Problem mit Patient

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von SEB, 01.04.2006.

  1. SEB

    SEB Newbie

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    Hallo! leider hab ich grad ein problem mit einer patientin und würde gern wissen, was ihr machen würdet!

    gestern mittag:

    im rahmen der mittagstherapie betrat ich gestern ein zimmer mit zwei patientinnen. Also ich klopfte an die tür und betrat das zimmer mit einem freundlichen "Grüss gott die Damen!" daraufhin wurde ich von der patientin angeschnauzt was ich mir einbilde, sie aufzuwecken! ich sagte ihr, dass ich gerne kurz meine mittagstherapie machen möchte und im anschluss daran wird dann gleich auch das essen serviert. sie warf mir sehr dreistes verhalten vor und kündigte an sich über mich zu beschweren. ihre nachbarin pflichtete ihr natürlich sofort bei, weil das kann ja nicht sein....

    dazu sei noch zu sagen, dass die patientin im laufe des vormittags mal absichtlich "alarm" gedrückt hat (mehrere male auf den schwesternruf hintereinander, dann ertönt spezieller ton). ich erklärte ihr, dass sie das nicht machen soll, da man sich sonst daran gewöhnt und bei echten notfällen nicht mehr so schnell reagiert.

    heute hatte ich also frei und da rief mich mein kollege an und erzählte mir, dass mir die schwestern morgen nahelegen werden mich zu entschuldigen, allerdings sehe ich mich im recht! was meint ihr dazu?

    Ps.: (bin schüler im 2. ausbildungsjahr)
     
  2. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Was das Wecken für eine Therapie angeht, hast Du durchaus recht. Ich mache einen Patienten dann auch mal wach, immerhin ist man ja im Krankenhaus um therapiert zu werden. Da kann sie sich beschweren so viel sie will. Wenn ihr die Therapie nicht passt, kann sie ja gehen, es zwingt sie ja niemand stationär zu bleiben.
    Das mit Klingel ist so ein Ding. Jeder Patient hat das Recht zu klingeln. Wenn sie im Frühdienst mehrfach "absichtlich" Alarm gemacht hat um mal zu testen wie lange die Schwestern und Pfleger so brauchen, ist das Sache des entsprechenden Dienstes die Patientin zu ermahnen, da würde ich in einer anderen Schicht nichts sagen, es sei denn sie macht es in meiner Schicht auch. Da würde ich als Schüler dann aber eine examinierte Kraft zur Patientin schicken, das wirkt dann einfach ein bisserl besser.
    Wenn Dir Eure Schwestern nahelegen sollten Dich bei der Patientin zu entschuldigen, würde ich nach dem Grund fragen. Sollte es wirklich wegen der Therapie sein, gibt es da nun wirklich keinen Grund.
    Manche Patienten sind halt immer ein wenig pampig und denken sie sind die, die den Ablauf der Station bestimmen, da muss man dann mal drüber weg sehen. In solchen Situationen hilft dann der Spruch in meiner Sig. :wink:
     
  3. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Dem Begriff Mittagstherapie entnehme ich, dass es sich um eine Uhrzeit zwischen 11 und 1 Uhr, halt VOR dem Mittagessen handelte. Dies ist sicherlich keine unchristliche Zeit um einen Raum, auch schwungvoll mit einer beherzten Begrüßung auf den Lippen, zu betreten.

    Ich persönlich würde mich nicht entschuldigen. Wenn ich da unbedingt hingeschickt würde, gäbe das eine Diskussion mit der Patientin, aber keine Entschuldigung.

    Ich habe mir ja schon angewöhnt oftmals klein beizugeben, auch wenn ich im Recht bin, aber entschuldigen ist da noch immer was Anderes!
     
  4. Philipp Tessin

    Philipp Tessin Senior-Mitglied

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    Notfalls die Schule oder deine/n Praxisanleiter/in informieren, sollte es "richtig" Ärger geben. Ansonsten siehe meine Vorredner.
    Gruß,
    Philipp
     
  5. Bruce

    Bruce Junior-Mitglied

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    Schließe mich Phillip und den Vorrednern vorbehaltlos an. Lass Dich da nicht verrückt machen.
     
  6. naemi

    naemi Senior-Mitglied

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    hallo s, welche entscheidung hast du getroffen? hast du dich entschuldigt? im übrigen leider sind ältere menschen oft sehr anstrengend, akzeptieren leider auch keine sachliche diskussion mit "jungen hühnern", oft wird man leider als lernschwester als ventil benutzt um seiner unzufriedenheit luft zu machen. es ist nicht richtig, aber denke, dass der klügere nachgibt. wenn du keine rückendeckung von den anderen schwestern hast, ist die lage schwierig weil zwei patienten gegen dich alles mögliche erzählen können und am ende wird aus einer mücke ein elefant. es gibt verschiedene entschuldigungen, man kann auch einfach nur sagen: "ich weiß nicht womit ich sie verärgert habe aber falls ich sie in irgendeiner weise beleidigt habe tut mir dieses leid, ich denke wir haben uns missverstanden". dann drehst du dich mit einem ironischen grinsen um und denkst dir, du blöde kuh!!!!!!!!!

    viele liebe gruesse
    naemi

    das leben ist zu kurz um sich zu ärgern, versuche über den dingen zu stehen, in manchen situationen ist es viel besser leute mit einem nichtbeachten und einem lächeln zu bestrafen. :anmachen:
     
  7. Lambdanaht

    Lambdanaht Junior-Mitglied

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    Hallo SEB,

    ich schließe mich dem Artikel von naemi an. Sicher hast Du schon eine Entscheidung getroffen.

    Ich würde auch die Patientin im Beisein eines Kollegen / einer Kollegin fragen, was der Grund für die "Anmache" war, da kommt die Patientin sicher ins Straucheln, weiß nicht, was sie sagen soll. Was auch immer ganz gut hilft ist, wenn Du fragst, wie Du es in Zukunft handhaben sollst. Denn da ist die Patientin integriert in die Entscheidung und kann nicht nur passiv motzen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, da man den meisten Patienten so den Wind aus den Segeln nehmen kann.

    Falls alles nicht hilft, kannst Du nach vorheriger Absprache mit der Stationsleitung auch den Patienten auf seine Pflicht (die er mit dem Krankenhausvertrag unterschrieben hat) auf Mitarbeit in seiner Therapie aufmerksam machen.

    Hoffe es hat dir geholfen.

    Gruss Lambdanaht
     
  8. Justine

    Justine Senior-Mitglied

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    Ich weiß nicht.....
    Bin ich zu altmodisch oder so, wenn ich mir, nachdem ich mich sicher auch zuerst geärgert hätte über die Art der Patientin, mal Gedanken darüber mache, WARUM sie so reagiert hat? Vielleicht gab es einen Grund, der sie dazu veranlasst hatß Nicht falsch verstehen, der Ton macht die Musik, klar! Aber ich selbst habe die Erfahrung als Patientin gemacht, dass viele Pflegekräfte teilweise gedankenlos ihren Pflegealltag bewältigen, wir wissen doch gar nicht, was da gerade mit der Patientin war, warum sie dieses absolute Ruhebedürfnis hatte um diese Tageszeit. Es kann nämlich auch ziemlich nerven, wenn ständig einer ins Zimmer kommt, selbst, wenn es in dem Augenblick gerade für eine Therapie ist. OK, so Zeiten müssen schon eingehalten werden..... ist mir schon klar, aber kann es vielleicht sein, dass bei Euch auf der Station jeder wann er gerade meint in die Zimmer geht? Das ist bei uns durch die Bereichspflege geregelt, die Pflegetätigkeiten werden meist in direkter Folge aufeinander durchgeführt, wenn sie es erlauben. Uns ist auch wichtig, dass die Patienten genügend Ruhephasen haben, auch wenn auf dem Flur und bei uns im Dienstzimmer der Bär tanzt.

    Ich wollte nur mal zu bedenken geben, dass es möglich ist, dass sich diese Patientin in einer für sie belastenden Situation befindet, vielleicht ist familiär was nicht in Ordnung, oder sie hat eine Diagnose bekommen, die sie beschäftigt und erschöpft. Meines Erachtens "darf" ein Patient dann auch mal anders reagieren, als er es vielleicht sollte oder es täte, wenn er gesund wäre (dann bräuchte er nicht im Krankenhaus zu sein). Schließlich sind die Patienten ja auch krank, ne?

    Gruß Justine
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was mir ein bischen fehlt in der Diskussion: gab es einen Grund für das Verhalten der Patientin: Informationsmangel (wie funktioniert Klingel, Sinn der Mittagstherapie), Schlafmangel u.ä..

    Wahrnehmung des Kommunikationspartners ist ja bekanntlich immer subjektiv. Das was du als höflich empfindest, muss sie noch lange nicht als höflich empfinden: Problem der Übertragung und Gegenübrtragung.

    Problem Interaktionszirkel: Erfahrungen färben unsere Erwartungen und unsere Wahrnehmung. Hier wird wahrscheinlich das Erwartungschema der Patienten und von SEB erfüllt weil die Wahrnehmung nur auf diese Signale eingegrenzt ist. Azubi hat bereits erkannt, das Patientin anders ist und reagiert entsprechend. Die Patientin hat genau diese Reaktion erwartet und reagiert nun selbst wieder im bekannten Muster. Azubi findet ihre Annahme bestätigt usw., usw.. Diese Interaktionszirkel kann man nur unterbrechen, wenn man sie sichtbar macht: mit der Patientin reden, Wahrnehmungen abklären.

    Schlußendlich der Verweis auf Pflegemodell Peplau. Dort wird die Interaktion zwischen Pflegepersonal und Patient beschrieben.

    Pflege ist mehr als nur technisches Handwerk.

    Elisabeth
     
  10. naemi

    naemi Senior-Mitglied

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    kleine abweichung vom thema

    hallo elisabeth und justine, in meinem inneren stimme ich euch beiden zu.
    habe eine wunderschöne berufserfahrung machen dürfen in einem antroposophischen krankenhaus, indem es die bereichspflege gab, in dem der mensch ganzheitlich gesehen wurde, wo das wichtigste der zwischenmenschliche kontakt war, es gab rhythmische einreibung, maltherapie, musiktherapie, aromatherapie... und gespräche mit dem klienten (bzw. kranken), wir waren die pflegenden und nicht schwestern oder personal. uns wurde eingebleut zu lächeln, freundlich zu sein und der kranke hatte das recht auf verständnis und wir hatten zeit und freude am arbeiten und zufriedenheit.
    habe vor 2 jahren eine fortbildung über gesprächsmodelle, kommunikation (verbal- und nonverbal) gemacht (an diesem punkt nehme ich das ironische grinsen und der gedanke der bloeden kuh zurück).
    wie ich im thema professionelle pflege - zukunft oder... meine arbeitssituation beschrieben habe könnt ihr euch auch vorstellen ,dass es keine bereichspflege mehr gibt. damit nun auch das problem mit:
    • informationsmangel
    • erkenntnis für den grund des verhaltens eines patienten
    • patientengespräche
    • organisation der pflege (pflege wird nicht mehr von mir ausgeführt, sondern von einer anderen berufsgruppe)
    mein berufsfeld ist zu einem gedankenlosen "pflege"-alltag geworden, in dem leider nur das technische handwerk, vitalzeichen, medikamente, papierkram zählt. im übrigen arbeite ich auf einer allgemein-chirugie mit 46 betten davon 4 intensivbetten. wir sind im spätdienst oft nur 3 examinierte und eine krankenpflegehelferin.
    meine prioritäten haben sich zwangsläufig verändern müssen. ich versuche weiterhin das gespräch zu suchen, verständnis zu haben und das motto: kunde ist könig. aber ich bin auch nur ein mensch, habe auch meine probleme und meine famillie (z.b.3 schulpflichtige kinder). ich brauche mein gehalt, kann mir keine arbeitslosigkeit leisten und kann meine arbeit nicht für 5 euro anbieten. von daher musste ich mich anpassen an die veränderungen. bin damit nicht zufrieden und hoffe auf veränderungen. denke manchmal an 1990 als man manchmal zeit hatte auch ganze 2 stunden an einem frühstückstisch zu sitzen. denke an 1995 als ich mich mit den "alten" schwestern stritt weil ich unbedinngt bereichspflege wollte und die keine veränderung wollten...
    jedenfalls passieren in meiner arbeitssituation oft "habe ein problem mit einem patienten" von daher hoffe ich nie ein patient zu werden, und wenn ich zu unrecht oder auch zurecht in diese situation gelange versuche ich alles zu klären, der kürzeste weg ist aber "entschuldigung" zu sagen.
    gesprächsmodelle sind wichtig, sollte man berücksichtigen, leider in stresssituationen bin ich manchmal zu impulsiv.

    gruß naemi

    p.s. entschuldige mich für die ausschweifung und von der abweichung des themas, finde aber, dass es leider zur realität und zukunft gehört.
     
  11. Rachel

    Rachel Newbie

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    Nicht unterkriegen lassen!!

    Hi SEB,
    lass dich nicht unterkriegen! Manche Patienten sind nun mal nicht die einfachsten, wer weiß viellicht hast du sie ja in einem "wichtigen" Gespräch gestört, viele Patienten vergessen nämlich auch oft das sie in einem Krankenhaus sind um behandelt zu werden, und als Lehrling ist man nun mal leider oft der Prellbock für alles, und einige Patienten denken öfters auch "Lehrling, was weiß der schon" - dass Lehrlinge aber meistens mehr Einfühlungsvermögen haben als ältere Schwestern - wird oft vergessen!

    Also wie gesagt lass dich nicht unterkriegen!!!


    Liebe grüße von Rachel

    P.S.: was ist denn bei dem Gespräch rausgekommen?
     
  12. Lambdanaht

    Lambdanaht Junior-Mitglied

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    Hallo Elisabeth, Hallo Justine,

    im Großen und Ganzen bin ich Eurer Meinung.

    Leider haben wir nur den Einblick von SEB in die Situation und nicht die, der Patientin. Trotz allem bin ich der Meinung, dass -auch wenn es einen Grund für das Verhalten der Patientin gibt- es nicht sein kann, dass sich SEB für ihr in meinen Augen korrektes Verhalten entschuldigen sollte, wie es von ihr verlangt wurde.

    Dass solche Situationen mal aufkommen ist denke ich jedem klar. Auch ist mir klar, dass sich die Patienten in einer Ausnahmesituation befinden (sonst wären sie ja auch nicht im Krankenhaus :wink1: ) Auch die Reaktion der Patientin hat sicher einen Grund. Doch auch von uns als Pflegenden wird verlangt, dass wir trotz privater Probleme immer nett und freundlich zu den Patienten sind. Sind wir das mal aus dem ein oder anderen Grund nicht, halte ich es für angebracht (und so praktiziere ich es auch), dass man sich beim Patienten für seine vielleicht etwas grobe oder unfreundliche Art entschuldigt. Das bedeutet für mich der Begriff ECHTHEIT. Dann bin ich lieber mal etwas grob oder unfreundlich, was ja auch menschlich ist, aber lieber entschuldige ich mich im Nachhinein bei der betreffenden Person, als dass ich etwas vorspiele und so mache, als ob alles super wäre.

    Das Hauptproblem um das es hier geht ist in meinen Augen, dass sich SEB für ihr Verhalten entschuldigen sollte. Das finde ich nicht ok und würde ich auch nicht machen. Ich denke man kann nochmals mit der Patientin über die Situation reden, nach dem Grund für ihr Verhalten fragen. Vielleicht ergibt sich ja aus diesem Gespräch eine "kurative Lösung", mit der man einer Wiederholung des Verhaltens bzw. der Situation vorbeugen kann. Damit wäre auch der Patientin am meisten geholfen.

    Viele Grüße Lambdanaht
     
  13. Justine

    Justine Senior-Mitglied

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    So könnte auch ich mir die Lösung vorstellen:klatschspring: !!

    Gruß
    Justine
     
  14. Katy

    Katy Senior-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich bin derselben Meinung wie Lambdanaht.
    Dieser Patientin geht es sicher nicht gut und mit ihrer derben Art kompensiert sie evt. ihre Sorgen.
    Es ist aber nicht in Ordnung das auf dem Rücken der Pflegenden auszutragen.
    Wir dürfen und müssen uns auch abgrenzen!
    Ich würde mich auch nicht ducken und entschuldigen um des lieben Frieden willens.

    Gut wär gewesen, wenn Du die Situation gleich Deinen examinierten Kollegen geschildert hättest.
    Langjährige Pflegekräfte hätten Dir dann vielleicht von ähnlichen Erlebnissen berichten können und Dir auf jeden Fall den Rücken gestärkt.

    Grüßlies, Katy
     
  15. SEB

    SEB Newbie

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    Das mit dem "bei der patientin entschuldigen" wurde mir dann doch nur vorgeschlagen, ich lehnte das ab und es zeigte sich, dass alle kollegen auf der station das genauso sehen. ich habs bis dato geschafft nicht mehr auf die patientin zu treffen.

    hab mir mit dem 2. schüler auf der station ausgemacht, dass er immer geht wenn sie klingelt. ist vielleicht ein bisschen feige, ist aber der einfachste weg. dieses wochenende hat er frei und ich bin als schüler alleine, im normalfall geht dann auch eine schwester auf die glocke, aber wenn nicht möglich geh ich natürlich auch wieder und ich habe eigentlich keine großen befürchtungen. ich werde beim nächsten mal, einfach noch eine spur freundlicher sein und wenn sie dann wieder einen grund findet sich aufzuregen, wird ihre ev. beschwerde doch nur unglaubwürdiger. außerdem werde ich jegliche meldung wie gehabt dokumentieren und die examinierten sind ja auch bereits von der ersten minute weg über das ganze informiert.

    dazu kommt noch, dass ja bei dem vorfall mein schulkollege auch dabei war und mir den rücken stärkt, sollte sie sich wirklich beschweren.


    Ausserdem will Ich mich noch für die zahlreichen Ratschläge bedanken. also, DANKE!!!!!
     
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