Pneumonieprophylaxe bei Dyspnoe?

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von pflegeschüler1988, 23.10.2007.

  1. pflegeschüler1988

    pflegeschüler1988 Poweruser

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    Hallo,

    welche Pneumonieprophylaxemaßnahmen sollte man bei schwerer Dyspnoe durchführen?
    Bin gerade mal auf den Gedanken gekommen und habe gemerkt, dass wir das im Unterricht gar nicht besprochen haben.

    SG Martin
     
  2. Gego

    Gego Poweruser

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    Hallo pflegeschüler1988!

    Wie kommst Du darauf, bei einer PatientIn eine Pneumonieprophylaxe machen zu müssen, welche Dyspnoe hat?

    In der Regel haben PatientInnen mit Dyspnoe in erster Linie das Gefühl keine Luft zu bekommen. Das kann sich auch in Todesangst äußern.

    In dieser Lage wird wohl kaum einE PatientIn irgendwelche Prophylaxemaßnahmen tolerieren. Bestenfalls vielleicht noch eine V-/A- oder T-Lagerung.

    Zunächst gilt es die Dyspnoe zu beseitigen oder zu lindern. Dannach kannst Du und die PatientIn auch wieder an andere Maßnahmen denken.

    Schönen Gruß, Gego.
     
  3. pflegeschüler1988

    pflegeschüler1988 Poweruser

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    Hallo,
    ich meine damit wenn der Pat. permanent eine leichte Dyspnoe hat z.B. ein Pat im Hospiz hatte immer Dyspnoe, die war auch nicht zu bekämpfen...
    V/T Lagerung klingt gut, ich hatte an Lüften gedacht.

    Danke für die Antwort.

    SG Martin
     
  4. tattoonurse

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    Wenn der Pat. die Prphylaxe toleriert, würde ich alles durchführen was der Pat. als angenehm empfindet (lüften, mal an die Bettkante setzen, vielleicht Vibrax, Tumarol-Einreibung, Atemübg...etc.).

    Wichtig: eben auf die Bedürfnisse des Pat. achten!:klatschspring:
     
  5. Gego

    Gego Poweruser

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    Hallo pflegeschüler1988!


    Und gegen die ständige Dyspnoe habt ihr nichts unternommen?

    Atemerleichternde Lagerung, entsprechende Atem-/Hustentechnik...

    Zum Beispiel auch (in Absprache mit den Ärzten!) Sauerstoffgabe, Inhalationen, Schleimlöser? (Je nach möglicher Ursache...)

    Wenn gar nichts Hilft ggf. Sedierung (in Absprache mit den Ärzten!) z. B. mit Atosil-Tropfen oder auch Morphin.

    Welche (Haupt-)Erkrankung hatte denn der Patient?


    Schönen Gruß, Gego.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wie entsteht eine (nosokomiale) Pneumonie? Wie kommen die Keime in die Lunge?
    Wie entstehen Atelektasen oder minderbelüftete Lungenbezirke? Welche Auswirkungen haben diese auf die Keimzahl (ohne Keim- keine Pneumonie)?

    Mir fällt bei dem Thema auf, dass offensichtlich die Grundkenntnisse fehlen. Wie will ich präventiv/ prophylaktisch vorgehen, wenn ich die Ursachen nicht kenne.

    Pflegeproblem: Dyspnoe ... das Symptom sagt erst mal nichts. Es fehlt die Ursache und die Betrachtung im Kontext 'Mensch'.
    Ressource:???
    Ziel: Vermeidung einer Pneumonie
    Maßnahmen:


    Elisabeth
     
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