Schlafentzug

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von OP-Mietze, 14.09.2011.

  1. OP-Mietze

    OP-Mietze Stammgast

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    Hallo Ihr Lieben

    Gestern, beim Treffen mit einer Freundin aus Ausbildungszeiten, unterhielten wir uns auch über unsere Ausbildung,die Einsätze usw.

    Einen Einsatz hatten wir damals auch in der Psychiatrie und mir fiel wieder ein das zur Therapie auch oft Schlafentzug eingesetzt wurde.
    Ist das heute überhaupt noch eine gängige Behandlungsmethode bzw.bei welchen Erkrankungen wird/wurde das eingesetzt und warum?

    Habe zwar nach meinen Einsatz während der Ausbildung nie wieder im Psychiatrischen Bereich gearbeitet aber interessieren würde mich das jetzt schon.

    Lg von der OP-Mietze
     
  2. pehjott

    pehjott Newbie

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    Ja,es gibt noch Schlafentzug.
    Ist angezeigt bei Depression,häufig mit Angstsymptomatik.
    Es wird gemacht,weil einem Botenstoff,Melatonin,eine depressionerge Wirkung nachgesagt wird.Dieser wird wohl vor allem whrend des Schlafes bis 3.00 morgens ausgeschüttet.Durch Schlafentzug verhindert man dies.
    Kann glaub ich jeder nachvollziehen,weil man nach einer (nüchteren) durchgemachten Nacht irgendwie gut drauf ist,wenn auch etwas müde.Der Effekt des Schlagentzuges hält leider nicht lage vor,aber die Leute sind danach häufig weniger angespannt und schwingungsfähiger.
     
  3. OP-Mietze

    OP-Mietze Stammgast

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    Ahhhh....danke für deine Antwort. Jetzt verstehe ich das endlich. :D
     
  4. verenalgo6

    verenalgo6 Stammgast

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    Hallo,

    ja, auch wir praktizieren den Schlafentzug bei depressiven Patienten in unsere Klinik noch...wenn auch selten... also ich habs in diesem Jahr vielleicht zwei mal erlebt...
    Die Erklärung dazu ist oben ja schon schön und einfach beschrieben.

    lg
    Verenalgo6
     

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