Pflegende leiden bereits in der Ausbildung unter Stress

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von Elisabeth Dinse, 01.10.2010.

  1. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
  2. Schwester Rabiata 2

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    Na ja, das Schichtdienst nicht gerade schlaffördernd ist, wissen wir ja alle. :-)
     
  3. mocksi

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    Die Wahl des Berufes ist eine Frage der Intelligenz...

    wem sowas wie Schichten nicht klar ist und nur in die Pflege geht weils da gutes Geld und nen sicheren Job gibt dann kommt sowas wie dieses Thema zusztande^^

    VÖLLIGES UNVERSTÄNDNIS................. Stress in Pflege wie kann es sowas auch geben^^
     
  4. Schwester Rabiata 2

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    Gutes Geld? Wo gibts das??? :zunge:
     
  5. mocksi

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    ehhhm naja augebildete Pflegekräfte arbeiten Tariflich nich billig...

    Sicher sind minimum 2200€ nicht die Welt, aber doch gut bezahlt wie ich meine... eine Krankenschwester bekommt bei 5 Berufsjahren im Schnitt 2500 Brotto...

    dann noch die Schichtdienste und man verdient locker 3000€ Brutto... also ich find es nich viel aber auf alle Fälle auch nicht wenig...
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Achtung- es geht net um exam. Fachkräfte sondern um Azubis. Psychosomatsiche Beschwerden in der Ausbildung halte ich schon für bedenklich.

    Elisabeth
     
  7. mocksi

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    naja am Ende der Ausbildung winkt diese Gahalt... und auch Pflegeschüler liegen im oberen Drittel aller Ausbildungen, was Vergütung angeht.

    ... und naja psychosomatisch bla bla (sorry) ist ehh so ein Grundproblem der Pflege... wenn ich nicht belastbar bin, sollte ich mir keinen Beruf mit solcher Verantwortung und solchem Stresspegel suchen...

    Ich möchte auch mal zu bedenken geben, dass eine Verkäuferin im Supermarkt fast gleiche Schichten, sicher nicht weniger Stress am Arbeitsplatz hat und dabei deutlich weniger verdient... auch deren Rücken geht von den Lasten zu Grunde, auch ihre Psyche leidet bei den verschiedensten Käufern...
     
  8. Schwester Rabiata 2

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    Gestern ist eine 36 jährige 3 fache Mutter an einer Lungenembolie verstorben. Das belastet die Psyche glaub ich mehr als irgendein nerviger Kunde.
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Hochmut kommt vor den Fall. Wollen mal hoffen, dass du immer psychisch und physisch gesund bleibst und dich net zu schnell die Geister einholen, die du da rufst.

    Ich finde diese Aussage ein Zumutung für alle Kollegen, die sich mit diesen Beschwerden rumquälen.

    Elisabeth
     
  10. mocksi

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    naja ehhm mag ja sein das ich nun als gefühlskalt gelte, aber das ist zwar schlimm, aber Teil des Berufes? Nach einigen Jahren sollte das auch keinem etwas aus machen... UND man kann auch wählen wo man arbeitet da es keine Sklaverei gibt... wer in einer Onkologie arbeitet und damit nich umgehen kann is fehl am Platz...
    Solche schlimmen Ereignisse stärken eher die Psyche und sind auch in der Ausbildung gut um die eigene Tauglichkeit für die EIGENE BERUFSWAHL zu sehen... wer das nicht kann hatte beim Schreiben der Bewerbung wohl nicht dran gedacht das nicht alle hüpfend, gesund heim gehen^^
     
  11. Schwester Rabiata 2

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    Was hat es mit Belastbarkeit zu tun, wenn man nach z.B. 20 Jahren fröhlichem Wechsel zwischen Früh/Spät/Nacht Schlafprobleme hat?
     
  12. mocksi

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    siehe Vorpost....

    Die Wahl des Berufes obligt jedem Menschen selbst... ODER???
     
  13. mocksi

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    ehhm naja nach 20 Jahren... nunja würd ich mich mal fragen was das eigentliche Problem ist... und wenn es wirklich im Berufsalltag begründet ist (nach 20 jahren^^^^) dann sollte man über einen Wechsel nachdenken?
    Weil es glaub nicht einen einzigen Ort in diesem Land gibt wo man nich als Krankenschwester arbeiten knnte... heisst komm ich mit dem zustand meiner Arbeit nicht klar dann wechsel ich... alles andere ist in meinen Augen Unbequemlichkeit nix anderes... und wie gesagt sollte man mal nach den wahren Ursachen suchen...
     
  14. Schwester Rabiata 2

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    Wie lange arbeitest du schon in der Pflege?
     
  15. mocksi

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    Fakt ist das durch Einführung der DRG Finanzierung eine Leistungsbezogene Struktur im Gesundheitswesen unausweichlich war.
    Es ist klar das eine Krankenschwester die vor 20 Jahren den Beruf wählte heute schwer klar kommt... aber dann mach ich was anderes? bilde mich fort? lass mich versetzen? aber nix ändern ... DAS führt zu Problemen wie angesprochen... dies ist aber selbstverschuldet... denn das System ändern wir alle nicht mehr^^
     
  16. mocksi

    mocksi Newbie

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    11 Jahre Pflege... die letzten 3 Jahre Zusatzstudium, da ich mit den Gegebenheiten nicht klar kam... bin selbst getroffener Hund hier... aber ich habe mich hinterfragt und nicht auf Dauerheulen gestellt...
     
  17. Schwester Rabiata 2

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    Ich will jetzt mal auf die KPS zurückkommen. Genau wie Elisabeth sehe ich es mit Bedenken, dass die KPS schon psychosomatische Störungen haben. Die Schulen sollten den Schülern Unterrichtseinheiten über Stressausgleich, Stressumgang und Sport anbieten. Supervisionen und einfache Gespräche sollten angeboten werden.
     
  18. Schwester Rabiata 2

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    Wer heult hier denn?
     
  19. hartwig

    hartwig Stammgast

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    Moin!

    Im Prinzip hast du recht! Natürlich sollte man vorher überlegen, bevor man diesen Beruf wählt. Wenn Du allerdings etwas nachdenkst, fallen Dir sicherlich schnell die Schwächen Deines Arguments auf.

    Zum einen: Die Vorbereitung des zukünftigen Azubis ist in der Regel theoretisch. Er informiert sich durch diverse Quellen über Beruf und Anforderungen und geht in die Selbstreflexion. Nichts ersetzt allerdings den ersten Toten. Erst die tatsächliche Konfrontation zeigt, ob man psychisch und emotional einer Situation gewachsen ist. Selbst wenn der zukünftige Azubi zuvor Praktika absolviert hat, gibt es noch einen wichtigen psychologischen Unterschied, ob einer Situation als Beobachter, sprich Praktikant gegenübersteht, oder als verantwortliche Pflegekraft.
    Zum anderen: Jeder verändert sich im Laufe des (Berufs-)Lebens. Selbst wenn jemand zum jetzigen Zeitpunkt nicht unter Stress leidet gibt es keine Sicherheit, dass in zehn Jahren derselbe Stimulus nicht zu erheblichen Stress führt.

    Gruss Hartwig
     
  20. HoneyBloom

    HoneyBloom Poweruser

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    Ähm, neeeein, in der Ausbildung kann man sich das nicht aussuchen.
    Zumindest zum Großteil nicht.

    Bitte?! Eine Mutter von 3 Kindern sterben zu sehen, weil ein besoffener Autofahrer sie mitgenommen hat stärkt die Psyche!?
    Dann muss ich gestehen habe ich gerne eine "ungestärkte"...

    Jeder, der diesen Beruf anstrebt und sie Probezeit hinter sich gebracht hat, weiß was auf ihn zu kommt. Genügend Leute brechen noch mittendrin ab, weil sies nicht verkraften können.

    Und bei "uns" Azubis kommt noch ganz anderer Druck hinzu.
    Mir wird jede Minute auf die Finger geschaut. Man möchte ja keinen Fehler machen. Ich werde alle 4 Wochen benotet, kritisert (was natürlich auch hilfreich und positiv sein kann), man möchte es jedem recht machen, muss sich jedesmal auf eine neue Station, eine neue Anleiterin, etc einstellen.
    Ich arbeite nicht stumpf seit 10 Jahren meine Routienearbeiten ab. Ich darf mir das nicht erlauben. Es wird so gut wie alles gesehen. Und es wird das beste erwartet.
    Du siehst als Azubi viele Dinge das erste Mal. Einen toten Menschen, eine Rea, einem Pat, dem mitgeteilt wird, dass er erblinden wird, einen im Bett geplatzten AP...

    ..seht es uns nach, dass wir nach 10 Tagen neuer Eindrücke, einem Haufen Fragen und der Suche nach nem Haufen Antworten wir auch mal Kopfweh haben und/oder gestresst sind.
     
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