Schockkatheter

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von definurse.bs, 06.02.2009.

  1. definurse.bs

    definurse.bs Senior-Mitglied

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    Trotz intensiver Suche im www und in verschiedenen Foren habe ich keine allgemeingültige Aussage zu folgender Frage gefunden:
    Wie lange ist die max Liegedauer eines Schockkatheders?
    Ich meine, irgendwann einmal gelernt zu haben, dass es 72 Std sind, kann dies aber nirgends bestätigt finden:gruebel:
     
  2. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hi Definurse,

    was ist bitte ein Schockkatheter? Meinst du damit einen Pulmonalis oder einen Shaldon?

    Schönen Abend
    Narde
     
  3. Tiyzery

    Tiyzery Senior-Mitglied

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    Die Frage, was ein Schockkatheter ist, stellt sich mir auch.
    Vieleicht ein im Schockraum gelegter BDK?
     
  4. mostbirne

    mostbirne Gast

    schockkatheter ?????? bitte erklären... unwissend
     
  5. anästhesieschwester

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    Vielleicht ist ein Schrittmacher-PA gemeint???
     
  6. definurse.bs

    definurse.bs Senior-Mitglied

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    Sorry, habe den umgangssprachlichen Ausdruck unseres Hauses benutzt!
    Ich meinte diese Art Katheder!
     
  7. EisEngel

    EisEngel Junior-Mitglied

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    etwa einen normalen zentralen venenkatheter?

    also bei uns gibt es da keine genaue vorgabe....natürlich bei entzündungszeichen an der punktionsstelle oder wenn der patient unklares fieber hat...dann werden all seine zugänge gewechselt

    72h sollten nur venenverweilkanülen liegen!
     
  8. definurse.bs

    definurse.bs Senior-Mitglied

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    IMO ist der verlinkte ZVK außerhalb der Herzchirurgie nicht der standartmäßig verwendete ZVK.
    Zumindest war dies in den Kliniken so, in denen ich bisher tätig war.
    Er ist auf grund des größeren Lumens deutl invasiver als ein normaler 3,4 oder 5 lumiger ZVK (ausserdem sind die Kosten sind immens höher).
    Daher auch meine Frage nach der max Liegedauer!
     
  9. Tiyzery

    Tiyzery Senior-Mitglied

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    Nach invasiver ist aber doch ein ZVK Wechsel.
    Und die Kosten sind dann nochmal höher, oder?
     
  10. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Es gibt schon umgangsprachlich die Bezeichnung: "Schockkatheter", dies kann einmal ein Shaldonkatheter sein oder eine Schleuse. In der Kardiochirurgie legt man grundsätzlich bei Pat. eine Schleuse, die instabil sind, bei cardiac output, kardiogener Schock, wenn ein hoher Blutvolumenverlust erwartet wird. Die Schleuse legt man auch deswegen, um die Möglichkeit zu haben, den Pat. jederzeit einschwemmen zu können (Pulmonaliskatheter). Somit kann man den Volumenverlust besser ausgleichen und die Katecholamine besser steuern. Der Piccokatheter würde auch diese Funktion übernehmen. Ist aber immer eine Kostenfrage.

    Eine Schleuse darf länger, als ein Pulmonaliskatheter liegen. Also ähnlich wie ein Shaldonkatheter.
    Ein Pulmonaliskatheter darf je nach Hersteller nur 3-5 Tage liegen.

    lg, pericardinchen
     
  11. mostbirne

    mostbirne Gast

    periphere nadel nur 72 std. ??? wo steht das...
    stimmt net die kann liegen solange ESS reizlos und das dingens läuft, ammenmärchen ;)

    RKI
    "Richtlinien für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention zur Prävention Gefäßkatheter-assoziierter Infektionen" (Dezember 2002)

    zum nachlesen....

    grüsse
     
  12. EisEngel

    EisEngel Junior-Mitglied

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    sorry..ja hast recht....mh..ich dachte ich hätte es nur damals in meiner ausbildung so gelernt(hab leider so gut wie gar nichts mehr mit braunülen zu tun.

    also danke für den hinweis
     
  13. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Das kann ich nicht unterschreiben, dass eine Braunüle so lange liegen bleiben darf. Genau dieses kleine Ding fabriziert schwere Infektionen durch z.B. unsachgemäßen Umgang (fehlende Sterilität beim Verbandswechsel, Infusionssystemwechsel und Co). Also bitte nicht unterschätzten! Ich bin dafür, dass eine Braunüle nach spätestens 96 h gezogen wird. Dann ist so ein kleines Ding auch wirklich fertig mit der Welt, wenn nicht sogar schon viel früher. Auf ITS ist so eine Braunüle schon meist am 2.- 3. nicht mehr zu gebrauchen. Meist ist auch die Einstichstelle massivst gereizt durch die evtl. Mobilität des Patienten. Wir hatten schon schwere septische Geschehen durch die Braunüle (vorallem bei Patienten, die von anderen Kliniken mit einer Braunüle kamen) und ebenso fanden wir Keime an Stellen, wo man sich die niemals wünschen würde und die da wirklich garnicht hingehören.
     

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