Praktische Diplomprüfung - Gynäkologie - Österreich

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von grüni, 24.03.2009.

  1. grüni

    grüni Newbie

    Registriert seit:
    24.03.2009
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenpflegeschülerin
    Ort:
    Linz
    Akt. Einsatzbereich:
    Gynäkologie (Praktikum)
    Funktion:
    Schüler
    Hi! Ich bin neu hier, hab aber versucht ein ähnliches Thema zu finden - bin aber leider leer ausgegangen.

    Ich geh in Österreich in die Krankenpflegeschule und hab Ende April auf der Gynäkologie meine praktische Diplomprüfung. Ich muss euch ehrlich sagen - ich bin schon JETZT sowas von nervös!!

    Vor allem weil die Station nicht gerade meine Lieblingsstation ist (war schon mal im 1. ABJ dort und ich war froh als es vorbei war) und noch dazu weil ich nicht weiß woran ich bei meiner Lehrerin bin. Anscheinend ist es bei ihr so:
    Wenn sie dich mag, hast kein Problem mit ihr, wenn sie dich nicht mag, musst schauen dass du alles richtig machst und darfst dir keinen Fehler leisten, denn die fragt dich dann aus bis du nichts mehr weißt und sie dann einen Grund hat, dir Punkte abzuziehen.

    Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich diese Prüfung gut vorbereiten kann, das einfach nichts mehr offen ist. Medikamente, Krankheitsbilder etc. lernen ist mir klar, das muss ich in- und auswendig können (da mach ich mir selber ziemlichen Druck) aber wie habt ihr das auf Station gemacht? Wie habt ihr euch die Patienten ausgewählt? Wie seit ihr klargekommen mit eurem Schülerbetreuer? Habt ihr viel nachgefragt zwecks PDP?

    Sorry wegen der vielen Fragen, ich hoffe so einen Thread hats noch nicht gegeben, aber vielleicht könntet ihr mir ein paar Antworten geben!

    LG Anja
     
  2. flexi

    flexi Administrator
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    11.02.2002
    Beiträge:
    7.782
    Zustimmungen:
    46
    Beruf:
    Krankenpfleger
    Ort:
    Großraum Hannover
    Hallo grüni,

    ich möchte nur allgemein darauf hinweisen, das du nach der österreichischen Prüfungsordnung geprüft wirst, mit der sich hier nur sehr wenige auskennen.

    Sicher passt inhaltlich stofflich vieles zusammen, aber in den prüfungsformalen Dingen gibt es diverse Unterschiede. Daruaf musst du bei den Beiträgen sicher gut achten!!
     
  3. Lin

    Lin Poweruser

    Registriert seit:
    28.12.2007
    Beiträge:
    1.528
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester
    Akt. Einsatzbereich:
    Urologie
    Hallo Anja!

    Ich nehme mal an, dass du einen Pat. auswählen musst, diesen mit allem drum und dran den Prüfer vorstellen und dann 10 Min. eine praktische Tätigkeit. Was du dabei machst ist dir überlassen. Ich hab mich bei meiner Prüfung für einen Verbandwechsel entschieden. Du kannst aber auch eine andere Pflegetätigkeit nehmen, z.B. Beratungsgespräch, Waschung, Prophylaxe,...

    Ich schreib dir mal unseren Leitfaden zur Prüfung auf *unterlagenhervorkram*:

    • Kurze klinische Beschreibung des Patienten: Soziale Anamnese, Frühere Krankenhausaufenthalte, Diagnosen, Verlauf,
    • Leitbeobachtungen - Veränderungen wahrnehmen und beurteilen in den Aktivitäten (Prioritäten): Auswirkungen erkennen auf andere ATL, Unterstützende und/oder Stellvertretende Übernahme der Lebensaktivitäten - Pflegeangebote auswählen und beurteilen
    • Erkennen von eventuellen Krisensituationen und Komplikationen - Veränderungen wahrnehmen, die auf eine Krisensituation hindeuten
    • Ableiten von diagnostischen, therapeutischen und präventiven Maßnahmen
    • Vorschläge zur Verbesserung der Wirksamkeit und Qualität der Pflege
    Die Auswertung sah so aus:

    1. Schriftliche Vorbereitung - Gespräch - Übergabe: Leitbeobachtungen auf andere LA, Pflegeangebote; Mögliche Krisensituationen und Komplikationen; Mitwirken oder ableiten von diagnostischen, therapeutischen und präventiven Maßnahmen; Gesundheitsentwicklung und Beratung; Verbesserung an der Wirksamkeit und Qualität der Pflege; Zeitplan und Organisationsplanung
    2. Pflegetherapeutische Maßnahmen: Kommunikaiton und Ethik, Vorbereitung des Patienten, Beobachtung und Wahrnehmung; Vorbereitung von Raum und Material, Pflegeablauf, Hygiene, Ökonomie; Dokumentation
    3. Nachgespräch: Selbsteinschätzung und Reflexion; Beurteilung
    Wir haben bei der Vorstellung des Pat. unsere schriftlichen Unterlagen (also das was wir ausgearbeitet haben) mitnehmen dürfen. Wir mussten also nichts auswendig lernen. Hast du von deiner Schule keine Vorgaben bekommen?

    Gruß,
    Lin

    P.S: Hier findest du rechtliches: Auswahl: §23 und Durchführung: § 41 und 46 (PDF-Datei)
    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Praktische Diplomprüfung Gynäkologie Forum Datum
Hilfe ... Praktische Diplomprüfung (Neuro) Rund um die Abschlussprüfung (Examen) 15.06.2010
Praktische Diplomprüfung Rund um die Abschlussprüfung (Examen) 22.10.2007
praktisches Examen Anästhesie Fachweiterbildung für Funktionsbereiche 18.09.2016
praktisches examen - ich dreh durch Rund um die Abschlussprüfung (Examen) 01.08.2016
Praktisches Examen nicht bestanden - und nun? Rund um die Abschlussprüfung (Examen) 12.03.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.