Polihexanid - Welche Konzentration für welche Wunde?

Dieses Thema im Forum "Wundmanagement" wurde erstellt von narde2003, 27.07.2011.

  1. narde2003

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    Mal wieder eine doofe Frage für Gescheite:

    Wofür nutze ich welche Konzentration von Polihexanid?
    0,02 oder 0,04% - das ist jetzt die Frage.

    Danke
     
  2. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo narde!

    Habe mal für dich gegoogelt:

    Bei akut verschmutzten, stark putriden Wunden oder bei klinisch infizierten chronischen Wunden: 0,04%

    Spül-Saug-Drainagen und zur Prophylaxe bei chronischen Wunden: 0,02%

    Intraoperativ zur Wunddekontamination: 0,01%

    Quelle:Lohmann &Rauscher

    LG opjutti
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
  4. Dinah

    Dinah Newbie

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    ...........ist alles richtig, allerdings verbessert sich die Wirkung noch mit einer 0,9%igen isotonischen Kochsalzlösung, Gruß, Dinah
     
  5. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    .....wie das?:-?
     
  6. matras

    matras Bereichsmoderator
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    mit den roten Texterweiterungen macht es Sinn...
     
  7. gattler

    gattler Newbie

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    "Durch Modifikation der Konzentration von Polyhexanid-Creme (von 0,04% auf 0,1%) wird eine höhere Eradikationsrate im gesamten mikrobiellen Spektrum erzielt. Diese höhere Eradikationsrate im gesamten mikrobiellen Spektrum führt zu einer Minderung der Keimbelastung in den Verbrennungswunden. Die Minderung der Keimbelastung hat als Folge die Vermeidung von Wundinfektionen und die verbesserte Wundheilung. Damit könnte eine Verminderung der Narbenbildung während der Intensivphase erreicht werden."

    gms | 43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e. V. (DGPRÄC), 17. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e. V. (VDÄPC) | Wundbehandlung bei Verbrennu
     
  8. Mr. Hunter

    Mr. Hunter Junior-Mitglied

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    Hallo Zusammen,
    ich kann mich den Vorschreiben nur anschließen.

    Therapeutische Antisepsis (i. d. R.) kurzfristiger Einsatz
    • Akute, verschmutzte, stark eiternde Wunden: 0,04%ige Lösung
    • Klinisch infizierte chronische Wunden: 0,04%ige Lösung
    • Anwendung als Saug-Spül-Drainagen: 0,02%ige Lösung
    • Intraoperative Wundkontamination:
    Anwendung zur Wunddekontamination als 0,01%ige Lösung

    Quelle: Wundmanagement Sonderdruck März 2009


    Gruß
     
  9. gattler

    gattler Newbie

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    Habe mir das Prontosan Akut mit 0,1% PHMB geholt. Täglich zweimal auf meine II° Wunde, nach 5 Tagen war sie verheilt. Es sind noch hässliche Graue Ränder vom Silber im Flammazin zu sehen, das 12h ingesamt auf der Wunde war vom Niedergelassenen Arzt. Ich kann das PHMB also nur empfehlen - Top sache und kein Brennen oder Hautverfärbungen wie mit dem Silber.
     
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