Qualitätszirkel

Dieses Thema im Forum "Qualitätsmanagement in der Altenpflege" wurde erstellt von Pe3, 20.12.2006.

  1. Pe3

    Pe3 Newbie

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    Hallo Ihr lieben!
    Ich leite bei uns im Heim unseren Qualitätszirkel, habe allerdings keine dementsprechende Weiter-oder Fortbildung. Mir macht es trotdem sehr viel Spaß, allerdings fühle ich mich manchmal ein wenig überfordert wenn es um die Themenauswahl ect. geht. Es gibt sovieles wichtiges!!!
    Vielleicht hat ja einer von Euch Erfahrungen mit sowas, nimmt an solchen evtl. teil und kann mir darufhin ein paar Tips geben!?:thinker:
    Gibt es außer der Weiterbidung zur Qualitätsbeauftragten überhaupt noch andere Kurse in denen man entsprechend geschult werden kann?

    Danke schonmal, bin sehr gespannt!

    Liebe Grüße und frohes Fest!
    Pe3
     
  2. Pe3

    Pe3 Newbie

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    Hi!
    Danke für die vielen Zuschriften....
    Schade, daß mir anscheinend keiner helfen kann!
    Lg
    Pe3
     
  3. Nasonex2001

    Nasonex2001 Senior-Mitglied

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    Hi
    wie du schon sagst gibt es sehr viele Themen. Du mußt dir die raussuchen die dir am wichtigsten erscheinen und sie bearbeiten. Pauschal kann man da keine Themen nennen. Das muß jeder für sich individuell entscheiden. Bei uns sind es grad die Expertenstandards die wir bearbeiten.
    Und zu den Weiterbildungen: Du kannst anstatt Qualitätsbeauftragter auch Qualitätsmanagementbeauftragter machen. Hat glaub ich noch so ca. 80 Stunden mehr die Weiterbildung. :trinken:
     
  4. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Pe3,

    es gibt einige Weiterbildungsanbieter fürs Qualitätsmanagement....einer der renommiertesten ist in Deutschland der TÜV !

    Schau einfach ins Kursprogramm bei den TÜV-Akademien, dort foíndest Du das komplette Angebot der Modularen Lehrgängen.

    Angeboten werden folgende Stufen:

    -> "Qualitätsfachkraft (TÜV) im Gesundheitswesen für Statuinäre und ambulante EInrichtungen"
    - Geht über 4 Tage mit schriftlicher Abschlussprüfung. Du hast danach ein
    Grundverständnis über die Materie und kannst in Deinem Haus Prozesse
    aktiv mit Unterstützen.


    -> "Qualitätsbeauftrage ( TÜV) -Dienstleistung"
    - 2 Module ( je 4 Tage) mit schriftlicher Abschlussprüfung. Vertiefter EInblick
    ind QM ....befähigt Dich , als QMB zu arbeiten .

    -> "Qualitätsmanager ( TÜV)"
    - 2 Module (je 4 Tage) mit schriftliche Prüfung ...Voraussetzung ist der QMB.

    -> "Qualitätsauditor (TÜV)
    - hierzu kann ich mom. keine Angaben machen....musst DU mal beim TÜV
    schauen....setzt QM-Manager voraus


    Lille
     
  5. Nasonex2001

    Nasonex2001 Senior-Mitglied

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    Sorry aber mit 4 Tage kann ich mir nicht vorstellen das man danach ein Grundverständnis über Qualitätsmanagement hat. Meine Weiterbildung ging "nur" 120 Stunden und selbst da hat man nur einen "groben" Überblick bekommen.
     
  6. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    naja, Du kennst die gängigen Begriffe und Definitionen, wirst mit knapp 400 Seiten Textmaterial konfrontiert und leierst die ISO rauf und runter....TÜV- Seminare sind sehr intensiv; gehen dann auch immer von 8.30 bis 17.00 Uhr! (in den 4 Tagen habe ich mehr gelernt als in einem kompletten Studiensemster zum QM !!!!)
    Danach Abschlussprüfung.

    Du kannst damit auch nur die Impleemtierung von Standards etc. um Haus unterstützen.....Du solltest noch nicht eigenverantwortlich den Posten des QM-Managers übernehmen ( obwohl das viele ja auch ohne irgendeine Ausbildung tun....):freakjoint: .


    Das ist ja auch nur ein Teil des kompletten Programms.
    Für den QMB bist Du nochmals 8 Tage da....für den Manager nochmals 8 etc.
    Dazu gibt es dann immer noch buchbare Zusatzseminare zu speziellen Methoden; Prozesskostenrechnung etc.
    Wenn Du "alles mitnimmst" , dann kommst Du auf weit mehr als Deine 120 Stunden.

    Ist halt modular aufgebaut und nach jedem Modul trägst Du einen anderen Titel.


    Lille
     
  7. Pe3

    Pe3 Newbie

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    Hi Leute!

    Na, das ist ja schon mal was:-)
    Hm, werd mich mal schlau machen, ob es in unserer Region solche Angebote gibt.

    Nochmal zur generellen Themenbearbeitung. Ich fragte nach Ideen, weil unser Pflegedienstleiter immer nur erwartet, daß ich mir was aus dem Ärmel schüttel. Ich bekomme zwar hier und da auch von ihm Infomaterial, aber trotzdem wenig anderweitige Unterstützung. Letztendlich bin ich beim Abhalten solcher QZ-Sitzungen meist ziemlich unsicher, wie man diese vorbereitet, gestaltet ect. Außerdem bin ich dann auch noch fürs Führen der Protokolle zuständig. Das ist immer eine Menge Arbeit, was ja auch okay ist. Das Dumme daran ist immer nur, daß ich nicht wirklich weiß, was nun das wesentliche ist. Die Expertenstandarts haben wir schon soweit durch und fürs Haus zugeschnitten.
    Ach ja, was ziemlich nervig ist, ist die Tatsache, daß immer weniger Kollegen zu motivieren sind, mitzuarbeiten. Viele sind froh, wenn sie endlich Feierabend haben oder können wegen Familie nicht. Ich kann diese Gründe sehr gut nachvollziehen, aber grade deswegen bleibt die meiste arbeit ja auch an mir hängen! Deswegen läßt die Lust auch bei mir schon etwas nach.....

    Liebe Grüße,
    Pe3
     
  8. Josefine13

    Josefine13 Stammgast

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    Guten Morgen,
    Ich bin eine die im QZ mitwirkt, aber ohne Zusatzausbildung. Meine QB musste dieses absolvieren und auch sie , so habe ich das Gefühl, ist manchmal etwas überfordert und deshalb ist es wichtig Mitwirkende zu haben die motiviert sind und Zuarbeit leisten. Ich persönlich mache dies gern, weil ich vielleicht ein klitzekleines bisschen mitwirken kann und verändern kann.
    Was die Themenauswahl betrifft ist das Deine Entscheidung, wo der meiste Bedarf eben besteht.
    Bei uns momentan: DAN light Aktensystem, Ernährung, Risiko, Sturz, Schmerz, Bew. Aufnahme ich habe bestimmmt was vergessen, aber die wichtigsten sind dabei:D .
    Liebe Grüße
     
  9. pflegedino

    pflegedino Junior-Mitglied

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    Hallo Pe3

    ich würde Dir keine Auswahl von Themen von Zirkel zu Zirkel empfehlen, sondern ein komplettes Jahresprogramm.

    Wo sind die Schwachstellen bei Euch

    Einmal- gibts Prüfberichte von Aufsichtsbehörden
    Dann- wie sieht Eure eigene Ist- Analyse aus

    Wo wollt Ihr hin, was ist das konkrete Ziel.

    Dann arbeitest mal aus, was Deine Kollegen dafür brauchen, einen realistischen Zeitplan, wann was erstellt, wann was umgesetzt wird

    - wer kontrolliert das Spielchen (wichtig)

    Eigentlich hat der QMB im Heim eine Schlüsselfunktion, weil er eben ausmacht, wo noch was getan werden muss; viel Einsicht in die Abläufe bekommt und- im Idealfall- einer qm geneigten Führungskraft direkt unterstellt ist.

    Ich kenne Heime, in denen die Fortbildungen ausschließlich vom QMb geplant werden; wo viele Fäden in dessen Hand zusammen laufen.

    Nicht zuletzt: QM gilt nicht nur für die Pflege, auch Hauswirtschaft, Verwaltung, technischer Dienst etc. brauchen QM.

    Gruß Dino

    axo- ich bin übrigens Auditorin
     
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