Schwanger = Beschäftigungsverbot?!

Dieses Thema im Forum "Außerklinische Intensivpflege" wurde erstellt von Pips11, 01.06.2011.

  1. Pips11

    Pips11 Junior-Mitglied

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    Hallo!

    Also ich bin in der 6.Woche schwanger. War heute bei meinem Hausarzt wg etwas Anderem, aber das Thema kam auf den Tisch.
    Er weiß wo ich arbeite (außerklinische Intensivpflege) und hat mich gleich krankgeschrieben und mir gesagt, dass ich es meinem Arbietgeber sofort Mitteilen soll.
    Dieser müsste dann entscheiden, ob er eine andere Tätigkeit für mich habe(Büro o.ä.).
    Wenn nich, dann bekäme ich ein Beschäftigungsverbot.
    Ersten Termin beim Gyn hab ich nächste Woche.

    -Muss ich meinem AG sofort Bescheid sagen?
    -Darf ich wirklich nicht mehr beim Pat. arbeiten?
    -Was ist, wenn ich sage, dass ich weiter beim Pat. arbeiten möchte?

    Bitte um schnelle Antworten!
     
  2. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Hier gibt es soviele Threads zu diesem Thema, einfach mal die Suchfunktion nutzen.

    Zur Schnellinfo: Ausserklinische Intensiv beim Patienten ist wohl mit dem Muschu nicht vereinbar, oder?

    lg
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Warum willst du trotz MuSchu gegen ärtzliche Empfehlung weiter arbeiten?

    Elisabeth
     
  4. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    zu 1)
    Es kann Dich keiner dazu zwingen, aber es wäre schon sinnvoll, damit er sich schnellstmöglich nach Ersatz umschauen kann
    zu 2)
    Alle Arbeiten mit einer potentiellen Infektionsgefahr sind ab jetzt für Dich verboten und da in der außerklinischen Intensivpflege normalerweise alleine gearbeitet wird, kannst Du nicht mehr bei Patienten arbeiten.
    zu 3)
    Auch wenn Du sagst, dass Du weiter beim Patienten arbeiten möchtest, muss Dein Arbeitgeber Dir eigentlich einen anderen Arbeitsplatz zuweisen oder Dir ein Beschäftigungsverbot erteilen (Fürsorgepflicht des Arbeitgebers).
    Wie würde es Dir gehen, wenn Dein Kind krank auf die Welt kommen würde, weil Du Dich an der Arbeit infiziert hast?
     
  5. Pips11

    Pips11 Junior-Mitglied

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    Danke für euere Antworten.

    Ich denke, dass ich sehr gering gefährdet bin, mich bei meinem Patienten an irgendwas zu infizieren.
    Mein Pat. hat ALS, ist beatmet, hat nen SPDK und ne PEG.
    Ich muss also absaugen(was man ja eh mit Handschuhen macht) und Urin aus dem Beutel ablassen(wobei ich auch immer Handschuhe trage).
    Also an was und welcher Krankheit soll ich mich infizieren?

    Ich denke da ist das Risiko im Krankenhaus doch viel höher!!!!
    Oder momentan die Gefahr an EHEC zu erkranken!!


    Ich möchte einfach nicht bis Dezember, bis der Muschu beginnt, zu Hause sitzen.
    Mir geht´s gut, ich arbeite gerne.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Muss dein Pat. nie bewegt werden?

    Elisabeth
     
  7. Pips11

    Pips11 Junior-Mitglied

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    Doch!! Mein Pat. wird täglich in den Rollstuhl mobilisiert, aber mit dem Lifter :D

    Die komplette Grundpflege, inkl. Stuhlgang, wird von der Ehefrau durchgeführt.

    Ich muss ihm keine Injektionen geben.

    Also handelt sich es lediglich um endotrachelaes Absaugen und Urin aus dem Katheterbeutel ausleeren (Beides mache ich natürlich sowieso mit Handschuhen).

    Also wo sollte der Konflikt mit dem MuSchuGesetzt sein????
     
  8. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Ich glaube nicht, das du eine Belehrung über mögliche Keimübertragungen beim Absaugen oder Urinablassen benötigst, oder?

    Und nebenbei, was machst du im Notfall (Verschlucken, Sturz aus dem Bett o.ä)? Danebenstehen und sagen, ich darf Sie jetzt nicht heben wg. Schwangerschaft oder die Gesundheit von dir und die deines Kindes gefährden?

    Manche lernens echt nicht:knockin:.

    Übrigens, wenn du dich sinnvoll in den Nächsten Monaten beschäftigen möchtest, nimm Schwangerschaftsangebote wie Schwimmen oder ähnliches wahr. Deine Hebamme kann dich beraten. Dazu haben die arbeitenden Schwangeren nämlich keine Zeit, ist aber sehr sinnvoll. Und freu dich auf dein Kind.

    lg

    lg
     
  9. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Bei Deinem ersten Posting hast Du den Eindruck erweckt, Du seist an Informationen interessiert, aber wenn ich Deine weiteren Beiträge lese, komme ich zu dem Schluss, dass Du nur eine Bestätigung Deiner Meinung haben wolltest.
    Sorry, ich sehe es anders als Du. Wenn Dein Arzt sagt, der Arbeitsplatz geht nicht, dann geht der Arbeitsplatz nicht. Vielleicht hat Dein Chef ja Bürotätigkeiten für Dich, damit Du nicht nur daheim rumsitzen musst.
     
  10. LiaSiSo

    LiaSiSo Junior-Mitglied

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    Hallo

    ich war ja letztes Jahr schwanger und ich musste es wg. Hyperemissis und dem damit verbundenen KH Aufenthalt, recht früh meinem AG sagen. Ich bekam sofort ein Teilbeschäftigungsverbot, was Vorteile für beide Seiten hatte.

    Ich habe gearbeitet, was ging (nur noch eine Kinderversorgung) und das nur stundenweise und nur, wenn einer der Elternteile da war (wg. evtl. Notfall und wg. Tragen). Also nicht mehr meine kompletten Monatsstunden und auch nicht mehr alle Versorgungen, in denen ich vor der Schwangerschaft eingesetzt war. Meine Überstunden wurden auf Eis gelegt. Kein Nachtdienst mehr :roll:

    Und irgendwann im Laufe der Schwangerschaft kamen diverse Beschwerden dazu (Symphysenlockerung), so das ein Arbeiten leider nicht mehr ging. Zum eigenen Wohle und zum Wohle des Klienten (ich hätte im Notfall nicht mehr mit vollem Einsatz reagieren können) habe ich dann im Ende 5. Monat mit Arbeiten aufgehört.

    Du bist ja erst am Anfang der SSW, da kann noch einiges kommen.
     
  11. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    [ironiemodus on]Das macht ja so richtig Lust und Freude auf die Schwangerschaft.[ironiemodus off]
    Ich kann nur den Kopf schütteln, wie man Schwangere mit solchen Erfahrungsberichten zeigefingerhebend richtigggehend Angst machen kann.

    Jetzt mal ehrlich. Da ist eine Schwangere, die gerne arbeitet und, weil sie sich gut fühlt, auch gerne weiter arbeiten würde. Und sie schreibt arbeiten und nicht sich jetzt 9 Monate ausschließlich mit Schwangerschaftslektüre oder ähnlichem beschäftigen.
    Das ist weder verwerflich noch unvernünftig. Es bedeutet auch nicht, dass sie verantwortungslos ihrem Kind ggü. ist.
    Das Mutterschgutzgesetz und Beschäftigungdverbot wurde schließlich auch nicht geschaffen, damit Schwangere genügend Zeit haben sich mit derselben zu beschäftigen.

    Sie war bei der Threaerstellung gerade mal in der 6. Woche, da merkt man bekanntlich meist noch gar nichts. Hat vielleicht noch nicht alles wirklich realisiert und da kann es auch vorkommen, dass man erstmal erschrickt, was man nun alles nicht mehr tun darf auf der Arbeit, bzw. sogar gar nicht mehr arbeiten darf, weil man seine Abeit sehr gerne mag.
    Die TE ist für mich eine erfreuliche Ausnahme, was Schwangere betrifft, um nicht zu sagen, sie reagiert für meine Begriffe völlig normal, wenn sie Wege sucht um weiter arbeiten zu können trotz Schwangerschaft.
    Dass sie das, auf Grund des MuSchuG, auf der Stelle nicht wird tun können ist für sie somit vielleicht eine Enttäuschung und wer von uns möchte nicht Enttäuschungen vermeiden.
    Ihr AG wird das Gesetz anwenden müssen, keine Frage, insofern muss sie sich nach anderer Beschäftigung umsehen, entweder beim AG oder zu Hause.
    9 Monate sind keine Ewigkeit und vergehen mitunter sehr schnell.
    Eine glückliche Schwangerschaft Dir.
     
  12. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Ich weiß gar nicht, warum wir älteren AN´s damals unsere Kinder gesund zur Welt gebracht haben.:verwirrt:
    Das MuSchuG war längst nicht so streng, wie heutzutage.
    Jetzt gelten Schwangere schon fast als (Ironie): "aussterbende Spezies", die unter "Artenschutz" gestellt werden muss.:troesten:

    Beschäftigungsverbot während Schwangerschaft war nur im Ausnahmefall möglich, z.B. Gefahr für Mutter und/oder Kind. Heute ist das wohl üblich, die Schwanger sofort aus dem Verkehr zu ziehen.:knockin:

    Ich musste während meiner Schwangerschaft voll im Op arbeiten.
    Wir standen damals sogar noch am Tisch.
    Erst ab dem 5. Monat durften wir in der Steri und dort (lt. unserer damaligen Leitung=Mann) ab dem 6. Monat sitzen.
    Ich war damals ca. 4 Wochen ganz alleine im Steri. Nur zum Arbeiten mit chemischen Reinigungsmitteln(Ultraschallbad) bekam ich Unterstützung.
    Die schweren Siebe musste ich meistens alleine auf die Wägen heben.
    Erst am Nachmittag , wenn die Säle fertig waren, bekam ich zusätzliche Unterstützung.

    Ich habe 2 gesunde Kinder zur Welt gebracht, die inzwischen erwachsen sind, obwohl ich heben musste, Gasen ausgesetzt war, bei uns im Aufenthaltsraum geraucht wurde(keine Möglichkeit woanders hinzugehen!!) und null Rücksicht genommen wurde.:eek1::eek1:

    Ist ja gut, dass sich einiges geändert hat und nun mehr darauf geachtet wird, aber gesunden Schwangeren, die arbeiten wollen und können, muss doch nix eingeredet werden.:verwirrt:

    LG opjutti
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Und man geht logischerwesie auch bei rot über die Straße, und empfiehlt dies weiter, weil man ja selbst immer erlebt hat, dass ein Auto auch bremsen kann. *kopfschüttel*


    Elisabeth
     
  14. Pips11

    Pips11 Junior-Mitglied

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    Danke an LiaSiSo, Kalimera und opjutti! :klatschspring:

    Dachte schon, es gibt niemanden, der so denkt wie ich.

    An Alle: Mir geht´s es einfach prima und ich sehe nicht ein, zu Hause zu bleiben.
    Wenn ich morgen beim FA war und mit ihm darüber gesprochen habe, werde ich mich nochmal mit meiner Chefin zusammen setzten und sehen, wie wir das regeln.

    Ich habe nicht vor, mein oder das Wohl meines Kindes zu gefährden!
    Sobald ich irgendwelche Probleme bekommen sollte, werde ich sofort zum Arzt gehen und mich erneut mit dem Thema beschäftigen.


    Und was ist denn eigentlich mit den ganzen KS, die im KH arbieten und dies auch während der SS tun?
    Die haben doch ein wirklich großes Risiko, sich an irgendwelchen Keimen anzustecken. Allein aus dem Grund, dass Im KH sehr viele Menschen sind(die alle anstecken könnten) und eben Pat. mit Keimen sind.
    Und es kann mir keine Schwangere erzählen, dass sie im KH weder in ein Pat.-Zimmer geht, noch Kontakt mit Ausscheidungen hat etc. :verwirrt:

    Sehe also mein Risiko immernoch als sehr gering, mich bei meinem EINEM, KEIMFREIEN Pat. anzustecken!
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wollen wir mal hoffen, dass du es dann net bereust, weil der richtige Zeitpunkt verpasst wurde. Wenn du es merkst, ist es in der Regel schon zu spät.

    Elisabeth
     
  16. andy1963

    andy1963 Newbie

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    Wobei sich immer noch die Frage nach dem Warum willst du Arbeiten stellt????
    Also ich arbeite in der Kinder und Jugendpsychiatrie und da ist es Gang und Gebe, das bei Schwangerschaft ein Arbeitsverbot ausgesprochen wird und ich Glaube das du das Kindswohl doch nicht Gefährden möchtest, oder?????

    Gruß Andy1963
     
  17. LiaSiSo

    LiaSiSo Junior-Mitglied

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    Ich habe ja in allen drei schwangerschaften gearbeitet. Einmal auf intensiv bis ende 6. Monat und 2 mal heimbeatmung bis ende 5. Monat.

    Ich wollte nur aufzeigen, das es auch ein Teilbeschäftigungsverbot gibt.

    Und je nach klient und körperlichen wohlbefinden ist ein arbeiten bis zum mutterschutz möglich.
     
  18. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Gegenfrage: Warum sollte sie zuhause rumsitzen und nichts tun ???
     
  19. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Warum wird Pips11 Angst eingeredet und immer von Kindswohlgefährdung geschrieben?:angry:Lasst sie doch selbst entscheiden!!:angry:

    Sie wird doch während der Schwangerschaft von ihrer Gyn begleitet und überwacht. Die wird ihr schon die richtige Beratung geben.
    Und "schwangere Frau" hört sowieso viel mehr auf ihren Körper. :wink:

    Mit ihrer PDL wird sie schon eine für sie entsprechende Lösung finden. Und wenn es wirklich nicht mehr geht, kann Pips11 immer noch zu Hause bleiben.:wink:

    Wir haben im OP z.Zt. ebenfalls eine Schwangere. Sie ist bereits im 5. Monat, fühlt sich wohl und auch dem Kind geht´s gut. Derzeit ist sie im Steri eingesetzt und macht für uns Botengänge und Schreibarbeiten (alles lt. MuSchuG erlaubt). Laut eigener Aussage wäre sie unglücklich, wenn sie zu Hause "rumgammeln" sollte. Wir haben auch eine schwangere Ärztin, die bis Termin des Mutterschutzes gearbeitet hat.

    Als ich mit meinem 2. Sohn schwanger war, hatte ich weniger Schutz als beim Ersten. Denn daheim greift kein MuschuG und ich musste auch selber entscheiden, was geht und was nicht. Mein erster Sohn war erst drei Monate, als ich wieder schwanger wurde. Da bekommt Mama auch kein Beschäftigungsverbot, im Gegenteil!!:flowerpower:
    :daumen: Pips!

    LG opjutti
     
  20. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Wegen dem, was der Hausarzt sagt.

    Sebstverständlich wird Pips das machen, was sie für richtig hält.
    Und ja, früher durfte man in der Schwangerschaft viel mehr machen als heute und es gab bei uns auch mal eine Zeit, da haben Bäuerinnen die Feldarbeit kurz unterbrochen, ihr Kind am Ackerrand geboren und weiter gearbeitet. Gut, dass das Kindswohl heute eine viel höhere Bedutung hat, als früher.
     
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