Seit langem wieder in den OP

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von pmd, 06.09.2008.

  1. pmd

    pmd Newbie

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    ich will in den op. das ist mein ziel. ich habe mal eine zeitlang vor ca. 10 jahren in dem bereich gearbeitet, leider nicht lange genug aber genug zu wissen wie die basics sind so glaube ich.

    natürlich ist auch wieder eine menge zeit vergangen so das ich gerne von meiner jetzigen position als pfleger in einer inneren ambulant mit endoskopie gerne dorthin zurück möchte wo ich mal begonnen habe.

    ich finde für mich persönlich diesen bereich total interessant da ich sehr gerne dazulerne und denke einfach das jetzt die zeit gekommen ist.

    wird mir bestimmt schwerfallen aber anderseits kenne ich beide häuser(wir sind eine grosse gGMBH).

    ich frage mich nur wie die heutzutage die leute einarbeiten, insgesamt arbeiten in dem zentral op 61 leute. das hört sich ja erstmal nicht schlecht an. bestimmt gibt es doch auch heutzutage auch einarbeitungskonzepte, oder?

    wie war das bei euch als ihr angefangen habt? welche tipps könnt ihr mir geben, bin für alles dankbar!

    mfg
     
  2. OP-Mietze

    OP-Mietze Stammgast

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    Als ich vor 3,5 Jahren in OP gewechselt bin hatte ich von nix ne Ahnung und war sozusagen ein Sprung ins kalte Wasser da ich nichtmal in meiner Ausbildung einen OP Einsatz hatte ( Durften uns in der Ausbildung aussuchen ob OP oder Intensiv Einsatz und ich hab damals lieber Intensiv gemacht).
    Jedenfalls bekommt jeder der bei uns im OP neu anfängt einen Mentor an seine Seite gestellt der dann immer mit einem zusammen arbeitet. Am Anfang wirst du natürlich erstmal in die Springertätigkeiten eingearbeitet und meine Mentorin hat dies nach dem Prinzip gemacht: Sie hat es vorgemacht und ich habe zugeguckt,dann haben wir zusammen gemacht und dann habe ich alleine gearbeitet und sie hat überwiegend zugeguckt.Am Ende eines OP Tages haben wir uns meist zusammengesetzt und haben besprochen was gut war oder eben auch was nich so gut war und so konnte ich von meinen Fehlern gut lernen.
    Als ich als Springer dann "fit" war gings ans Instrumentieren und da handhaben wir das so das sich der Mentor die ersten 3-4 mal mitwäscht bei jeder neuen OP und dann musst du alleine ran. Wobei das auch nie nen Problem dargestellt hat wenn ich drum gebeten habe das sie sich nochmal mitwäscht wenn ich bei manchen OP´s auch nach 5-6 instrumentieren noch unsicher war.
    So als Fazit finde ich es bei uns gut gehandthabt das man einen festen Ansprechpartner hat und dir nich jeder ein bißchen was beibringt.

    Ich persönlich habe mir auch gleich zu Anfang ein kleines Heftchen angeschafft wo ich mir ganz viel aufgeschrieben habe um immer nochmal nachlesen zu können.
    Angefangen von den Handschuhgrößen der Mitarbeiter,Eigenschaften des Nahtmaterials,Welche Lagerung bei welcher OP,welche Siebe brauche ich wann,was für ne Abdeckung nehme ich für welche OP,Blutsperre ja oder nein,auf welche Seite muss der BV usw usw. Einfach immer alles aufschreiben. Hat mir persönlich immer gut geholfen wenn ich nochmal spicken konnte..*g*

    Mittlerweile lerne ich schon selbst neue Mitarbeiter an und versuche denen meine guten Erfahrungen weiterzugeben.

    LG OP-Mietze
     
  3. pmd

    pmd Newbie

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    ach so, vergass zu erwähnen das ich seit 7 jahren in der inneren ambulanz(mit patientenaufnhame) arbeite und wir eigentlich ein recht kleines haus sind, aber bestandteil einer ggmbh.

    daneben machen wir noch diagnostik, langzeit ekg und rr, ergometrien, spirometrien, bga, schellon tests usw. es reicht tagtäglich auf jeden fall. dazu ist unser team recht klein so 5 vollzeit und 3 teilzeitkräfte.

    und jeden tag mehr oder weniger unterschiedliche endo pläne. mal von morgens bis feierabend in der endo. dann noch dämliche arbeitszeiten, ein bsp: von sa-sa 7 nächte von 18.45 bis 7.15(am wochenende anders nach absprache mit den kollegen). sonst mo-fr 8-16.30 uhr, tagschichten sa und so. von 8.30 bis 18.45 uhr

    das ****t mich an, vor allem weil wir nur 65 prozent arbeiten. und nicht so vergütet werden wie andere. also keine zuschläge erhalten, feiertage, weihnachten, sylvester, april und pfingsten. das gibbet nicht.

    aber mal abgesehen davon, reizt es mich später auch mal ne fachweiterbildung zu machen. wir gehts im prinzip mal darum den eigenen horizont zu erweitern und wenn es heisst mit neuen kollegen und bei 0 anfangen dann ist das eben so. als ich 24 war und in einem zentral op anfing, da haute die damalige leitung einfach klammheimlich ab, so schnell wie sich das klima dort verschlechterte könnt ihr euch nicht vorstellen. auch menschlich war da bei einigen nichts mehr zu retten, die haben sich echt angekeift und diese totale grüppchen bildung. und ich kann mehr als du usw.. das war damals auch recht zu viel für mich. so ging ich dann auch.
     
  4. Lidhäckchen

    Lidhäckchen Newbie

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    Hey,

    ich arbeite jetzt seit fast vier Jahren im OP. Ich hatte am Anfang auch ein Büchlein, in dem alles stand was ich für wichtig hielt. Hat mir echt super Dienste erwiesen. Auch heute noch bei seltenen OPs schau ich noch mal schnell nach und wenn sich was verändert hat, schreib ich es um. Einen richtigen Mentor hatte ich nicht. Für mich war die Bereichsleitung von jedem Saal mein Ansprechpartner oder eben der Pfleger oder die Schwester die mit mir im Saal waren. Für mich hieß es auch viel Selbststudium, ich denke ohne das geht es nicht. Sicher haben mir alle meine Fragen beantwortet aber als ich dann angefangen hatte zu instrumentieren, war es meine Aufgabe mich auf die OP vorzubereiten. Und eben nur spezielle Fragen zu stellen und eben nicht zum ganzen Ablauf der OP oder der gesamten Anatomie. Klar hat sich am Anfang auch jemand mit eingewaschen aber ich musste miche eben vorbereitet haben.Ein Zuckerschlecken war das nicht.Es hat aber auch jede Menge Spaß gemacht sich in ein neues Fachgebiet einzuarbeiten. Und je mehr du dann weist, um so mehr Spaß macht es dann. Lass dich auf jeden Fall nicht entmutigen! Am Anfang war es für mich echt hart aber es hat dann immer mehr Spaß gemacht.
     
  5. usnurse

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    Hallo pmd

    weisst du im Augenblick denn ueberhaupt was du willst...? Op oder USA . wenn du in die USA willst solltest du dich darauf konzentrieren. Du kannst hier auch erstmal als Hilfskraft anfangen.

    usnurse
     
  6. dieEv

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    Ich habe eine Bekannte, die wegen der Familienplanung aus dem Op raus ist und über 20 Jahre nicht mehr in dem Bereich gearbeitet hat. Sie ist mit Ende 40 wieder eingestiegen und hat dann auch noch die FWB gemacht mit Bravour. Es geht also (fast) alles, wenn man will!
     
  7. pmd

    pmd Newbie

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    hallo usnurse,

    sicherlich weiß ich was ich will nur nicht mehr in den staaten arbeiten. ich bleibe good old germany treu.

    würd ich hier sonst fragen ?:knockin:

    mfg
     
  8. usnurse

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    Stimmt, ist ja auch erst 4 wochen her seit dieser Aussage

    usnurse
     
  9. pmd

    pmd Newbie

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    ja in der tat können sich meinungen auch mal ändern auch schnell oder hast du da andere vorstellungen? ich kenne das hundeleben in den staaten...
     
  10. pmd

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    mit hundeleben meinte ich nichts negatives. ich kenne halt beide seiten, die amerikanische und die deutsche. anders gesagt: es ist in usa kein zuckerschlecken dort zu leben.
     
  11. usnurse

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    <Ironie an>Ja stimmt, es ist wahrlich kein Zuckerschlecken ungefaehr das doppelte zu verdienen und einen klar definierten Job zu haben.
    Auch mit 21 Tagen Urlaub komm ich so grad hin. Vergass ich zu erwaehnen das auch ich einen 2ten Job haben muss..... ich muss nebenbei noch teilzeit bei einer transplantationfirma arbeiten um ueber die runden zu kommen... <Ironie aus>

    Jetzt mal im Ernst, jeder macht aus seinem Leben was er kann. Wenn du es so empfunen hast.....ist eben deine Sicht der Dinge.

    Aus meiner Sicht kann ich nur sagen ist es hier um ein vielfaches besser als in Deutschland.
    Deine Arbeit wird hier von allen sehr geschaetzt ob es nun die Pat. die Arzte oder das Krankenhaus selbst ist.

    usnurse
     
  12. pmd

    pmd Newbie

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    aber wehe du kommst in irgendeiner art und weise mit dem gesetz in berührung. mal sehen ob das leben in einem land das die todesstrafe anbetet, dann immer noch so toll ist.

    denk dran, wo licht ist, ist auch schatten und es ist nicht alles gold was glänzt.

    du wärst ja schliesslich auch nicht die erste, der diesem pfad gefolgt wäre, mehr anerkennung, mehr geld zu verdienen etc.

    du siehst halt nur eine bestimmte seite an diesem land, und nicht die andere...
     
  13. usnurse

    usnurse Senior-Mitglied

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    natuerlich ist nicht alles Gold was glaenzt und woher kennst du mich das du glaubst das ich nur einen seite kenne...? Oder mal provokativ gefragt,; muss ich arm, 2oder3 jobs haben oder kriminell sein damit ich mitreden kann ? Glaubst du im Ernst ich bin so blauaeugig und nehme alle unreflektiert hin....?

    Ich hab nicht vor mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen und ja in manchen Faellen bin ich fuer die Todesstrafe. Dies sollte hier aber nicht in eine politische dikussion ausarten.

    Was ist daran verkehrt dem Pfad nach mehr Geld und Anerkennung oder auch mehr Lebensqualitaet zu folgen.

    usnurse
     
  14. flexi

    flexi Administrator
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    Vielleicht könnt ihr euch auch wieder auf die zitierte Eingangsfrage dieses Thread konzentrieren?
     
  15. usnurse

    usnurse Senior-Mitglied

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    Hallo Flexi,

    danke fuers "Aufpassen"

    In Deutschland hatte ich zur Einarbeitung immer verschiedene Mentoren und von Konzept keine Rede. Ich konnte aber ab und zu von Kollegen Sachen aufschreiben die die privat aufgeschrieben haben..

    Hier in dem Hospital kriegst du EINEN Mentor an deine Seite und er bleibt bei den Nurses die frisch von der Schule kommen bis zu einem Jahr um sie anzuleiten. Das Hospital bietet auch jede menge schriftliches Material an durch das du dich durcharbeiten musst.

    usnurse
     
  16. **MAREN**

    **MAREN** Newbie

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    ich wollte auch unbedingt in den OP.... bei uns war es bis jetzt so geregelt das man entweder im OP eingeteilt war oder auf einer Intensivstation....
    gerade OP wäre ein Einsatz gewesen den ich sicherlich sehr interessant gefunden hätte.... nicht immer nur das ganze drum herum sondern auch direkt sehen wie was gemacht wird usw....

    natürlich soll es ab dem nächsten Ausbildungsjahres so geregelt sein das OP zum pflichteinsatz wird.... nur leider habe ich dann ausgelernt.... also keine Chance.... und so versuche ich jetzt in Praxiseinsätzen außerhalb meiner arbeitszeit mal die Gelegenheit zu bekommen mit in den OP zu dürfen....

    ich denke das ist eine Erfahrung die jedem schüler gegeben werden sollte....
     
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