Probleme im FSJ: wer hat Erfahrung?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von SkyAndSand, 02.10.2013.

  1. SkyAndSand

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    Hallo liebe Forenuser,

    aktuell bin ich noch nicht richtig im Pflegebereich tätig, denn mein FSJ findet aktuell im Patientenbegleitdienst statt ( ein Wechsel in der Pflege wird eventuell Anfang nächsten Jahres für die letzten drei FSJ-Monate erfolgen. Wünsche durfte ich bereist äussern ). Durch einen Arbeitsunfall und einer dadurch folgenden langen - aktuell immer noch andauernden - Arbeitsunfähigkeit kamen einige Probleme zusammen, bei denen ich mal euren Rat/ eure Erfahrung gebrauchen kann.

    Ich habe durch die lange Arbeitsunfähigkeit bisher an 2 Seminaren ( Pflichtseminare ) gefehlt. Nun bekam ich einen Brief des Trägers, in dem stand, dass ich nun keine Anerkennung für das FSJ bekomme. Ich habe bereits ein anerkanntes, 7 Monatiges FSJ bei einem anderen Träger, daher ist dies ziemlich Wumpe. Dennoch interessiert mich: Was bedeutet "nicht anerkannt" welche Konsequenzen hat das für mich? Uns wurde gesagt, die Anerkennung ist nur im Falle eines Studiums wichtig. Uns wurde als Beispiel der Beruf Lehrer genannt.
    Hat dies Auswirkungen auf meine angestrebte Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und meiner Zukunft nach der Ausbildung? Danach möchte ich gerne den - bis dahin nennt er sich so - Notfallssanitäter machen.

    Ich hatte eine Woche vor dem letzten Seminar einen erneuten Termin im Krankenhaus und wurde dort nochmals zwei Wochen krankgeschrieben. Ich schickte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung direkt nach dem Arzttermin ab ( an einem Mittwoch ) somit war sie Donnerstag, allerspätestens Freitag bei meinem Träger.
    Nun habe ich gestern eine E-Mail gekriegt, dass ich mich ja nicht zum Seminar abgemeldet habe und nun darf ich die ganzen Kosten ( müssen zwischen 240€-330€ liegen..und das bei 370€ Lohn ) selber tragen! Ich antwortete darauf schriftlich ( ich tat dies bewusst nicht telefonisch, da ich gerne was in der Hand haben möchte ) dass ich die Kosten nicht tragen werde, da ich mich bereits zwei Tage vor dem Seminar in Form einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abmeldete auf der eindeutig stand, dass ich über das Seminar krankgeschrieben bin. Da frage ich mich echt, wer dort die Briefe öffnet und ablegt. Die Putzfrau? o_O
    Bisher habe ich leider keine Antwort meiner Teamerin bekommen. Falls es so sein sollte, dass man es mir von meinem Gehalt abzieht, möchte mein Vater über einen Anwalt klagen, da ich mich ja rechtzeitig abgemeldet habe. Im Arbeitsvertrag steht auch nur, dass man sich rechtzeitig abmelden muss- laut Vertrag ist dies spätestens am Seminartag vor 09:00. Und da ich mich an diesem Tag nicht meldete, darf ich nun die Kosten zahlen. Trotz AU die ja bereits den Donnerstag davor eintraf.
    Was meint ihr kann ich nun machen? Zahlen? Lassen? Klagen?

    Ein persönliches Gespräch aufsuchen kann ich leider nicht. Der Träger hat seinen Sitz rund 100km entfernt, alle Teamer sind auch dort. Viele meiner Kollegen bemägelten dies schon beim Träger, da unser Haus alleine 25 FSJler des Trägers hat - in der ganzen Stadt sind es sicher noch mehr. Es fehlt einfach ein Ansprechpartner vor Ort, vor allem wenn es so große und schwerwiegenden Probleme gibt.

    Noch etwas kleineres zu guter Letzt:
    Wir haben ein sehr schönes Personalwohlheim, was aber mit 250€ für 30qm auch nicht gerade ( laut Träger ) günstig ist. Ich wollte dort gerne einziehen ( zusammen mit meinem Freund, war alles für meine Einsatzstelle kein Problem ) und teilte dies dem Träger mit. Dieser meint, dass die Heimplätze in der Regel 80€ kosten und NICHT vom Träger übernommen werden.
    Aufgrund der aktuellen Umstände blätterte ich heute nochmal genauer durch meinen Vertrag und siehe da, folgender Satz zum Thema "Leistungen des Trägers"
    Der Träger gewährt der Helferin gem. Absatz xyz..

    a) monatlich 370€ Taschengeld/Verpflegungsgeld
    b) Unterkunft, soweit diese vereinbarungsgemäß von der Einsatzstelle ermöglicht wird.

    Die vorstehenden Leistungen werden von der Einsatzstelle erbracht und durch den Träger an die Helferin weitergeleitet. Gegenüber der Helferin haftet der Träger für diese Beträge selbstschuldnerisch. Geeignete Dienstkleidung, sofern diese für spezifischer Helfertätigkeit zwingend vorgeschrieben ist, wird seitens der Einsatzstelle gestellt.


    Demnach muss mir ja doch ein Wohnheimplatz gestellt werden, oder etwa nicht? Ich werde meine Teamerin darauf definitiv nochmal schriftlich hinweisen und dann gucken, ob eventuell noch ein Platz zur Verfügung steht.
    Damit wäre mir schon viel geholfen. Ich hätte keine fast 2 stündige Pendlerrei mehr zwischen Krankenhaus und Elternhaus ( derweil wohne ich aber auf engsten Raum mit meinem Freund zusammen, was auch nicht mehr lange gut gehen wird, da er eigentlich keine weiteren Personen in seinem Appartment wohnen haben darf und sich bereits Mieter beschwert haben, weil wir angeblich Unfug bauen, so ein Blödsinn. )

    Ich bedanke mich schon mal dafür, dass ihr den Beitrag gelesen habt und würde mich freuen, wenn der ein oder andere einen guten Rat weiß. :lovelove::lovelove:
    Vielleicht habt ihr auch selbst solche Erfahrungen gemacht.

    Liebe Grüße aus NRW.
     
  2. Lillebrit

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    Zunächst wäre es wichtig zu wissen, wie lange du bereits arbeitsunfähig bist. Der AG hat eine Lohnfortzahlungspflicht von 6 Wochen- danach sind Kostenträger der Sozialversicherungen zuständig. Da es ein Arbeitsunfall war (ich hoffe, dass dieser als solcher von einem D-Arzt aufgenommen ist), wäre hier nicht die GKV der Ansprechpartner.

    Für die Ausbildung zur GuKP benötigst Du dieses nicht- lass Dir aber die Zeit als Praktikum oder ähnliches bescheinigen!

    Abwarten- wenn eine Forderung des Trägers kommt, einen Anwalt zu Rate ziehen. Du

    Da Du mehrere Fragen hast, solltest Du den Aufwand eventuell doch auf Dich nehmen und einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren. Sicher lassen sich dort alle Dinge klären...

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Träger eine Höchstgrenze für die Wohnraumkosten festgelegt hat und Du darüber hinaus selber für die Differenz aufkommen musst. Auch dieses würde ich in einem persönlichen Gespräch klären- alles andere ist spekulativ.
     
  3. SkyAndSand

    SkyAndSand Junior-Mitglied

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    Danke für deine Antwort :-)

    Ich bin seit Mitte Juli krankgeschrieben. Gestern war ich nochmal beim D-Arzt, ab 14.10.2013 beginne ich mit der Einarbeitungszeit, welche aktuell noch zwei Wochen - weil ich danach eine Woche Urlaub in Anspruch nehmen möchte, da eine Reise bereits gebucht ist und ich meine 20 Tage Urlaub dieses Jahr noch nehmen soll.

    Ich denke mal, dass ich dann auck kein Arbeitszeugnis erhalten werde, oder? Eine Bescheinigung werde ich erhalten.

    Aktuell ich meine Teamerin im Urlaub. Sie schrieb gestern, dass sie das ganze mal abklärt und sich dann meldet. Ich würde gerne hinfahren aber die finanziellen Mittel lassen es aktuell nicht zu.
    Eine Grenze gäbe es nicht. Meine Teamerin meinte, sie zahlen das GENERELL nicht.
    Wieso steht's dann so im Vertrag? Nach dem FSJ könnte ich sogar dort wohnen bleiben, da die Schule, an der ich GuKP machen möchte, zum Klinikum gehört.
     
  4. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Das ist schon eine ganze Weile!
    Ob Arbeitszeugnis oder "nur" Bescheinigung wird man sehen- beides würde aber für die GuKP Ausbildung ausreichen. Wenn Du neben der Vergütung keine weiteren Sachleistungen erhälst, dann musst Du dieses so hinnehmen. Ob Du in diesem Zimmer wohnen bleiben könntest ´hängt maßgeblich davon ab, ob Du in diesem Klinikum einen Ausbildungsplatz bekommst und ob das Zimmer nicht zu einem "Kontingent" gehört für Gäste, Praktikanten etc. Vielleicht kannst Du Deine Fragen auch telefonisch abklären - Du solltest aber wirklich Kontakt aufnehmen.
     
  5. Elisabeth Dinse

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    Kann es sein, dass man da das zuviel gezahlte FSJ-Geld zurück verlangt? Bei einer AU ab Mitte Juli dürften die 6 Wochen Ende August um gewesen sein.

    Elisabeth
     
  6. Sunny2189

    Sunny2189 Junior-Mitglied

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    Grundsätzlich wäre dir doch schonmal geholfen wenn du wenigstens den telefonischen Kontakt zu deiner Teamerin suchen würdest sobald sie wieder arbeitet. Immer alles nur schriftlich zu klären ist sehr unpersönlich , finde ich zumindest.
    Grundsätzlich solltest du dir aber "angewöhnen" im Krankheitsfall auch telefonisch über dein Fernbleiben zu informieren. Das ist der normale Dienstweg und den musst du in deinen angestrebten Ausbildungen auch so handhaben. Da reicht es auch nicht die AU einfach nur hinzuschicken.
    Ich sag mir immer : "über alles lässt sich reden" und ich denke in deinem Fall, wird sich mit der richten Kommunikation, für dich auch alles zum Positiven wenden.
     
  7. SkyAndSand

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    Es läuft im FSJ so:

    Die Einsatstelle wird telefonisch informiert, dies tat ich unverzüglich nach meinem Arztbesuch. Der Träger wird lediglich mit dem Zuschicken einer AU informiert was laut Vertrag total ausreichent ist. Ich schrieb meiner Teamerin auch eine Mail, dass ich noch ausfallen werde. Somit wusste sie definitiv davon, dass ich ausfallen werde und kann dies nicht als Grund dafür nehmen, dass ich nun meine Seminarkosten tragen soll.
    Aktuell hat sie aber urlaub, daher ist ein Anruf unmöglich.

    Elisabeth, ich beziehe seit Ende August Verletztengeld und erhielt ende letzten Monat meinen ersten Schub Geld, da sich der Träger bis dahin weigerte, der KK zu bescheinigen, was ich verdiene ( leider wirklich so...:( )

    Ich könnte schon lange wieder arbeiten gehen...hätten man damals nicht 1. eine Fehldiagnose gestellt und somit 2. gut 1 1/2 Monate falsch behandelt.

    Kann ich denn meiner Teamerin sagen, dass ich einen Freund/ meine Eltern beim Telefonat zuhören lasse? Einfach dass ich Zeugen habe/ was in der Hand habe, falls das mit den Kosten wirklich vor den Anwalt geht. Denn meinem Vater gegenüber erzählte sie auch wieder Dinge,die ich angeblich mit ihr telefonisch vereinbart habe - was ich aber nie mit ihr vereinbart habe. Dies ist auch der Grund, weshalb ich alles schriftlich klärte- einfach weil ich etwas in der Hand habe. Mails kann ich drucken und bei Bedarf einem Anwalt zeigen.
    Da Gespräche aufzeichnen strafbar ist, hatte ich dies nicht vor.

    Vielen Dank für eure Antworten und euch einen schönen Rest-Feiertag :-)
     
  8. Sunny2189

    Sunny2189 Junior-Mitglied

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    Meinst du wirklich, dass sich der Aufwand einer möglichen Klage gegen den Träger in dieser Sache "lohnt" ?
    Abgesehen davon, dass dein FSJ nur noch 6 Monate andauerd, du bereits ein anerkanntes FSJ hast würde ich mir überlegen ob du wirklich diesen juristischen Weg gehen willst. Abgesehen davon kann ich mir nur vorstellen, dass dien FSJ in dem Moment sowieso fristlos beendet wäre.
    Was die Ausbildung angeht so kannst du dir doch sowieso das erste FSJ anrechnen lassen.

    Ob es das dann wert ist ? :-)
     
  9. Sosylos

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    Lieg ich jetzt falsch mit meinem Wissen, daß man nur einmal ein FSJ machen kann?
     
  10. SkyAndSand

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    Man kann/ darf soviele machen wie man möchte ein FSJ machen - die Dauer, wenn man alles zusammenrechnet, darf nicht mehr als 18, in Ausnahmefällen nicht mehr als 24 Monate dauern. So steht es in meinem Vertrag.

    Sunny, ich möchte wenn dann lediglich nur klagen, wenn ich wirklich das Geld für das Seminar tragen muss - trotz meiner rechtzeitigen Krankmeldung ;) ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mich deswegen kündigen. Es ist doch mein gutes Recht, etwas nachzugehen, was nicht so richtig ist. Nächste Woche habe ich ein Gespräch mit der Chefin meiner Einsatzstelle, in welchem die Einarbeitung genau koordiniert wird. Dann werde ich sie mal darauf ansprechen. Meine Teamerin befindet sich ja - wie bereits erwähnt - im Urlaub und hat leider keine Vertretung ( mein ehemaliger Träger hatte eine Vertretung ) die ein wenig in die "Sorgenfälle" involviert ist. Ein bisschen nachdenklich macht mich deine Aussage dennoch, da ich ja auf das FSJ angewiesen bin :-/ Vielleicht werde ich mein den Chef meiner Teamerin versuchen zu erreichen, ob der darin involviert ist. Das Geld soll mir dann von meinem ersten vollen Lohn nach der Krankheitsphase abgezogen werden. Dies wäre demnach im November, da ich ja ab 26.10.2013 wieder Geld vom Träger erhalten.

    Liebe Grüsse :-)
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Eine anwaltliche Beratung dürfte den finanziellen Rahmen kaum sprengen. Hält der Anwalt eine Klage für sinnvoll, dann kannst Prozesskostenbeihilfe beantragen, wenn kein Vermögen vorhanden ist. Vor so einem Schritt wird der Anwalt immer erst die gütliche Regelung versuchen.

    Ergo: Anwalt aufsuchen. Dann weißt mehr und bist auf der sicheren Seite. Ein anwaltliche Korrespondenz bewirkt nicht selten wahre Wunder.

    Elisabeth
     
  12. SkyAndSand

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    Da wir im Rechtsschutz sind, kommen da wenige Kosten auf uns zu.

    Soll ich ihr denn sagen, dass ich einen Anwalt hinzuziehe, wenn sie sich weiterhin stur stellt?
    Geht so etwas über das Arbeitsgericht?
    Ich wage nämlich zu bezweifeln, dass wir gegen den Anwalt des Trägers ( größter in Deutschland ) eine Chance haben.

    Lg
     
  13. Lillebrit

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    Lass es erst mal auf Dich zukommen und droh jetzt bitte nicht gleich mit einem Anwalt. Du musst Dir eines klar machen: auch wenn Du keine Bedenken wegen der Kosten haben musst, so spricht sich Dein Fall sicherlich rum- eventuell gerade in dem KH, in dem Du Deine Ausbildung machen möchtest...Hör Dir erst mal an, was der Träger Dir mitzuteilen hat und versuche, Dich aussergerichtlich zu einigen.
     
  14. Elisabeth Dinse

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    Das wird dir dein Anwalt dann schon erklären.

    Elisabeth
     
  15. SkyAndSand

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    Klar, damit rumprahlen wollte ich nun nicht. Es kann sein, dass ich in dem KH einen Praxiseinsatz habe, muss aber nicht sein. Die Schule hat mehrere Kliniken, wo die Praxiseinsätze stattfinden. Den Wohnheimplatz würde ich dennoch bekommen, weil die Schule dort Zimmer "ausgibt".
    Zudem der Träger mit dem Hause an sich und den Mitarbeitern nichts zu tun hat. Die kommen eben einmal im Jahr vorbei und dann hat sich das für die Teamer was das angeht.

    Ich würde mittwoch so handeln:
    Das Gespräch meine Eltern mithören lassen - sind ja immer noch meine Vorgesetzen - und dann entscheiden, was ich mache. Ob man danach einen Anwalt involviert oder ich zeige mich kooperativ und versuche es aussergerichtlich zu klären.

    LG
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Bist du noch minderjährig?

    Elisabeth
     
  17. SkyAndSand

    SkyAndSand Junior-Mitglied

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    Ja, ich bin 17 1/2 Jahre alt.
    Daher war ich auch leicht verwundert, weswegen die Teamerin wegen solchen Dingen nicht zuerst meine Eltern kontaktiert. Auch wenn ich aktuell getrennt von ihnen lebe, sind sie für mich verantworlich.
     
  18. Resigniert

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    Nein, für dein Handeln bist du ab 14 Jahren selbst verantwortlich.
     
  19. Lillebrit

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    Wenn es um die Beendigung eines Ausbildungs- oder Praktikantenvertrages bei Minderjährigen geht, dann müssen die Eltern informiert werden und meines Wissens nach sogar eine Kündigung mit unterschreiben!
     
  20. Resigniert

    Resigniert Stammgast

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    Ja, aber sich telefonisch krankmelden und die ersten Gespräche danach können durchaus in ihrer Verantwortung liegen
     
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