Röntgenschein?

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Rabenzahn, 11.05.2002.

  1. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hallo,

    wer bedient bei Euch den C-Bogen, während der OP ?
    Sind die Personen, die im OP röntgen, ausgebildet ?
     
  2. Salamon

    Salamon Gast

    Hi,
    wer wohl???

    Pflegepersonal, Zivis ....

    Ausbildung am Röntgengerät scheint eine wirklich schwierige Sache zu sein. Eigentlich scheint es darum zu gehen, wer den Auslöser des Röntgenstrahles bedient. Hier passieren schon die meisten Fehler. Eigentlich sollte jedes Pflegepersonal, oder im OP beschäftigte Personal mit den vorhandenen Geräten vertraut sein. Bedienungsanweisungen reichen hier nicht ausschließlich. Die Möglichkeiten Filter, Blenden, Pulsationsverfahren u.v.a.m. zu benutzen sind im Sinne des Strahlenschutzes unabdingbar. Ich kann hier nur jedem empfehlen, einen Strahlenschutzlehrgang für Pflegepersonal einzufordern. Dies geht z.B. im Haus der Technik in Essen und heißt dort glaube ich :"Kenntnis im Strahlenschutz". Nur empfehlenswert.
     
  3. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hi,

    und wer übernimmt die Verantwortung ? Gibt es einen Strahlenschutzbeauftragten ?

    Wer mit einer gefährlichen Substanz umgeht, muss ja dann wohl die Verantwortung tragen können. Ich lasse ja auch nicht meine Narkosegase frei in den Raum.

    Früher haben C-Bogen einen Summton abgegeben, wenn sie im Betrieb waren.
    Heute leuchtet nur ein kleines rotes Licht, dass die Anästhesie wegen den kunstvollen Abdeckungen der Chir. nicht immer sehen kann. Ist das eigentlich zulässig ?
     
  4. Salamon

    Salamon Gast

    Hi,
    um überhaupt Röntgeneinrichtungen betreiben zu dürfen, muss immer ein Strahlenschutzbeauftragter schriftlich benannt sein. Er oder sein Vertreter muss die Fachkunde im Strahlenschutz besitzen.

    § 36 RöV
    Ferner gilt:" Für Personen, denen der Zutritt zum Kontrollbereich erlaubt ist und für Personen, die Röntgenstrahlen anwenden, gilt nach § 36 RöV, dass sie vor Beginn ihrer Tätigkeit und weiterhin in halbjahrlichen Abständen über möglichen Gefahren beim Umgang mit Föntgenstrahlen und über die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen zu belehren sind. Die Belehrung erfolgt mündlich, ihr Inhalt ist stichwortartig niederzulegen und vom Belehrenden und von den Belehrten zu unterschreiben. Die Unterlagen über diese Belehrungen müssen 5 Jahre aufbewahrt werden."


    Optische Signalgeber auf den sog. CBV (C-Bogen) sind ausreichend. Sollte die Anaesthesie hinter den Bergen von Abdeckungsmaterialien versteckt sein, und hat sich nicht darüber informiert, dass durchleuchtet wird, so verkennt sie die Sebstgefährdung. Der OP-Saal muss an den Eintrittsbereichen mit z.B. Schildern "Vorsicht Röntgen" gekennzeichnet sein. Ab dem Moment ist den im Saal anwesenden zu raten Röntgenschürzen zu tragen.
    Merke jedoch, dass Abstand zum Nutzstrahl der beste Strahlenschutz ist.
     
  5. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hallo,
    so einfach kann man es sich nicht machen. Die Anästhesie hat entgegen anders lautenden Meinungen am Patienten viel zu tun und dabei kommt es auch vor, dass man sich trotz Bleischürze mit der Rückseite zur Strahlenquelle befindet. Diese ist meistens ungeschützt.

    Ich bin der Ansicht, wer mit gefährlichen Stoffen, Materialien oder Strahlen umgeht, hat die moralische Verpflichtung zusätzlich zu der Warnleuchte zu warnen.

    Oder sehen die chir. Kollegen den ganzen Tag auf den Narkosegasverdampfer um zu sehen das Gase ausströmen ?

    Ihr verlasst Euch darauf das wir diese Gefährdungsquelle ausschalten. Oder ?

    Und warum kann man nicht noch zusätzlich sagen :" Achtung RÖNTGEN " ?
    Dann würde sich jeder so umdrehen das er geschützt ist.

    Noch gefährlicher halte ich es, wenn der Chirurg selbst den Fusstritt für den C-Bogen hat und drücken ( röntgen ) wie er will.

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