Polyurie bei Niereninsuffizienz

Dieses Thema im Forum "Nephrologie / Urologie" wurde erstellt von FuturNurse, 11.07.2008.

  1. FuturNurse

    FuturNurse Newbie

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    Hallo,
    Ich habe eine Frage zu den Stadien der Niereninsuffizenez. Es gibt ja eine Anuretische Phase und eine Polyuretische Phase. Wie kommt es zur Polyurie, obwohl die Filtrationsleistung der Niere sinkt?
     
  2. mary_jane

    mary_jane Gast

    Hallo,
    Meinst du wiklich die Stadien der Niereninsuffizienz?
    schau mal hier:
    Akutes Nierenversagen – Wikipedia
    Akutes Nierenversagen - DocCheck-Flexikon


    lg mary
     
  3. mutnaz

    mutnaz Newbie

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    In der Praxis bedeutet das folgendes. Ein Mann kommt in die urologische Ambulanz und beklagt das er seit vorgestern schon nicht mehr richtig Wasser lassen kann und seit heute abend ist es garnicht mehr möglich. Jetzt ist es 3°° morgens und er kommt auf deine Station. Der Urologe hat einen Katheter gelegt und es waren 1300ml in der Blase. Dieser Patient kann polyurisch werden. Sein Kreawert ist so ca bei 3-4 vielleicht. Es liegt ein akutes postrenales Nierenversagen vor. Halleluja, jetzt kommt die Polyurie also bei solchen Patiente immer aufpassen und schön bilanzieren

    Gruss mutnaz
     
  4. Noreia80

    Noreia80 Gast

    Der Körper versucht der niedrigen Nierenleistung entgegenzuwirken, indem er die noch funktionsfähigen Glomeruli stärker belastet. Diese filtern dann viel mehr als üblich, was zum vermehrten Harnanfall führt (das schädigt aber auch die Körperchen, weshalb es im nachhinein oft zu chronischen Nierenschäden kommt).

    P.S. Wikipedia nennt diese Phase "Erholung", ob das aber ein treffender Begriff ist, ist fraglich. Kompensation wäre denke ich besser. Vergessen darf man aber auch nicht, dass der Grund der Nierenschäden so vielfältig wie die Symptome sind. Es kommt immer auch drauf an wo der Schaden sitzt.
     
  5. Henning

    Henning Junior-Mitglied

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    Beiträge:
    32
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    Beruf:
    Krankenpfleger
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    Urologie und HNO
    Funktion:
    Praxisanleiter
    Hallo zuasmmen,

    habe wieder mal eine kleine Frage und bin mir sicher, daß ihr mir wieder mal weiterhelfen könnt. Ich arbeite auf der Urologie und wir haben sehr oft Patienten die aufgrund einer anderen Grunderkrankung Marcumar einnehemen. In der Regel wird dann von dem Stationsarzt das Marcumar abgesetzt und auf eine Heparintherapie umgestellt (bei uns Clexane). Ist mir soweit ja auch verständlich denn oft steht dann auch ein Urologischereingriff an (TUR, SPK-Einlage...).
    Das eigentliche Problem ist, ich habe zumindest den Eindruck, daß die Doc`s oft nicht genau wissen wieviel Heparin (Clexane) anstelle vom Marcumar zugeben ist. Je nach Doc` sind es mal 1mal tgl. 40mg oder 2mal tgl. 40mg oder 1mal 80mg usw..
    Mich würde jetzt interresieren nach was man sich den richten soll (INR- Kontrolle), Gewicht von Pat. oder der Menge des Marcumars welches der Pat. sonst bekommt??? Habe auch schon im Packzettel von Clexane sehr viel gelesen aber keine passende Antwort gefunden. Deshalb hoffe ich jetzt voll auf euch. Schon mal vielen Dank für eure Antworten.
    Liebe Grüße Henning
     
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