Rettungsassistenten in der Pflege

Werner Rathgeber

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Hallo@ all!
Auch bei uns soll jetzt das amerikanische Modell in der Pflege etabliert werden. Konkrekt heißt das: In unserer Interen Notaufnahme mit 24 Planstellen sollen 30% also 6 Plansellen mit nicht 3 jährig examiierten Personal besezt werden.
Rettungassistenten sollen diese Stellen besetzen.
Meine Aufgabe ist es nun, ein Tätigkeitsprofil für die Assistenen zu erstellen.
Darum meine Frage: Ist dies irgendwo schon umgesetzt worden?
Wenn ja, wie sind Eure Erfahrungen?
Laufen Planungen in diese Richtung, wie seid Ihr da ran gegangen?
Ich halte es berufspolitisch für falsch, nicht pflegeexamniertes Personal in der Notaufnahme einzusetzen.
ie steht Ihr dazu?
Würde mich über Beiträge freuen!
Viele Grüße und ein gutes Neues!
WERNER
 

Elisabeth Dinse

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Was soll an dem Einsatz von Rettungsassistenten in einer Notaufnahme falsch sein?

Berufsbild des Rettungsassis:http://infobub.arbeitsagentur.de/be...2&suchweg=begriff&doNext=forwardToResultShort

Berufsbild Krankenpflege nach dreijähriger Ausbildung: http://infobub.arbeitsagentur.de/be...5&suchweg=begriff&doNext=forwardToResultShort

Ich kann da nix verwerfliches dran finden. Finanzen dürften hier auch kaum eine Rolle spielen. Rettungsassistenten dürften nicht billiger sein als Pflegekräfte. Aber da lass ich mich gerne belehren.

Krampfhaft an Arbeitsplätzen festzuhalten bringt nix. Es ist wichtig, den Nachweis zu erbringen, dass diese Tätigkeit nur optimal und preisgünstig von dreijährig examinierten Pflegefachkräften erbracht werden kann. Da liegt die Crux- denn das haben wir seit Jahren versäumt. Wir ernten jetzt die Ergebnisse unserer Verweigerung Pflege sichtbar zu machen.

Elisabeth
 

Werner Rathgeber

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Hallo Elisabeth,

Rettungsassistenten werden vermutlich 1 bis 2 Stufen niedriger als eine Pflegefachkraft bezahlt, das macht sich bei 6 Planstellen pro Jahr schon bemerkbar.- Sonst würde unsere KL nicht auf solche Ideen kommen.

Ich persönlich glaube aber nicht,das diese MA lange bei uns bleiben, da sie in der Pflege viel höherer Arbeitsbelastung ausgesetzt sind als im Rettungsdienst. (Fahre selbst ehrenamtlich als RA!).

Die Erfahrung im Umgang mit Patienten und das medizinische Hintergrundwissen einer Plegekraft ist durch die längere und intensivere Ausbildung meiner Meinung nach deutlich höher als bei einem RA.
Ich gebe zu: Dafür ist eine Pflegefachkraft oftmals weniger in Notfallsituationen trainiert.

Viele Grüße
Werner
 

Elisabeth Dinse

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Meinst du wirklich Rettungsassis oder doch Rettungssanis? Da besteht schon ein Unterschied. Die mir bekannten Assis besassen ein vorzügliches Fachwissen und waren eine große Bereicherung des Teams.

Elisabeth
 

SiMe

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Guten Tag allerseits,

ich habe selber 6 Jahre im Rettungsdienst (RA & LRA) hauptberuflich gearbeitet und kann erstens nicht bestätigen, dass der Arbeitsaufwand im Rettungsdienst geringer ist. Gerade körperlich habe ich diese Arbeit sehr viel schwieriger empfungen, als jetzt in der Klinik.
Und ich merke es auch heute noch, dass vielen examinierten Pflegkräften auch in einigen (und oft nicht wenigen) Bereichen das Hintergrundwissen fehlt. Gerade in kardiologischen, neurologischen oder auch viszeralen Fachgebieten können viele "nicht mithalten"! Dabei soll das nicht abwertend klingen, denn wie wir schon festgestellt haben, sind die beiden Berufe in ihrer Ausbildung unterschiedlich gewichtet. Auch für "nur" symptomatische Behandlung ist HJintergrundwissen unumgänglich, denn nur so kann man versuchen, den Folgen des einen Symptoms etwas voraus zu sein, um den Patienten optimal versorgen zu können!
Als ich meine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert habe, fand ich es richtig, dass mit die Ausbildung um 6 Monate gekürzt wurde. In Anatomie und Physiologie war die Ausbildung für mich größtenteils Wiederholung. Vielleicht mag das aber auch daran liegen, dass ich als LRA auch oft theoretischen Unterricht in diesem Bereich mit meinen Praktis gemacht habe.
Letzlich muss man wirklich im Einzelfall entscheiden, ob der oder die für die Klinik auch geeignet sind, denn nicht jeder hat privat beispielsweise auch das Intresse und die Motivation für Fort- und Weiterbildungen. Wer nur die vorgeschriebenen Fortbildungen widerwillig besucht, kann sein Wissen auch nicht optimal festigen und erweitern - das ist meine Meinung!!!

Ich finde, die Arbeit in der Klinik und die auf der Strasse haben beide vor- und Nachteile! Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Rettungsdienstler NICHTS auf einer Pflege- oder gar Intensivstation zu suchen haben! Hierfür reichen die pflegerischen Kenntnisse wirklich nicht!
 

Aloha

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Hallo Werner Rathgeber :wavey: ,

gibts denn bei Euch was Neues??? Arbeitet Ihr schon mit Rettungsassistenten?

Was mir dazu gerade noch einfiel: Sind diese dann fest in Eurer Notaufnahme oder soll rotiert werden, so dass diese auch ab und zu wieder im "Aussendienst" sind? Manche Krankenhaeuser haben doch auch so eine Art eigenen Rettungsdienst, da waere ein Rotieren ja durchaus denkbar...
 

Josephine

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Die Erfahrung im Umgang mit Patienten und das medizinische Hintergrundwissen einer Plegekraft ist durch die längere und intensivere Ausbildung meiner Meinung nach deutlich höher als bei einem RA.
Ich gebe zu: Dafür ist eine Pflegefachkraft oftmals weniger in Notfallsituationen trainiert.

Hallo Werner,

ich kann leider nicht viel dazu sagen da ich mich in der Pflege nicht auskenne, aber dafür doch ein wenig im Rettungsdienst und den o.g. Satz kann ich so voll und ganz unterschreiben.
Aber einen Versuch ist das ganze sicherlich wert, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Nebenbei wäre auch dass gegenseitige Verständnis (was ab und an noch etwas zu Wünschen übrig lässt) der Berufsgruppen förderlich um Vorurteile aus dem Weg zu räumen und von seitens der RA auch mal die andere Seite kennenlernen und zu erfahren wie der weitere Ablauf des Patienten in der Notaufnahme gehandhabt wird, denn bei der RTW Besatzung gibt es in der Notaufnahme nur wenige Punkte wie z.B. "... den Patienten umzubetten, die Übergabe zu machen und dann ab zum nächsten Einsatz" Aber dass weißt du ja:trinken:

Liebe Grüße, Josephine
 

Babs1960

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Hallo SiMe

so wie ich das sehe hast Du erst als Rettungsassistent gearbeitet und bist dann in die Krankenpflege gegangen..
Nun ich habe schon überlegt ob ich nicht für mich als Weiterbildung den Rettungsassistent draufsetzte..
Hast Du ne Ahnúng wo ich das finde... Rheinland-Pfalz
und ob ich als Krankenschwester es Berufsbegleitend machen kann.. Natürlich auch was es mich kostet.. Denn ich glaube.. wenn ich es nur so für mich mache..gibt es bestimmt keine Unterstützung vom Arbeitsamt..

Über eine Antwort würde ich mich freuen..
Gruß Babs
 

fahlbumi

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mhhhh Amerkikanisches Modell so so ?

nuja ich bin mir ja nett sicher ob das so genau umzusetzen ist den ein Paramedik in den USA oder Kanada hat nochmal eine ganz andere Ausbildung und auch Kompetenzen wie ein "deutscher" RA vondaher sehe ich diese sache etwas skeptisch!! aber wir werden ja sehen!! es gibt anscheinend nix was sich die Leiter von Krankenhäusern einfallen lassen um Kosten zu sparen. Mal schauen wann sie aufwachen. Und wieder auf qualität statt quantität setzen

lg
 

dieEv

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In einer reinen Notaufnahme mögen Rettungsassistenten richtig sein; in unserer Ambulanz werden chirurgische und internistische Pat. ambulant betreut, notfallmässig versorgt und auch geplant aufgenommen, aber es geht eben auch um die Nachschauen und Sprechstunden jeweils der Unfallchirurgie und Allgemein- und Gefäßchirurgie und Untersuchungen der Belegärzte. Ich weiß ja nicht so recht, wie das bei euch ist, werner rathgeber, doch sicher ähnlich? Dieses Aufgabenfeld ist meiner Meinung nach doch sehr weit vom Berufsfeld der RAs entfernt.
Klar können die das nach gewisser Einarbeitungszeit auch lernen, genauso wie die Arzthelferinnen. Ich halte es - berufspolitisch - nur für begrenzt sinnvoll, eben dann, wenn sie spezifisch für Notfallaufnahmen eingesetzt werden, obwohl das bei uns dann Sache der Anästhesie ist.
Einige scheinen zu wollen, dass die Krankenpflege ihr Tätigkeitsfeld ganz besonders eng eingrenzt und alles, was nicht Stationspflege heisst, nicht mehr dazu gehört.:-? Und natürlich geht es bei allen diesen Überlegungen immer ums Sparen! Zudem sind Aufnahme, Op und Int. immer "kritische" Bereiche, wo dem Personal in Sachen Flexibilität und Belastbarkeit einiges abverlangt wird, weshalb dort eben immer wieder Personal gesucht wird...Nein, nicht aufschreien! - Auf Station ist es auch hart, aber anders! Mehr Teamwork, meine ich doch zu wissen.
 

Coco206

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Hallo SiMe

so wie ich das sehe hast Du erst als Rettungsassistent gearbeitet und bist dann in die Krankenpflege gegangen..
Nun ich habe schon überlegt ob ich nicht für mich als Weiterbildung den Rettungsassistent draufsetzte..
Hast Du ne Ahnúng wo ich das finde... Rheinland-Pfalz
und ob ich als Krankenschwester es Berufsbegleitend machen kann.. Natürlich auch was es mich kostet.. Denn ich glaube.. wenn ich es nur so für mich mache..gibt es bestimmt keine Unterstützung vom Arbeitsamt..

Über eine Antwort würde ich mich freuen..
Gruß Babs

Unterstützung vom Arbeitsamt wirst Du sehr wahrscheinlich nicht bekommen.
Wenn Du ex. Krankenschwester bist,kommt für Dich der verkürzte Lehrgang in Frage (http://www.rettungsdienst-im-umbruch.de/downloads/RettAssG.pdf Paragraph 8).
EDIT: Paragraph 8

Kosten sind unterschiedlich,am besten erkundigst Du Dich bei einer Schule in Deiner Nähe.
Hier ein Verzeichnis: Berufsbild Rettungsassistent
 

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Krankenschwester: TvÖD Stufe 7
Rettungsassistent: TvÖD Stufe 5

Fazit: sie sind billiger!

RA´s sollen dann ja als Hilfskräfte eingesetzt werden, d. h. DK legen, Wunden beurteilen und dokumentieren, Ersteinschätzung und vieles, vieles mehr machen die Pflegekräfte. RA´s machen nur HILFSARBEITEN. Ob sich das die RA´s auf Dauer gefallen lassen? Ich glaube nicht. Und ich hoffe es nicht. Schuster bleib bei Deinen Leisten! :motzen:
 

narde2003

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RA's werden bei uns im Transport eingesetzt - Prämedizierte Patienten in den OP und zurück vom AWR auf die Station.
Aber auch in der Anästhesie, als Hilfskraft des Arztes.

Ich finde sie für beides bestens qualifiziert und es nimmt uns die Fahrten ab.
 

renje

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Hallo,

ich denke der Zug ist bereits abgefahren und die Diskussion dreht sich hier um bereits verschütteten Kaffee.

RA, MTA, PTA, Arzth., Altpflgh., Krpflgh. usw. sind in den Notaufnahmen in großen Kliniken in Ballungsräumen seit mehreren Jahren realität und nehmen aufgrund des Pflegepersonalmangels weiter zu. Das Thema ist meiner Meinung nach durch.

RAs werden seit Jahren gern eingesetzt in Aufwachräumen, Transportdienst in Kliniken und fast auschließlich in meinem Umfeld für Aufwachräume bei ambulant operierenden Ärzten. Die suchen gezielt RA und keine Pflegekräfte.

Ich könnte ja mal ketzerische Fragen was befähigt eine GuK gegenüber einem RA soviel mehr in einer Notaufnahme oder Aufwachraum zu arbeiten? Der Lehrplan der GuK gibt das jedenfalls nicht her, für Notfallsituationen ist der RA und nicht der GuK ausgebildet. Die pflegerischen Anteile sind eher vernachlässigbar in einer Notaufnahme oder Aufwachraum. Jetzt evtl. die Frage eines unbedarften Eintscheiders in der Verwaltung der auch noch Einsparpotentiale sieht, weil RA billiger, ist nicht der RA der Billigere sogar der besser Qualifiziertere?

Ich habe mal wieder den Eindruck, während wir noch eine berufspolitische Diskussion darüber führen wer Qualifizierter ist und ob das gemacht werden sollte, haben die Entscheidungsträger schon ihr Urteil gefällt und gehandelt.

Gruß renje
 
R

ronja1982

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Ich persönlich finde die Entwicklung, daß Rettungsassistenten in Rettungsstellen eingesetzt werden auch bedenklich.

Ganz egoistisch gesagt, erstmal deshalb, weil es um meinen eigenen Arbeitsplatz geht. Zweitens weil in gewissen Arbeitsgebieten Rettungsassistenten weniger qualifiziert sind als Pflegepersonal. Immerhin führen wir auch kleine chirurgische Eingriffe durch. Außerdem dürfen RAs auch keine Katheter legen und Patienten auch nicht zur OP vorbereiten, was manchmal direkt durch die Rettungsstelle passiert.

Rettungsassistenten reanimieren bestimmt häufiger als wir. Aber ihre Aufgabe und Ausbildung beschränkt sich eigentlich dadrauf, den Patienten zu stabilisieren und bei uns einzuliefert. An der Diagnostik sind sie gar nicht beteiligt. Wir arbeiten als Pflegepersonal dem Arzt schon zu, indem wir zum Beispiel das Labor schon eingeben, bei entsprechendem Krankheitsbild wird auch eine Blutgruppe gekreuzt.

Rettungsassistenten stehen übrigens eine Gehaltsgruppe unter uns.

Außerdem gehört zu unserem Tätigkeitsfeld auch noch die Abrechnung. Gut, die kann man wirklich lernen...
 

narde2003

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Hallo Ronja,

mit der Abrechnung haben wir nichts zu tun, aber wir setzen in der Notaufnahme auch Artzhelferinnen ein.

Liebe Grüsse
Narde
 
R

ronja1982

Gast
Wir haben zwar auch eine Arzthelferin. Die ist aber nur für den Arzt da und darf am Patienten nur einfache Aufgaben erledigen, wie auf Toilette führen oder den Patienten ausziehen. Oder Blut ins Labor bringen... aber das macht sie nicht, weil sie faul ist.

Wir werden uns die Abrechnung auch nicht nehmen lassen! Die Abrechnung macht immer diejenige Schwester, die bei der Behandlung dabei ist, sie weiß am besten, was alles gemacht wurde.
 

narde2003

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Hallo Ronja,

für die Abrechnung haben wir eine Buchhaltung, für die Aufnahme eine Patientenaufnahme.
Die MFA ist für BE's, EKG's, Vitalzeichenkontrolle zuständig.
Das Blut wird mit der Rohrpost ins Labor gebombt.

Ich bin keine Verwaltungsfachangestellte, warum soll ich die Abrechnung machen - für mich in keinster Weise denkbar. Ich hoffe mal, ihr beklagt euch nicht, dass ihr zuwenig Personal habt.

Liebe Grüsse
Narde
 
R

ronja1982

Gast
Ne, wir beklagen uns wirklich nicht.

Die Größenordnung wird sich zwischen unseren beiden Arbeitsstellen bestimmt sehr unterscheiden. Bei uns läuft bestimmt vieles anders. Wir sind ein relativ kleines und familiäres Haus.

Mal blöd gefragt, was macht dann bei Euch das Pflegepersonal, wenn Blutentnahmen, EKGs und Vitalzeichenkontrolle durch die Arzthelferin durchgeführt wird? :gruebel:
 

narde2003

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Es ist für die Überwachung der Patienten im "Intensivbereich" zuständig, erhebt die Pflegeanamnese und teilt die Betten zu.
Ist für die Patienten der Patienten zuständig.
 

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