Praxisanleiter und Stationsarbeit möglich?

Dieses Thema im Forum "Praxisanleiter und Mentoren" wurde erstellt von Susi_Sonnenschein, 07.04.2008.

  1. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo an alle Praxisanleiter,

    ich hab über die Suche nichts passendes gefunden, deshalb eröffne ich hier ein neues Thema.

    Bei uns im Haus wurde mir angeboten, freigestellter Praxisanleiter zu werden, der Haken ist nur, dass es eine 50%-Stelle ist, ich aber gerne noch ein paar Jahre 100% Arbeiten möchte. Jetzt hab ich eine Frage:
    Gibt es hier im Forum PA's, die neben der Aufgaben in der Schule (Anleitungen, Prüfungen, praktischer Unterricht) noch auf Station arbeiten? Wie teilt ihr euch die Arbeit ein? Wochentags (z. B. Mo., Mi., Fr. PA, Di u. Do. auf Station) oder wochenweise?
    Über Erfahrungen wäre ich sehr dankbar, müsste das mit meiner SL u. der Schule noch abklären, würd aber dafür gerne schon ein fertiges Konzept haben mit meinen Vorschlägen!

    Schon mal DANKE an alle!
     
  2. Michl

    Michl Gast

    Na, ist doch super.
    Meine Meinung sowieso: 100% Praxisanleitung geht wieder an der Realität vorbei, weil dann eben Praxisanleiter wieder nur in der besonderen Anleitungsfunktion tätig sind und eben nicht mehr in der Praxis...

    Zur Frage: bei uns gibt es gar keine freigestellten PAs, sondern jeder macht halt so seine paar Tage, je nach Schlülerzahl, auf seinen Stationen.

    Und nach der Schülerzahl vor Ort wirst Du dich auch richten müssen. Wie sind die Blöcke, wann sind wie viele Schüler auf Station... usw.
    Ich könnte mir gut eine Springerstelle für die anderen 50% vorstellen. Du könntest Deine Praxisanleitungstage planen und der PDL mitteilen, an welchen Tage Du noch zu verplanen wärst.
    Oder Du machst es eben über eine feste Station, was aber für den Dienstplanschreiber jetzt keine große Freude darstellen dürfte.
    Wenn die Azubis gleichmäßig verteilt sind, könnte auch die Leitung einfach einen 50%-Dienstplan für Dich schreiben und Du planst dann die PA-Tage drumrum.

    Ich persönlich würde dieses Mo,Mi,Fr nicht machen, sondern eher mal Mo,Di,Mi oder Di,Mi,Do zusammenhängend (auch zwecks verlängertem Wochenende ;) ) Das aber eher wegen mir selbst. Du musst dich ja sonst jeden Tag auf neue Patienten und/oder Schüler einstellen und gerade in der normalen Stationsarbeit ist es doch angenehmer (und effektiver) mal paar Tage die gleichen Patienten zu betreuen.

    Grüße
    Michl
     
  3. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo Michl,
    danke für die schnelle Antwort. Nun, ich müsste erst mal schauen, was die Schule u. die PDL zu dem Vorschlag sagen, aber ich danke Dir für die Anregungen, werd das auf jeden Fall mal mit einplanen. Klar wärs schön, wenn ich auf meiner Station bleiben könnte, aber das mit dem Dienstplan war auch was, wo ich mir so meine Gedanken gemacht hab. Ne Springertätigkeit wär da die Alternative...
    Viele Grüße
     
  4. Jacaranda

    Jacaranda Stammgast

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    :nurse:Ich finde es auch ideal, wenn Du noch "nebenbei" auf Station arbeitest. So verlierst Du nie den Blick zur Realität, was ja immer der Vorteil der PA´s gegenüber dem Schulpersonal ist. Das könnte ich mir für mich auch ganz gut vorstellen. Bist du vom Haus dann als PA angestellt, oder von der Schule? Bist Du der PDL unterstellt? Wie ist das mit der Bezahlung? Als "nur" PA hättest Du ja warscheinlich auch keine Sonntags- und Schichtzuschläge mehr. Bekommst Du extra was als PA? Wäre ja auch gerechtfertigt, oder?:mrgreen:
     
  5. Dura

    Dura Junior-Mitglied

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    Hallo Susi,
    hört sich zunächst mal ganz gut an: PA und weiterhin in der täglichen Realität. Da ich das Haus in dem Du arbeitest nicht kenne, erlaube mir die Anmerkung, dass diese Sache auch nach hinten losgehen könnte: zu Deinen Aufgaben als PA kommt im Laufe der Zeit immer mehr Arbeit (so etwas entwickelt sich sicher erst), Du bekommst Probleme, PA und Station zu vereinbaren und stellst fest, dass Du beide Dinge nicht für Dich zufriedenstellend unter einen Hut bringen kannst. Vielleicht ist es ganz sinnvoll, beide 50 % Stellen mittels einer detaillierten Stellenbeschreibung möglichst konkret zu definieren, damit Du weißt, was wirklich auf Dich zu kommt.

    liebe Grüße

    Uli
     
  6. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    danke erstmal für eure Tipps, ich werd mir das am Wochenende noch überlegen und schauen, was unsere PDL und Schulleitung dazu meinen. Noch weiß ich nichts genaueres, muss erst das Gespräch abwarten.
     
  7. Schwester Angel

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    Hallo!
    Ich bin selber auch Praxisanleiterin.Es ist natürlich sehr schwierig allen gerecht
    zu werden.Ich mache das neben dem normalen Stationsalltag noch mit,was sich manchmal als sehr schwierig gestaltet.Da die Arbeit ja auch nicht weniger
    wird.Ich finde das ja gut,wenn man Dir so eine Stelle gibt.Dann kannst Du
    wenigstens eine gute Anleitung durchführen und mit Zeit und Ruhe.Aber mit einer 50% Stelle ist das ja auch nicht so doll!Frag doch einfach Deinen Arbeit-
    geber,ob es da nicht noch eine andere Möglichkeit gibt?!
    Vile Grüsse,
    Schwester Angel
     
  8. Susi_Sonnenschein

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    Hallo Angel,
    im Moment haben wir ja noch keinen freigestellten Praxisanleiter, ich denk in der Anfangsphase wird der PA sicher nur sich einarbeiten und vielleicht auch ein Konzept erstellen, es ist ja alles in der Anfangsphase, bisher haben das die Lehrer der Schule gemacht und wir Praxisanleiter Anleitungen auf Station, leider ist das immer weniger möglich, da bleibt einfach keine Zeit!
     
  9. Schwester Angel

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    Hallo Susi Sonnenschein!
    Das ist wohl war mit der knappen Zeit die man hat.Die Schüler sind dann meistens die Leidtragenden von dem.Aber ist ja gut zu hören,dass es woanders auch so ist.Bei uns kommen zwar die Lehrer mal zur Praxisbegleitung,aber den grossen Rest machen wir dann.:nurse:
     
  10. Susi_Sonnenschein

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    Hallo,
    und wie findet ihr die Zeit? Wird das im Dienstplan eingeplant, z. B. als "Anleitungstag"? Meine Stationsleitung hatte mir solche Tage mal versprochen, aber ich hab bis jetzt keinen bekommen. Und mit der Mindestbesetzung (vor 3 Jahren war unsere jetztige normale Wochentagsbesetzung die Wochenendbesetzung... :knockin:) klappt das nur äußerst selten und wenn dann spontan.
     
  11. Schwester Angel

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    Wie wir die Zeit finden?!Möchtest Du eine ehrliche Antwort:Die Schüler laufen so mit Stationsalltag.Das man mal wirklich was in Ruhe mit denen machen kann bzw.gezielt Anleiten ist selten.Vom Personal her ist das bei uns auch ne Katastrophe.Wenn dann mal die Lehrer mit den Schülern zum Waschen gehen,
    dann kann ich meistens nicht mitgehen,da so viel Arbeit auf der Station ist.Das Dumme an der Sache ist,beim Examen stehe ich dann da und muss aufeinmal mitbenoten.Die Lernmethoden haben sich ja mit den Jahren auch verändert.
     
  12. CorallenRot

    CorallenRot Newbie

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    Hallo Susi,
    kann dir von der Erfahrung meiner Kollegin berichten; sie hat seit einigen Monaten ihre Arbeitszeit gesplittet; d.h. sie ist 50% in der Schule als Praxisanleiterin und 50% auf Station. Vom Dienstplan ist es hälftig geteilt, so dass es keine Probleme gibt, wenn sie z.B. mal Nachtdienst hat und ab nächsten Tag in der Schule ist. Lukrativ ist ja auch, mal Wochenenden sicher frei zuhaben, will sagen, wenn sie in der Schule ist, wird auch nicht angerufen, falls es zu Engpässen kommt. Anleitesituationen bzw. KU auf unserer Station findet dann natürlich statt, wenn sie in der Schule ist.
     
  13. Jacaranda

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    Das habt ihr toll hingekriegt:eek1: Ich bin am Staunen.
    Wie ist das denn mit den Kollegen? Sagen die nicht, jetzt hast Du schon wieder "frei":knockin:
     
  14. CorallenRot

    CorallenRot Newbie

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    Bei den Kollegen ist es kein Problem (ausser den Docs vielleicht, die fragen dann schonmal, warst du im Urlaub oder hattest du NW-frei), alle Pflegenden wissen, dass sie diesen Job übernommen hat; in der Zeit, wo sie in der Schule arbeitet, ist es im DP kenntlich gemacht.
    Die Eltern fragen manchmal, "Sie hab ich aber lange nicht gesehn, hatten Sie frei?"

    Ich muss unseren Chef echt loben, er ist für sowas zu haben und stellt sich nicht quer; ich persönlich habe ja das gleiche Modell, 50% in der Fachweiterbildung und 50% auf Station - genau umgekehrt zu meiner Kollegin (so dass wir nie nie nie nie nie wieder miteinander arbeiten können ) :cry:
     
  15. duracellhase

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    Hallo Susi Sonnenschein,
    alle unsere PA auf Station arbeiten Vollzeit. Wir werden nur für entsprechende Tätigkeiten wie z.B. Praxisanleitungen auf Station freigestellt oder für praktische Examen. Schüler/Praktikanten/Neue Mitarbeiter einarbeiten, punktuelle Anleitungen finden in unserem normalen Klinikalltag statt. Es ist eine Herausforderung, aber wenn die Station gut mitmacht ist dies durchaus machbar, trotzdem sehr anstrengend für einen selbst.
     
  16. Jacaranda

    Jacaranda Stammgast

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    Freigestellte PA ist für uns leider noch Zukunftsmusik. Bei uns wird auf Station schon gejammert,:motzen: wenn wir zu Prüfungen unterwegs sind. Was wir ja nach dem neueun Gesetz einfach "müssen". Ich verstehe die Station auch vollkommen, sie bekommen in der Zeit wo wir nicht da sind KEINEN Ersatz, bei immer zunehmender Arbeit und eh schon knappem Personal!!! Wie ist das bei euch?
    Nichts desto trotz liebe ich meine PA-Arbeit und würde es auch gerne weitermachen, aber ehrlich habe ich schon manchmal ein schlechtes Gewissen gegenüber der Station! Manchmal auch nicht:gruebel:!!! Dann freue ich mich einfach!!! (rotwerd!)
     
  17. Lin

    Lin Poweruser

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    Ehrlich gesagt, euer System habe ich noch nicht wirklich durchblickt. Wieso freigestellte Praxisanleiter? Müssen die Schüler nicht auch selbstständig arbeiten? Was machen die Praxisanleiter bei den Prüfungen? Wo sind die Lehrer? Was arbeiten die Praxisanleiter, wenn kein Schüler da ist? Zu was für Prüfungen müssen die PAs unter der Arbeitszeit?

    Ich berichte mal wie es bei uns abläuft: Die Lehrer in der Krankenpflegeschulen haben ihre speziellen Fachgebiete. Also Interne, Allgemeinchirurgie, Urologie, usw. Wenn die Schüler klinischen Unterricht haben, kommt der Lehrer auf die Station um die Schüler zu begleiten.

    Auf der Station sind 3 von meinen Kollegen Praxisanleiter. Sie begleiten die Schüler in der ersten Woche und halten das Vor-, Zwischengespräch und die Beurteilung mit den Schülern ab. In dieser Zeit sind sie zusätzlich eingeteilt. Ansonsten arbeiten sie im normalen Stationsablauf.

    Guß,
    Lin
     
  18. Jacaranda

    Jacaranda Stammgast

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    Es gibt das neue Gesetz, dass PA bei der Prüfung besonders beim Examen mitgehen müssen!!!In dieser Zeit fehle ich natürlich auf Station. Das ist doch bei euch bestimmt auch so? Natürlich ist da auch noch jemand von der Schule dabei.
    Klinischen Unterricht auf Station gibt es bei uns nicht.
    Anleitungen laufen bei uns auch nebenher und eher spontan als gezielt(leider):eek1:
    Einführungen laufen bei uns auch durch PA und wir sind zusätzlich eingeteilt, und damit fehlen wir für den normalen Stationsablauf.
    Ich hoffe ich habe es richtig erklärt.
     
  19. Lin

    Lin Poweruser

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    @ Jacaranda: Vielen Dank für die Info, jetzt blicke ich schon mehr durch :-)

    Bei uns gibt es auf den Stationen keine Prüfungen. Dafür eben den klinischen Unterricht. Da kommen die Lehrer auf die Station und schauen bei einer Pflegehandlung zu. Natürlich mit Vor- und Nachbesprechung. Diese werden nicht benotet. Wenn die Lehrer da sind, fragen sie das gerade anwesende Pflegepersonal, wie es ihnen mit den Schülern geht, ob sie die Ziele umsetzen können, Rückmeldung geben usw. (was halt wichtig ist).

    Bei der praktischen Diplomprüfung (also bei euch Examen) ist kein PA dabei. Die nehmen der Lehrer (eben der, der diese Fachrichtung hat) und ein zweiter Lehrer (der nur zuschaut, -hört) ab. Muss zur Info dazusagen, dass alle unsere Lehrer selbst ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger sind.

    Eine Einführung der Schüler läuft bei uns so ab: Begrüßung, der PA zeigt den Schülern die Station, erklärt den Tagesablauf und eben wichtiges der Station, und führt das Vorgespräch. Das geschieht, während wir Frühstück austeilen und Dienstübergabe machen. Dann geht der PA mit den Schülern in der Pflegegruppe mit und zeigt ihnen, was sie machen müssen (z.B. einen Pat. waschen, Verbandwechsel, usw. je nach Ausbildungsstand mit mehr oder weniger Anleitung). Also arbeitet der PA quasi auch mit. Natürlich nicht soviel wie sonst, aber es fehlt uns nicht direkt wer im Stationsablauf.

    Gruß,
    Lin
     
  20. duracellhase

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    Hallo Lin,
    ich finde es aber schade, daß keine PA bei euch anwesend sind bei der praktischer Prüfung. Ich finde, daß ein PA auf seine Station die praktische Arbeit eines Schülers beim Examen viel besser bewerten kann als ein Lehrer (der mal irgendwann Pflegepersonal war).
    Wir sind zum Glück immer mit dabei und es ist für uns immer eine Ehre und etwas besonderes.
    Unsere Kollegen unterstützen uns wie gesagt sehr gut in allem. Und man darf ja auch Arbeit weiter delegieren, z.B. kann ein nicht PA erfahrener Arbeitskollege ein Schüler auch einarbeiten, bzw. Grundplege, Verbinden zeigen und erklären etc. Man ist ja trotzdem Anprechspartner für beide Seiten.
    So bleibt die Arbeit als PA transparent für alle Seiten und es ist mehr Verständnis und Hilfe da. Sonst kann die Arbeit sehr schnell frustrierend sein, wenn man Einzelkämpfer ist.
    Schüler freuen sich auch sehr, wenn sie verschiedene Sichtweisen der Pflege sehen durch das Zusammenarbeiten mit anderen Kollegen.., der Schüler kann seine Handlungskompetenz viel besser schulen.
     
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