Registrierung oder man darf nicht mit über die Pflegekammer abstimmen? Raffiniert...

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von squaw, 15.02.2013.

  1. squaw

    squaw Poweruser

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    [h=1]Quelle: https://www.bibliomed.de/news/-/content/detail/866855
    "BBT ruft zu Teilnahme an Pflegekammer-Abstimmung auf
    [/h].....Bis Ende März sind alle Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz aufgerufen, über die Einrichtung einer Kammer abzustimmen. Voraussetzung ist eine vorherige Registrierung beim Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung, das vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie als Befragungs- und Registrierungsstelle beauftragt wurde. Für die Registrierung, die noch bis 18. März möglich ist, sind eine Bescheinigung des Arbeitgebers mit Bestätigung der aktuellen Beschäftigung, eine Kopie der Berufsurkunde und personenbezogene Angaben notwendig."
    "Voraussetzung ist eine vorherige Registrierung"- So kann man auch zu mehr Registrierungen kommen!
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Die freiwillige Registrierung erfolgt von einer anderen Behörde und hat nichts mit dieser Variante zu tun.

    Wenn ich Deinen Text richtig verstehe, darfst Du nur abstimmen, wenn Du beruflich in der Pflege tätig bist (und zudem in Rheinland-Pfalz lebst), und das kannst Du über diese Art der Registrierung nachweisen.
     
  3. squaw

    squaw Poweruser

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    Na wenn das so ist... Danke!
     
  4. karola1

    karola1 Stammgast

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    genau so ist das!
    Die "Registrierung für beruflich Pflegende" hat ihren Sitz in Berlin, dort registriert man sich, um Weiterbildungspunkte für Fortbildungen eintragen zu lassen und so sein u.a. berufspolitisches Engagement zu zeigen.

    Die Registrierung beim DIP zielt nur darauf ab, wegen der Einrichtung einer Pflegekammer mitabstimmen zu können in Rheinland-Pfalz. Irgendwie muss das ganze ja auch verwaltungstechnisch korrekt abgehandelt werden, dafür die Registrierung.
    Ich finde es super, daß das so basisorientiert abläuft. So kann wirklich keiner meckern, übergangen worden zu sein, nicht mitbestimmt haben zu dürfen, nichts gewusst und gehört zu haben usw. usf. Jeder und Jede ist also aufgefordert, AKTIV zu werden.
     
  5. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Korrekt.
    In Rheinland-Pfalz gibt es zur Zeit die Bestrebung eine Pflegekammer einzurichten, in der alle in Rheinland-Pfalz tätigen Pflegekräfte zwangsverkammert werden sollen.
    Da niemand weiß wo es in RLP wieviele Pflegekräfte gibt, ist man den Weg der Registrierung gegangen.

    Das tolle an der Abstimmung ist, dass es kein Quorum gibt. :wut:
    Also ich für meine Person habe schon abgestimmt und ganz klar mit NEIN gestimmt.
    Das was die Pflegekammer will, kann sie erstens nicht umsetzen und zweitens haben wir genug Berufsverbände die sich um diese Dinge kümmern könnten, wenn sie denn wollten.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Danke für die Werbung zum Abstimmen. Es sollte sich jeder RPler angesprochen fühlen SEINE eigene Meinung auszudrücken und net dem Herdentrieb zu folgen- egal in welche Richtung.

    @Jörg- ich gehe davon aus, dass es wie zu sonstigen Wahlen auch ist. Es zählen die Stimmen, die sich beteiligt haben. Von daher ist ein Quorum eigentlich für das Ergebnis eher uninteressant.

    Elisabeth
     
  7. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Doch es ist erheblich. Wenn von den ca. 40000 Pflegekräften in RLP nur 1000 Abstimmen und davon 600 mit Ja gibt es eine Pflegekammer. Dort müssen alle rein. Also haben 600 über 40000 bestimmt. Klar ist z.B. bei Bundestagswahlen auch net anders, aber da zwingt mich keiner irgendwelche Beträge zu zahlen und irgendwo Mitglied zu sein.
    Außerdem ist die Registrierung etwas aufwändig, was einige einige Wankelmütige eher zum Nichtregistieren animieren wird. Die Befürworter werden sich aber auf jeden Fall registieren, genau wie die klaren Gegner der Kammer.
    Ein Quorum wäre in diesem Fall ein absolutes Muss gewesen. Nur leider gab es dafür keine Mehrheit, da waren sich SPD und CDU in Mainz ausnahmsweise mal einig.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich komme aus einem Land, da gab es bei jeder Wahl eine 99,9%ige Wahlbeteiligung. Das ging so weit, dass man dich zuhause aufsuchte wenn du bis 14 Uhr net wählen warst. Das konnte man durchaus als Nötigung verstehen. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei.

    Demokratie ist immer mit Mühen verbunden. Und wenn ich meine Meinung net kundtue, dann muss ich mit den Folgen leben.. Und man sollte den Gegnern net immer unterstellen, dass sie es zu mühselig finden, ihre Ablehnung auch kund zu tun. Ich denke, auch hier wird das Potential bei weitem unterschätzt.

    Und was die Bundestagswahlen anbetrifft... die Ergebnisse der Politik kosten den Einzelnen wohl mehr als 120 Euro im Jahr. Frag z.B. die Leute, wie sie es finden immer noch nach Ost und West unterteilt zu werden wenn es um den Mindestlohn geht.

    Elisabeth
     
  9. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Sorry Joerg, aber das ist Unsinn! Die Berufsverbände werden niemals dieses Hochheitsrecht erlangen, wie eine Kammer. Aber darum geht es nicht nur, sondern es geht viel mehr um die Selbstverwaltung der Pflege.

    Diese ist aktuell eben nur über eine Verkammerung möglich. Wenn es eine andere Möglichkeit geben würde, die es bisher nicht gibt, dann würde ich auch diese befürworten. Denn nur durch eine Selbstverwaltung der Pflege werden wir in Deutschland auch Pflege adäquater definieren können und aus dem Status des Entwicklungsland herauskommen. Die Qualität würde auch steigen. So wie es aktuell läuft sind wir für ausländische Pflegekräfte eher uninteressant. Wir hinken um Jahrzehnte hinterher.

    Ich lasse mich nicht weiter fremdbestimmen und bin daher für eine Selbstverwaltung. Selbst verdi rudert mittlerweile von ihrer verbohrten Meinung über Kammern zurück. Wenn es ja eine andere Lösung gäbe, dann wäre ich sofort dabei. Da es aktuell nichts Anderes gibt- ist es so wie es ist. Zudem ich ohne Beitrag und Zwang auch keine Chance sehe. Die Berufsverbände aktuell und auch verdi können dies niemals erreichen: Eine Selbstverwaltung. Verdi scheint dies oft garnicht klar zu sein, dass es hierbei nicht alleine um eine Kammer geht, sondern um das Wichtigste: Selbstverwaltung!!

    Darüber hinaus habe ich nichts gegen Kritiker. Im Gegenteil: Die beleben das Geschäft! Allerdings bin ich eben auch der Meinung, dass sich alle zusammentun sollten einschließlich Pflegekammer, um das Beste für unseren Berufsstand herauszuholen.
     
  10. squaw

    squaw Poweruser

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    Sorry, pericardinchen, aber es geht weniger um eine Selbstverwaltung als vielmehr um eine Berufsaufsicht. Da bestimmen Dich dann Deine Berufsangehörigen fremd... Glückwunsch. Ich bin ein Mensch, der von keinem fremdbestimmt sein will, egal ob es ein Berufsfremder oder eine ehemalige Krankenschwester ist!
     
    #10 squaw, 08.03.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.03.2013
  11. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Eine Selbstverwaltung der Pflege gibt es in Deutschland derzeit nicht. Es wird fremdbestimmt durch andere Berufsgruppen. Das wird ohne eine Selbstverwaltung auch genauso bleiben. Du willst keine Fremdbestimmung: Das finde ich gut, aber wenn Du gegen irgendeine Form der Selbstverwaltung der Pflege in Deutschland bist, dann frage ich mich nach wie vor, wieso gibt es von Dir nicht mal eine Alternative die einschlägt wie ne Bombe. Es sei jedem selbst überlassen, wie er darüber denkt. Ich bin für eine Selbstverwaltung der Pflege (mit oder ohne Kammer). Wie wir in den nächsten 2 Jahren dahinkommen ist mir Jacke wie Hose. Ich werde meinen Beitrag dazu leisten, dass wir endlich nicht mehr von Anderen fremdbestimmt werden, was aktuell einfach so ist und ohne eine Selbstverwaltung auch so bleiben wird.

    Was ist Pflege ?

    Squaw eine Berufsaufsicht ist von Nöten, um die Qualität zu steigern und die Professionalisierung voranzutreiben. Alles Andere ist für mich keine Professionalität. Wir können uns über Sinn oder Unsinn von Standards und Co unterhalten und vorallem um die Zertifizierungen. Ich als Unternehmerin betrachte dies allerdings als wichtiges Qualitätsinstrument und somit durchlaufe ich die Zertifizierung selbst.
     
  12. squaw

    squaw Poweruser

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    Gegen eine Selbstverwaltung außerhalb einer Zwangsverkamerung hätte ich nicht einmal etwas... Da Du jetzt aber das Thema Zertifizierung ins Spiel bringst: Zertifizierungen sind kein Nachweis von Qualität, sondern nur dafür, daß irgendwo ein Ordner steht, in dem jeder Handgriff festgehalten ist. Der ist dann zu allem Überfluß nach der (sauteuren) Zertifizierung auch schon gleich wieder überholt. Gerade ich als Qualitätsmanagerin weiß, daß Qualität mit einer Zertifizierung NICHT nachgewiesen ist. Deshalb und weil man vom Gesetzgeber kein Zertifizierungsverfahren favorisieren darf, ist eine Zertifizierung auch nicht vorgeschrieben, sondern vom Gesetz wird lediglich ein Qualitätsmanagement gefordert. Das ist nicht das Gleiche.
     
  13. Joerg

    Joerg Poweruser

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    @Pericardinchen: Kannst Du mir bitte erklären wie eine Kammer die Selbstverwaltung der Pflege durchsetzen will? Das würde mich ganz ehrlich interessieren. Nur leider konnte mit bislang kein Kammerbefürworter eine befriedigende Antwort geben.
    Klar, weil das gar net geht. Eine Kammer kann zwar die Selbstverwaltung befürworten, aber nicht durchsetzen. Das geht nicht!
    Warum nicht?
    Ganz einfach, weil da erstens verschieden gesetzliche Ebenen aufeinander prallen, zweitens sich die historisch gewachsenen Strukuren so einfach nicht lösen lassen, oder glaubt hier auch nur einer, die Ärzte geben ihr Feld preis, nur weil da jetzt eine Pflegekammer kommt, drittens die Lobbie der Pflege in der Öffentlichkeit auch alles andere als gut ist und viertens eine Aufwertung der Pflege und eine Selbstbestimmung nur durch massiven Einsatz und Kampf kommen kann. Wie kampfesbereit die Pflege ist, wenn es um ihre Belange geht, müssen wir hier nicht erörtern, dass weiß jede/r hier.
    Sorry, aber die Kammerbefürworter leben in einer Traumwelt.
     
  14. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    Moin Moin,
    seit ich mein Examen habe (und das ist schon ein paar Donnerstage her) wird von einer Kammer oder kammerähnlichen Selbstverwaltung gesprochen.
    Nun hatten wir in SH gerade eine Veranstaltung mit Diskussion zu diesem Thema, da im Koalitionsvertrag SH im Dezember die Einführung einer Kammer festgehalten wurde (das ich das noch erleben durfte..)

    Um das Für und Wider noch einmal kurz zu skizzieren:
    http://www.pflegekammer-jetzt.de/uploads/sh-infoflyerpflegekammer.pdf

    Da nun aber ersteinmal eine Abstimmung der Pflegenden angedacht wird (wer wird zur Abstimmung angeschrieben? Es gibt keine offiziellen Daten - die hätte man eben nur mit einer Kammer; also wie erreicht man diejenigen in Elternteilzeit, dürfen Berufsaussteiger auch abstimmen...), habe ich wenig Hoffnung, dass das Thema noch vor meiner Rente vom Tisch ist.

    Ein ganz interessanter Aspekt hat sich für mich allerdings bei der Diskussion in Kiel ergeben: die schon länger im Beruf sind, erwarten eher eine Kammer als die "Neulinge". Die mandatierte Stimme ist für jüngere Kollegen und Kolleginnen häufig kein Thema. Liegt es daran, dass sie noch nicht die (negativen) Erfahrungen haben oder hat sich das Blatt gewendet und die Alten haben es nicht bemerkt??
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nun bewegt sich mal was in der Pflege. Es wird sogar den Mitgliedern der Berufsgruppe ein Mitbestimmungrecht eingeräumt. und trotzdem ist man net zufrieden.

    Ich warte ab. Demokratie muss man auch aushalten können- selbst dann, wenn die Ergebnisse so gar nicht der eigenen Meinung entspricht.

    Elisabeth
     
  16. squaw

    squaw Poweruser

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    Es könnte auch sein, daß es für die junge Generation noch ein böses Erwachen gibt...
     
  17. squaw

    squaw Poweruser

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    Ich denke, wenn die Kammer kommt, gibt es ein böses Erwachen und das hat nichts mit dem Mitgliedsbeitrag zu tun, sondern mit der Berufsaufsicht. Man träumt davon, daß man hocherhobenen Hauptes auf gelicher Augenhöhe mit den anderen Lobbygruppen ist, aber das wird wohl ein Traum bleiben...
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nur mit der Zahlung eines Pflichtbeitrages wird das auch nix. Aber das weiß wohl jeder, der sich für eine Kammer entscheidet. *g* Man sollte dem anderen Lager net immer Engstirnigkeit und Realitätsferne unterstellen. Man selber möchte ja auch rerspektiert werden mit der eigenen Meinung. Oder nicht?

    Elisabeth
     
  19. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Da gebe ich Dir durchaus in Teilen Recht. Aber für mich als Einzelperson ist es eben etwas verschärfter. Nur wenn die Ampel grün ist, nur dann werde ich zertifiziert. Darüber hinaus bestimmen das die Krankenkassen schon heute. Es wird in ein paar Jahren so sein. Qualitätsmerkmal ist es schon, weil eben ich mich als selbständige Unternehmerin auch auf dem Markt von Anderen abheben möchte. Dies bin ich neben selbst- und ständigen unternehmerischen Handeln und Denken sowie selbst- und ständigen Fort- Weiterbildungen meinen Kunden schuldig. Die Zertifizierung ist nicht vorgeschrieben, aber die Krankenkassen dürfen bestimmen, was für Voraussetzungen der Externe Mitarbeiter/in mitbringen muss. Wenn dieser also keine Zertifizierung hat und das zertifizierte Krankenhaus bucht diesen Externen trotzdem, dann verliert das Krankenhaus dabei. Wer kann sich das erlauben ? Niemand mehr!!
     
  20. squaw

    squaw Poweruser

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    Ich sehe es in Deinem Falle genauso wie Du. Du hast so einen Wettbewerbsvorteil bzw. bist fast dazu gezwungen... Aber da Du ja selbständig bist, kannst Du OM sinnvoll, abgespeckt und nach Deinen eigenen Vorstellungen handhaben. Das ist sowieso gut und immer sehr viel besser als so eine 0815- Zertifizierung, die eigentlich gar nichts aussagt. Höchstens für nichtsahnende Laien.
     
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