Schluss mit Jammern

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Elisabeth Dinse, 17.07.2012.

  1. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Von dem Rest der Republik eher unbemerkt formiert sich aktuell in M/V ein Widerstand der ambulanten Pflegedienste gegen die Sparmaßnahmen der zuständigen Krankenkassen. Hier gehen die Pflegekräfte mit "denen da oben" auf die Straße.

    Nordkurier - Lokales - Neubrandenburg

    Nordkurier - Nachrichten - MV

    Pflegedienstmitarbeiter setzen Proteste fort | NDR.de - Regional - Mecklenburg-Vorpommern

    Nordkurier - Nachrichten und aktuelle Informationen aus der Region

    Natürlich haben die Kassen dazu auch was zu sagen...
    Proteste gegen Schiedsspruch Häusliche Krankenpflege unbegründet - AOK Nordost

    Pikant unter dem Aspekt: Hertha-VIP: AOK Nordost wird neuer Exklusivpartner
    Partner des Sports

    KK in MV und Brandenburg haben unbestritten net die finanziellen Möglichkeiten wie z.B. eine KK in BaWü. Das liegt u.a. auch am niedrigeren Lohn in diesen Ländern, der ja automatisch auch weniger Sozialabgaben in die Kassen spült. Hinzu kommt das ungünstige Verhältnis von Zahlern zu Nutzern. Die Abwanderung in die Gebiete, in denen es Arbeit gibt hat nun mal Folegn. Um so weniger eschließt sich dem Laien, warum man von den wenigen Einnahmen noch Gelder im Sportsponsoring versenken muss.

    Elisabeth
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    In diesem Punkt bist Du nicht mehr auf dem neuesten Stand. Seit 2009 gibt es den Gesundheitsfond, in den sämtliche Beiträge der gesetzlichen Krankenkasse fließen. Die Krankenkasse bekommt dann pro Versichertem und Risikogruppe eine bestimmte Summe - unabhängig davon, wieviel ihre Mitglieder zum Fond beigesteuert haben.
    Gesundheitsfonds - Bundesgesundheitsministerium
     
  3. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    zum Thema gelesen, vom 2. Juli, dass da:

    Unzufriedenheit treibt Pflegekräfte auf die Straße
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    @Claudia- stimmt. Hatte ich glatt vergessen. ich sollte net immer veruschen, für alles eine Entschuldigung zu suchen. Aber ist dann die Entwicklung nicht noch bedenklicher. Wie kann es sein, dass für es bei der Bezahlung für ein und derselben Tätigkeit zu Unterschieden bis zu 53% zwischen Ländern wie z.B. Hessen und MV kommen kann? Was wird hier ausprobiert? Wieviel man einsapren kann? Welches Bundesland ist das nächste?

    Elisabeth

    PS 2009 eingeführt. Mal sehen, wann dem nächsten Landeskönig im Rahmen der bevorstehenden Wahlen einfällt, dagegen zu klagen. Möglich ist heute anscheinend alles.
     
  5. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Was hat denn das Bundesland damit zu tun? Die Krankenkassen unterteilen sich zwar zumindest teilweise nach Bundesländern, aber damit hat doch der Landtag nix zu schaffen. Der steuerliche Zuschuss stammt vom Bund. Die Länder werden sich hüten, dagegen vorzugehen.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Erklär mir bitte, warum die Leistung der Kranken- und Pflegekassen in MV und Brandenburg bis zu 50% billiger sein muss als in z.B. BaWü, Hessen oder Hamburg? Haben letztere vielleicht weniger Pflegefälle und somit reicht das Geld der Kassen für mehr? Denn wenn du für jeden die gleiche Summe X aus dem Topf bekommst, dann hat vielleicht ein Problem, wenn du mehr Kranke als Gesunde als Mitglieder hast. Warum ist der Mindestlohn für Pflegekräfte in Ost niedriger als in West?

    BY fängt an mit dem "ungerechten" Verteilen von Finanzen und klagt in Karlsruhe. Glaubst du allen Ernstes, dass da net noch mehr auf diesen Zug aufspringen? Die "Ungerechtigkeit" bezieht sich ja net nur auf den Länderfinanzausgleich sondern ebenso auf die Sozialabgaben. Dem Volk aufs Maul geschaut, noch ein bisschen Stimmunsmache von der Zeitung mit den vier Buchstaben und schon hat man eine Idee, wie man Wähler fängt.

    Elisabeth
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Die Vertragsparteien für die Finanzierung von Leistungen im Krankenhaus sind der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der Verband der privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Die Parlamente der Bundesländer sitzen nicht mit am Verhandlungstisch, selbst das Bundesgesundheitsministerium hat lediglich die Aufgabe einer Schiedsstelle, falls sich die Vertragspartner selbst nicht einigen können. Sie sitzen nicht mit am Tisch.

    Der Grund liegt im unterschiedlichen Landesbasisfallwert, und der soll ab 2014 gleich sein, da würde sich eine Klage der jeweiligen Krankenkasse nicht mehr rentieren. Die Bundesländer haben nichts damit zu schaffen. Beim Länderfinanzausgleich dreht sich's um die Steuermittel, das ist ein ganz anderer Topf.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wir kommen vom Thema weg. Meine Frage ist net beantwortet. Warum ist eine Leistung der Kranken- und Pflegekassen- übrigens net nur im ambulanten Bereich- in Neufünfland billiger zu haben als in den alten Ländern? Warum liegt der Landesbasisfallwert in MV und Brandenburg so extrem niedrig?

    Elisabeth
     
  9. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Weil schlechter verhandelt wurde. Es gibt keinen anderen Grund.

    Die Kasse bekommt das gleiche Geld pro Mitglied (lassen wir der Einfachheit halber mal weg, dass es Zuschläge für Risikofaktoren gibt). Rein theoretisch hat die mit vielen jungen, erwerbstätigen Singles das Nachsehen - bringt vergleichsweise viel ein und bekommt vergleichsweise wenig raus. Die Kasse mit vielen Rentnern, Arbeitslosen und Familienversicherten bekommt aus dem Fond deutlich mehr, als sie einzahlt. Aber ältere Menschen haben auch häufiger chronische Krankheiten, und Kinder müssen andauernd zur U-Untersuchung und geimpft werden usw.

    Die vier Milliarden Überschuss von 2011, die 1,5 Milliarden Euro aus dem ersten Quartal 2012 - sind die nur aus den alten Bundesländern? Hab ich nirgendwo gefunden.
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du willst also allen neuen Ländern unterstellen, dass sie net verhandeln können? Wenn ich mir MV und Brandenburg so ansehe, dann dürfte dort die Klientel der Kranken und Alten höher ausfallen als in so manchem Altbundesland. Nach deiner Rechnung müssten die Kassen dann ja mehr zur Verfügung haben. Um so mehr ist es net nachzuvollziehen, dass die Leistungen schlechter vergütet werden. Denn eigentlich müssten ja dioe Kassen in den Altbundesländern sparen. Junge, gesunde Menschen ziehen bekanntlich der Arbeit hinterher. Und die findet sich nun mal zu großen Teilen in den Altbundesländern.

    Eliabeth
     
  11. -Claudia-

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    Ich kenne die Zusammensetzung der Krankenkassenmitglieder nicht, aber: ja. Jede Kasse bekommt einen Festbetrag pro Mitglied plus Extrageld, wenn einer von 90 Risikofaktoren zutrifft. Sprich: Die Kasse mit den Alten und Gebrechlichen macht mehr Umsatz, aber nicht zwangsläufig mehr Gewinn.

    Woher kommen eigentlich Deine 53% Abweichung? Im Landesbasisfallwert sind doch maximal 2,5 % Abweichung erlaubt. 3,75% zwischen dem untersten und dem obersten Landesbasisfallwert, in der Theorie. AOK-Gesundheitspartner - Bundesverband - Krankenhaus - Landesbasisfallwerte - Bundesbasisfallwert

    Warum verteidigst Du denn die Krankenkassen? In Deinem ersten Post verlinkst Du Artikel, in denen von Protesten gegen deren Vergütungskürzungen berichtet wird.
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Hier geht es aber um die Einzelleistung im Bereich ambulante Pflege. Und ich will einfach anhand des ganz konkreten Beispiels der Leistungsvergütung in der ambulanten Pflege wissen, warum es diese Differenzierung Ost-Wets gibt. Wieso sind die Berehnungsgrundlagen hier net einheitlich? Für die Kollegen in Nordost hat es ganz konkrete Folgen: weniger Einnahmen - weniger Lohn, wenn net sogar Entlassung.

    Die Krankenkassen müssen ja mit zweierlei Maß messen, wenn deine These zutrifft. Der Ostler ist weniger wert als Pflegebedürftiger. Für ihn reicht das billigste. Oder wie muss ich es verstehen, wenn man die Ausgaben für Pflegebedürftige in den beiden Ländern kürzt?

    Elisabeth
     
  13. -Claudia-

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    An den Einnahmen der Kassen kann es jedenfalls nicht liegen. Pro Mitglied bekommt jede Kasse das gleiche Geld; was die jeweiligen Mitglieder einzahlen, ist uninteressant. Und es gibt in dem Punkt auch keine Unterschiede zwischen Ost und West.

    Jede Kasse muss schauen, wie sie mit dem Geld, das sie hat, auskommt. Die AOK Nordost scheint es über die Kürzung der Vergütungsleistung zu versuchen. (Übrigens ist da Berlin mit drin, was den Altersdurchschnitt der Mitglieder senken dürfte. Kam mir nicht wie eine Rentnerhochburg vor, als ich das letzte Mal dort war :P ))
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Kürzung um dann einen weiteren Sportverein sponsern zu können? Da stimmt dann doch was nicht. Warum müssen Krankenkassen überhaupt Bundesligavereine unterstützen?

    Elisabeth

    PS Außerdem eben noch gefunden: http://www.aeksh.de/shae_alt/2007/200705/h070565a.html
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Manch einer erzählt mehr als ihm im Endeffekt wahrscheinlich recht ist. Schön, dass man erfahren darf, warum man in MV sparen muss. Wenn man jetzt bösartig wäre, könnte man den unterschweilligen Rat, dass Bundesland als Pflegebedürftiger zu meiden, rein interpretieren.

    Zur hohen Entgeltforderung. Wie unverfroren eine Lohnangleichung an das Westniveau zu fordern. Das ist geradezu eine Frechheit. Wo man soweiso unter den vielen Pflegebeürftigen zu leiden hat als Kasse. Das Geld wird schließlich anderweitig gebraucht- z.B. für Hertha. *zynismusoff*

    Elisabeth

    Elisabeth
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Weshalb sind die Ausgaben für die häusliche Krankenpflege so hoch, wenn die Kasse doch bisher - wie Du sagst - weniger bezahlt als in einigen anderen Bundesländern?

    U.a. stand da doch was von den Anfahrtskosten. Da frag ich mich allerdings auch, ob es nicht wirtschaftlicher ist - schon von den Kosten fürs Benzin her - die Verrichtungen zu bündeln. Wenn ich bei einem Patientenbesuch Körperpflege mit Ankleiden, Bz-Kontrolle und Insulingabe sowie das Richten des Frühstücks erledige, dann kann und darf ich meiner Meinung nach auch nur einmal die Anfahrt verrechnen, alles andere wäre Betrug.
     
  18. thorstein

    thorstein Poweruser

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    Wenn diese Diskussion noch irgendwann Sinn generieren soll, rate ich dazu, alle Kostenträger zu berücksichtigen. Vor allem die Kommunen haben bei der Versorgung Lasten zu tragen und sitzen mit am Verhandlungstisch. Daher kommt dann die Formel: reichere Bundesländer= bessere Personalschlüssel und Vergütungen.
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    @Claudia- es geht um mehrere Bewohner in einem Haus- Fr. Müller, Herr Meier und Fr. Schulze. Jeder ein einzelner Kunde- jeder eigentlich seperat abzurechnen. Das will die Kasse zukünftig einsparen. Wohne ja alle in Straße XYZ Nr. 5. Die Kasse geht davon aus, dass man Treppen steigen net als Kosten ansehen kann.


    @thorstein- Wenn ich das jetzt recht verstehe, dann haben die Kollegen in der ambulanten Pflege in MV einfach kein Anrecht auf die Gehaltsangleichung- oder? Die Kosten für den Pflegedienst dürften identisch sein.

    Ansonsten- mal eine Zusammenfassung des Geschehens: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.: Aktuelles

    Nach wie vor muss ich sagen- man kann stolz sein in einem Bundesland zu wohnen, in dem Pflegekräfte regelmäßig lautstark ihrem Unmut Ausdruck geben.

    Elisabeth
     
  20. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Danke für die Info. Das gab's aber in anderen (alten) Bundesländern auch schon. Sogar noch ärger: Nicht nur die Wegezeit sollte wegfallen (da hätte ich noch nicht mal was dagegen, die reduziert sich schließlich tatsächlich, wenn ich die Termine bündele), sondern Du solltest eine Leistung nur einmal abrechnen können. Sprich: ob ich für ein, zwei oder fünf Leute in einem Haushalt Frühstück mache ist ein Wert und eine Zeitpauschale. Als ob ich nicht jedem ein Brot schmieren müsste.
     
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