Pflegewissenschaft studieren zur Beratung von pflegenden Angehörigen?

Dieses Thema im Forum "Studium Pflegewissenschaften" wurde erstellt von vitalis, 10.01.2005.

  1. vitalis

    vitalis Newbie

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    Hi
    ich bin Krankenschwester und würde gerne studieren. Und zwar möchte ich gerne nach dem Studium zb pflegende angehörige beraten und helfen
    kann ich das auch wenn ich pflegewissenschaft studiere?
    Und brauche ich abi bzw fachabi oder reicht die ausbildung zur krankenschwester als zulassung?
    Vielen dank:-?
     
  2. vitalis

    vitalis Newbie

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    studium pflegewissenschaft

    Nabend
    ich schon wieder
    aber es wäre mir wirklich sehr damit geholfen wenn mir jemand sagen könnte ob man unbedingt berufserfahrung braucht um pflegewissenschaft zu studieren und wenn das nicht erforderlich ist dann an welcher schule,
    es scheint da unterschiede zu geben

    DANKE
     
  3. Ingo Tschinke

    Ingo Tschinke Poweruser

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    Hallo Vitalis,

    um Anghörige zu beraten benötigt man kein pflegewissenschaftliches Studium. So wie ich dich verstehe, geht es dir darum praktisches Pflegewissen an Laienpflegende zu vermitteln - oder?

    In der Pflegewissenschaft geht es eher um die wissenschaftlichen Grundlagen der Pflege, der Theoriebildung und Forschung. Es geht in der Pflegewissenschaft darum evidenzbasiertes Wissen zu generieren.

    Es würde sich als Berater ehr anbieten Pflegemanagement zu studieren, um eine selbstständige Beratungstätigkeit aufzunehmen im Sinne eines ambulanten Pflegedienstes. Viele Pfelegdienste bieten das an, da es aber von den Angehörigen frei finanziert werden muss, wird es selten genutzt. Leben kann man davon kaum.

    Zu den Zugangsbedingungen schau einmal unter www.Pflegestudium.de

    Cheers

    Ingo
     
    #3 Ingo Tschinke, 11.01.2005
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2005
  4. vitalis

    vitalis Newbie

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    oh das hilft mir ja schon mal viel weiter DANKE
    ich hab heute mit ner bekannten gesprochen die hat ein kombi studium gemacht: pflegepädagogik und pflegewissenschaft die macht das auch aber beratung von hospiz patienten und deren angehörigen und dann macht die auch noch was wissenschaftliches wo wir aber nicht näher drauf eingegangen sind die meinte es wäre schon sinnvoll das kombi studium zu machen mann müsste aber an manchen schulen berufserfahrung haben und an manchen nich?!
    Kannst du mir dazu noch was näheres sagen???
    DANKE
     
  5. Ingo Tschinke

    Ingo Tschinke Poweruser

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    Hallo Vitalis,

    du solltest dir das nicht so einfach vorstellen mit den Pflegestudiengängen. Es gibt da verwirrend viele Kombinationen und Mischungen. Insbesondere durch die Veränderung durch den Bolgna Prozess bezogen auf die Einrichtung der Master und Bachelor Studiengänge. Um dich das differenzierter zu informieren ist vielleicht der Studienführer von Quaas nicht schlecht, wobei er sich eher mit Managementbezogenen Studiengängen im Gesudnheitswesen befasst.

    Pflegepädgogik braucht man in erster Linien, wenn man Lehren will - willst du an eine Schule um Schüler auszubilden? Natürlich kann man auch durch ein differenziertes Studium besonders zum Berater geeignet sein, keine Frage - aber die Frage ist, ist es notwendig für solch ein beratende Tätigkeit studieren zu müssen? Du sollstest dir darüber klar werden, wohin dich dein Weg führen soll, willst du dich mit Forschung und Wissenschaft auseinandersetzen, mit Theorien etc.? Wenn ja, mag die Pflegewissenschaft etwas für dich sein.

    Um das erkennen zu können lies mal den Brandenburg
    [​IMG]

    Cheers

    Ingo
     
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