Schwieriger Start im OP-Alltag - ehemals welche Instrumente im OP..

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von CrunkSista01, 27.05.2009.

  1. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Hab da mal ne Frage da ich absolut neu auf dem Gebiet OP bin.
    Arbeite im Plastischen OP, Wie weiß ich welche Nähte/Instrumente ich zu welcher Op benötige? Gibt es bestimmte Internetseiten? Danke!
     
  2. OPschwesterlein

    OPschwesterlein Stammgast

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    Hallo CrunkSista,
    das ist echt eine sehr ungenaue Frage! :gruebel:
    Wenn deine plastische Abteilung schon besteht, muss es doch dort ein Standart geben, was Instrumente und Nähte betrifft!? In meinem Zentral-OP lernen wir von den Kollegen und einfach durch Übung, am Anfang schreiben sich die meisten die einzelnen Schritte und Materialien zu der jeweil. OP in ein kleines Büchlein, wo man ab und zu "spicken" kann. Dann haben wir in jeder Abteilung spezielle Ordner mit Fallwagenlisten (also welche Instrumentencontainer, Nähte und Zusätzliches zu den einzelnen OP's benötigt wird).
    Oder wird eurer plastischer OP erst aufgebaut? (Wenn das der Fall ist, lohnt es sich vllt. in anderen Kliniken mal zu hospitieren, hatten wir auch gerade, da sich eine Klinik an die Neurochirurgie heranwagen wollte, allerdings mit Leihgabe unserer Ärzte.)
    Dann wissen wir alle ja nicht, was speziell in eurem plast. OP so gemacht wird. Also habt ihr irgendwelche Schwerpunkte z.B. auf ästhetisch, wiederherstellende Chirurgie oder die ganze Bandbreite inkl. Verbrennungen und Handchirurgie?
    Ich denke wenn du etwas präziser deine Fragen stellst, bekommst du bestimmt auch Antworten!
    Da wo ich arbeite, machen wir die volle Bandbreite, aber ich bin in der Plastischen Chirurgie nicht so richtig eingearbeitet, sondern eher in anderen Abteilungen. Da bin ich von der Fachkenntnis her auch nicht unbedingt die Richtige. Vllt. meldet sich noch jemand. :daumen:
     
  3. Kelle

    Kelle Junior-Mitglied

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    ich kenne das so, dass es chirurgen bezogene schemata gibt, in denen zu ersehen ist, welche eigenarten jeder einzelne hat, welche naht er für was braucht und alle anderen wichtigen informationen den chirurgen betreffend.
    gruss kelle

    p.s.: ausserdem gibt es noch die möglichkeit, erfahrene kollegen zu fragen, und zwar vor der op
     
  4. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Zu fragen trau ich mich nicht mehr doch bin ich dort gerade mal 3 Wochen.
    :cry: WEnn ich frage werd ich als blöd hingestellt und wenn nicht sagen sie alle "Frag doch wenn du was nicht weißt". Die erste Woche wollte ich dort schon aufhören weil jeder auf mich negativ eingeredet hat, das ich unmotiviert bin und gelangweilt, dabei is es doch nur die Angst etwas Falsch zu machen, OP ist Neuland für mich, das wussten sie von Anfang an, Ich habe krankenschwester gelernt. somit verlang ich auch eine gute Einarbeit um was leisten und zeigen zu können, denn so lerne ich nichts. Die 2 Woche dachte ich es is alles ok will nicht mehr weg, doch heute die 3 Woche, hab ich sogar Angst jedne Tag dort hinzu gehen. Sie verlangen von mir Instrumente/Nähte für eine OP zu richten, doch wie? Sie haben weder Standards zum Nachlesen noch stellen sie sich mit einen zusammen hin und zeigen es ihm wie es richtig geht, stattdessen kommen kluge Sprüche von einer die schon 20 Jahre dort ist, von der kann ich doch erwarten das sie mir hilft statt mich anzubrüllen?!
    Ich schau mir die Nähte an versuch sie zu lernen, doch theoretisch und praktisch sind das 2 Paar verschiedener Schuhe. Sie sehen nicht meine Fortschritte sondern nur das was ich falsch mach, sie reden vorsicht mein Tisch ist steril dabei bin ich 20 m weg von ihm, ist das nicht mobbing? Jeder redet auf mich ein in der gleichen zeit 4 Personen was ich zu tun und zu lassen habe, dann reißen sie mir die Armstützen aus der Hand und bauen sie selber an den OP Tisch wie soll ich da das Lagern jemals richtig machen und kapieren? Sie trauen mir nichts zu halten mich für unmotiviert und gelangweilt, doch sie haben keine Ahnung das ich keinen Plan hab wie was genau ablaufen soll. Da keine Einarbeitung erfolgt! Was soll ich nur machen?
     
  5. Pink81

    Pink81 Junior-Mitglied

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    Hallo,
    also da geht ja was ab bei euch im OP. :knockin:
    Hast du schon mit der OP-Leitung gesprochen, über deine Nöte und Ängste?
    :gruebel:
    Mach das, sonst wird es nicht besser werden.

    Drück dir die daumen.

    Pink
     
  6. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Das hab ich schon aber sie war auch der Anschauung ich bin gelangweilt. Sie täuschen sich alle weil das dumme Vorurteile mir gegenüber sind, sie wissen wohl nicht wie man sich verhält wenn man Angst hat, wie auch sind "Nur" OTA´s bzw "schlechte Krankenschwestern". Ich weiß nicht warum sie so zu mir sind. Und Reden trau ich mich schon gar nicht mehr weil ich totale Angst hab vor denen!
     
  7. narde2003

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    Hallo CrunkSista,

    aber nur mit einem Gespräch wirst du weiterkommen. Wenn du dich weiter zurückziehst und "rumstehst" wird es weiterhin heissen, du bist desinteressiert. Sprich mit deiner Leitung und schildere deine Empfindungen.

    Du hast aber bei all deinen Arbeitsstellen immer Pech, du ziehst das wohl magisch an und kommst nur an so schreckliche Stationen.

    Ich hoffe es wird noch besser für dich.
    Viel Glück
    Narde
     
  8. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Sagen wir es so ich bin kein Mensch mit dem man schnell klar kommt. Ich hab mein eigenen Kopf und lass mir nur schwer was sagen, und ich finde auch wenn ich die Neue bin, bin ich nicht für die "billigen" Aufgaben da, wie Sachen von anderen wegzuräumen. Ich merke halt wie unerwünscht ich bin und wie immer ein Seufzer oder ein Kopfschütteln kommt so wie Augenverdrehen und Lachen wenn ich Sachen falsch mache, sie stellen mich so hin als würd ich es mit Absicht machen oder als hätten sie Spass daran mich bloßzustellen.

    Mein größter Wunsch ist es im OP zu arbeiten und das viele Jahre aber nicht unter diesen Voraussetzungen. Das macht mich total unglücklich. Die Arbeit an sich macht mir Riesen Spaß!

    Ich stand gestern das erste Mal am OP Tisch und hatte große Schwierigkeiten mit sterile Handschuhe und Kittel anzuziehen, klar hab ich das in meiner Ausbildung gelernt, aber das ist lange her und ich hab es somit wieder verlernt. Hört sich unglaubwürdig an ist aber Fakt. Genauso wenig wie ich so gut wie noch kein Instrument kenne, wie denn auch? Ich hab Bücher ja, aber das ist nun mal was anderes als die Praxis, wenn alles schnell gehen muss. Sie geben mir keine Chance etwas zu lernen, da sie es alleine machen wenn es ihnen zu lange dauert oder die "Fachweiterbildungs Schüler" es ausführen sollen und ich steh dann wieder da wie die die kein Bock auf die OP Arbeit hat! :cry1: Ich weiß das im OP ein anderer Ton ist als auf Station, aber ist das wirklich normal, was ich schildere?
     
  9. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo CrunkSista,
    auch wenn das jetzt OT führt: Vielleicht liegt das Problem, das Du im OP hast, an dem Zitat oben...

    Ich denke, wenn Du grad am Anfang im OP bist und keine Vorerfahrung hast, wärs vielleicht nicht schlecht, sich was sagen zu lassen, bzw. von den anderen die Sachen wegräumen, vielleicht kannst Du Dir so einprägen, was man zu welcher OP benötigt und es Dir nebenbei in einem kleinen Heftchen notieren?
     
  10. medizin_mann

    medizin_mann Stammgast

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    hallo
    ich hatte unter dieser überschrift einen anderen diskussionsverlauf vermutet.. vielleicht kann man ja das noch ändern...

    ich sehe das ähnlich wie susi sonnenschein, die anfangsphase im op ist immer extrem. pa, standards, mentoren... das alles sind gute methoden, die es aber noch nicht so lange gibt

    deine selbstkritik und dein selbstverständnis sollte ein thema sein, auch in dem mehr als notwendigen gespräch mit der leitung.

    da deine anderen posts zeigen, dass es prinzipiell nicht das thema op ist, was dir probleme bereitet, ist es vielleicht auch eine möglichkeit zu überdenken, wo deine karriere in der pflege hinführen soll.

    wir führen mit allen neuen ma 3 gespräche durch, die im schnitt 1 bis 1 1/2 stunden dauern, das ganze nach 8, 16, 24 wochen.
    wir haben das gespräch unterteilt in 4 kompentenzthemen:
    fachliche kompetenz
    soziale k.
    persönliche k.
    methodische k.
    dazu 4-6 unterpunkte

    der neue ma bekommt als auftakt die fragen:
    wie war die einarbeitung (+/-) ?
    wie fühle ich mich im team ?
    welche stärken, schwächen, unsicherheiten sind vorhanden ?

    zwischen den terminen gibt es durch das gespräch formulierte zielsetzungen.
     
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