Pflegepädagogik berufsbegleitend, wo in NRW?

Dieses Thema im Forum "Studium Pflegepädagogik" wurde erstellt von Miss_Eli, 05.09.2008.

  1. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Hallo,
    ich bin jetzt in meinem ersten Berufsjahr als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin( Vollzeit) und meine berufliche Vostellung war schon zu Ausbilungsbeginn Pflegepoädagogik zu studieren. Habe nur immer geglaubt mind. 2 Jahre Berufsparxis haben zu müssen, hier im Forum lese ich immer wieder was anderes...
    Ich wohne in Dortmund, arbeite auch hier derzeit Vollzeit und möchte evtl. nä Jahr studieren....wo geht das in meiner Nähe berufsbegleitend, vielleicht sogar Fernstudium??
    Und wie sieht das mit den Kosten aus, ich denke wenn ich 50% arbeiten würde ginge das schon irgendwie bei uns finanziell, aber die Studienkosten...:gruebel:...
    Über Erfahrungswerte und Tipps zu FH und/oder Bewerbungen werde ich mich sehr freuen.:-)
    LG Miss_Eli!
     
  2. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Hallo....kann mir hier keiner von seinen Erfahrungen berichten??????
     
  3. Lillebrit

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    Na na,
    mal nicht so ungeduldig ...
    Die Studiengänge in Bielefeld, Köln und Münster (und genau diese würde ich Dir ans Herz legen wollen, wenn Du in NRW als Lehrkraft arbeiten möchtest) sind auf Vollzeit angelegt.
    Heisst, dass dei Veranstaltungen an 3 bis 4 Tagen in der Woche stattfinden...zuzuglich Deiner eigenen Lern- und Vorbereitungszeit und natürlich den Hausarbeiten.
    Ob und wieviel Du nebenher in Deinem Beruf arbeitest, bleibt Di rüberlassen...spätestens im Praxissemster musst Du hiermit allerdings mal für 20 Wochen pausieren :mrgreen:.

    Ich war noch im Diplomstudiengang (und einige meiner Kommilitonen haben 50 % gearbeitet)...jetzt im Bachelor ist dei Arbeitsdichte aber deutlich höher!!!! Ausserdem musst Du den Bachelor mit "gut" oder "sehr gut" abschliessen, um zum Master überhaupt zugelassen zu werden! Ansosnten bist Du halt lediglich Praxisanleiter ...
    Kalkulier mal lieber nur mit einer 25 % Stelle!

    Erkundige Dich mal bei den einzelnen Hochschulen nach den Stduienbedingungen.

    Zu den Kosten:
    Für jeden gleich sind die Studiengebühren von etwa 600,- pro Semster. Dazu kommen dann natürlich noch die individuellen Kosten für die Fahrten (also 4 mal in der Woche Dortmund-Hamm ...das Studiticket geht nämlich nur bis Hamm), Bücher, Kopierkosten, normale Kosten für den Lebensunterhalt, Verdienstausfall (und damit auch Minderung der Rente...solltest Du privat ausgleichen) etc.
     
  4. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Das isnd ja enorme Kosten für das Studium, udn dann nur ne 25%-Stelle, wie soll cih damit denn das Studium finanzieren ohne dabei zu bedenken das ich nix zum Lebensunterhalt zusteuern kann...was bei uns eben nicht möglich ist..
    so ne sch***e wenn es nur an diesen dingen hapern sollte das cih diese berufliche weiterbildung nicht machen könnte...wie habt ihr euch und das Studium denn finanziert???
    Danke für die Antwort!:-)
     
  5. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    Du hast die Möglichkeit BaföG zu beantragen. Bei weniger als 3 Jahren Berufserfahrung ist es abhängig vom Einkommen der Eltern. Danach eben nicht mehr!
    Du bekommst als Höchstsatz etwa 590,- Euro/Monat.
    Bedenke aber, das Du anteilig etwas davon zurückzahlen musst wenn Du arbeiten gehst...max. aber 10 TSD!

    Du hättest also folgende Möglichkeit:
    Du ziehst an Deinen Studienort und lebst im Wohnheim (etwa 200,- bis 240,- im Monat); lebst recht günstig (halt wie zu Schülerzeiten), arbeitest an den Wochenenden (vielleicht Bruto-Netto auf 400,- Basis)...
    So haben es viele gemacht und so kann es auch funktionieren.
    Wenn Du unter 25 bist, dann erhalten Dene eltern auch wieder Kindergeld ; diese 154,- im Moat könnten Sie Dir zur Verfügung stellen.

    Alternativ kannst Du einen Studienkredit aufnehmen...solche werden von verschiedenen Banken vergeben; Du kannst die Kosten dann nach Eintritt ins Berufsleben zurückzahlen.
     
  6. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Danke für die schnelle Antwort...nun meine private Situation ist hier in Do gefestigt...für die Zukunft sind wir jetzt in ein Haus zur Miete gezogen...in ca. 1 1/2-2 Jahren zum Kauf gedacht. finanziell sind wir jetzt eben 2 Vollzeit-einkommen.
    Umziehen kommt daher nicht in Frage, pendeln ist nicht so mein ding, aber habe ich zur ausbildungsstätte auch gemacht da mein zuhause da ist wo meine familie ist...bin eben ein familienmensch.
    Es ist eben daher die frage ob ich bafög bekommen würde, hier wohnen bleibe (und hier auch neben dem studium arbeiten würde) und pendle.
    Ob es finanziell so klappen könnte...bin etwas frusitriert das das studium so viel kostet und cih ja auch irgendwie leben möchte, nciht im luxus, aber wenn man cniht bei den eltern wohnt bzw. diese nichts zum studium zusteuern, so ist das leben eben teuer....weiß man ja aus eigener erfahrung (siehe gas-/Stromerhöhung zum 1.10 ....gggrrr.:x..)

    LG Miss_Eli!
     
  7. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    es hat jeder die Chance auf Bildung ...allerdings muss man da natürlich Prioritäten setzen. Wenn Du privat (und finanziell) an Dortmund gebunden bist und nicht pendeln möchtest, keine Gehaltseinbuße hinnehmen und auch nicht 600,- pro Semester (also 100,- im Monat) zahlen kannst/willst sowie eben die Stelle nicht reduzieren magst, dann kann ich Dir auch nicht weiter helfen.

    Vielleicht ist es jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt für ein Studium??!!
     
  8. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Na ja, ewig warten, da wird die situation auch nicht besser..kosten tut ja alles...und 100 € pro Monat sind ja nur die studiengebühren, hinzu kommen ja auch noch die in deinem beitrag aufgeführten zusätzlichen Kosten.
    Und wie gesagt, wenn ich ne 25%-Stelle hätte würd ich bestimmt nur die studienkosten decken...und wovon leben wenn 1 verdiener für den lebensunterhalt nicht reicht???
    Oh Mann, mach ich mir nen Kopf...vielleicht male ich alles auch nur viel zu schwarz und es ist machbar und ich mache es mir nur so schwer....
    Jetzt heißt es mal informieren und zuhause rechnen ob wir uns ein studium für mich leisten können, bin eben nciht alleine und wohne umsonst bei meinen eltern ( so wäre es bestimmt einfacher...sehe ich ja bei freunden/verwandten!)

    nur die tatsache das es ein vollzeit-studium ist und ich nur nebenher arbeiten könnte...oder kennst du fh wo man 50% arbeitet und 50% studiert bzw. lohnt sich ein fernstudium?????
     
  9. Lillebrit

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    Hallo,
    ein Fernstudium gibt es meines Wissens nach für PP nicht!!!
    Du kannst auch in einem Vollzeitstudium 50% arbeiten...wenn Du das Studium dann halt auf einen längeren Zeitraum streckst.
    Also den Bachelor in 8 statt 6 Semestern. Heisst natürlich auch: mehr Stress, mehr Studiengebühren und würde für BaföG bedeuten, dass es deutlich gekürzt würde!
    Mehr als 10 Semester solltest Du Dir auch nicht Zeit lassen...ansonsten nimmt Dich keiner mehr für den Master (wenn Du die Regelzeit zu weit überschritten hast).

    Einige Hochschulen bieten das Studium so an, dass Du nebenher mehr arbeiten kannst...ich glaube Freiburg macht das. Ist aber zu weit zum pendeln; musst Du hinziehen.

    Du kannst Dir aber doch jetzt schon ein "finanzielles Polster" zurechtlegen...wenn es nächstes Jahr losgehen sollte, dann spart ihr halt bis dahin an Urlaub, Freizeitgestaltung und ähnlichem Luxus.
     
  10. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Danke für die Zeit zu beantwortung meiner fragen...muss jetzt wirklih mal überlegen und rechnen.
    Mein zukünftiger Mann meinte nur bei den kosten: Können wir uns das wirklich leisten...die 2 einkommen reichen ja jetzt nur zum leben, kein urlaub kein luxus, und dann die studiengebühren+zusatz und mein gemindertes einkommen?
    Klar, diese ängste habe ich auch...vielleicht hilft es ja sich bei günther jauch zu melden oder lotto???......:knockin:....:-)...

    sich mal zu informieren und ein paar nächte drüber zu shclafen...schlißlich schaffen es tausende andere auch zu studieren und zu (über-)leben!!:boxen:

    LG Miss_Eli!
     
  11. Miss_Eli

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    Ach übrigens...muss ich master machen oder kann ich nach bachelor auch als pflegepädagogin mit abgeschlossenem studium an kranken-/Kinderkrankenpflegeschulen unterrichten, oder ist ein abgeschlossenes studium nur mit master???
     
  12. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    der Master ist die Quali für die Arbeit an Pflegeschulen...der Bachelor befähigt (zumindest in BI) für die Arbeit als Praxisanleiter.
    Du musst also mindestens 5 Jahre einkalkulieren!
     
  13. M.Hartmann

    M.Hartmann Newbie

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    Hallo,

    wenn Du nur 25% arbeitest, kann Dein Mann in Steuerklasse 3 gehen, gibt wesentlich mehr Geld. Du solltest schauen, daß Du so wenig verdienst, daß Du nicht versteuern musst, also möglichst nicht mehr als 400 €, wäre wahrscheinlich weniger als 25%. Dann könntest Du so wie ich als Gastdozentin in Krankenpflegeschulen arbeiten, in Hessen darf man dann ca. 1800,- € steuerfrei pro Jahr dazuverdienen. Zudem könntest Du auch ein Stipendium beantragen. Oder einen Kredit aufnehmen (würd´ich aber nicht).
    Habe auch das Problem, daß ich kein Bafög bekomme, da zu alt.
    Arbeite 75% + Gastdozentin ca. 2-4h pro Woche, mein Mann 25%. Studieren beide, mein Mann ist Altenpfleger und studiert Bildungswissenschaften Fernuni Hagen, hat Stelle an Altenpflegeschule bekommen. Ich studiere Diplom-Pflege-und Gesundheitswissenschaften berufsintegrierend (Blocksystem) in Halle, Haupstudium Schwerpunkt Pflegepädagogik, werde damit in Hessen an Krankenpflegeschulen unterrichten können, habe beim Regierungspräsidium (ist in Hessen zuständig) nachgefragt. Möglicherweise ist es in anderen Bundesländern strenger, so daß man nur mit Master studieren kann, aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten, zum Beispiel als Quereinstieg an Berufs-, Berufsfach-, Fach- und Fachoberschulen, jedenfalls mit Diplom. Kenne eine Ärztin, die jetzt ihr Referendariat macht (wobei da das Geld natürlich auch sehr knapp ist). An Altenpflegeschulen kann man bestimmt (noch) unterrichten. Und ein Bachelor für Praxisanleiter, das finde ich vom Aufwand doch etwas übertrieben:

    Zur Praxisanleitung geeignet sind Personen mit einer Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes, die über eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren sowie eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 200 Stunden verfügen. (KrPflAPrV)

    Und eigentlich steht ja im Gesetz doch nur, daß man ein Hochschulstudium mit pädagogischer Qualifikation haben muß, um an Krankenpflegeschulen zu unterrichten:

    (3) Die staatliche Anerkennung der Schulen nach Absatz 2 Satz 1 erfolgt durch die zuständige Behörde, wenn sie folgende Mindestanforderungen erfüllen:
    1. Hauptberufliche Leitung der Schule durch eine entsprechend qualifizierte Fachkraft mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung,
    2. Nachweis einer im Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze ausreichenden Zahl fachlich und pädagogisch qualifizierter Lehrkräfte mit entsprechender, abgeschlossener Hochschulausbildung für den theoretischen und praktischen Unterricht, (KrPflG)


    Also was ich eigentlich sagen will: Nicht so aufs Geld schauen, ist bei uns auch total eng, wir haben auch Haus abzubezahlen und zwei kleine Kinder zu "unterhalten" (in jeder Beziehung). Wichtig ist, daß Dir das Studium Spass macht und Du wirklich Interesse hast, offen bist für andere Wege, dann wird das schon was.

    LG Marion
     
  14. schwäääster

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    @Marion

    Ich habe gelesen, dass Dein Mann an der Fernuni Hagen BIWI studiert, und da habe ich eine Frage.

    Ich arbeite schon eine ganze Weile als Altenpflegehelferin in der stationären Pflege , möchte jetzt meine Ausbildung zur exam. Altenpflegerin beginnen.
    Mein Traum wäre es später an einer Schule zu unterrichten, evtl. auch als Honorarkraft.
    Meine Ausbildung ist berufsbegleitend.
    Da ich schon mittelalt:mrgreen: bin, finde ich es sehr langwierig, nach der vierjährigen Ausbildung erst anzufangen mit dem Studium, und ein Studium braucht man als Pflegelehrer ja wohl mittlerweile.

    So hatte ich mir auch schon überlegt, ein Studium in Bildungswissenschaften an der Fernuni parallel zu machen.

    Ganz abgesehen davon, ob das beides zu schaffen ist, wüsste ich gerne, ob man mit so einer Kombination Chancen hat.
    Einige Kollegen meinten, da müsste man schon direkt Pflegepädagogik oder Pflegewissenschaften studieren.

    Es wäre schön, wenn Du oder vielleicht auch andere hierzu eine Einschätzung hätten.
    Schon einmal vielen Dank.

    Gruß Sanni
     
  15. MarionFKS

    MarionFKS Junior-Mitglied

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    Hallo Sanni,

    mein Mann hat eine 25%ige Stelle in einer Altenpflegeschule bekommen, das bei uns zuständige Regierungspräsidium wollte aber genaueste Informationen über die Inhalte des Studiengangs, sie konnten nicht so viel damit anfangen, dachten wohl, es wäre sowas wie sgd, da Fernstudium, ist aber ja eine richtige Uni.
    An Altenpflegeschulen gibt es zwar noch keine gesetzliche Vorgabe über die Notwendigkeit eines Hochschulabschlusses zur Lehrtätigkeit, ich vermute aber mal, daß dies früher oder später so wie in der Krankenpflege sein wird.
    Einighe Krankenpflegeschulen, bzw. Bundesländer wünschen ja schon keine Pflegepädagogen mehr, sondern "richtige" Lehrer mit 1. und 2. Staatsexamen. Master wird seit der Abschaffung der meisten Diplomstudiengänge auch immer mehr eingefordert. Letztendlich wäre es wahrscheinlich sinnvoll, mit dem zuständigen Ministerium Deines Bundeslandes zu sprechen, bzw. auch mit der Schule die dich interessiert, falls Du da schon Zugang hast.
    Der Vorteil an BiWi ist jedoch, daß Du nicht auf Lehrtätigkeit und Pflege festgelegt bist - ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Wenn Du jedoch sicher bist, in der Pflege bleiben zu wollen als Pädagoge, könnte ich mir vorstellen,daß ein duales Studium Sinn macht, dann hättest Du innerhalb von 4-5 Jahren (je nach Uni) schon Bachelor +Krankenpflegeexamen und könntest dann noch zwei Jahre Master dranhängen und wärst fertig. (Wenn ich mir überlege, daß die Ärzte ihren Verdienst mit der Länge ihrer Ausbildung begründen :gruebel: - also wirklich viel verdienen wirst Du nicht als Pädagoge)

    Also viel Erfolg bei Deinem "Entscheidungsfindungsprozess" und liebe Grüsse,

    Marion
     
  16. MarionFKS

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    Also ich hab´grade erst gesehen, daß Du das Fernstudium parallel machen willst - auch wenn Du ein guter "Lerner" bist, ich denke mehr als ein Teilzeitstudium ist nicht drin, also ein Modul pro Semester, das heißt 6 Jahre Studium, wenn ich mich nicht irre. Mein Mann macht es auch als TZStudium, und es ist meiner Meinung nach wirklich sehr anspruchsvoll, man muss echt dafür ackern, sich auseinandersetzen, viel lesen, schreiben, lernen - ich finde meins leichter, hat auch mehr mit meiner Praxis zu tun.

    LG Marion
     
  17. schwäääster

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    Hallo Marion,
    besser spät als nie, also in diesem Sinne vielen Dank für Deine nette, ausführliche Antwort.

    Grüße Sanni
     
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