Pflegeplanung im ambulanten Bereich - Hilfe

Dieses Thema im Forum "Pflegeplanung, Pflegevisite und Dokumentation in der Pflege" wurde erstellt von Flo, 21.11.2006.

  1. Flo

    Flo Junior-Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,
    ich habe momentan meinen Einsatz in der ambulanten Pflege (voll toll, würd ich später auch gern machen :D )
    Naja und wir müssen halt eine Pflegeplanung über einen Patienten erstellen.
    Im Prinzip habe ich da sonst keine Probleme mit, bin aber unter diesen Umständen doch etwas überfordert. Finde es irgendwie unheimlich schwierig hier ne Planung zu erstellen.
    Hab schon einiges geschrieben, aber würde mich trotzdem freuen wenn ihr mal drauf gucken würdet.
    Achja, mein größtes Problem ist es die Alkoholabhängigkeit meines Patienten mit reinzubringen. Ziel ist es ja nicht, dass er aufhört zu trinken, also ich meine das könne man ja eh nicht kontrollieren. Und mir wurde gesagt, solange er sich nicht jeden Tag soooo betrinkt, dass sie ihn auf dem Fußboden finden, wär es "ok"...Hoffe ihr wisst wies gemeint ist.
    Aber irgendwie muss ich doch den Alkohol da mit reinbringen, oder?
    Ich weiß nicht weiter :weissnix:

    Also, mein Problem ist auch einfach, dass ich nicht weiß, ob ich diese Pflegeplanung genauso schreiben kann wie im Krankenhaus. Ich meine hier ist der Patient ja immer alleine...und so. Ach, ich weiß nicht wie ichs sagen soll :(
     

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  2. Knuffeltigerin

    Knuffeltigerin Junior-Mitglied

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    Ich kenne solche Verlaufsbeschreibungen aus meiner Ausbildung zur Erzieherin und ich finde es eigentlich sehr gut... Naja aber bei dem Problem mit dem Alkohol wüßte ich auch nicht weiter... Ich würde Ihn auf die Wechselwirkung mit den Medikamenten aufmerksam machen. Ziel wäre es den Alkohol einzuschränken... Natürlich auch auf die Gefahren die Alkohol in diesem Alter hat aufmerksam machen... Jedoch kein Zwang. Das Selbstvertrauen stärken und ihm zuhören. Ich meine das ist eine schwere Analyse, weil man tiefer in die Materie rein gehen muss. Welche Auslöser der Alkohol hat... usw. Da müßten Spezis ran.
     
  3. *Christin*

    *Christin* Gast

    Hi Flo
    habe auch momentan nen ambulanten pflegeeinsatz, hatte das mit der pflegeplanung letzte woche :lol:
    so als tip:
    • an welchen körperstellen ist er decubitusgefährdet?
    • thromboseprophylaxe --> beine ausstreichen, viel trinken (blut sollte nicht noch unnütz eindicken --> ressource?
    ist er nur wegen seines alters bewegungseingeschränkt??? nebendiagnosen?

    ich würde anstatt schlurfender gang unsicheren gang schreiben: z.B. hüftprotektoren, rollator, rutschfeste unterlage

    problem ist eher inkontinenz
    ziel: patient fühlt sich sauber und wohl
    WC-stuhl am Bett zur Nacht

    alkoholsucht
    ziel:P: patient weiß sein Problem einzuschätzen, problem bewusst machen --> evtl. therapie
    maßnahme: gespräch mit fachperson vermitteln, anbieten
     
  4. Flo

    Flo Junior-Mitglied

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    Hi :-) Erstmal danke für die Antworten

    Zum Beine ausstreichen...hab das hier bis jetzt nicht einmal gesehen... Wie ist das denn mit der Kostenübernahme...zählt ja so gesehen nicht mit zu Körperpflege. Macht man das dann aus "Nettigkeit" oder wird das auch richtig als Prophylaxe abgerechnet?

    Ja....schlurfend ist blöd, mir fiel kein Wort ein .

    Nein, er ist ja so gesehen ja nicht richtig inkontinent. Er merkt sobald er zur Toilette muss und kanns auch vorerst halten. Nur er braucht echt eeeeewig lange bis zum Klo (glaub jede Schnecke würde ein rennen gegen ihn gewinnen ;)) und irgendwann ists vorbei. Wärs bei uns ja auch, wenn wir erst ne halbe Stunde latschen müssten und vorher waaahnsinnig doll Pippi machen müssten. :-)
    Und über sein Alkoholproblem ist er sich schon bewusst, denke ich. Er schämt sich auch dafür. Will aber dennoch nicht aufhören. Gut...blöd formuliert wollen/können...schmaler Grat...aber....aaaach ich weiß auch nicht *g*
    ach und außer nen Hypertonus und die o.g. Leberzirrhose lt. Akte keine weiteren Nebendiagnosen.
     
  5. suset

    suset Newbie

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    Hallo,
    bin als PDL im ambulanten Bereich tätig, hätte ne gute Buchempfehlung:

    Pflegediagnosen in der Altenhilfe von Marlies Ehrmann

    Läßt sich leicht auf die häusliche Situation herunterbrechen.

    LG suset
     
  6. *Christin*

    *Christin* Gast

    Also ich habe sie wie im Krankenhaus geschrieben.
    Eigentlich ist er ja auch wegen dem Alkohol sturzgefährdet. mmh, musst du den Patienten nehmen?
     
  7. Flo

    Flo Junior-Mitglied

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    Nee...aber sonst sind in dieser Tour keine "interessanten" Patienten.
    Find ihn für eine Pflegeplanung eigentlich auch ganz gut.

    Dachte immer, ich kann das... :(

    Naja...wird schon. :-) :king:
     
  8. *Christin*

    *Christin* Gast

    Ach so, mir hat letzte Woche auch ganz schön der Kopf gequalmt. Hast du doch auch gut geschrieben. :-)
     
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