Pflichtweiterbildungen

aw.

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Hallo,
mich würde mal interessieren wie bei Euch mit Pflichtweiterbildungen umgegangen wird. Bei uns gibt es ca. 5 Verantstaltungen im Jahr, zu denen wir hingehen müssen. Sonst drohen uns arbeitsrechtliche Maßnahmen, z.B. Abmahnung. Da ich als Dauernachtwache arbeite, ist es oft nicht einfach, die Termine wahrzunehmen(wer möchte schon 12.00 aufstehen, wenn man erst 7.30 ins Bett gekommen ist). Nachdem wir uns massiv beim Bertriebsrat und PDL beschwert haben , ist man bemüht, auch Temine auf den frühen Abend zu legen.
Gruß aw.
 

Nasonex2001

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Hi
leider bist du verpflichtet mindestens 15-20 Stunden (die genaue Anzahl weiß ich grad nich) an Fortbildungen im Jahr teiltzunehmen. Dies ist gesetzlich so geregelt.
 
T

Tildchen

Gast
Wenn man morgens erst aus der Nachtwache gekommen ist, kann einen niemand verpflichten an der Fortbildung teilzunehmen....!
Stichwort: "Arbeitszeitgesetz und Ruhezeiten" Will man eure Teilnahme, dann müssen Ausweichtermine vorhandemn sein!

Gruß
Tildchen
 
P

Piratte

Gast
Ich beneide euch um die Fortbildungen.

Ich hatte, außer REA und Geräteeinweisung seit einem Jahr keine
Fortbildungen mehr, obwohl 4 Tage beantragt (aber nicht genehmigt).

Ach stimmt nicht, eine Fortbildung Pneumonie hab ich mir selbst organisiert
und 70 Euro dafür bezahlt :angryfire:
 

Tamara_München

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zu den pflichtfortbildungen werden wir von der stationsleitung angemeldet ... stationsleitung sieht anhand unseres dienstwünschebuches, wann wir können und wann nicht ... wann wir und wie wir dienst haben.
 

Nachtengel

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Unser Tagdienst muß im Jahr 20 Stunden bringen.
Wir in der Dauernachtwache sollen 4 Stunden bringen. Zum Glück sind bei uns auch WB wenn wir Freiwoche haben.Sie finden mindestens einmal im Monat statt.

LG Birgit
 

rudi09

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Bei einer Weiterbildung am Samstag hat mir eine PDL eines amb. PD erzählt, dass die WB eine Verpflichtung von Seiten der Kassen ist. Bei Nichterfüllung der WB- Forderung droht Budgetabzug.
MfG rudi
 

Ivanca

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Guten Abend @ all!

Also bei uns soll in naher Zukunft Leistungsbezogenes Gehalt eingeführt werden!
Dies soll angeblichauch beinhalten, daß nur ein bestimmter Prozentsatz des monatl. Gehaltes ausbezahlt werden soll und der Rest muß durch die monatlichen Hausintern angebotenen Fortbildungen "erworben" werden.
Kann das sein? Es würde doch viele vom PP benachteiligen (z.B familiär gebundenes Personal).

Ist das eventuell vom KH- Management so gewollt?
Begründet wird das z.B mit Qualitätssicherung in der Pflege(Leuchtet ja auch ein), aber könnte es nicht auch eine versteckte Sparmaßnahme sein( als Erklä
rung-
-
seit zwei Jahren wird kein einziger Schüler übernommen und sei er
fast alles Personal, das weniger als 3 Jahre am Haus war wurde entlassen
u.s.w, u.s.w

Gibt es so ein Konzept evtl. schon bei euch?

Hoffe es passt dazu

Gruß Manu
 
U

UlrichFürst

Gast
Also bei uns soll in naher Zukunft Leistungsbezogenes Gehalt eingeführt werden!
Dies soll angeblichauch beinhalten, daß nur ein bestimmter Prozentsatz des monatl. Gehaltes ausbezahlt werden soll und der Rest muß durch die monatlichen Hausintern angebotenen Fortbildungen "erworben" werden.
Bei uns (TVöD) ist das wohl so (kommt auch erst noch), dass 3 % des Lohnes als Leistungsbezogene Vergütung verteilt werden. Die werden also nicht gespart, sondern nur "umverteilt".
So hab' ich das zumindest verstanden.

Ulrich
 

Ivanca

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Hallo Ulrich!

Ja gut es würde schon umverteilt werden, aber die die vorher schon Interesse an Fortbildungen hatten, die haben auch die Chancen genutzt, nur eben Überstunden dafür bekommen, was ja dann wegfällt.
Außerdem sollen in Zukunft die monatl. Pflichtfortbildungen von den Stationsleitungen übernommen werden, die , wenn sie ihren Posten behalten wollen diese auch halten MÜSSEN .
Insofern spart sich das Haus doch kosten für Fortbildungsmaßnahmen, weil keine Überstunden mehr anfallen, oder versteh ich da was falsch?
(Allerdings denke ich hat es auch fürs PP den Vorteil, daß ALLE ihr Wissen verbessern können. Bei uns gabs oft Streit wer auf FB gehen darf, weil die anderen ja derweil arbeiten müssen und oft immer die gleichen. Die Pflegequalität würde somit auch höher.)
Und bleibt ja auch noch die Frage, WANN diese Leistungen erbracht werden müssen. Während der regulären Dienste ist doch gar keine Zeit oder?
Wenn jemand dann aus wichtigen Gründen zu Hause bleiben muß(z.B Kinderbetreuung), verzichtet er dann nicht automatisch auf einen Teil seines Gehaltes, weil sich glaub ich auch die wöchentl. Stundenzahl reduziert, oder?

Gruß Manu
 
U

UlrichFürst

Gast
Ja gut es würde schon umverteilt werden, aber die die vorher schon Interesse an Fortbildungen hatten, die haben auch die Chancen genutzt, nur eben Überstunden dafür bekommen, was ja dann wegfällt.
Wieso? Also ich kenn das so, dass man bis zu 5 Tage freigestellt wird für Fortbildungen. Darüber hinaus muss man das sowieso in der Freizeit machen. Warum sollte das wegfallen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?


Außerdem sollen in Zukunft die monatl. Pflichtfortbildungen von den Stationsleitungen übernommen werden, die , wenn sie ihren Posten behalten wollen diese auch halten MÜSSEN .
Verstehe ich das richtig, dass die Stationsleitung Referent sein soll für Diabetes, Reanimation, Wunden, etc. etc. oder was sind das für Pflichtfortbildungen?


Insofern spart sich das Haus doch kosten für Fortbildungsmaßnahmen, weil keine Überstunden mehr anfallen, oder versteh ich da was falsch? Und bleibt ja auch noch die Frage, WANN diese Leistungen erbracht werden müssen. Während der regulären Dienste ist doch gar keine Zeit oder?
siehe oben. Und: Bei uns sind solche Fortbildungen während der Übergabezeit (maximum an Leuten da) oder während der Stationsbesprechung. Das sind bezahlte Stunden. Ob dadurch Mehrarbeit anfällt oder nicht, hängt von der Dienstplanung ab.


Wenn jemand dann aus wichtigen Gründen zu Hause bleiben muß(z.B Kinderbetreuung), verzichtet er dann nicht automatisch auf einen Teil seines Gehaltes, weil sich glaub ich auch die wöchentl. Stundenzahl reduziert, oder?
Äh, ja logisch. Wenn ich nur 50 % arbeite bekomme ich auch weniger Geld. War doch schon immer so, warum sollte sich das ändern? Oder versteh' ich Dich jetzt komplett falsch?

Ulrich
 

Justine

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Also ehrlich..... LEIDER an Fortbildungen teilnehmen zu müssen....... eine echte Strafe??

Was soll denn an Qualität erhalten bzw. erreicht werden, wenn die Pflege meint, sie könne nach der Abschlussprüfung sich auf die Haut legen und abwarten, bis Schwangerschaft oder Rente eintritt?

Kehr, wir sind verpflichtet uns fortzubilden, damit wir gut sind! Das ist doch beim besten Willen keine Last! Meine eigene Meinung..... wer das als Last empfindet, sollte diesen Beruf nicht ausüben, ich persönlich möchte von niemend gepflegt werden, den es nicht interessiert, ob er auf dem neuesten Stand ist oder nicht!

Klar, die Sache mit dem Nachtdienst ist logisch..... da kann man von niemandem erwarten, dass er nach so kurzer Ruhezeit dort hin geht.... Aber wenn die Veranstaltungen zu anderen Zeiten stattfinden, hat man meiner Meinng nach da hin zu gehen...

Ich halte von Stehenbleiben auf der Stelle gar nichts! Und Kollegen, die so denken, sind mir immer ein Graus, sorry!

Justine
 

AS (GSF)

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Moin,
wir hatten bei unss dasselbe Problem mit den "Pflichtfortbildungen", denn einige wollten nicht dran teilnehmen bzw. die Nachtwachen keine Zeit haben, weil auch Schlaf wichtig ist.
Unsere PDL hat auch versucht mit Abmahnungen zu erpressen, was sich einige nicht haben gefallen lassen, diese Personen -unter anderem Ich- sind nicht zu Fortbildungen gegangen. Das Ergebnis war das es keine Pflichtveranstaltungen gibt und es nur für die Pflegekräfte und dem Haus zu Gunsten kommt wenn man dran teilnimmt.

Drum Sage ich:

Wer rastet, der rostet. (AUCH GEISTIG GESEHEN)
 

Ivanca

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Hallo @ Ulrich,

meine usführungen sind wirklich als Fragen zu verstehen, krieg nämlich z.Zt.
alles nur so durch meine früheren Kollerginnen von der Station mit( und im Haus sind wilde Gerüchte im Umlauf). Hab grad Babypause und vorher war ich aus Dienstzeittechnischen gründen leider in der Endo(will nicht mehr hin). Deswegen möchte ich gern wissen wie es woanders gehandhabt wird wo schon Lelistungsbezogen abgerechnet wird, um irgendwie einen Plan zu bekommen!
Das mit den Stationsschwestern stimmt übrigens. Natürlich müssen sie nur ihre Stat. betreffend Fortbildungen halten.
Ob dann in Zukunft nur noch Stat. leitungen zu den restl. FBveranstaltungen dürfenund nacher ans Team weitergeben, und das andere Personal wenn es interessiert ist ,dann dies in seiner Freizeit machen muß, weiß ich nicht.

Vielleicht gibts das ja schon irgendwo

Ich für mich geh wirklich gern auf jede Fortbildung die mich interessiert, (grad auch als ich in der Endo war) und möchte diese möglichkeit auch behalten.

Vielen Dank Manu
 

Ivanca

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Hallo guten Abend,


Was sind das dann für Themen? Eher Organisation oder fachspezifisches.

Ulrich

sie sollen schon Fachwissen weitergeben, z.B von Fortbildungen die sie selbst regelmäßig besuchen (müssen). Find ich einerseits gut, weil ja im Team ein reger Austausch untereinander stattfindet und alle viel mitbekommen, auch die Fortbildungsmuffel(Vorteil für den Pat, durch Ständige optimierung der Pflegequalität). Dabei sein müssten dann auch die Nachtschwestern, die sich eigentlich bei uns recht selten auf FB sehen ließen, weil sie es oft damit begründen, daß nachts sowiso z.B keine Verbände erneuert werden usw.

Aber ich selbst möchte schon auch noch für mich selbst (eigens Ausgesuchte)Fortbildungsveranstaltungen besuchen dürfen, aus organisatorischen Gründen die In der Nähe oder Hausinternen. Ob das dannnoch möglich ist???
(Gut mittlerweile nutze ich dazu auch das Internet, muß dazu noch nicht mal aus dem Haus)
Organisatorisches, z.B im Umgang mit Schülern, soll die SL aber mit dem jew. Praxisanleiter(die wir jetzt neu haben) besprechen.
Die Stationsleitungen haben bisher immer Mitgeschichtet.
Übrigens PDL gibts bei uns jetzt auch nicht mehr (hat jetzt alles das neue Management über).
 
U

UlrichFürst

Gast
sie sollen schon Fachwissen weitergeben, z.B von Fortbildungen die sie selbst regelmäßig besuchen (müssen). Find ich einerseits gut, weil ja im Team ein reger Austausch untereinander stattfindet und alle viel mitbekommen, auch die Fortbildungsmuffel(Vorteil für den Pat, durch Ständige optimierung der Pflegequalität).
Das derjenige, der auf einer Fortbildung war, die Ergebnisse/Erkenntnisse kurz in der nächsten Teambesprechung (monatlich) weitergibt, ist bei uns auch so. Aber warum soll das ausschließlich die Stationsleitung machen. Auch die kann ja nicht Spezialistin für alles sein! Sie muss ja schließlich auch noch den Verwaltungskram, Verhandlungen usw. "nebenher" machen!
Und ja, ich weiß schon, dass das nicht von Dir stammt. Ich gebe hier lediglich meiner Verwunderung ausdruck:gruebel:

daß nachts sowiso z.B keine Verbände erneuert werden usw.
Ich hoffe jetzt mal, dass das nicht zu weit vom Thema weggeht, aber warum werden in der Nacht keine Verbände gemacht? Bleiben die Patienten dann im Wundsekret liegen?

Aber ich selbst möchte schon auch noch für mich selbst (eigens Ausgesuchte)Fortbildungsveranstaltungen besuchen dürfen, aus organisatorischen Gründen die In der Nähe oder Hausinternen. Ob das dannnoch möglich ist???
Wer sollte Dir das verbieten können? Ich geh' auch mal auf einen Kongreß oder 'ne Fortbildung. Einfach in meiner Freizeit. Und da kann mir mein AG nichts reinreden. (Will er vermutlich auch nicht :D )

Ulrich
 

Ivanca

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Guten Abend Ulrich,

Also bisher gabs bei uns auf Station (von der Endo ganz zu schweigen),keine eigene Teambesprechung, sondern es wurde wenn überhaupt alles wärend der Übergabe gemacht(was dann natürlich nicht alle mitbekamen).
Könnte evtl. so was in der Art gemeint sein? Grübel???

Bei uns auf Station sind auch Dauernachtwachen beschäftigt, die haben sich seltenst bequemt VW zu wechseln. (Bitte das ist KEINE Verallgemeinerung)

Zu den FB das war früher bei uns Dienstzeit bzw. es wurden dafür überstunden berechnet.
Ich wäre gerne bereit in meiner Freizeit auf Kongresse und FB zu gehen,
ich hab da nur familiär Probleme damit dies auf die Reihe zu bekommen.

Na ja, wenn alle schlafen nutz ich jetzt das Internet dazu.

Ist aber keine echte Alternative zum Austausch mit einem realem Gegenüber. Besser als der Entwicklung in der Pflege total hinterherzuhinken ist es aber dann allemal.


Gruß Manu
 

tobineubau

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hallo zusammen,

bei uns sollen Geräteschulungen nach MPG jetzt wenn möglich online durchgeführt werden, allerdings scheint das einzige Gerät auf unserer Station die Bipap Vision (Heinen + Löwenstein) zu sein, für die es eine solche schulung gibt. Mir gefällt das ganz gut, aber ich finde kein weiteres Gerät mit dem das geht.

kennt einer von euch noch weitere socher online-geräteeinweisungen, oder hat erfahrungen damit?
 

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