeitiger Verflachung der Ebenen stattfinden. Stationen werden zu immer großeren oder spezialierten Kompakten Einheiten zusammengelegt, die andere Führungsstrukturen benötigen.

Als Fazit kann man sagen, dass ein Studium sich auf lange Sicht perspektivisch eher lohnt als eine Weiterbildungsmaßnahme.

Cheers

Ingo :wink1:
 

chris

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Ingo Tschinke schrieb:
Allerdings ist es eher die Frage, wie die Arbeitgeber dies sehen und wenn sie mit welcher Qualifikation wo haben wollen. Der Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen ist momentan eine neue Version der Stationsleitungsausbildung.
Cheers

Ingo :wink1:


hallo Ingo,

ich denke, du musst etwas differenzieren: es gibt einen "Fachwirt in der "Alten-und Krankenpflege" und einen
"Fachwirt im Sozial-und gesundheitswesen".

Hier mal kurz die Unterschiede:
Betriebswirtschaftliches und organisatorisches Know-how
Die berufsbegleitende Weiterbildung zum „Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege (IHK)“ ist in Modulform aufgebaut und bietet die Möglichkeit, zusätzlich einen weiteren Abschluss als „Pflegedienstleiter (TÜV)“ zu erlangen. Die Kurse vermitteln das wirtschaftliche und organisatorische Hintergrundwissen, das heutzutage in Kranken*häusern und Pflegeeinrichtungen unabdingbar ist. In zwei Jahren erlernen die Teilnehmer neben volks- und betriebswirtschaftlichen Grundlagen auch wichtige Aspekte des Qualitäts- und Personal*managements in der Alten- und Krankenpflege.

Soziale Einrichtungen professionell führen
Angehende „Fachwirte im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK)“ lernen, Strukturen im sozialen Sektor zu analysieren sowie kaufmännische und personalwirtschaftliche Aufgaben in sozialen Unternehmen oder Organisationen qualifiziert zu erledigen. Darüber hinaus vermittelt die TÜV-Weiter*bildung die wichtigsten Management- und Marketing-Aspekte im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Absolventen sind in der Lage, Führungs*aufgaben in Krankenhäusern, Gesundheits- oder Pflegeeinrichtungen zu übernehmen und bei Kranken*kassen oder Versicherungen tätig zu werden.

Gruss
Chris
 

Engel20

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Danke Ingo, genau das wollte ich hören: "Studium ist sinnvoll, wenn man in die Ferne blickt". Hat mir sehr weitergeholfen!!

Aber auch Dank an die anderen!
Engel:flowerpower:
 

Clara19a

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WBL und stellvertr. PDL
Hallo Newbie,

ich habe im Juli 2005 meine Ausbildung zur Altenpflegerin abgeschlossen. Im September 2006 habe ich erstmalig als Altenpflegerin gearbeitet. (Pause durch Erziehungsurlaub). Und im Oktober 2008 habe ich in einem neuen Pflegeheim als WBL und stellvertr. PDl angefangen. Du siehst, man muss nicht alle möglichen Schulungen und Ausbildungen machen, um eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Man muss die obere Etage nur von seinem eigenen Können überzeugen. Allerdings mache ich jetzt auch berufsbegleitend eine Ausbildung zum "Fachwirt für Gesundheit und Soziales."

Liebe Grüße:klatschspring:
 

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