Putzen von Inkubatoren!

Dieses Thema im Forum "Hygiene im Krankenhaus / Infektionskrankheiten" wurde erstellt von Anastacia 26, 10.03.2012.

  1. Anastacia 26

    Anastacia 26 Newbie

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    Ich arbeite auf einer Frühchenintensiv.
    Wollte mal fragen ob bei euch auch die Inkubatoren vom Pflegepersonal geputzt werden müssen. Natürlich in der Dienstzeit, oft ist es so das Kinder schnell ins Bett müssen, weil kleine anstehen, da heisst es dann für uns schnell einweichen mit einwirkzeit und ausweichen fürs neue Kind. Es gibt keinen extra Raum für sowas sondern den Durchgangsflur.
    Danke für eure Antworten.
     
  2. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Ich kann die Inkubatoren nicht mehr zählen die ich als Pflegekraft ausgewaschen habe, aber das ist schon ne ganze Weile her. In den meisten Abteilungen, die ich kenne gibt es dafür angelerntes Reinigungspersonal.
    Ihr legt ein Kind in einen Inkubator, der gerade ausgewaschen ist? Wir mussten das Teil immer mind. 24 h lüften?

    Gruß ludmilla
     
  3. matras

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    @ Anastacia: Wäsche oder bestimmte Nahrungsmittel werden eingeweicht oder ausgeweicht??!! Inkubatoren sicher nicht. Fragt Euere Hygienefachkräfte/-ärzte oder wendet Euch an den Hersteller des Desinfektionsmittels, wie dieses sachgerecht angewendet wird.
    @ Ludmilla: Mit was für fürchterlichen Mitteln desinfiziert/reinigt Ihr die Inkubatoren. Da gibt es sicher Mittel die eine sofortige Wiederbelegung ermöglichen. Empfehle wie oben nachzufragen....
     
  4. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    @matras: Danke für die Empfehlung, aber was glaubst du wer die Reinigung und Desinfektion der Inkubatoren was Durchführung und Art des Desinfektionsmittel angeht? Richtig, die Hygienefachkräfte/-abteilung, der Hersteller des Inkubator und und.
    Vielleicht weißt du es nicht, aber Inkubatoren, bzw. die zusammengebauten Teile des oberen Inkubators werden eingeweicht. Und das mind. eine Stunde! Ich habe noch nie nachgezählt, aber es sind mind. 10 Einzelteile. Mit der Art des Desinfetionsmittel hatte das gar nichts zutun, da habe ich in diversen Kliniken und auch im Laufe der Jahre durchaus unzählige Produkte angewendet und die Hersteller, wie auch die Hygienefachkräfte haben das "Lüften" im Anschluß empfohlen um wirklich sicher zu sein, dass die Dämpfe durch die Lüftung nicht zu den Kindern gelangen. Nur im seltenen Notfall haben wir die Kinder mal vor Ablauf der Lüftungszeit reingelegt.

    Gruß
    ludmilla
     
  5. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Die Einwirkzeit von Desinfektionsmitteln wird immer wieder gerne als "Einweichen" von Medizinprodukten verstanden. Jedoch steht in keiner mir bekannten Gebrauchsanleitung eines nach VHD oder RKI zugelassenen Mittels, dass die zu desinfizierenden Gegenstände "einweichen" müssen (warum auch, sollt das Mittel tiefer als die Oberfläche in einen soliden Gegenstand eindringen.....und welche Keime sind dort vorhanden.....?).
    Die Mittel müssen Einwirken (besser ist die Scheuer-Wisch-Desinfektion), dann werden sie abgespült, getrocknet und können in der Regel weiterverwendet werden. Bei der Auswahl der Mittel sollten nur solche zur Anwendung kommen die (nach dem Abspülen) nicht ausgasen. Meist lassen die Hersteller auch mehrere (mit unterschiedlichen Eigenschaften) zur Auswahl zu. Daher hat der Anwender schon die Möglichkeit auf bestimmte Parameter Einfluß zu nehmen. Allerdings gibt es auch bei den Herstellern "schwarze Schafe" die Mittel vorgeben deren Anwendung einfach in der Praxis kaum oder schwer möglich ist. Daher sollte schon bei der Auswahl der Geräte die Hygieneabteilung (HFK) miteinbezogen werden um hierzu konstruktiv (auch im Hinblick auf die späteren Aufbereitungszeiten) Stellung zu beziehen.
    Leider werden diese Aspekte der Geräteauswahl leider zu Gunsten oder Ungunsten anderer (meist monetärer) Vorzüge vernachlässigt......
     
  6. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Gut, dann wurde hier vielleicht der falsche Begriff verwendet. Obwohl, einige Zubehörteile sind so kantig und eckig und teilweise engen Rillen versehen, dass zur Sicherheit die Teile in die Lösung eingelegt werden, damit sich auch in diesen Ecken kein Keimchen verstecken kann und die Desinfektionslösung wirklich überall wirken kann. Auch mit den kleinsten Fingerchen kann man dort nicht wischen. Das hat auch nur wenig mit dem Hersteller zutun.
    Zudem bestehen die Zubehörteile aus verschiedenen Materialien (Plexiglas, Metalle, Kunststoffe usw.), die man alle mit dem gleichen Mittel desinfizieren können muss. Dann wird alles abgespült und getrocknet. Ich habe noch kein einziges Desinfektionsmittel gesehen, was nicht im Nachgang einen mehr oder weniger guten Geruch hat. Das mag ungefährlich sein, aber die kleinsten Frühchen sind bezüglich ihrer Sinne sehr empfindlich und derartige Gerüche werden im abgeschlossenen Inkubator durch die warme Lüftung verteilt und können nur sehr langsam beim Öffnen nach und nach verdampfen. Diese Gerüche schaden den Kindern, weil es sie streßt. Und Streß kann die Entwicklung der Kinder sehr beeinträchtigen.
    Ich kenne diverse Inkubatoren, von verschiedensten Herstellern (25 Jahre Neonatologieerfahrung) mit diversen Vor- und Nachteilen. Die Reinigung wurde jedoch immer gleich durchgeführt. Und die Art des Desinfektionsmittels wurde empfohlen, nicht aber der Hersteller festgelegt.
    Bei der Vorstellung der Geräte wurde zumindest in 2 Abteilungen in denen ich gearbeitet habe die Hygieneabteilung dazu gebeten. Und das auslüften macht die Aufbereitungszeit nicht länger. Aus desinfizieren, abspülen und trocknen hat sich dadurch nicht verkürzt und verlängert. Die Geräte werden lediglich stehengelassen mit offenen Eingriffklappen und Lüftung und frühestens 24 h später benutzt. Es kommt hier auf die Anzahl der Resevegeräte an.....

    ludmilla
     
  7. Anastacia 26

    Anastacia 26 Newbie

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    Vielen dank,für deine Antwort.
    Das mit dem Entlüften gerade bei Frühchen finde ich interessant und finde das macht auch Sinn.
    Ich werde das mal bei mir auf Station ansprechen.
    Lg
     
  8. Cocolady

    Cocolady Newbie

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    Hallo Zusammen,
    das Ausputzen nach geplantem Inku-Wechsel (1x/Woche) oder wenn ein Kind ins Wärmebett umgezogen ist, übernimmt eine unserer beiden "Stationsengel" - unsere Stationshilfen. Diese bauen die Inkus komplett auseinander, wischen sie mit Teralin aus bzw. legen Kleinteile darin ein. Wenn die Lösung getrocknet ist, wischen sie die Scheiben nochmals damit, wischen aber zügig mit Stoffwindeln nach, damit keine "unschönen Schlieren" zu sehen sind.
    Das tägliche Ausputzen der Scheiben und der Unterlage mit Teralin und neu beziehen übernehmen wir im Rahmen des täglichen Wiegens oder nutzen die Zeit beim Känguruhen. Etwas inkonsequent putzen wir zügig mit Stoffwindeln nach, damit das ausgasen möglichst gering gehalten wird, was aber sicherlich zu einer nicht konseqenten Desinfektionswirkung führt.
    Für ungeplante Neuaufnahmen oder dem besagten Inku-Wechsel haben wir meistens genug fertige Inkubatoren auf unserem "Bettenboden", auf die wir dann schnell zurückgreifen können. Sie sind immer warm und müssen nur noch angefeuchtet werden.
    Viele Grüße, Corinna
     
  9. matras

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    Warum nehmt Ihr dann für die Scheiben überhaupt Desinfektionsmittel? Ihr wisst, dass es nicht adequat wirken kann und beugt Euch dem Ästhetikdiktat?!? Denkt Ihr da auch an die Kleinen...oder sind die Scheiben nicht hygienerelevant?
     
  10. Cocolady

    Cocolady Newbie

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    Mit einer kritischen Antwort habe ich tatsächlich gerechnet und wünsche mir an dieser Stelle Anregungen, wie es besser laufen kann ;)
    JA, wir denken an die Kleinen! Und JA, die Scheiben müssen natürlich adäquat geputzt werden!
    Bei der Grundreinigung wird erst beim 2. Durchgang trocken nachgewischt, da beugen wir uns tatsächlich dem "Ästhetikdiktat". Das dürfte jedoch hygienisch kein Problem sein… Oder?
    Beim täglichen Putzen wischen wir nur nach, um dem Ausgasen entgegenzuwirken. Wenn wir wissen, dass die Kinder noch zum Känguruhen rausgehen, putzen wir auch wirklich erst dann und warten möglichst bis kurz vor dem reinlegen mit dem neubeziehen. Wie ich schon sagte, sind wir uns im Klaren, dass so ein Vorgehen nur ein Kompromiss sein kann! Ich bin noch nicht so lange auf der Station und weiss ehrlich gesagt nicht, ob es nicht auch mal anders gehandhabt wurde. In der Ausbildung war ich auf einer Neo-Intensiv, wo die Inkus täglich mit sterilisierten Stoffwindeln und Aqua geputzt wurden. Wie handhaben andere Station das?
    Auf weiter regen Austausch, gerne auch kritisch aber bitte nicht angreifend ;)
     
  11. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Hallo Cocolady,

    wir haben auch immer einmal wöchentlich einen Inku-Wechsel durchgeführt und die Inkubatoren dann auseinandergebaut und die Teile mit Desinfektionslösung nass abgewicht, bzw. in Lösung eingelegt und dann mit Aqua oder Wasser (hat immer mal wieder geändert) abgewaschen und getrocknet. Die tägliche Reinigung der Scheiben innen haben wir mit Wasser/Aqua und ggfs. Seife gemacht und dann trocken gewischt. Außen ansonsten täglich mit Desinfektionslösung.

    @ matras: das hat mit Ästhetikdiktat nichts zutun. Wenn man die Scheiben nicht nachwischt, dann sind sie nach 2 Tagen grau und niemand kann die Kinder mehr sehen. Ausserdem würden die Eltern nicht verstehen, dass die Scheiben zwar desinfiziert, aber schmierig sind. Versuch mal einem 1000g (oder kleiner) Frühchen eine Infusion oder Magensonde zu legen, wenn die Scheiben des Inkubators schmierig sind. Das geht ziemlich daneben und belastet die Kinder sehr. Deshalb ist man zwar um adäquate Einwirkzeit bemüht, gelingt aber nicht immer. Eine Desinfektion ist auch zwischendurch innen erforderlich, weil es immer wieder zu Verschmutzungen durch Blut, Nahrung u.ä. kommt. Da die Kinder sehr instabil sind muss man manchmal eben schnell putzen und nachwischen um dem Kind nicht noch mehr zu schaden.....
     
  12. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Natürlich ist es notwendig manchmal etwas zu provozieren....

    Ich bin immer noch unbeirrt davon überzeugt, dass es auch Mittel zur wirksamen Desinfektion gibt, die nicht "ausgasen" müssen. Und - es gibt auch Möglichkeiten die Scheiben desinfizierend zu reinigen und nicht nachreiben zu müssen! Vielleicht genügt hier sogar einfach 70% Alkohol für die Gläser?
    Klärt das doch mal mit Eurer Hygiemefachkraft (mir ist schon klar, dass es einfacher ist die Desinfektion mit hochpotenten Mitteln durchführen zu lassen).
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ob jetzt Alkoholgeruch im Inkubator weniger Stress erzeugt?
     
  14. Cocolady

    Cocolady Newbie

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    Ich frage mich ebenso wie Claudia, inwiefern 70%iger Alkohol vorteilhafter ist? Gast der nicht genauso aus?
     
  15. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    70%iger Alkohol macht auf die Dauer die Plexiglasscheiben zunächst schmierig und das Plexiglas leidet darunter und wird trüb. Das Wird dann bei der Versorgung der Frühchen zum Problem. Außerdem muss auch hier wegen dem Geruch entsprechend gelüftet werden. Im Inkubator hat Alkohol gar nichts zu suchen, wegen der Dämpfe.

    in einem meiner vorherigen Beiträge habe ich bereits meine Erfahrungen geschildert. In keiner der Abteilungen, in denen ich gearbeitet habe, hat man auf das Auslüften verzichtet. Desinfektionsmittel verursachen meiner Erfahrung nach immer Gerüche und Dämpfe. Bei der Auswahl der Desinfektionsmittel waren in allen Fällen die Hygienefachkräfte involviert. Die Hygienefachkräfte haben die Reinigung in allen Schritten vorgegeben und regelmäßig durch entsprechende Abstriche kontrolliert. In einer Abteilung mussten sogar negative Abstriche vorhanden sein, bevor ein Kind wieder hineingelegt wurde. Auch die Herstellerempfehlungen mussten berücksichtigt werden um den Inkubator lange nutzen zu können.

    @matras: Ich habe in deinem Profil gelesen, dass Du Hygienefachkraft bist. Mach doch mal einen Vorschlag welche Mittel Du zur Desinfektion verwenden würdest? Ist einfach zu sagen, dass man nicht glaubt dass es welche gibt ohne konkret zu werden. Die Herstellerangaben sind zu berücksichtigen, die verschiedenen Materialien und bitte auch die Aspekte des Frühgeborenen.
    Ich habe mehr als 20 Jahre Neonatologie-Erfahrung und wäre froh wenn sich in diesem Bereich die Arbeit reduzieren würde...., und mit mir sicher viele andere in diesem Bereich auch.
    Es geht nicht nur um das desinfizieren, die Scheiben müssen möglichst sauber und schlierenfrei sein um die Behandlung der Kinder zu ermöglichen. Desinfektionsmittel hinterlassen Spuren, wenn man Flächen damit abwischt....
     
  16. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Jepp, - und deshalb sollest Du es ernst nehmen!

    Es ist so, dass auch nach 20 Jahren Deine Erfahrungen mit HFK nur wiedergeben, wie sich diese nach bestem Wissen absichen und Euch die Maximallösung verticken!
    Allerdings solltest Du bedenken, dass beim Auslüften Dein Geruchsinn als Maßstab für das Vorhandensein schädlicher (Rest-)Ausdünstungen von Desinfektionsmitteln dient. Wie subjektiv dies ist, solltes Du wissen. Von Mitlesern und -schreibern bereits richtigerweise kritisch angemerkt wurde dass die kindlichen Schleimhäute deulich empfindlicher sind als Deinen! Alkohol verflüchtigt sich rasch und dann riecht (und ätzt) im Zweifelsfall nichts mehr. Allerdings hat Alkohol andere schlagende Nachteile (das Trüben der Scheiben ist nur einer, allerdings durch geeeignete Materialauswahl durch den Hersteller behebbarer)!
    Es gibt jedoch auch Desinfektionsmittel die nicht in der Art ausgasen, wie von Euch beschrieben. Allerdings machen sichs die Hersteller und auch die HFK manchmal zu einfach, indem sie Euch Geräte und Mittel vorgeben, die zwar super stilisch aussehen und umfassend wirken. Auf der anderen Seite sind durch sinnvolle Auswahl geeigneter Materialien und gewissenhafte Empfehlung von Aufbereitungsverfahren (brauche ich im Routinealltag eine vollviruzidie, sporizidie und tuberculozidie) auch Mittel und Verfahren möglich, die nicht nachträglich Nachteile durch Trockenreste bieten die in die Raumluft gehen!
    Nochmals, auch wenn Ihr das von Euch verwendete Mittel (das Ihr auf Grund von Herstellerempfehlungen nutzt, die oft genug nur auf Absicherung dieser abzielen) nicht mehr riecht, ist mit Sicherheit noch genug in der Luft und u. U. die Kleinen zu schädigen!
    Davon bin ich überzeugt. Der negative Abstrich der HFK dient eben auch nur der Absicherung der Aufbereitung und der Hygieneempfehlung! Raumluftmessung steht aus - - -
     
  17. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    @matras:
    Was willst Du mir eigentlich sagen. Ich habe nirgens behauptet, dass meine Geruchswahrnehmung objektiv ist. Ich habe in diesem Thread mehrfach auf die empfindlichen Sinne der Frühgeborenen hingewiesen und plädiere deshalb in jedem Fall für das Auslüften.
    Wenn ich mich recht erinnere hast Du die Notwendigkeit angezweifelt.
    Dass die verantwortlichen Hygienefachkräfte sich sicher sein wollen, dass das Desinfektionsmittel umfassend wirksam ist kann ich, nicht zuletzt wegen der vor wenigen Wochen in den Medien verbreiteten Berichte über die Bremer Frühgeborenenstation, durchaus nachvollziehen.
    Und auch wenn die Hersteller ein "ausgasen" nicht für erforderlich halten, würde ich es tun, weil die Kinder gerade was Gerüche angeht viel empfindlicher sind als ich und Du.

    Noch was zur Entwicklung von Inkubatoren und die Materialauswahl. Die Inkubatorwände müssen viele eigenschaften haben (u.a. Wärmeisolation, Durchsichtigkeit, leicht zu reinigen, lange nutztbar). Zur Zeit wird Plexiglas genutzt. Die Inkubatoren werden ständig von den führenden Herstellern weiternetwickelt, am Plexiglas hat sich nichts verändert. Ich gehe davon aus, dass es dezeit kein besseres Material mit ähnlichen Eigenschaften gibt.


    Ludmilla
     
  18. Janta

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    Guten abend,
    habe soeben das Thema gelesen und ein paar Antworten für euch. Ich bin Kinderkrankenschwester und absolviere zurzeit die 2 jährige Hygienefachkraft - Weiterbildung. Ich musste vor einiger Zeit eine SOP bzw. Standardarbeitsanleitung "Aufbereitung von Inkubatoren schreiben". Es gibt da einiges zu beachten. Zum einem gilt unbedingt die Herstellerangaben zu berücksichtigen, d.h. der Hersteller muss eine Wirkstofffreigabe für das Desinfektionsmittel schriftlich der Klinik zur Verfügung stellen. Er darf keine Firmen nennen, sondern nur die Wirkstoffgruppe. Fast alle Inkubatoren dürfen keinesfalls mit einem alkoholischen Desinfektionsmittel desinfizierend gereinigt werden, da Teile des Inkubators auf Dauer beschädigt werden könnten. Isopropylalkohol in Konzentration über 15%, quaternäre Ammoniumverbindungen in Konzentrationen über 28% und Lösungsmittel wie z.B. Aceton und Natriumhypchlorit (z.B. Bleiche) sind meist seitens der Hersteller nicht geeignet. Da müsst ihr aber unbedingt nachfragen. Fragt eure Hygienfachkraft!!!
    Es gibt von der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention) beim RKI (Robert Koch Institut) eine Empfehlung zur Aufbereitung von Inkubatoren. Diese Empfehlungen haben insbesondere seit de letzten Jahr gesetzlichen Charakter, da da Infetionsschutzgesetz sich geändert hat und dort nun auf die Einhaltung der Empfehlungen hingewiesen wird!
    In dieser Empfehlung werden Sauerstoffabspalter zum Mittel der Wahl empfohlen! (kann z.B. Perform oder Dismozon sein). Das gilt natürlich nur, wenn kein Patient im Inkubator liegt! Ein Wechsel des Inkubators sollte 1x wöchentlich stattfinden, insbesondere bei den Kindern unter 1500g, wegen der hohen Feuchte. Nach einer Stunde Einwirkzeit vom sauerstoffabspaltenden Produkt, muss mit sterilem Wasser (steriles Aqua oder sterilfiltrietes Wasser aus dem Hahn mit vorgeschalteten Wasserfilter, anschließend ausgewischt werden, alle Teile! Eine anschließende Lüftung von 1 Stunde muss stattfinden!
    Pro Schicht werden bei uns die patientennahen Flächen mit Mikrobac forte 0,5% wischdesinfiziert inklusive des Inkubators von außen, dieses Procedere hat sich gut bewährt und die Scheiben haben keinen milchigen Schimmer bekommen, beim Terralin war das anders und vor allem weil damals bei der Aufbereitung nicht nach 1 Stunde mit Wasser nachgereinigt wurde! Dieses direkte nachwischen nach dem desinfizieren, was immer noch einige tun, veranlasst mich jedesmal zu sagen, dann könnt ihrs auch ganz lassen...aber das wäre fatal! hier sind Mitarbeiterschulungen wichtig!
    Beigefügt hier der Auszug aus der Empfehlung der KRINKO:
    [TABLE="width: 629"]
    [TR]
    [TD="colspan: 3"]Vorgaben RKI Empfehlung: [/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]"Empfehlung zur Prävention nosokomialer Infektionen bei neonatologischen [/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 6"]Intensivpflegepatienten mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g"[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]3.1.7 Aufbereitung von Inkubatoren mit geschlossenem Sterilwassersystem[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD]Punkt 1:[/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Grundlage für die nachfolgenden Empfehlungenist die Empfehlung der KRINKO zur Aufarbeitung[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]von Medizinprodukten. Die Aufbereitung soll nur von geschultem Personal vorgenommen werden.[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD]Punkt 2:[/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Vor jeder Neubelegung ist eine vollständige Reinigung und Desinfektion des Inkubators erforder-[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 4"]lich, um Infektionsketten zu vermeiden (Kat.IB).[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD]Punkt 3:[/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Das gewählte Verfahren sollte auch dazu geeignet sein, Biofilme aus Kunststoffschlauch-[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]leitungen zu entfernen bzw. die darin enthaltenden Krankheitserreger abzutöten, wenn über[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 6"]solche Leitungen Wasser zum Patienten gelangt (Befeuchtung) (Kat. IB)[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD]Punkt 4:[/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Mittel der Wahl zur Wischdesinfektion bei der Aufbereitung von Inkubatoren sind Sauerstoffab-[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]spalter. Falls Material und lokale Verfügbarkeit eine Dampfdesinfektion zulassen, ist dieses[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Verfahren vorzuziehen. Eine Formaldehyddesinfektion verbietet sich aus toxikologischen[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 2"]Gründen (Kat. IB).[/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD]Punkt 5:[/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Bis zur Verwendung ist der Inkubator mind. 1 h bei laufendem Motor zu belüften; siehe auch[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 3"]Angaben der Hersteller (Kat IB).[/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD]Punkt 6:[/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [TD][/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Nach der Aufbereitung muss der Inkubator in einem „reinen“ und abgetrennten Bereich[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 6"](nicht auf dem Stationsflur) vor Kontamination geschützt werden (Kat. IB).[/TD]
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    [TD]Punkt 7:[/TD]
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    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Die patientenseitige Desinfektion eines belegten Inkubators ist nicht möglich, da eine[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Schädigung des Frühgeborenen durch Exposition gegenüber marktüblichen Flächendes-[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 4"]infektionsmitteln nicht auszuschließen ist (Kat. IB).[/TD]
    [/TR]
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    [TD]Punkt 8:[/TD]
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    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Die Reinigung der Innenseite des belegten Inkubators kann mit Wasser von Trinkwasserqualität[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]erfolgen, wobei für jeden Inkubator (patientenbezogen) ein frisches, keimarmes Tuch verwendet[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 2"]werden muss (Kat IB).[/TD]
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    [TD]Punkt 9:[/TD]
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    [TD="colspan: 7"]Alle außen gelegenen Handkontaktflächen am Inkubator (inklusive Steuerungstastaturen)[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 5"]müssen arbeitstäglich wischdesinfiziert werden (Kat IB).[/TD]
    [/TR]
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    [TD]Punkt 10:[/TD]
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    [TD="colspan: 7"]Die Frage, in welchen Abständen ein Patient einen frisch aufbereiteten Inkubator bekommen[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 5"] muss, wurde bisher nicht untersucht und ist daher ungelöst (Kat. III)[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Während in speziellen Situationen, z.B. im Verlauf einer Sanierungsbehandlung bei MRSA-[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]Besiedlung, ein täglicher Wechsel im Rahmen der Grundpflege erforderlich ist, spricht bei[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 7"]stabilen Kindern, die zumindest einmal täglich mit frischer Wäsche versorgt werden, nichts[/TD]
    [/TR]
    [TR]
    [TD="colspan: 4"]gegen einen wöchentlichen Inkubatorwechsel.[/TD]
    [/TR]
    [/TABLE]
    [TABLE="class: MsoNormalTable, width: 471"]
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    Herzliche Grüße

    janta

     
  19. matras

    matras Bereichsmoderator
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    HFK
    So, danke Janta - und da wollte ich hin.

    Ein alleiniges Auslüften nach einer Anwendung der meisten Desifektionsmittel kann nicht alleine ausreichen! Die Wahrnehmenung des menschlichen Geruchssinns ist eben nicht geeigent schädliche Kontrentrationen von Bioziden (wozu Desinfektionsmittel gehören und die können nicht zwischen "guten" und "bösen" Zellen unterscheiden) objektiv zu erkennen! Die Reste die verbleiben und nicht mehr von unserem Gerichsinn erfasst werden, sind durchaus noch in der Lage die Zellen der Kinder zu schädigen!
    Daher die Empfehlung des RKI Sauerstoffabspalter zu verwenden und mit sterilem Wasser nachzuwischen! Dabei geht es darum Desinfektionsmittelreste zu entfernen und durch die Verwendung von sterilem Wasser den neuerlichen Keimeintrag durch Verunreinigun im Wasser zu verhindern!
     
  20. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    233
    Guten Morgen Matras,

    vielleicht habe ich Deine oben zitierten Beiträge mißverstanden, in einem weiteren schreibst Du unbeirrt der Meinung zu sein, dass es Mittel gibt die nicht ausgasen müssen. Natürlich reicht das alleinige Auslüften nicht aus, hat hier auch niemand behauptet. Vielleicht waren meine Argumente nicht genügend hygienefachspezifisch ausgeführt, die dringende Notwendigkeit des Auslüftens habe ich jedenfalls nicht in Frage gestellt.

    Die vom RKI geforderte Vorgehensweise kommt den von mir bekannten sehr nah. Welches Mittel derzeit verwandt wird, weiss ich nicht, arbeite seit einigen Monaten nicht mehr auf der Neonatologie.
    Ludmilla
     
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