Schwanger und Beschäftigungsverbot wegen H1N1

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Matiza, 30.11.2009.

  1. Matiza

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    Hallo,
    ich bin irgendwie ein wenig verzweifelt und bitte euch mir Eure Meinungen und Ratschläge mir mittzuteilen.
    Ich bin im 5 Monat schwanger und habe bissher ( seit 10 Jahren) auf einer Kinderstation, FAchbereich Pneumologie, gearbeitet.
    3 Wochen bevor ich von meiner Schwangerschaft erfuhr sind alle schwangeren Kollegen in administrative Bereiche versetzt wurden, da die Schweinegrippe gerade aufkam.
    Als ich von meiner Schwangerschaft unterrichtete, hieß es ich soll weiter auf meiner Station in der Pflege tätig sein. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich gefreut, da wir zu diesem Zeitpunkt nur vereinzelt H1N1 Pat auf Station hatten und ich diese nicht versorgt habe. Bis sich die Lage vor drei Wochen änderte und fast jedes Zimmer mit Patienten die die Schweinegrippe haben belegt war. Viele Kinder sind erst 2 bis 3 Tage später getestet wurden, da sie anfangs kein Fieber hatten und waren vorher nicht isoliert und spielten auch fröhlich auf dem Flur. Das war dann Grund für mich dass ich zur Betriebsärztin bin, sie war sauer da man ihr mitteilte dass ich auf Station nur administrative Tätigkeiten mache, dem nicht so war.
    Ich wurde versetzt auf eine Erwachsenenstation durch die Pflegedirektion.
    2 Tage später sollte ich zur Betriebsärztin da ich einen PAt. versorgt habe der H1N1 positiv war, wo es vorher auch nicht bekannt war. Die Betriebsärztin war wieder sauer und meinte die Pflegedirektion hätte ihr mittgeteilt dass ich jetzt im Archiv wäre.
    Auch ich fühle mich total *********.
    Die Betriebsärztin meint sie wüsste nicht mehr was sie da machen könnte ich solle zu meiner Frauenärztin mich frei stellen lassen. Ich bin bei meiner Frauenärztin gewesen und sie meint sie könnte mir kein Beschäftigungsverbot erteilen, da die Klinik verpflichtet ist mir einen ansprechenden Arbeitsplatz anzubieten. (Welches die ja nicht machen)
    Ausserdem hätte ich ja auch die Möglichkeit mich impfen zu lassen.
    Wäre ich nicht schwanger, würde ich es sofort machen.
    Jedoch hat mir die Betriebsärztin und mein Hausarzt mir in der Schwangerschaft davon abgeraten.
    Ich hatte schon eine Fehlgeburt und habe einfach Angst um mein Baby.
    Die können mir doch nicht sagen, dass ich die Verantwortung selber tragen muss wenn ich mich nicht impfen lasse, oder?
    Im privaten Beriech habe ich ja auch die Wahl nicht dort aufzutauchen wo viele Menschen sind. Und ich muss sagen, dass ich mich auch daran halte und beim einkaufen Händedesinfektion in der Tasche habe.
    Ich weiß nicht, ob ich mich vielleicht anstelle aber ich habe wirklich Angst in der Schwangerschaft mir ewas einzufangen was meinem Baby schaden könnte.
    Liebe Grüße
     
  2. Dreifachmutti

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    Ab zum Gynäkologen, der stellt dir mit Sicherheit zu Recht ein Beschäftigungsverbot aus.

    Eventuell kannst du dich auch an den Gewerbeschutz wenden. Dort gibt es eine Abteilung, die für die Sicherheit der Angestellten in eurem KH verantwortlich und für solche Fälle zuständig sind.
     
  3. Dreifachmutti

    Dreifachmutti Senior-Mitglied

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    In welchem Bundesland arbeitest du eigentlich, da gibt es nämlich einige, die ein generelles Beschäftigungsverbot für schwangere Ärztinnen und Schwestern angeordnet haben, wenn sie direkten Kontakt mit Patienten haben.
     
  4. Matiza

    Matiza Newbie

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    HAllo,
    ich arbeite in NRW.
    Bei der Frauenärztin war ich ja, doch sie ist der Meinung dass sie rechtlich gesehen Probleme kriegen würde. Da mein Arbeitgeber mich versetzen muss.
    Und sie könnte mir jetzt nicht bis zum Mutterschutz ein Beschäftigungsverbot geben.
    Das Ganze macht mir wirklich Magenschmerzen, weil sich einfach keiner dafür verantwortlich fühlt.
    Ich glaube ich werde mich wirklich beim Gewerbeamt erkundigen.
    Ich habe bissher davor gescheut, weil ich ja auch nicht das Arbeitsklima zerstören möchte und gerne nach der Elternzeit dort wieder arbeiten möchte
     
  5. narde2003

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    Hallo,

    habt ihr einen Betriebsrat?

    Es kann ja wohl nicht angehen, dass dich der AG auf dem Papier in das Archiv versetzt, aber auf Station arbeiten lässt.

    Ein Beschäftigungsverbot würde ich auch übertrieben finden.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  6. Matiza

    Matiza Newbie

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    Beim Betriebsarzt war ich ja zweimal.
    Sie kennt meine Situation und sie hatte mich zur Frauenärztin geschickt um mich von ihr frei stellen zu lassen.
    Irgendwie fühlt sich keiner wirklich verantwortlich.
    LG
     
  7. narde2003

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    Das war meine Frage...
     
  8. ycassyy

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    aus eigener Erfahrung: mein Gyn hat mir damals auch kein Beschäftigungsverbot gegeben, muste amb. Pflege mit nasalen MRSA Pat. fahren, da hat mir mein Hausarzt das Beschäftigungsverbot erteilt. Ergo: deine Betriebsärztin oder dein Hausarzt dürfen auch das Beschäftigungsverbot wg Schwangerschaft und ungeeignetem Arbeitsplatz aussprechen. Wenn dein Gyn streikt, frag einfach nen anderen Arzt.

    lg Cassy (heute mit 2 Kindern...)
     
  9. Matiza

    Matiza Newbie

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    Oh Betriebsrat:-)
    Aber es hat sich gerade was ergeben, und zwar hat meine Betriebsärztin angerufen. Sie erteilt mir jetzt ein Beschäftigungsverbot, mit der Auflage bis die Pflegedirektion einen patientenfernen Arbeitsplatz für mich findet.
    Jetzt geht es mir auf jeden Fall besser
     
  10. Dreifachmutti

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    Wenn der AG mehrmals fadenscheinige Versetzungen betreibt, die seinen fehlenden Willen, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden, demonstrieren, halte ich ein Beschäftigungsverbot für mehr als angebracht.
    Es könnten so viele Arbeitsplätze schwangerenfreundlicher gestaltet werden, zumindest in größeren Häusern. Aber irgendwie hört man ständig von Problemen in dieser Hinsicht...

    Ein Beschäftigungsverbot ist dazu da, die werdende Mutter und das ungeborene Kind vor Gefahren zu schützen. Dabei sollten die psychischen Belastungen nicht vergessen werden!
     
  11. narde2003

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    Das IfsG sagt ganz klar, dass Schwangere nicht in einem Infektionsgefähredeten Bereich arbeiten dürfen, sprich Infektionsstationen.

    Jedes Haus muss einer Schwangeren einen geeigneten Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Deshalb gibt es Positivlisten für Tätigkeiten die Schwangere ausführen dürfen. Deshalb halte ich ein Beschäftigungsverbot wegen H1N1 in einem Krankenhaus halte ich für übertrieben.

    Die Gefahr H1N1 ausgesetzt zu werden besteht übrigens nicht nur im Krankenhaus, so by the way.
     
  12. Dreifachmutti

    Dreifachmutti Senior-Mitglied

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    Im Zeitalter von H1N1 ist die potentielle Infektionsgefahr wohl etwas ernster zu nehmen als beispielsweise vor 2 Jahren.
    Dass eine Schwangere einen verminderten Immunstatus hat, bestreitet wohl keiner.
    Der AG sollte, um ein Beschäftigungsverbot zu vermeiden, einen geeigneten Arbeitsplatz ohne das erhöhte Ansteckungsrisiko im Patientenkontakt schaffen.
    Schafft er dies auch nach mehrmaliger Zusicherung nicht, ist das Beschäftigungsverbot logische Konsequenz.

    Muss erst eine Schwangere nach durchgemachter Schweinegrippe ein behindertes Baby zur Welt bringen oder eine Fehlgeburt haben, damit so manch' Zweifler Einsehen hat?
    Die Zeiten, als "Schwangerschaft ist keine Krankheit" galt, sind für meinen Geschmack im Moment ausgesetzt. Jeder, der selbst schwanger ist oder kleine Kinder hat, sieht das vielleicht aus einem engeren Blickwinkel als andere, die "nur" für ihre eigene Gesundheit verantwortlich sind!
     
  13. narde2003

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    Das ist es doch was ich sage.
     
  14. Matiza

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    Und das ist ja mein Problem, dass mein Arbeitgeber mir keinen schwangerschaftsgeeigneten Arbeitsplatz anbieten wollte oder konnte.
    Das ich mich woanders mit der Schweinegrippe anstecken kann, das ist mir bewusst.
    Jedoch habe ich das Ansteckungsrisiko im privaten Bereich zum Teil selbst in der Hand. Und ich als Schwangere mache mir auch Gedanken beim einkaufen etc und vermeide es zu Feierabend Zeiten einzukaufen bzw übernimmt dieses mein Mann.
    Auf der Arbeit habe ich es nicht in der Hand, obwohl dort auf jeden Fall H1N1 positive Patienten sich befinden.
    Ich habe gehört das schwangere Lehrerinnen frei gestellt werden sobald in der Schule ein Schüler H1N1 positiv getestet wird. Und ich soll auf Station weiter arbeiten, obwohl 20 Patienten H1N1 positiv getestet sind?
    Es geht mir nicht darum frei zu haben, ich bin immer gerne arbeiten gewesen. Aber jetzt wünsch ich mir ein gesundes Kind und eine gesunde Schwangerschaft. Und wenn man mir eine geeignete Arbeit zuteilen würde, dann wäre ich noch glücklicher, dann hätte ich mir den ganzen Stress gespart
     
  15. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Wenn deine Station, bei euch im Haus die Station ist, auf der diese Patienten behandelt werden, so musst du versetzt werden.

    Das kann vom Archiv bis zur Wöchnerinnenstation aber alles sein. Du hast dabei normalerweise kein Mitspracherecht.

    Eine Klinik sollte in der Lage sein, dir einen entsprechenden Arbeitsplatz anzubieten.

    Warum involvierst du nicht den Betriebsrat?
    Ansonsten - Gewerbeaufsichtsamt wäre auch noch eine Anlaufstelle.
     
  16. junni

    junni Stammgast

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    Hallo!

    Bei uns im Haus wurden die Schwangeren vom Dienst freigestellt wegen H1N1. Sie sollten sich vom Gyn ein BV ausschreiben lassen.
    Macht sich bei uns auf Station richtig gut, da wir gerade 2 Schwangere (mit 1 3/4 Stellen) haben und die zusätzlich zu den "üblichen" Kranken ordentlich ins Gewicht fallen.

    VG junni
     
  17. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    seit ....2(?)Jahren gilt: Sobald der Schein abgegeben wird ist für Pflegekräfte die auf Pflegegruppen arbeiten Schluss im KH, da es u.a. auch dem AG billiger kommt, der das Gehalt nicht weiter zahlen muss (Krankenkasse, BG..wer war das noch mal....?), ist doch eine praktische AG-freundliche Lösung
    Der AG muss sich keinerlei Gedanken machen wohin mit all den Schwangeren, keine sinnlosen Weiterbeschäftigungen (wie im Archiv arbeiten), er schickt sie einfach nach Hause. Der AG muss nicht, er kann einen Ersatzarbeitsplatz bereitstellen, aber bitte wo sollen permanent und von jetzt auf nachher diese neuen Arbeitsbereiche entstehen?
    Verstehen kann ich's zum Teil, wie's gehandhabt wird.
    Es kann inzwischen im Regel(chaos)betrieb kaum mehr Rücksicht genommen werden, in jedem der Bereiche ist schwer zu heben, haben häufig ein oder mehrere Patienten eine isolierpfl. Erkrankung........es besteht permanent eine potentielle Lebensgefahr für das Ungeborene. Man verhindert damit auch Schadensersatzprozesse, die es schon gab und teuer geendet haben (damit begründet es u.a. unser Betriebsarzt)
     
  18. verenalgo6

    verenalgo6 Stammgast

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    Also meine schwangere Kollegin hat ebenfalls BV erteilt bekommen...
     
  19. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,

    eine Kollegin bei uns in der Schule ist im 6. Monat schwanger und hat von Ihrem Arzt ein prophylaktisches Beschäftigungsverbot in Verbindung mit einer "Quarantäne" auferlegt bekommen.

    Grund:
    Man könnte sie nicht impfen und möchte Risiken verhindern.

    Bedeutet für sie:
    Darf nicht zru Arbeit, nicht zum Einkaufen, keine Öffentliche Verkehrsmittel benutzen, Sohn darf nicht in den Kindergarten etc.
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wie soll das denn funzen? Der Ehemann als potentielle Virenquelle darf aber noch zu Hause schlafen oder muss er für seine Frau nebst Kind die sterilisierten Lebensmittel durch eine Klappe in der Tür schieben?

    Man kann auch übertreiben. Das man die unter Quarantäne stehende Einrichtung nicht besucht, leuchtet mir ja noch ein... aber alles andere????

    Elisabeth
     
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