Spät-Früh-Dienste

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von espoir, 05.12.2007.

  1. espoir

    espoir Stammgast

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    Hallo,

    es scheint so üblich zu sein, dass man auf Stationen etwa 3-4 mal pro Monat Spät-Früh-Dienst hat.
    Als Schüler darf man sich darüber nicht mokieren, aber trotzdem frage ich mich, ob es nötig ist so einen Dienst zu machen ? Es gibt soviel Personal auf einer Station, da könnte man den Plan so gestalten, dass es kein Spät-Früh gäbe. Ich möchte mich nicht dagegen auflehnen und ich mach den Dienst auch so wie es kommt, aber ich finde es zum Teil gefährlich, Mitarbeiter so arbeiten zu lassen. Bei uns im KH müssen 9 Std zwischen liegen. Hört sich ja viel an....mal ein Zeitbsp:

    21.00 Dienstschluss (offiziell :smoking:)
    22.00 ca Ankunft zu Hause: habe weiteren Weg.
    0.00 schlafen gehen, auch mit bestem Bemühen, ich bin so aufgedreht nach Dienst da kann ich nicht gleich schlafen.
    4.00 aufstehen
    5.00 auf Arbeit fahren
    6.00 Dienstbeginn

    worauf ich hinaus will, selbst wenn einer weniger Fahrtzeit hat bzw früher ins Bett geht, bleibt wenig Zeit zum Schlafen. Okay, man kann es am anderen Tag nachholen ABER ich bin nicht so konzentriert im Frühdienst und ich schlafe auf der Heimfahrt am Steuer fast ein, wodurch ich schon ne Leitplanke gestreift habe...nur mal so...
    In manchen Ländern ist es sogar verboten, Spät-Früh zu machen. Sie schreiben doch auch einen Dienstplan, der ohne Spät-Früh funktioniert...
    Oder finden das die deutschen Pfleger und Schwestern so cool ?
     
  2. Leandra

    Leandra Junior-Mitglied

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    Ich bin gegen solche Spät-Früh-Dienste.
    In dem Haus, in dem ich gelernt hab, gabs sowas auch nicht. Da hatte man entweder Früh oder Spät oder man hatte einen "frühen" Spät, der ging dann z.B. nur bis 20 Uhr.
    Da wo ich jetzt allerdings arbeite, hat man pro Monat mind. 2 Mal diesen Wechsel drin - sprich, Dienstschluss 22 Uhr und nächster Dienstbeginn um 6:30 Uhr.
    Finde ich ehrlich gesagt unmöglich! Zumal man meistens eh später rauskommt als 22 Uhr... dann kommt noch das Schlafproblem hinzu und am nächsten Tag im Frühdienst verliert man irgendwie total den Überblick, weil man sich doch irgendwo gedanklich doch noch im Spätdienst vom vorigen Tag befindet.
    Ich wurde auch schon des Öfteren von Pat. angesprochen, die sich wunderten, warum ich am nächsten Tag in der Früh schon wieder hier bin, obwohl ich doch am Tag zuvor Spätdienst hatte...
    Ich finde, solche Dienstwechsel sollten abgeschafft werden und dafür könnten dann z.B. "Zwischendienste" stattfinden, wie z.B. bis 20 Uhr.
     
  3. Chefkoch

    Chefkoch Gast

    hallo espoir!
    kann zwar nicht auf deine frage antworten, aber dieses problem ist sicherlich vielen bekannt. ich habe bereits in praktika damit erfahrungen gemacht, wie blöd das ist, wenn man Spät-Früh-Dienst hat. aber es ist sicherlich nicht so einfach, wenn man sich da wo "beschweren" will, denn die schüler dürfen ja bekanntlich nicht meckern... ;)
    wer eben schlecht ins bett kommt nach dem dienst, einen langen weg zur arbeit hat und dazu vielleicht noch "morgenmuffel" ist, hat ganz schön probleme damit, nach bereits so wenigen stunden wieder fit zum frühdienst zu erscheinen.

    lg chefkoch
     
  4. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Mädels, wie soll das gehen ind Häusern mit 6 Tage Woche beispielsweise?

    12 Tage Spätdienst? Wer macht am WE Frühdienst? Keiner?

    Spät-Fürh ist nicht schön, aber notwendig.

    Die Lösung Spätdienste bis 20 Uhr... Dann ist es kein problem wenn man um 6 wieder raus muss?
    Joa, dann ist das die Lösung für euch.

    Ich kenne eh nur 20 oder 20:30 Uhr...
     
  5. Flocky

    Flocky Junior-Mitglied

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    Das Arbeitszeitgesetz sagt frei formuliert: zwischen dem Dienstende und dem nächsten Dienstbeginn muss eine Ruhezeit von 11 Stunden ( verkürzt 10 Stunden in Ausnahmefällen hierzu gehört die Pflege) liegen . Die Einhaltung der Ruhezeit ist gesetzlich verbrieft, aber wird gern nicht eingehalten, weil es viele Pflegekräfte so wollen.Ich kann mich auch noch erinnern, dass es bei uns ein riesengroßes Gejammer gab ,als das umgestellt wurde aber heute ist es so,dass die Ruhezeiten eingehalten werden,bis auf Ausnahmen (z.B.Dienstbesprechung am Abend ).Das bedeutet zum Beispiel, dass der reguläre Spätdienst bis 20:30 Uhr erst am nächsten Morgen um 6:30 Uhr anfängt ,und ich muss für mich feststellen , dass diese halbe Stunde mehr Schlaf schon etwas bringt. Ganz kann man die Schichtwechsel nicht ausschliessen ,aber durch mehrere Tage mit den gleichen Diensten kann man doch die belastenden Wechsel reduzieren.
    Als Mitarbeiter würde ich mich an die MV wenden und als Schüler an die JAV oder direkt an die Schule.
    Es geht hier um Gesetze, die dem Schutz der Mitarbeiter dienen und die kann man einfordern , erfodert aber ein wenig Rückrat, denn siehe oben.
    Flocky
     
  6. behid

    behid Gast

    Spät-Früh Dienste sind nicht immer gegen die Interessen der Mitarbeiter. Wir dürfen gar nicht so arbeiten (wegen dem Arbeitszeitgesetz) und deshalb gibt es bei uns einen Schichtwechsel nur mit einem einzelnen freien Tag dazwischen. Also Spät, nächster Tag frei und dann Frühdienst. Finden wir ziemlich mitarbeiterunfreundlich, weil du von so einem freien Tag nicht wirklich viel hast. Ausserdem führt dies häufig dazu, dass man vor mehreren freien Tagen Spätdienst hat und dann mit Früh wiederkommen muss. Gabs früher (vor dem Arbeitszeitgesetz) nicht und viele Pflegekräfte fanden das besser, ich übrigens auch.

    Natürlich ist es anstrengend Spät-Früh zu haben, aber solange es sich auf 2-3 x im Monat beschränkt, finde ich es okay.
     
  7. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich hab Spät-Früh 2x/Woche, aber wir haben auch nur bis 20 Uhr und um 6:15 gehts wieder los...

    Hab bei anderen zeiten garnicht an die RuheZeit gedacht vorhin...
     
  8. kathi0815

    kathi0815 Junior-Mitglied

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    Ich denke, dass solche Dienste zum einen notwendig sind, damit das We abgedeckt ist... aber zum anderen machen viele diese Dienste gerne... zumindest bei mir auf Station. Das WE geht schnell rum, es ist schön ruhig, du kennst die Pat. und es gibt mehr Samstagszuschlag!
    Ich mach diesen kurzen Wechsel zwar nicht gerne, aber manchmal ist er halt notwendig, ich schlaf dann aber auch nur 4 Stunden... leg mich dann nach dem frühdienst hin, wenns gar nicht geht

    Im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes, ist es nur von Dienstende bis Dienstanfang gemeint....

    Versuch mit Deiner Stationsleitung zu reden, ob es anders geht... Bei uns geht das auf manchen Stationen zum Beispiel, dass man dann erst um 7h kommt und dann halt länger bleibt (wenn das auf WE fällt), die meisten fangen ja eh erst um 7h an zu arbeiten... kaffee muss ja auch sein...

    Aber ansonsten bist Du da eher machtlos
     
  9. Ute S.

    Ute S. Stammgast

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    Hallo,

    ich komm ja ungern mit dem Spruch früher war's aber ...

    Aber ich kenne es noch so aus meinen Anfangszeiten, dass ich Schaukelschicht gearbeitet hatte. Das heisst 12 Tage am Stück immer Wechsel Früh-Spät-Früh...

    Das hat mich damals schon ziemlich geschlaucht und ich habe, glaube ich, in meinem ganzen Leben noch nie soo viel verschlafen wie in dieser Zeit! Und das obwohl ich auf dem Klinikgelände wohnte und so einen kurzen Heimweg hatte.

    Lange habe ich's auch nicht durchgehalten und bin dann in die Schweiz. Hier hatten wir 7 Tage früh, 7 Spät und 7 Nächte immer mit frei zwischen den Schichtwechseln. Fand ich verhältnismässig angenehmer. Hat mich dennoch nicht davon abgehalten mir einen Bereich zu suchen, indem ich regelmässig von Montag bis Freitag, also einen Nine-to-Five-Job, arbeiten kann.

    Musste dann zwischendrin nochmals für drei Jahre die Zähne zusammenbeissen und Schichtdienst schieben (wegen HöFa-Weiterbildung), aber seit fast 10 Jahren habe ich wieder regelmässige Arbeitszeiten und möchte nicht wieder tauschen.

    Ute S.
     
  10. Flocky

    Flocky Junior-Mitglied

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    eben genau das hab ich gemeint mit dem Gejammer.
    Das Arbeitszeitgesetz , gibt es übrigens schon sehr lange , es wird allerdings erst in den letzten Jahren vermehrt darauf geachtet , dass es auch eingehalten wird , und bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder , ist ein Arbeitnehmerschutzgesetz , das die Arbeitnehmer vor übermässiger Belastung durch Schichtwechsel schützen soll.Das Gesetz an sich ist neutral , es ist die Frage wie es umgesetzt wird und da gibt es sicherlich die verschiedensten Möglichkeiten und hier sind Mitarbeitervertretungen gefragt , Arbeiszeitmodelle zu entwickeln die auch im Sinne der Mitarbeiter sind.
    Nein das ist sie nicht ,sie hat das Recht auf die Einhaltung der Ruhezeiten zu bestehen.Gerade weil die wenigsten MA in unmittelbarere Nähe ihrer Arbeitsstelle wohnen und der Anfahrtsweg die tatsächliche Ruhezeit noch verkürzt , sollte auf die Einhaltung geachtet werden möglichst gar mit noch längeren Ruhezeiten. Es geht um die eigene Sicherheit und auch die Sicherheit der Patienten / Bewohner.
    Problematisch ist es allerdings das einzufordern ,wenn viele Kollegen das gar nicht wollen und da braucht man dann ein breites Kreuz.
    Wende dich doch ersteinmal an die Mitarbeitervertretung, so ihr denn eine habt und versuche zu ergründen warum das Gesetz immer noch nicht umgesetzt wird.
    L.G. Flocky
     
    #10 Flocky, 06.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 06.12.2007
  11. Gego

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    Hallo zusammen!

    Nur noch so als Randbemerkung: Wenn in der (auf die nicht eingehaltene Ruhezeit) folgenden Schicht was passieren sollte, dann hast Du ein Problem, denn dann erlischt dein Versicherungsschutz durch den Arbeitgeber! Ob's das wert ist?

    Schönen Gruß, Gego.
     
  12. Poncic

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    Hallo,
    auf unserer Station wurde versucht den Dienstplan so zu erstellen, daß es kein "kurzer Wechsel" entsteht, aber viele wollen es beibehalten, da es vielen aus privaten Gründen eben passt. Zwar wird der Dienstplan richtig erstellt--> doch die Kollegen tauschen die die Dienste so wie es ihnen passt und sagen: "Ich mache was ich will!" Die Tatsache, daß sie nicht versichert sind ist ihnen auch .... egal! Man könnte natürlich harte Maßnahmen ergreifen, aber so weit will keine/ner gehen, bis jetzt "ist ja immer alles gut gegangen"!:x

    Aber(!): man kann nicht dazu gezwungen werden "kurze Wechsel" zu machen--> entweder geht man im SD früher oder kommt zum FD später! Wenn es sein muss, dann soll man halt zum Betriebsrat gehen oder Gewerkschaft!

    :wavey:, Poncic
     
  13. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Es sei denn es sind 10 Stunde dazwischen...
     
  14. Poncic

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    Hallo Maniac,
    wenn 10h dazwischen liegen, dann ist es ja kein "kurzer Wechsel", das ist richtig. Unter einem "kurzen Wechsel" verstehe ich -->wenn man Schichtende um 22:00 hat und um 06:00 wieder anfangen muß.

    Gruß, :king:
     
  15. behid

    behid Gast

    Es gibt im Arbeitszeitgesetz durchaus Ausnahmeregelungen und durch krankheitsbedingte Ausfälle und der damit verbundenen Notwendigkeit Dienste zu besetzen um die Patientenversorgung zu gewährleisten , darf man diese kurzen Wechsel im Ausnahmefall durchaus machen (und ich glaube, dann besteht auch Versicherungsschutz).
    Man kann sogar bestimmte Ausnahmeregelungen bei der verantwortlichen Behörde beantragen.

    Und mal ehrlich, wenn etwas passiert in meiner Schicht durch fehlerhafte Durchführung oder Unaufmerksamkeit, dann bin ich immer verantwortlich, egal ob ich müde oder ausgeruht bin. Wenn der AG den Dienstplan so (mit kurzen Wechseln)erstellt, dann trägt er dafür auch die Verantwortung.
     
  16. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    Ja, das mit den 10 Stunden dazwischen kenne ich auch so.

    Vor ein paar Jahren habe ich in der Gynäkologie auf einer Station gearbeitet, wo es NUR Spät-Früh-Spät-Früh..........gab.

    Die Stationsleitung hat den Dienstplan eben so gestaltet und Punkt.




    Nach 2 Jahren war ich fertig wie ein Schnitzel............8O
     
  17. Gego

    Gego Poweruser

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    Hallo behid!

    Sehr richtig! Aber wenn die "Ausnahme" bzw. der "Notfall" schon im Dienstplan eingeplant wird (z. B. einen Monat im Voraus), wird da die Ausnahme nicht zur Regel gemacht? Da ist vor Gericht die "Ausnahme" schnell dahin.

    Zur Haftung: Richtig ist, daß ich immer haftbar bin, aber z. T. die Versicherung des Arbeitgebers bei Schäden einspringt. Wenn sich aber der Nachweis führen läßt, daß ich z. B. wegen Übermüdung ein Medikament verwechsle und nicht auf der Einhaltung meiner Ruhezeit bestanden habe, dann habe ich ein Problem.

    Noch eine Anmerkung zur Haftung: Wenn der Arbeitgeber nicht genug Personal einstellt um die Schichten abzudecken, dann trifft ihn auch ein Organisationsverschulden.

    Schönen Gruß, Gego.
     
  18. behid

    behid Gast

    Ich meinte eher das hier (Auszug aus dem Arbeitszeitgesetz). Die Aufsichtsbehörde kann diese Ausnahmen bewilligen und dann kann dies auch geplant werden im Dienstplan.

    4. eine von den §§ 5 und 11 Abs. 2 abweichende Ruhezeit zur Herbeiführung eines regelmäßigen wöchentlichen Schichtwechsels zweimal innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen bewilligen.

    Ich bin wahrlich kein Befürworter der kurzen Wechsel, aber manchmal könnte mit diesen "Ausnahmen" und das meine ich durchaus wörtlich, ein für die Mitarbeiter angenehmerer Dienstplan geschrieben werden.
     
  19. Gego

    Gego Poweruser

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    Hallo behid!

    Den Knackpunkt bei dem von dir zitierten Passus sehe ich im "regelmäßigen wöchentlichen Schichtwechsel".

    Das trifft (zumindest bei "uns") nicht zu, ein Schichtwechsel erfolgt unregelmäßig, nach keinem festen Schema.

    Bei im Streifendienst Beschäftigten der Polizei tritt das Problem wohl öfter auf, da dort häufig Spät-Früh-Nacht-Blöcke gearbeitet werden.

    Schönen Gruß, Gego.
     
  20. Poncic

    Poncic Junior-Mitglied

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    Hallo behid,

    wie oft dürfen diese Ausnahmen erlaubt werden und müssen sie einzeln beantragt?

    Gruß, Poncic
     
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