Pneumothorax

Rabenzahn

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Hallo,

wer hat Informationsmaterial über die verschiedenen Formen eines Pneumothorax?
Entstehung, Symptome und Therapie

Wer hat Material zum Umgang mit Thoraxdrainagen ?
 

Gaby

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Hallo Rabenzahn,

Pneumothorax:

Zu einem Pneumothorax kommt es gehäuft unter der Beatmung 5 – 20 %. Während ein Pneumothorax unter Spontanatmung wesentlich seltener auftritt.

Während der Spontanatmung, kommt es in der Inspiration zu einer Erweiterung des Thorax. Dadurch entsteht ein Unterdruck in den Lungenalveolen gegenüber der Atmosphäre. Die eingeatmete Luft strömt in die Alveolen! Der intrapleurale sowie der intrathorakale Druck werden Negativ. Dadurch wird der venöse Rückstrom zum Herzen begünstigt!

Eine Beatmung funktioniert durch den zustande kommenden Überdruck in den Luftwegen. Dadurch kommt es zu einem Druckgefälle in Richtung der Alveolen. Durch den Überdruck steigt gegen Ende der Inspiration der Pleuraldruck und der intrathorakle Druck an. Es kommt zur Verminderung des venösen Rückstroms.

Kommt es unter einer Beatmung zu einem Pneumothorax, sollten immer die Beatmungsparameter überprüft werden!

Spontanpneumothorax:

Kommt vor allem beim Jugendlichen oder jüngeren Erwachsenen vor. Meist rechtsseitig. Bedingt durch eine Emphsem-Blase. Dann auch durch Asthma oder eine Infektion entstehen – wesentlich seltener!

Spannungspneumothorax: (Mantelpneumothorax)

Luft dringt in den Pleuraspalt ein und kann nicht mehr zurück.

Anfängs kollabiert die Lunge an der betroffenen Seite. In den meisten Fällen begrenzt sich ein Pneumothorax auf den lateralen Lungenrand. Basal können sich Luftdepots finden. In weiterer Folge wird das Mediastinum wird auf die kontralaterale Seite verdrängt. Daher kommt es zu einer immer stärker werdenden Dsypnoe, die Patienten sein tachycard. Entwickeln eine Schocksymptomatik durch Gefäßkompression.

Ein Pneumothorax wird begünstigt durch:


- kontrollierte Beatmung
- schlechte Absaugtechnik
- zu großlumige Absaugkatheter
- zu kurze Expirationszeit
- Atemnotsyndrom
- Eine hypoplastische Lunge
- Beatmung unter CPAP
- Beatmung mit PEEP
- Unsachgemäße Reanimation
- Mekoniumaspiration
- Patienten mit CF (Cystischer Fibrose)
- Sreptokokken
- Zwerchfellhernie
- Verletzungen z. B. nach einem Messerstich
- Nach invasiven Eingriffen wie z. B. das legen eines zentralvenösen Zugangs (vor allem beim legen eines Katheters in der Subclavia)

Klinik
:

- plötzlich einsetzende Atemnot
- Zyanose
- Schocksymptomatik
- Bradycardie, ev. Asystolie – vor allem bei einem Pneumopericard
- Abnahme der Atemfrequenz
- Abfall des Blutdrucks – mit einer Verminderung der Blutdruckamplitude
- Es kommt sehr schnell zur Entwicklung einer respiratorischen Azidose
- Die Patienten zeichnen optisch mit einem asymmetrischen Thorax.

Es kommt zu einer akuten Verschlechterung von Ventilation und Zirkulation, daher in weiterer Folge zu einer erheblichen zerebralen Gefährdung. Durch den plötzlichen Anstieg des Venendrucks sowie des zerebralen Blutduchfluß kann es zu einer intrazerebralen Blutung kommen.

Wie kann einem Pneumothorax vorgebeugt werden
:

Atmet der Patient stak gegen die Maschine – den Patienten sedieren/relaxiern um einem pressen gegen die Beatmungsmaschine entgegen zu wirken.

Surfactant verabreichen bei einem Atemnotsyndrom.

Auf eine prolongierte Inspiration mit einer niedrigen Beatmungsfrequenz verzichten.

Therapie:

Bei einem Spannungspneumothorax, anfänglich – abwaten. Körperliche Schonung – für mehrer Monate. Kommt es immer wieder zu einem Pneu, kann man versuchen diesen zu kleben (mittels einer Thorakotomie)

Kommt es zu einem Pneu, während einer Beatmung – den PEEP und den inspiratorischen Spitzendruck reduzieren.

Bei einem einseitigen Lungenbefund, den Patienten auf die betroffene Seite lagern.

Legen einer Pleuradrainage.



Einen sehr guten Artikel über die Thoraxdrainagen findest du in der Fachzeitschrift für Intensivpflege und Anästhesie (4. Heft - vom Juli 2002).

Schicke dir liebe Grüße aus Wien

Gaby
 

david

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Möcht noch einen Link anschliessen:

*(Defekter) Link entfernt*

Da wird das Thema etwas weniger 'intensivtechnisch' abgehandelt ;)

Zum Thema Thoraxdrain möcht ich noch sagen, dass ausgerechnet diese Form der Therapie beim Entfernen gar nicht selten einen neuen Pneu auslösen kann. Meist zwar 'nur' kleinere, manchmal aber bereits Indikation für eine neue Drainage :?

+lg, david
 

Gaby

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Hallo David,

danke für deinen Link!

Intensivkrankenschwestern denken immer "intensivtechnisch" - sind aber lernfähig!

Schicke dir liebe Grüße

Gaby
 

petermichl

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Hallo - ich arbeite in einer unfallchirurgischen Ambulanz und möchte als praktischen Beitrage Auszüge aus unserem Pflegestandard "Assistenz Thoraxdrainage anlegen" anführen:

Material:

Mundschutz/Haube
Einmalhandschuhe
Xylanaest-Durchstichflasche als LA oder AN
Betaseptic
steriles Waschset
evtl. Einmalrasierer
steriles Tischchen
- OP-Abdecktuch
- Handschuhe
- Einmalspritze 10 ml
- Kanüle 0,7 x 50 mm
- Trochar: 24 oder 28 Ch. bei Erwachsenen, 14 Ch. bei Kindern
- Heimlichventil
Thoraxdrainageeinheit - JEWEILIGE GEBRAUCHSINFORMATION BEACHTEN
MODELLE WECHSELN OFT!
steriles Aqua dest, Trichter
Fixomull
Leukoplast 2,5 cm
Verbandschere
steriles Set "Thoraxdrainage"
- 2 Kompressen
- 1 Lochtuch
- 1 Pinzette anatomisch
- 1 Pinzette chirurgisch
- 1 Mensur
- 1 Skalpellhalter
- 1 Nadelhalter
- 1 Präparierschere Metzenbaum
- 1 Präparierschere Streli
- 1 Verbandschere
- 2 Gefäßklemmen
- 1 Pean-Klemme
- 2 Backhausklemmen
- 8 Tupfer 7,5 x 7,5 cm
- 4 Tupfer 7,5 x 7,5 cm eingeschnitten
- 1 Skalpellklinge Nr. 11
- 1 Naht Ethibond 4-0
- 1 Naht Ethibond 2
Vakuum-Wandanschluß

Ablauf

Händedesinfektion
Vorbereitung der Thoraxdrainageeinheit
laufende Vitalzeichenkontrolle/Monitoring
Lagerung nach Arztanordnung, meist hat Patient/in Arm der betroffenen
Thoraxseite hinter dem Nacken
Op-Abdecktuch unter Thorax schieben
bei Bedarf Rasur
Hautdesinfektion mit Betaseptic durch DGKS/P
DGKS/P reicht als unsteriler Beidienst die benötigten Utensilien
psychische Betreuung
Legen der Drainage durch Arzt
Heimlichventil an Drainage fixieren und mit Leukoplast sichern
Verbindung zur Thoraxdrainageeinheit herstellen und mit Leukoplast
sichern
Punktionsstelle mit okkludierendem Schutzverband versorgen, zusätzliches
Sichern der Drainage mit Fixomull
wenn angeordnet Trainageeinheit an Vakuum anschließen
Funktionsprüfung und Einstellen der angeordneten Sogleistung
Patient/in bequem und möglichst schmerzfrei im Bett lagern
Sichern des Ableitungsschlauches am Bett
anschließend Röntgenkontrolle
Pflegedoku, Leistungserfassung

Freue mich auf jeden Erfahrungsaustausch!

Petermichl
 

Gaby

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Hallo Petermichl

So ein paar Fragen, rein aus Neugierde

Verwendet ihr bei Kindern immer Ch 14? Generell? Egal wie alt die Kinder sind?

Ich meine ein Trochar in Ch. 28 ist für mich fast nicht vorstellbar - aber so muß sich ein Frühchen fühlen wenn du mit einer Ch. 14 kommst!

Wozu brauchst du einen Trichter? Geht doch ganz einfach ohne! Auch ohne eine Überschwemmung zu machen!

Verwendet ihr wirklich einen Skalpellhalter? Bei uns gibt es nur mehr Einmalartikel.

Habt ihr fertige Ableitungen, oder müßt ihr basteln. Wir benötigen immer einen zusätzlichen Schlauch und Zwischenstücke um vom Wandanschluß zur Drainage zu kommen! Bzw. wenn wir mehrere Drainagen an einem Wandanschluß verwenden - ein zusätzliches Zwischenstück!

Liebe Grüße aus Wien

Gaby
 

petermichl

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Liebe Gaby - ein paar Antworten um Deine Neugierde zu stillen...

Bei einem "Frühchen" mag es schon sein, daß 14 Ch. groß erscheinen, kommt aber auf einer Traumatologie äußerst selten vor, bei so Kleinen eine Thoraxdrainage legen zu müssen! Die Größenentscheidung liegt immer beim Arzt, ich wollte nur einen groben Überblick geben.

Der Trichter kann als Hilfsmittel zum Befüllen der Drainage herangezogen werden, man kann aber genauso eine Spritze etc. verwenden - ist Geschmackssache!

Skalpellhalter werden bei uns in der Ambulanz noch überall verwendet, man findet sie in jedem Wundset etc...

Gruß petermichl
 

Gaby

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Hallo Petermichl,

vielen Dank für deine Antwort!

Mag sein, das es bei euch in der Ambulanz selten vorkommt - bei einem Frühchen eine Thoraxdrain legen zu müssen.

Frühgeburten, sind auch nicht unbedingt - die Patienten, die wir in der Regel an der Station betreuen. Sehr selten verirrt sich einmal eines zu uns! Wenn die Neonatologie kein Bett mehr frei hat! Wobei wir dann von der Neo immer ein "größeres" Frühchen an die Station bekommen.

Gerade bei Kindern, denen es sehr schlecht geht - nach herzchirurgischen Eingriffen ..... - benötist du immer wieder mal eine Thoraxdrainage! Daher gehört es auch zu den ersten Dingen, die du bei uns an der Station lernst - was benötige ich zum Legen einer Thoraxdrainage!

Der Trichter hat mich erheitert - Sorry! Wir verwenden weder Trichter, noch Spritzen - wir leeren einfach das Aqua um. Ist aber Geschmackssache - und tut auch nichts zur Sache!

Liebe Grüße aus Wien

Gaby
 

Rabenzahn

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Hallo,

wo liegen die Risiken einer Thoraxdrainage ?
Bei einem offenen Thorax, zum Zweck des herzchirurgischen Eingriffs, wird diese ja unter Sicht gelegt.
Wie sieht es aus, wenn der Patient in die Ambulanz kommt und dort behandelt wird.

Risiken, Lagekontrolle und Verlauf ?

Was, wenn die Drainage nicht fördert oder fistelt ?

Laßt mal lesen !!
 

petermichl

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@ Gaby

Es gibt Thoraxdrainagen, die nur sehr kleine Öffnungen zum Befüllen des Wasserschlosses bzw. zum Regeln des Soges haben - bei diesen ist ein Hilfsmittel unerläßlich, ansonsten würdest du wirklich das meiste Aqua dest verschütten!

@ Rabenzahn

In unserem Schockraum wird nie unter Sicht gelegt. Nach Einlieferung erfolgt primäres Thoraxröntgen. Ist dort ein Pneu ersichtlich, wird die Thoraxdrainage wie o. a. gelegt und auf Funktionstüchtigkeit überprüft (Wasserschloss intakt, Ableitungen ok...) und der gewünschte Sog eingestellt (meist zwischen 15 und 18 cm Wassersäule). Anschließend wird eine Kontrolle des Thoraxröntgens durchgeführt und der Patient weiterbehandelt bzw. auf die jeweilige Station verlegt. Mir persönlich sind noch keine größeren Probleme hierzu untergekommen.

Gruß

petermichl
 

david

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Hi @ all!

Wir legen auf der Station auch meist blind. Wenn sich im Thorax-Rö ein Pneu oder ein Erguss zeigt, legen wir in aller Regel los. Sowohl Pleurapunktionen wie auch das Legen von Drainagen - im Prinzip der gleiche Vorgang.
Anschliessend gibts noch eine Rö-Kontrolle.

Wenn grad kein Arzt da ist, der sich das zutraut (passiert aber selten, die sind im Stationsdienst eh froh über das bisschen 'Action'), schicken wir die Patienten dann auf die Radiologie, wo eine Ultraschall-gezielte Punktion stattfindet. Von dort kommen sie allerdings gar nicht selten unverrichteter Dinge wieder zurück, weil die Menge lt. Radiologie nicht 'punktabel' erscheint. Spätestens dann punktieren wir doch wieder auf Station (und entleeren Mengen von 1,5 Litern und mehr...) :roll:

+lg, david
 

SisterS

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Hallo,

ich kann mich einigen Vorschreibern nur anschliessen. Ich arbeite auf einer reinen Thoraxchirurgie und bei Pneus legen wir fast nie Drainagen unter Röntgenkontrolle. Eine Übersicht davor und eine danach sind ausreichend, liegt die Drainage tatsächlich mal nicht richtig kann sie immer noch ein " paar " cm zurückgezogen werden oder im schlimmsten Fall gibt es einen Drainagewechsel. Beides erlebe ich aber direkt nach der Einlage ziemlich selten.
 

heriion

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Bülowdrainage

hallo,

wollte mal wissen was man bei einer Bülowdrainage beachten muß. Sie ist da um Sekrete aus den Pleuraspalt abzuleiten. Sie hat ein Aqua Schloß, und führt mittels Schwerkraft ab. Habe vor kurzen das erste mal sowas gesehen. Hat jemand Erfahrung damit? Wie ist die korrekte Art die Behälter zu wechseln, was muß ich beachten. Welche fördermengen sind vertretbar. Wie groß ist die Gefahr eines Pneu?

herion
 

flexi

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Kleine Hilfe:
Die Werbung würde jetzt fragen:
Wer hat´s erfunden? --> Gotthard Bülau., 1835–1900, Internist, Hamburg

Du findest Informationen bei Google auch mit den Worten: " Pleuradrainage "und " Thoraxdrainage ".
 

heriion

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wie eine Flasche leer..



Nennt mich Flasche aber bei uns wird nur die Erste von jenen drei benutzt. :wut: Das Wasserschloß wird in die erste Flasche(Sekretauffanggefäß) mit 400 ml Aqua geschüttet. Ohne Sog aus der Wand, mach ich jetzt zuviel Wind drum?

hab mir vieles durchgelesen und könnte vielleicht assistieren beim legen, aber Antworten hab ich keine gefunden. im e-net stehen die bekannten systeme. Und keiner kennt so eine einsame Flasche. :boozed: Jetzt stehen wir da, wir zwei Flaschen, und wissen nich weiter.
 

Nutella Woman

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QM, Chefin für FSJler
In irgendeiner der letzten Ausgaben von "Die Schwester der Pfleger" wurden die unterschiedlichen Thoraxdrainagen ausführlich besprochen (wenn ich mich richtig erinnere :gruebel: ), vielleicht hat ja einer irgendwo noch diese Ausagaben (waren 2).
 

Manegger

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Dipl. Pflegewirt
Hallo zusammen,
erstmal finde ich es ganz klasse, dass es noch andere Koleginnen und Kollegen gibt, die in der Thoraxchirurgie arbeiten. Dies scheint ja eher eine Rarität im Internet zu sein. Ist zumindest meine bisherige langjährige Erfahrung.
Zum Thema Drainagen steht noch recht ausführlich etwas im Thread "Drainagen - eine kuze Einführung"

@herrion
Wir arbeiten auch noch mit ähnlichem alten Gerät, zumindest manchmal.
Firma Dräger, und Marke Eigenumbau!
Von der Saugung mit Wasserschloss hab ich hier mal ein Foto.
Die Flaschensysteme ohne Saugung bestehen aus einem Auffangzylinder, Fassungsvermögen 700ml, davon werden 250ml mit Aqua gefüllt, der Schlauch zur Verlängerung unter Wasser wird von uns selbst angebracht (Flasche wird dann komplett resterilisiert) und der Schlauch zur Drainage wird auch selbst geschnitten und gepackt, sterilisiert.
Allerdings ist der Aufwand zu hoch, zur Zeit testen wir andere Systeme wie z.B. Omnis Atrium und Pleurevac-Sahara als auch Sugsysteme von der Firma Medela.

Gruß
Klaus
 

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