RR/Diuretika

Dieses Thema im Forum "Dialyse" wurde erstellt von bussi-jaz, 05.02.2009.

  1. bussi-jaz

    bussi-jaz Stammgast

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    Hallo, im Rahmen einer Fortbildung haben wir folgende Fragestellung erhalten und ich finde nix hierzu, auch unser Arzt konnte mir nicht wirklich helfen.
    Was ist zu beachten, wenn Dialysepatienten noch ein orales Diuretikum einnehmen. RR-Einstellung allgemein und unter Dialyse??
    klar Diuretika senken den Blutdruck, doch was soll ich auf so eine Frage konkret antworten?
    könnt ihr mir bitte helfen??
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  2. lops15

    lops15 Senior-Mitglied

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    Hallo bussi,
    ich denke, der Flüssigkeitshaushalt ist gemeint. Es ist zu berücksichtigen: wie viel Ausscheidung hat der Patient und wie viel nimmt er zwischen den Dialysen zu. Fällt der RR während der Dialyse mit steigender UF? Eine andere Frage wäre der Elektrolythaushalt (Kaliumsparende Diuretika)
    Manche Fragen sind halt wie Gummi. Man müßte sich in die Gedankengänge des Fragenden einklinken können:gruebel::lol:
    MfG
    Lops
     
  3. bussi-jaz

    bussi-jaz Stammgast

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    OK, hier näher Infos

    keine Blutdruckveränderung
    Restausscheidung 600ml
    Zunahme zwischen HD ca.2,5kg
    Schleifendiuretika Torasemid eine am morgen
    auf Elektrolythaushalt bin ich bereits eingehend eingegangen, ebenso auf das Medikament, weiß echt nicht was die von mir wollen....
     
  4. Tiyzery

    Tiyzery Senior-Mitglied

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    Torasemid welche Dosierung?

    Und ist es filtergängig?
     
  5. bussi-jaz

    bussi-jaz Stammgast

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    eine am morgen, patient ist nachtpatient
     
  6. lops15

    lops15 Senior-Mitglied

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    Hallo bussi,
    >>>..bin ich bereits eingehend eingegangen, ebenso auf das Medikament, weiß echt nicht was die von mir wollen.... <<<
    Welche Fortbildung?
    Wer will von Dir, "was"?
    Hast Du einen speziellen "Fall" , den Du abarbeiten sollst?
    Oder war das eine allgemeine Frage?
    MfG
    Lops
     
  7. Bipsch

    Bipsch Newbie

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    Dialyse
    Hallo Bussi!

    Du bist bereits auf einige Behandlungspunkte eingegangen. Vielleicht wollen die noch etwas in Bezug auf die Trinkmenge hören. (800ml + Restausscheidung). Ferner könntest du erwähnen, dass bei einer Restausscheidung von ca. 500ml ein Diuretikum mehr kontraindiziert ist. Mit einer Restausscheidung von 600ml/ 24h ist Dein Patient damit fast angelant. Mit Beginn bzw. fortschreitender Dialysebahndlung sinkt die Restausscheidung, d.h. dr Pat. wird trocken gefahren. Die Eigendiurese nimmt ab. Daher ist das Diuretikum anzupassen bzw. wie bereits oben genannt abzusetzten.
    Desweiteren könntest Du aufführen, dass zu Beginn der Dilayseeinleitung der RR sehr hoch und entgleist sein kann. Mit Hilfe der Dialyse und der Ultrafiltration reguliert sich dieser und die Medikamente müssen der neuen Situation angepaßt werden.

    Ich hoffe ich konnte Dir so etwas helfen

    LG Bipsch
     
  8. babsnoeske

    babsnoeske Newbie

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    Hey,
    kann mich den Vorschreibern nur anschließen. Mehr fällt mir auch nicht ein. Wir haben auch zwei Patienten, denen das Diurethika jetzt raußgenommen wurde, weil die Ausscheidung unter 500ml/24Std liegt - kommen jetzt mit irren Gewichten. Sie kämpfen nun um ihr Medikament.
    Gruß Barbara:flowerpower:
     
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