Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe haut auf den Putz

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von paronymon, 15.12.2009.

  1. paronymon

    paronymon Newbie

    Registriert seit:
    18.09.2007
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat in einer Podiumsdiskussion richtig auf den Putz gehauen und mitgeteilt, was wir im Gesundheitswesen mal grad gar nicht brauchen: akademisierte Pflegekräfte - oder um in der Wortwahl des Ärztekammerpräsidenten zu bleiben - Proletariat (zum Vorgang siehe unter GoodCare.de Akademisierte Proletarier dieser Welt, vereinigt Euch!) .

    Zeitgleich beklagt eine Professorin den Untergang der Profession Pflege (siehe Artikel "Pflege - eine sterbende Profession).

    Ist es also so, dass die Pflege auf dem Weg zum Schafott bereits auf der Zielgeraden ist - und sich das auch noch gefallen lässt? Verharren wir angesichts der dramatischen Entwicklung in der Pflege einmal mehr bei der Frage, ob Pflege überhaupt eine Profession sei oder dann doch nicht? Oder einmal mehr die Diskussion, wer denn an der "Basis" arbeitet, wenn alle Pflegenden studiert haben?

    Wieviel lassen wir uns am Ende eigentlich gefallen...

    fragt einfach mal so in die Runde

    Burkhardt
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    ...trifft nicht für Pflegekräfte zu. Dann wohl eher:

    Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Patient- und da steht er uns im Weg wenns um berufspolitische Entscheidungen geht... so hat man manchmal den Eindruck.

    Elisabeth
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Gibt doch noch aktive Berufspolitiker und das sogar unter den jungen Fachkräften: **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt** . Das lässt hoffen.

    Elisabeth
     
  4. Neuron

    Neuron Stammgast

    Registriert seit:
    20.11.2009
    Beiträge:
    285
    Zustimmungen:
    0
    Na ja, so wie es aussieht, hat der Herr Präsident nicht über die geschichtlich wissenschaftliche Entwicklung des heutigen Arztberufes vorgetragen.
    Stichworte: Scharlatane, Quacksalber, Heilgurus, usw...

    Die Medizin der Antike meine ich hierbei nicht, sondern Mittelalter und frühe Neuzeit.
     
  5. usnurse

    usnurse Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    30.08.2007
    Beiträge:
    140
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    RN
    Akt. Einsatzbereich:
    OP
    Das traurige ist ( in meinen Augen) , der Theo meint es auch so, obwohl er es besser wissen sollte. Aber so ist das mit dem Standesdenken hier. Der PA oder Nurse Practioner entlasten den Arzt und stellt hier in den USA ein wichtiges Bindeglied zwischen Pflege und Medizin dar.

    Lg Usnurse
     
  6. Neuron

    Neuron Stammgast

    Registriert seit:
    20.11.2009
    Beiträge:
    285
    Zustimmungen:
    0
    Hi usnurse: Ja, irgendwie muss ich an Schulformen, Gesamtschule, getrennte Schule usw. denken. In DL, wie du weißt, ist die Grundausbildung im Pflegebereich eben eine Lehre und weder ein FH- noch ein Uni-Studium.
    Der Weg zum Dr. rer. cur. ist für eine Krankenschwester mit Realschulabschluss wesentlich länger, als für jemanden mit allgemeiner Hochschulreife.

    Ich sehe hier eine Art Werteproblem. Ganz schlicht gesagt, für sehr viele pflegehandwerliche Dinge braucht es eben möglicherweise keine wissenschaftlich orientierte Ausbildung bzw. Studium.

    Und dieser Präsident kriegt offenbar ein Problem, wenn Pflege und Medizin zulange über die richtige Versorgung und Durchführung therapeutischer pflegerischer Massnahmen diskutieren, Pat ist inzwischen fast tot ;)
     
  7. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    20.07.2004
    Beiträge:
    4.032
    Zustimmungen:
    15
    Beruf:
    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Hallo,

    seht doch einmal das Positive daran:

    Wenn sich Ärzte die Köpfe "heiss reden" und in Abwehrhaltung gehen, dann fühlen diese sich bedroht. Bedrohen kann einen aber nur ein mindestens gleichstarker Partner...

    Spürt die "heilende Zunkft" etwa, das Pflege stärker geworden ist?

    Wenn die Ärtze nicht diskutieren würden, wäre das für mich ein Anzeichen dafür, dass man das Professionalisierungsbestreben nicht ernst nehmen würde.

    Pflege sollte sich jedoch nicht beirren lasen und den eingeschlagenen Weg weiter gehen.
     
  8. paronymon

    paronymon Newbie

    Registriert seit:
    18.09.2007
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Das sehe ich auch so - wenn die Argumente knapp werden, wird der Ton rauer. Eine bemerkenswerte Entwicklung scheint derzeit in England stattzufinden - dort müssen Pflegende ab 2013 einen Hochschulabschluss machen (GoodCare.de Krankenschwester setzt Akademisierung durch). Die für diese Entwicklung zuständige Ministeriumsmitarbeiterin ist Krankenschwester. Davon sind wir in Deutschland zwar noch weit entfernt (sowohl das Studium als auch die politische Einflussnahme betreffend), aber die Richtung ist sicher auch hierzulande eingeschlagen. Ich würde mir wünschen, dass auf diesem Weg noch mehr Kolleginnen und Kollegen mitmarschieren würden.

    Gruß, Burkhardt
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Bedrohung durch "handwerkorientierte" Ausbildung die ihre Professionalität mit Checklisten und Drehbuchstandards begründet? Ich denke, da muss nun wirklich kein Mediziner Angst haben.

    Das Schlimme an der Sache ist, dass Windhorts offensichtlich daran zweifelt das eine Akademisierung der Pflege hier eine Verbesserung bringt.
    Welche Studiengänge für Pflegekräfte gibt es in D: Pflegepädagogik, Pflegemanagement, Pflegewissenschaften. Alles Bereiche, wo es nicht dirket um den Pat. geht. Medizin führt in der Regel direkt in Diagnostik und Therapie.
    Selbst der BA ist nicht primär gedacht um am Bett zu arbeiten- z.B. als Primary Nurse. Auch hier gehts in die Leitungsebenen.

    Das Problem nur bei anderen zu suchen bringt nix. Vielleicht sollten wir mal anfangen uns um unsere Professionalisierung kümmern... und das meint nicht die Erstellung immer neuer (aberwitziger) Standards.

    Elisabeth
     
  10. adalbert

    adalbert Stammgast

    Registriert seit:
    01.03.2006
    Beiträge:
    337
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Krankenpfleger, Bachelor of Health Science in Nursing, Dipl.-Pflegewirt
    Ort:
    NRW
    Bei dir ist das Glas auch immer halb leer...

    Ein erster Schritt ist erstmal der das diese Standards von Pflegekräften entwickelt wurden und nicht, wie von Ärzten.

    Ärzte arbeiten auch nach Leitlinien, versuchen es zumindest, und das nicht erst seit heute.
    In der Pflege kann Professionalisierung nur von oben kommen. Die breite Masse der Pflegenden hat doch kein Interesse an der Weiterentwicklung ihres Berufsstandes.
    Natürlich kann man auch alles lassen wie gehabt, Studiengänge abschaffen und wieder alles wie vor 20 Jahren. Das wird uns vorwärts bringen.
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Zwischen Leitlinien und den besonders bei ... Pflegemanagern beliebten Drehbuchstandards liegen Welten.

    Ich hab hier schon mal eine Satire dazu eingestellt und wiederhole sie gerne:

    Pflegekräfte arbeiten nicht besser mit Drehbuchstandards, weil der gesunde Menschenverstand schnell zeigt: der facettenreiche Mensch lässt sich nicht in eine quadartische Form pressen.

    Bei solchen Aussagen geht mir der Hut hoch. Mangement, dass nicht in der Lage ist seine Mitarbeiter zu motivieren, fällt immer nur ein: Dienstanweisung.
    Der Mitarbeiter ist ja perse unwillig und muss zu seinem Glück gezwungen werden. *grmpf*
    Vielleicht wäre es ja schon mal ein guter Anfang junge engegierte Kollegen sinnvol zu fördern- auch und gerade wenn sie widersprechen und alles in Frage stellen. Aber das ist mühselig. Muss man sich mit auseinandersetzen und ev. zugeben, dass man selbst nicht Allwissend ist. Da ist der altbekannte Weg: alle haben sich anzupassen doch besser.

    Wenn du ausschließlich top-down die Pflege revolutionieren willst, wirst du scheitern. Wenn du es schaffst deinen Mitarbeiter zu motivieren und mitzureißen, dann kann dich die button-up-Welle mit nach oben tragen. Es gibt mehr Engagierte als du denkst.
    Das der Anspruch, 100% Topleute zu schaffen, Blödsinn ist, dürfte dir ja bekannt sein. 50% engagierte und interessierte MA hast du heute schon- und die gehören intensiv gefördert- auch wenn es zu Lasten der anderen 50% geht.
    Aber dieser Weg wird gerne gemieden, denn es ist schwierig zu argumentieren und wir haben dummerweise in der mittleren Leitunsgebene auch nicht nur welche aus den ersten 50%.

    Elisabeth
     
  12. adalbert

    adalbert Stammgast

    Registriert seit:
    01.03.2006
    Beiträge:
    337
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Krankenpfleger, Bachelor of Health Science in Nursing, Dipl.-Pflegewirt
    Ort:
    NRW
    Das war auch nicht das was ich sagte. Wenn du das jedem "oberen" unterstellen willst bestätigt das nur meine Meinung. Alles und alle sind schlecht ist keine Voraussetzung, um etwas zu erreichen.

    Wie oft habe ich als junger Pfleger die Kollegen gebeten nicht mir ihr Leid zu klagen, sondern sich an die entsprechenden Stellen zu wenden. Wie soll die PDL wissen das die STL alles falsch macht, wenn es ihr niemand sagt? Es ist natürlich bequemer im Nachtdienst 2 Stunden am Stück darüber zu klagen, als sich zu engagieren.
    Wenn die jungen, engagierten Pflegekräfte, die etwas in Frage stellen, dass dann auch dort machen würden wo es angebracht ist, ist Weiterentwicklung auch kein Problem.

    Die wenigsten STL bzw. PDL, die ich kennenlernen durfte, waren nicht offen für Kritik und sind auch eingeschritten wenn man ihnen die Probleme vorgetragen hat.

    Das ist nicht logisch. Wenn ich motiviere, dann ist das top down. Top-down heißt nicht das man "Befehle" und "Anweisungen" ausspricht, es geht dabei auch um Motivation von oben.
    Von Revolution rede ich gar nicht. Es wäre schon erstrebenswert dieses ewige Mißtrauen zwischen denen am Bett und den Leitungsebenen abzubauen. Das wird sich in Pflege nie ändern... Deien Sichtweises der Dinge ist da mM exemplarisch.

    20% wären schon das Schlaraffenland. Diese Leute gehören auch gefördert, ohne Zweifel. Am liebsten wäre mir wenn ich diese Förderungen dann auch noch mit einem besseren Status oder mehr Geld honorieren könnte. Ich halte eine Diversifikation innerhalb des Berufes für unumgänglich. Es kann meiner Meinung nicht angehen das PK die z.B. 2x jährlich Fortbildungen besuchen den gleichen Status haben wie PK die 30 Jahre lang keine Fortbildung besucht haben.

    Problem ist leider immer wieder der eigene Status der Pflege, d.h. dass das Output einer Fortbildung nicht messbar gemacht werden kann und das liebe Geld, welches nicht verfügbar ist.
     
  13. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    20.07.2004
    Beiträge:
    4.032
    Zustimmungen:
    15
    Beruf:
    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Hallo,

    ich denke, dass "die Wahrheit" iregndwo in der Mitte liegt. Ich habe Erfahrung mit Organisationen, in welchen es motivierte MA gibt, die aufgrund von mangelnder Führungskompetenz ("Hüh-Hott Politik") verzweifeln. Das schaffen von Rahmenbedingungen z.B. ist und bleibt Management Sache. Ohne Rahmenebdingungen können Veränderungen nicht greifen....

    Genausowenig funktioniert es, wenn die Leitung "hochtrabende Ziele" verfolgt, ohne die MA mit Ihren Fähigkeiten, Wünschen und Bedürfnissen ins Boot zu holen.

    Was meines Erachtens in vielen Kliniken fehlt sind die Pflegeakademiker auf Schlüssselpositionen zwischen Leitung und Praxis. Diese müssen als Change-Agents fungieren...


    Zu den Handlungsanweisungen habe ich eine geteilte Meinung.
    Ich finde es furchtbar, wenn wirklich jeder Handgriff beschrieben ist...dieses macht den Ablauf "starr" und geht nicht auf verändernde Situationen und Individualitäten ein.

    Auf der anderen Seite finde ich es gut, das es eben eine vorgegebene Richtung gibt. Ich sehe halt auch die Gefahr, dass einige sich sonst auf das berufen, was vor 20 Jahren aktuell war....

    Auch hier denke ich, dass es eine Lösung dazwischen gibt:
    • Ich kann Forumlierungen wie "nach Gewohnheit des Patienten" mit rein nehmen.
    • Man kann auch eine Auswahl an Handlungsmöglichkeiten (ausgerichtet am Stand der Wissenschaft) aufführen, von denen die Pflegekraft sich für eine /einige begründet entscheiden muss.
    Hiermit bringe ich Handlungsspielräume ein und passe die Vorgaben an sich verändernde Situationen an.
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Man könnte auch das machen, was mein Männe- der Isolierer gelernt hat: wie funzt was. Wenn ich das weiß, muss ich in der Lage sein, den Weg selbst zu finden.
    Übertragen auf unseren Beruf: Hintergrundwissen- wie funktioniert das?, warum ist das so? Sicherheit in den wichtigsten Grundlagenaspekten: Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Psychologie, Pädagogik usw.. Fähigkeit, selbst zu recherchieren, Infos zu bewerten usw. ...

    Wie kann ich Pflege ganzheitlich planen, wenn mir nur Checklisten zur Verfügung stehen.

    Checklisten und Leitlinien (man beachte den kleinen aber feinen Unterschied) habe durchaus ihre Berechtigung. Mir gefällt die Art der NES. Sie geben nichts deteailliert vor- aber es wird von mir als Nutzer verlangt:
    Da ist eindeutig festgelegt: ich brauche das pflegerische Fachwissen. Und dies muss deutlich werden.

    Der Doc nimmt zum diagnostizieren auch nicht eine Checkliste in die Hand. Er nutzt ev. die eine oder andere Skala zur einfacheren Dokumentation.

    Und genau das muss das Ziel der Grundausbildung sein: hochkompetente Generalisten mit der Fähigkeit zur Spezialisierung.

    Elisabeth
     
  15. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    20.07.2004
    Beiträge:
    4.032
    Zustimmungen:
    15
    Beruf:
    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Hallo,

    dann liegst Du meines Erachtens ziemlich Dicht an der Idee der EBN.

    Hier geht es darum, das eine Pflegekraft zum einen wissenschaftliche Ergebnisse, zum anderen aber auch die Wünsche und Vorlieben des Pat. miteinander zusammen bringt und hieraus begründet die weitere Pflege plant.
    Hierfür braucht es fachliches Wissen und Erfahrung; eine Einschätzungskompetenz; die Fähigkeit, Forschungsergebnisse zu finden, bewerten und zu nutzen; soziale und kommunikative Kompetenzen; Fähigkeit zur Planung und Organisation sowie fachpraktische Fertigkeiten.

    Damit sind wir aber wieder bei der Ausgangslage:
    Hierfür braucht es Bildung!
     
  16. Neuron

    Neuron Stammgast

    Registriert seit:
    20.11.2009
    Beiträge:
    285
    Zustimmungen:
    0
    Also will ich auch für Schwesterlein und Doktörchen ein gleichermaßen nutzbares System erwähnen. Das ist zwar keine Checkliste, aber im weiteren Sinne so etwas ähnliches. Bei guter Dokumentation, und weltweitem Austausch von Erfahrungen durch gute Vernetzung werden Expertensysteme sicher bald auch in der Pflegepraxis eingesetzt und nutzbringend anwendbar werden.

    http://www.d-lecture.de/projekt/elearning_wisch/Expertensysteme_Unterstuetzung.PDF
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Präsident Ärztekammer Westfalen Forum Datum
News Bienstein bleibt weiterhin DBfK-Präsidentin Pressebereich 20.06.2016
News Erster Präsident einer Pflegekammer gewählt Pressebereich 03.03.2016
News Pflegeratspräsidentin will mehr Kompetenzen für Klinikschwestern Pressebereich 20.12.2005
News Sächsische Landesärztekammer startet Vorabidentifizierung für den elektronischen... Pressebereich 19.01.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.