Starte in meine Ausbildung

Dieses Thema im Forum "Ausbildung in der Altenpflege und Altenpflegehilfe" wurde erstellt von DomeChan, 06.06.2011.

  1. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Leute :wavey: .

    Habe mich grade neu angemeldet und habe einige Fragen zur Ausbildung als Altenpfleger. Einige Fragen sind "lächerlich" aber ich will mich einfach beruhigen.

    Also ich fange am 1 September meine Ausbildung an und werde nach München ziehen. Das ist für mich ein großer Schritt da ich momentan in einer Kleinstadt lebe. Bin 17. Die Wohnung wird vom Arbeitgeber (AWO) vermietet und ist eher klein aber nett mit toller Aussicht ^^. Nun hört man ja wirklich sehr viel negatives über die Ausbildung. Hatte nun ein Praktikum und es hat mir schon spass gemacht .

    Also:

    Die Arbeitszeiten... Wie darf ich mir diese vorstellen? Es gibt die Früh/Spät- und Nachtschicht. Die Früh ist von 6-14/15 Uhr. Arbeite ich dann wirklich nur bis 14/15?? Komische Frage aber man sagt ja immer man hat so wenig Zeit für sich und ich hab mir damals nach meinem Praktikum im Einzelhandel bei dem ich von 9-21 Uhr gearbeitet habe es etwas länger vorgestellt.

    2. Hat man wirklich so wenig Zeit für Freunde?

    3. Wie sind eure Erfahrungen mit der Berufsschule? Ich mache mir ja momentan wirklich sorgen so ganz allein in einer Großstadt ^^. Ich hab irgendwie angst dort keinen Anschluss zu finden bzw. Freunde.

    4. Wird mir die Zeit später angerechnet wenn ich mit 20 dann zb. in die GesundheitsPflege gehen würde? Also das ich dann statt 3 Jahren 2 Jahre machen muss oder irgendwie. Ich weiss nämlich nicht ob ich mich später nicht doch umentscheide. Es kommt drauf an ob es möglich ist mit der Krankenpflege ins Ausland zu gehen dann würde ich die Chance nutzen. (Ich plane immer alles vor und möchte mich in meinem Leben weiterentwickeln und nicht stehen bleiben. Das Ausland ist wirklich ein großer Traum von mir auf denn ich hin arbeite oder gerne hin arbeiten würde)

    5. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es in der Altenpflege und bringen die mir irgendwas? (Darüber habe ich mich schon etwas eingelesen aber irgendwie nicht ganz verstanden.)

    6. Danke für alle Antworten und wünscht mir Glück so langsam gehts ja los :mrgreen: .
     
  2. Hexe76

    Hexe76 Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    28.08.2010
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    GuK
    Ort:
    Co. Cork
    Ich werd mal versuchen, ein paar Deiner Fragen zu beantworten.
    Ja, Frühdienste gehen für gewöhnlich bis ca 14 Uhr.
    Aber unterschätze das nicht. Danach bist Du gebügelt für den Rest des Tages. Und wenn Deine Freunde abends ins Kino gehen, wirst Du Dir zweimal überlegen, ob Du mitgehst, weil Du dann erst irgendwann gegen Mitternacht daheim bist und je nach Arbeitsweg gegen 5 Uhr wieder aufstehen musst.
    Und wenn Du dann Deinen 7. oder 8. Frühdienst in Folge hinter Dir hast, hast Du schlicht keine Energie mehr für Kino.
    Jedes 2. Wochenende ist arbeiten angesagt.
    Deine Kumpels gehen einen drauf machen. Du hast Frühdienst Sonntag morgen.
    Du hast die Wahl - daheim bleiben und ausgeschlafen Sonntag morgen auf der Matte stehen, oder mitgehen, darauf achten, dass Du nicht zuviel Alkohol trinkst und dass Du rechtzeitig wieder heim kommst, damit Du noch ne Mini-Mütze Schlaf kriegst.
    Oder durchmachen und übernächtigt nen Dienst abreißen.
    Zwei Wochen später steht irgend ein schickes Festival an. Deine Kumpels wollen hinfahren. Es ist dummerweise ein paar viele Km weg. Du kannst versuchen, Dein Wochenende rauszutauschen. Aber die Chancen stehen nicht gut.
    ....und wieder ziehen Deine Kumpels ohne Dich los.
    Wenn Du Spätdienst hast, wirst Du Dich freuen, dass Du mal ausschlafen kannst. Bis Du vom Dienst raus kommst, ist der Abend gelaufen.
    Deine Kumpels werden unter der Woche eher nicht weggehen.
    Blöd, dass Du aber ausgerechnet unter der Woche nen freien Tag hast.

    Ich will es Dir nicht schlecht machen. Es ist eine gute Arbeit, die Du leisten wirst. Es wird Dir Spaß machen, oft genug wirst Du trotzdem fluchen.
    Schichtarbeit ist einfach nicht dafür gemacht, ein geregeltes Freizeitleben zu haben.

    Mit Berufsschule habe ich keine Erfahrung.

    Nein, es wird Dir nichts angerechnet. Die Altenpflegeausbildung ist ganz anders aufgebaut, als die Krankenpflegeausbildung.
    In Deiner Ausbildung ist alles speziell auf den alten Menschen ausgelegt. In der Krankenpflege wird alles auf alle Altersklassen angewendet.
    Zumindest weiß ich es so. Vielleicht wird irgendwer mich eines besseren belehren. :beten:
    Ich hatte eine exam. Altenpflegerin in der Krankenpflegeausbildung. Bei ihr wurde definitiv nichts angerechnet. :weissnix:

    Mit der Krankenpflegeausbildung kannst Du durchaus ins Ausland. Je nachdem, wo Du hin willst, musst Du einiges beachten (Registrierung z.Bsp.) Aber in den meisten Ländern ist die deutsche Ausbildung als solches anerkannt.
    Mit der Altenpflegeausbildung sieht es schlechter aus, soweit ich weiß. Es gibt nicht viele Länder, die diese Ausbildung als solche anerkennen.

    Was hast Du denn gelesen über Weiterbildungen in der Altenpflege?
     
  3. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Danke erstmal das hilft mir schonmal ein wenig weiter.

    Ist das in der Krankenpflege eigentlich auch so stressig? Aber gut ich muss dann wohl die Zähne zusammen beißen und ich denke das schaffe ich. Ich schlafe ja generell sehr wenig und wache früh auf.. muss man eben sehen die Arbeit wird ja nicht leicht sein. Aber ich unterschätze es lieber nicht ^^.

    Ob das nun zu Weiterbildung zählt weiss ich nicht.. man kann PDL (?) werden mehr weiss ich auch nicht.

    Ja das mit Altenpfleger wusste ich schon ^^. Noch eine Frage dazu. Ich habe gehört man kann sich von der Arbeitsstelle "schicken lassen" in andere Länder und dort mithelfen? Oder ist das nur bei Ärzten so gewesen..
     
  4. Hexe76

    Hexe76 Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    28.08.2010
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    GuK
    Ort:
    Co. Cork
    Yep, PDL zählt zur Weiterbildung. Oder war es doch Studium...? :gruebel:
    Halleluja, wie schnell man vergisst....
    Auf jeden Fall kann man auf Grundlage von einer Ausbildung diverse Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. Welche genau das in der Altenpflege sind, weiß ich nicht. Das müsste sich aber rausfinden lassen.

    Ehrlich gesagt, find ich es in der Krankenpflege nicht so stressig, wie in der Altenpflege. Ich hab 8 Jahre in einem Altenheim geschafft. Vielleicht war es auch nur speziell in diesem Altenheim so schlimm. Die 4 Jahre danach in der Krankenpflege sind niemals an das Stresslevel rangekommen.
    Ich schätze, es gibt beide Extreme in beiden Berufen.
    Ein Zuckerschlecken sind beide Berufe nicht.

    Puh, von der Arbeitsstelle ins Ausland schicken lassen? Also bei den Ärzten geht es sicherlich. Ich kann es mir in der Altenpflege ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich weiß es aber schlichtweg nicht.
    Vielleicht gibt es Zeitarbeitsagenturen, die auch Altenpfleger in der Welt rumschicken...? Keine Ahnung...
    Wäre aber der einzige Ansatz, den ich mir vorstellen könnte.
     
  5. Bina26

    Bina26 Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    14.12.2010
    Beiträge:
    141
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi GuKP
    Ort:
    Berlin
    Hey,

    also wenn du Organisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" meinst, da kannst du als Altenpfleger so nicht mit, steht zumindestens so auf deren Homepage. Als Krankenpfleger nehmen die dich gerne, auch als Arzthelfer/in nehmen sie dich noch. Wobei ich es nicht so abwegig finde, sich auch als Atlenpfleger zu bewerben :-) Ich würde es einfach versuchen :-)
    -> Ärzte ohne Grenzen - Berufsgruppen

    Bei "Weltwärts Freiwillige" kannst du m.E. nach auch als ex. Altenpfleger/in hin. Hauptsache du bist jung und motiviert :-)
    -> http://www.weltwaerts.de/weltwaertsGehen/anforderungen/index.html

    Oder meinst du etwas ganz anderes? Im Ausland arbeiten, unter "normalen" Bedingungen?? Ich denke, dass hängt u.a. auch von deinem Arbeitgeber ab:-)
    Wenn ich mich recht entsinne, dann gibt es die Möglichkeit, dass du dich von deinem AG z.B. für 6 oder 12 Monate freistellen lassen kannst. In der Zeit kannst du z.B. im Ausland arbeiten. u.U. musst du aber alles für diese Zeit selber organisieren.
     
  6. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Über Studieren habe ich noch nicht nachgedacht. Das wird sich dann zeigen. Sagt mal sollte ich während der Ausbildung merken das es nichts für mich ist besteht die möglichkeit zur umschulung auf Krankenpflege?

    @Bina Ja genau das meinte ich! :-) . Wobei die anforderungen sehr hoch sind "Französisch fliesend" wird bei mir schon schwer ^^ . Aber ja in der Richtung danke!
     
  7. Bina26

    Bina26 Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    14.12.2010
    Beiträge:
    141
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi GuKP
    Ort:
    Berlin
    Ich denke, wenn du z.B. Französisch in der Schule hast, und das weiterhin meintetwegen an der VHS weiterlernst, dass das dann schon hinkommt ;) Ist aber nur meine subjektive Meinung :D
    Es ist ja so, desto länger du eine Sprache lernst, desto besser kannst du sie, nimm mal Englisch ;)
    Außerdem kannst du z.B., wenn du die Möglichkeit hast, deinen Wahleinsatz in der Ausbildung in einem französischsprechendem Land machen :-)
    Aber solche Wahleinsätze sind je nach AG möglich, oder eben auch nicht ....

    P.S.: Ich denke mal, dass die nicht soo kleinlich sein können, da es bestimmt schwer genug ist, genügend Leute zu finden, die das wohl gerne machen möchten, (geringe bis keine Bezahlung, Risiko für die Gesundheit, ....)
    Habe damit aber auch keine Erfahrung.
    Vllt schaust du mal hier, bzw. kontaktierst die TE ;) (http://www.krankenschwester.de/foru.../30340-ausbildung-psychiatrischer-klinik.html)
     
  8. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Danke Bina :D

    Ich werd mich darüber noch genauer informieren müssen. Ich sollte jetzt erstmal überhaupt in die Ausbildung starten bevor ich schon große Pläne mache :D .

    Hab mich nun auch wegen der GuK Ausbildung informiert. Wenn ich die Ausbildung zum Altenpfleger erfolgreich bestehe könnte ich ein Jahr dranhängen um Gesundheits- und Krankenpfleger zu werden. Na wenn das alles klappt müsste ich mit 21 Jahren mit beidem fertig sein. 3 Jahre Altenpflege, 1 GuK ..

    Oder aber Hexe hat wirklich recht dann müsste ich doch wieder die drei Jahre durchmachen.. wobei ich gelesen hatte das das so ist wenn man Altenpflegehelfer ist und als GuK arbeiten möchte.
     
  9. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.443
    Zustimmungen:
    212
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Die GuKP-Ausbildung kann auf Antrag auf ein Jahr verkürzt werden, wenn Du bereits eine andere pflegerische Ausbildung von drei Jahren hast. Allerdings muss dem Antrag nicht stattgegeben werden - das hängt u.a. von den Zensuren in der ersten Ausbildung ab. Wer da zwischen drei und vier herumkrebste, dem schadet etwas mehr an Ausbildung sicher nicht.

    Du solltest aber erst mal die erste Ausbildung beginnen, ehe Du Dir über die zweite Gedanken machst!

    Und was den Stress und die unregelmäßigen Arbeitszeiten angeht - da nehmen sich Krankenhaus und Pflegeheim nichts.
     
  10. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Ja das stimmt, ich mach mir momentan einfach zu viele Gedanken. Ist ja auch ein neuer Lebensabschnitt und jetzt muss ich praktisch "neu" anfangen ist etwas viel. :-)
     
  11. Hexe76

    Hexe76 Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    28.08.2010
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    GuK
    Ort:
    Co. Cork
    Ich hab mich mal mit einem Schüler unterhalten, der in Offenburg gelernt hat. Das war vor 2 Jahren glaub ich. Der hat die Ausbildung absolviert, die Du selber ansprichst - Altenpflege und Krankenpflege kombiniert.
    Mein Wissensstand diesbezüglich ist, dass das ein Probelauf gewesen ist, ob man das mit dieser integrierten Ausbildung machen kann.
    Ob das nun wirklich fest implementiert ist, weiß ich nicht. :weissnix:
     
  12. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Davon hab ich hier auch oft gelesen aber ich denke nicht das das bei uns möglich ist. Ich werde die Ausbildung einfach machen und nach den drei Jahren dann in die Krankenpflege gehen (wenn es klappt da ich auch mitbekommen habe das viele Arbeitgeber Leute nicht einstellen die schon einen Pflegeberuf erlernt haben).
     
  13. Enniii

    Enniii Newbie

    Registriert seit:
    15.01.2011
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    HeY,

    ich fange auch am 01.09. meine Ausbildung zur Altenpflegerin an =)

    Also soweit ich weiß, kann man nach dem Examen ein weiteres Jahr dranhängen und ist dann zusätzlich Gesundheits- und Krankenpflegerin.
    Habe vor, dass dann eventuell zu machen, falls ich keine Anstellung nach der Ausbildung finde ;)
     
  14. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Hey :-) ,

    Ja aber dann muss man glaub ich in die Klasse rein die schon 3 Jahre Grundausbildung hatten.. das will ich irgendwie nicht, dann doch lieber alle drei Jahre.
     
  15. greycat

    greycat Newbie

    Registriert seit:
    25.09.2009
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi Altenpflege
    Akt. Einsatzbereich:
    praxis
    Also ich komme im Oktober ins 3.lehrjahr und ich würde mal behaupten, dass wenn du Guk danach werden willst (mit einem jahr dran hängen) fehlt dir viel wissen. Bei uns ist die krankenpflegeschule mit dran und die lernen viel mehr medizinisches, das fängt bei den krankheitsbildern schon an. Wir haben grad mal 2-4 stunden für ein krankheitsbild, was dann zack zack schnell bearbeitet wird und fertig is, dann auch nur 2-3 je einteilung (z.b. bewegungsapparat-halt speziell für alte menschen), das was du lernst ist soziologisches ohne ende...farbenlehre...milieugestaltung...aktivitäten ....aber viel krankheitslehre hast du da nicht. daher stelle ich mir es schwer vor, einfach mal so nen jahr dran zu hängen.

    Ich würde diese ausbildung nicht nochmal machen, wie jeder dritte bei mir im kurs. Arbeitszeiten sind schrecklich, jedes 2. wochenende frei? ja wenn keiner krank ist oder doch zu knapp geplant wurde, da werden dann am liebsten die schüler gefragt. Wechselschichten ja, früh-spät-spät-spät-früh-spät ...führe es beliebig weiter...
    Lernen tust du auch nicht viel, du wirst in den meisten heimen halt als personal gesehen und nicht als schüler, da bleibt meist nicht viel zeit dir was beizubringen..
    Urlaub kannst du dir auch nie sicher sein, falls jmd. schwanger wird, länger krank oder gar mal eben kündigt (oft genug mitgemacht) dann musst du den halt verschieben, das erwartet man halt...
    Mir kommt es immer so vor, und ja einige exam. sagen dies auch: Wir Schüler haben eh kaum was zu tun, wir seien ja eh nur für pflegetätigkeiten zu gebrauchen und nicht für medis, spritzen etc. da könnten wir ruhig mal einspringen etc...außerdem sei schule für uns ja erholung genug. -> Anmerkung, dass sind nicht nur meine erfahrungen!

    aber zum eigentlichen ..der Mensch im Heim an sich....ist der leid tragende, wie oft man mies gelaunt zu ihnen kommt, da man grad erfahren hat dass man an die 12 tage noch mal 9 dran hängen kann oder wie auch immer...es fällt schwer ihnen alle gerecht zu werden, qualitative pflege zu bieten...schau dir an wieiviel prozent untergewichtig sind oder wie oft manche gelagert werden, da wird einem ganz anders.... Am Anfang will man die Welt verändern und alles besser machen, aber ganz schnell wirst du merken dass du genau so müde wirst von dem "Welt retten". Ich war genau so glücklich als ich die >Ausbildung hatte, aber jetzt? Jeden Tag das Gefühl zu haben eher eine Maschine als eine tolle Pflegerin die für alle ein Herz hat :-( Man stumpft ab, schau dir Altenpfleger an die >10 Jahre in dem beruf arbeiten, die sind hart, die nimmt nichts mehr mit...oder sie sind fertig mit sich selbst und leiden an depressionen oder gar einem burn out. ..Durch aus gibt es auch tolle Plegekräfte aber meines erachtens nach werden die seltener denn je. Denn alleine bei mir sind über die hälfte in den beruf gestopft worden, da sie keinen abschluss haben oder arbeitslos waren (lange zeit), bei uns wurde gar ein ganzer kurs eröffnet, der netterweise mit einem "A" gekennzeichnet ist für "Arbeitsamt", und glaub mir die meisten müssen das tun und nicht weil sie den menschen etwas geben möchten.

    Die Schule an sich, ist einfach, nen bissl lernen und dann haste 1 ohne ende ;) Nicht zu vergleichen mit einer normalen schule.

    Dennoch hoffe ich, dass du vllt mehr spaß daran hast auch in ein paar jahren :-)
     
  16. DomeChan

    DomeChan Newbie

    Registriert seit:
    06.06.2011
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Ist es denn echt so schlimm das man keine Zeit mehr hat etc?

    Ich höre das ja echt oft und hab langsam angst :( .

    Okay ich weiss auch das es in jedem Beruf Leute gibt die eben nicht glücklich werden. Ich denke nicht das ich den ganzen Tag im Büro hocken könnte.. das würde mir irgendwann langweilig werden.
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.443
    Zustimmungen:
    212
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Wer frísch von der Schule ins Arbeitsleben (auch wenn es das in der Ausbildung ist) wechselt, für den ist das oft ein Kulturschock. Acht Stunden täglich fremdbestimmt, körperliche und geistige Beanspruchung, keine große Pause (und schon gar nicht die vielen kleinen) - das ist schon ein Wechsel. Bei uns kommt noch erschwerend dazu, dass in der Praxisphase keine geregelte Fünf-Tage-Woche vorhanden ist.

    Wenn es Euch beruhigt - Euren Freunden geht es ähnlich. Mit Ausnahme der unregelmäßigen Arbeitszeiten vielleicht. Uns ging es ebenso. Ihr gewöhnt Euch dran.
     
  18. greycat

    greycat Newbie

    Registriert seit:
    25.09.2009
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi Altenpflege
    Akt. Einsatzbereich:
    praxis
    Ja das ist der bittere beigeschmack des berufes. :-(
    Wenn die Arbeitsbedingerungen anders wären dann müsste man niemanden zwingen die arbeit zu machen.
    Selbst unsere Dozenten fragen uns, wenn wir über das thema "Arbeitsbedingungen, besserungen etc" sprechen, "seit ihr euch noch sicher das ihr den beruf machen wollt?"
    Wenn ich nächste woche an meinen praxiseinsatz denke wird mir schon wieder ganz anders, horror station, horror mitarbeiter, psychoterror wo es nur geht....dabei will man nur seine arbeit machen, aber das ganze drum herum ist das schlimme, man freut sich seine bewohner wieder zu sehen, nach nen langen schulblock, man hofft neues kennenzulernen und dann ist es wieder das gleiche..."mach dies mach jenes, immer noch nicht fertig, wir haben keine zeit, wir sind nur zu zweit da können wir nicht noch reden mit den leuten usw" ....ist das wirklich der sinn des berufes? ich finde nicht! aber wenn wir nicht wären, was würde mit den ganzen hilfebedüftigen menschen passieren?? ...irgendwer muss ja da sein der sein leben da für "fast" aufgibt ...
     
  19. 01Mari

    01Mari Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    02.08.2011
    Beiträge:
    61
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Pflegeschülerin
    Akt. Einsatzbereich:
    Pflegeheim
    "Also ich komme im Oktober ins 3.lehrjahr und ich würde mal behaupten, dass wenn du Guk danach werden willst (mit einem jahr dran hängen) fehlt dir viel wissen. Bei uns ist die krankenpflegeschule mit dran und die lernen viel mehr medizinisches, das fängt bei den krankheitsbildern schon an. Wir haben grad mal 2-4 stunden für ein krankheitsbild, was dann zack zack schnell bearbeitet wird und fertig is, dann auch nur 2-3 je einteilung (z.b. bewegungsapparat-halt speziell für alte menschen), das was du lernst ist soziologisches ohne ende...farbenlehre...milieugestaltung...aktivitäten ....aber viel krankheitslehre hast du da nicht. daher stelle ich mir es schwer vor, einfach mal so nen jahr dran zu hängen."

    Ich habe mittlerweilen das Gefühl das das echt von Bundesland zu Bundesland von Schule zu Schule anders ist, trotz der neuen einheitlichen Regelung, die meiner Info nach nur eine Richtlinie sein soll. Kann das sein? Bei uns soll die Schule sogar so gut sein das in Krankenhäuser und in sämtlichen anderen Einrichtungen sehr gerne AP´s eingestellt werden - hoffentlich stimmt das auch wirklich.
    @greycat & DomeChan: darf ich fragen in welche Schule ihr geht und in welchen Betrieb ihr eure praktische Ausbildung macht (gerne auch per PN)? Ich starte jetzt auch am 01.09. meine Ausbildung zur AP und es geht mir genau wie DomeChan...es ist schon gut zu wissen welche Möglichkeiten man nach seiner Ausbildung noch hat. Und in welchen Richtungen man sich weiter ausbilden kann.
     
  20. midsommer

    midsommer Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    26.03.2009
    Beiträge:
    171
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Gesundheits-und Krankenpflegerin
    Ort:
    Schwarzwald
    Akt. Einsatzbereich:
    Chirurgie
    Mal eine Anmerkung zum Zeitfaktor: Wenn du in der Schule im Unterricht gut aufpasst und dich beteiligst, dann ist es daheim ein Wiederholen und dafür benötigt man weniger Zeit als für´s Lernen, weil man nicht aufgepasst hat. Also hängt es auch ein bisschen an jedem selber, wie viel Zeit man für seine Freizeit noch über hat. Außerdem finde ich es immer wieder traurig, wie dieser Beruf und diese Ausbildung schlecht geredet und jedem Neuen erst mal Angst gemacht wird. Ich bin im Oberkurs und habe immer noch Freude an diesem Beruf. Ich hatte vorher eine Handwerksausbildung und auch da ist man müde nach einem langen Arbeitstag, muss Überstunden schieben, Urlaube verschieben, weil die Auftragslage entsprechend ist und pipapo. Wir haben oft von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends gearbeitet und die Samstage auch, schon als Lehrlinge. Auch wenn Pflege gerne meint, das gäbe es nur bei ihnen...es ist nicht so, glaube mir. Lass dich auf diese Ausbildung und auf die Menschen ein. Du wirst schnell merken, ob dir das liegt. Ich wünsche dir viel Freude an deinem Beruf!
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Starte meine Ausbildung Forum Datum
News Wettbewerb zum Friederike-Fliedner-Pflegepreis gestartet Pressebereich 04.10.2016
Job-Angebot Frisch examiniert? Starten Sie mit uns durch! Stellenangebote 30.09.2016
Ausbildungsbeginn 1.10. - Schule startet ab dem 4.10. Ausbildung in der Altenpflege und Altenpflegehilfe 23.09.2016
News "Pflegepakt Saarland" gestartet Pressebereich 22.09.2016
News Bundesgesundheitsminister Gröhe und Bundesfamilienministerin Schwesig starten gemeinsam mit... Pressebereich 06.09.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.