Pflegeinformatik?

Dieses Thema im Forum "EDV im Pflegebereich / Pflegeinformatik" wurde erstellt von PflegelT, 30.09.2006.

  1. PflegelT

    PflegelT Newbie

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    Hallo Comunity,
    ich bin auf der Suche nach Fortbildungsmöglichkeiten bzw. Studiengängen in dem Bereich Pflegeinformatik. Das ganze sollte am besten nebenberuflich sein.

    Hat irgendwer eine Ahnung wo so etwas angeboten wird?

    Gruß
    PflegelT
     
  2. Hyco

    Hyco Newbie

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    Hallo PflegeIT,

    ich studiere gerade "MSc: IT in Health and Life sience" und das neben meinem Beruf. Ich habe vorher noch ein Fernstudium zum "Organisationsprogrammierer" gemacht. Ein Pflegeinformatik-Studium als solches, ist mir nicht bekannt. Mein Professor will ein solches ab 2008 mit Bachelor-Abschluss anbieten.
    Ich stehe für Fragen gern zur Verfügung!
     
  3. cassiopeia

    cassiopeia Newbie

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    Pflegeinformatik? Mein Freund macht ne Ausbildung als Informatiker , direkt Pflegeinformatik gibt es soweit ich weiß nicht ,aber es gibt ja Firmen die nur Systemintegration und Anwendungsentwicklung für Kliniken und Arztpraxen machen.
    Gruß cassiopeia
     
  4. cassiopeia

    cassiopeia Newbie

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  5. Lisa 56

    Lisa 56 Newbie

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    Hallo,

    auch ich interessiere mich für Pflegeinformatik. Habe aber kein Abi. Gibt es auch Ausbildungen dafür?
    Wer weiß was darüber?

    Danke im voraus, viele Grüße

    Lisa
     
  6. rolli

    rolli Newbie

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    Hi!

    Meint Ihr mit Pflegeinformatik dasselbe wie medizinische Informatik?
    Dazu habe ich schon von Studiengängen gehört - und man findet zum Sommersemester 2007 sofort welche in Heilbronn.

    Einfach mal "medizinische Informatik" googeln....

    Gruß
     
  7. chrissi525

    chrissi525 Newbie

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    Studiengang und Weiterbildung

    Hallo,

    ich mache zur Zeit auch eine berufsbegleitende Weiterbildung- es ist sogar ein Masterstudiengang. Er nennt sich "IT-Technologien im Gesundheitswesen" und wird in Freiburg und Krems (Österreich) angeboten.

    Ich selbst arbeite derzeit an einem Weiterbildungskonzept für Pflegeberufe im Rahmen meiner Abschlussarbeit.

    Ein Fragebogen ist dazu auf meiner Homepage hinterlegt.

    Ich würde mich freuen, wenn alle die Interesse haben teilnehmen würden. :daumen:

    Viele Grüße

    Chrissi
     
  8. yasemin12

    yasemin12 Newbie

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    Hallo!
    Ich bin ganz neu hier, habe aber eben das Thema gefunden, was mir schon lange unter den Nägeln brennt.
    Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einem Fernstudium, Fachrichtung "Pflegeinformatik" o.ä.
    Wer kann mir weiterhelfen?
    Ich habe schon diverse Pflegevereine u.ä. angeschrieben, aber irgendwie nur sehr abweisende Antworten erhalten.

    Gruß
    yasemin

    Lebensmotto: Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere.
     
  9. chrissi525

    chrissi525 Newbie

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    Hallo Yasemin,

    ein Studiengang oder Fernstudium ist mir im Bereich Pflegeinformatik leider auch nicht bekannt. Aber man kann im Bereich Pflegemmgt. im Nebenfach Pflegeinformatik studieren...

    Liebe Grüße

    Chrissi
     
  10. minilux

    minilux Poweruser

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    Pflegeinformatik gibt es so definitiv nicht, und was der Masterstudiengang "IT-Technologien im Gesundheitswesen" sein soll frag ich mich ernsthaft.

    Medizininformatik ist was völlig anderes (wenn auch interessant), und allgemein Info neben normaler Berufstätigkeit zu studieren, halte ich für annähernd ausgeschlossen
     
  11. chrissi525

    chrissi525 Newbie

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    Ernsthaft...

    Also...dein Kommentar über den Masterstudiengang "IT-Technologien im Gesundheitswesen" klingt ja schon ein wenig abwertend...ernsthafte :lol1: Infos findest Du unter Institut fuer IT im Gesundheitswesen: Weiterbildung im Gesundheitswesen


    Viele Grüße

    Chrissi
     
  12. minilux

    minilux Poweruser

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    sorry, er war auch tatsächlich so gemeint.
    In Deutschland verleihen den Master als akademischen Grad nur Hochschulen (z. B. Fachhochschulen oder Universitäten). in Österreich werden Mastergrade von öffentlichen und privaten Universitäten, Fachhochschulen, sowie akkreditierten privaten Anbietern von "Lehrgängen universitären Charakters" (bis 2010) vergeben.

    deswegen wird der Titel auch von der Donau-Universität, und nicht von Freiburg aus verliehen:
    Wenn man das hier (von Praktikern) in 4 Semester erwartet:
    dann Hut ab (wie man in 4 Semestern lernen will Software schneller und preisgünstiger herzustellen -vulgo: zu programmieren- neben allen anderen Studieninhalten :weissnix: ).

    Ein Master of science, berufsbegleitend in 4 Semestern, ohne vorheriges Studium, mit Kosten von 3990.-/Semester (komisch, ind der FAQ stehen "nur" 3725 €) -- sorry, das halte ich für wenig seriös.

    Gruss

    der minilux (der 8 Semester Informatik studiert hat -- auf herkömmlichen Wege)


    edit: P.S.: was mich am meisten verunsichert hat ist die Möglichkeit eines Masterstudiengangs ohne vorherigen Bachelor- oder Diplomabschluss in Freiburg.
    Nachdem aber das ganze mit der privaten Donau-Uni aus Österreich stattfindet, und die auch den Titel verleiht ist das ganze (zumindest juritisch) wasserdicht.
    ob diese Fortbildung seriös ist, bzw. für die weitere Karriere dienlich ist will ich jetzt nicht beurteilen
     
  13. chrissi525

    chrissi525 Newbie

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    Hallo minilux,

    es ist nicht so ganz wie Du schreibst.
    Der Studiengang wird von der Donauuniversität Krems angeboten und wird an beiden Standorten praktiziert. Als Student ist man dort auch immatrikuliert. Die Studiengebühren erhält die Univeristät.

    Die Zugangsvoraussetzungen sind auch etwas strenger:

    Ich für mich würde auch jedem der Interesse hat, empfehlen nicht ohne ein Grundstudium oder Ausbildung im IT-Bereich sich auf diesen Masterstudiengang zu bewerben. Die meisten der Inhalte bauen auf Basiswissen auf und es ist nicht einfach ohne dieses auszukommen. Da wird aus nebenberuflich schnell fast hauptberuflich. Die Verantwortlichen in Freiburg achten auch sehr darauf. Es wird alles in einem persönlichen Gespräch entschieden.

    Dazu kann ich nur sagen, dass man dort nicht das programmieren lernt, sondern erfährt wie man seine Kenntnisse besser anwendet und optimiert. Sicher gibt es die eine oder andere Sache wo auch mal etwas programmiert wird, um es besser zu verstehen, aber es geht nicht um die Erstellung von Software.

    Es muss außerdem sehr viel in Hausarbeit gemacht werden. Es ist und bleibt ein Aufbaustudiengang.

    Da es ja auch Tatsache ist dass man sonst kaum einen IT-Studiengang mit Bezug zum Gesundheitswesen nebenberuflich studieren kann, ist das Institut ein guter Anbieter für Interressenten mit der notwendigen Vorbildung und Begeisterung.

    Ansonsten kann ich nur empfehlen...schaut Euch das Institut an und sprecht mit dem Leiter...dann kann man sich immer noch seine Meinung dazu bilden.

    Viele Grüße

    Chrissi
     
  14. minilux

    minilux Poweruser

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    dann ruder ich ganz schnell zurück :verwirrt: -- die von dir zitierten Zulassungsvoraussetzungen habe ich auf der HP nicht gefunden (ich werde alt :gruebel: )
     
  15. chaettie

    chaettie Newbie

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    Hallo zusammen!:nurse:
    Ich bin zufällig auf Euer Forum gestoßen und möchte nun gern wissen wie es denn nun ist mir Ausbildung und Voraussetzung zur Pflegeinformatikerin.:besserwisser:
    Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
    Vielen Dank
    chaettie:hippy::hippy:
     
  16. Hyco

    Hyco Newbie

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  17. chaettie

    chaettie Newbie

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    Hi Hyco!
    Danke für die schnelle Antwort. Weißt Du ob man an beiden Instituten ein Fernstudium machen kann?
    chaettie:wavey:
     
  18. minilux

    minilux Poweruser

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    ich weiss es klingt böse, so böse ist es nicht gemeint. Möchte man Pflegeinformatik studieren sollte man in der Lage sein verlinkte Webseiten lesen und verstehen zu können:
    der Pflegeinformatik heute-Link führt auf eine Seite die kein Studium, sondern ein Seminar anbietet,
    das Institut für IT im Gesundheitswesen ist ein MischMasch (und, zugegeben, ich halte davon nicht viel :-)):
    meiner unmassgeblichen Meinung nach hat das ganze mit einem Master nicht wirklich was zu tun, und ist bei diesen Gebühren:
    eher dazu geeignet dem Institut zu helfen statt dem studierenden :-)
     
  19. Hyco

    Hyco Newbie

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    Hallo Minilux,

    was ist Dein Problem mit dem Master am "Institut für IT im GW"? Die Studiengebühren sind natürlich nicht gering. Im Vergleich mit anderen Master-Studiengängen ist dieser Preis sogar noch günstig.
    OK, Du hast Informatik in 8 Semester studiert - aber bist Du deshalb auch fit in Health-IT? Diese Branche entwickelt sich so rasant und fordert eben nicht nur Kenntnisse in IT, sondern auch Kenntnisse darüber, wie eine Klinik tickt und die Prozesse in der Realität ablaufen. Und dieses Aufbaustudium vermittelt genau dies.
    Weiterhin habe ich das Gefühl, dass Dir trotz IT-Studiums der Sinn eines Forums entgangen ist. Wenn chaettie eine Frage stellt, dann hilft ihr der schlaue Spruch...
    ...wenig weiter. Die Nutzung eines Forums soll Spaß machen und das ohne Kommentare, die jede weitere Frage verhindern.

    @chaettie
    Das von mir angesprochene Bachelor-Studium soll überwiegend mit eLearning zu bewältigen sein. Natürlich werden einige wenige Tage auch im Institut notwendig sein. Die von minilux angesprochene Studiengebühr bezieht sich nicht auf das Bachelor- sondern auf das Masterstudium des Instituts!
     
  20. minilux

    minilux Poweruser

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    das versuche ich gerne mal zu verdeutlichen:

    nicht wirklich. So kostet ein Masterstudiengang Informatik an der Hochschule München ca. 1900.-/Semester. Das ist die Hälfte.
    Ausserdem halte ich die Möglichkeit einen Master an berufstätige mit Berufserfahrung zu vergeben für nicht seriös.
    Darum hat dieses Institut wahrscheinlich auch seinen Sitz im benachbarten Ausland und der Master wird nicht von Freiburg vergeben.
    Jetzt mal ganz im Ernst: ich kenne viele Leute die Informatik (oder ähnliches) studieren, weil sie "irgendwas mit Computer machen wollen". Viele von diesen Jungs und Mädels schmeissen das Studium bestenfalls sehr früh, andere kommen später auf dem Arbeitsmarkt nicht klar.
    Ich hatte auch mal die Vorstellung nach dem Studium meine beiden Berufsfelder (immerhin habe ich 17 Jahre lang in der Pflege gearbeitet) zu verknüpfen.
    Nur Chancen hat man da relativ wenig. Die meisten AG (so wie ich in der Zwischenzeit auch entscheiden würde) nehmen lieber einen "Vollinformatiker", dem man die Abläufe im Krankenhaus (und speziell in der Pflege) sicher vergleichsweise schnell nahe bringen kann. Sicher schneller als einer Pflegekraft die Grundzüge der Informatik zu lehren :-).
    genau da habe ich meine Zweifel.
    Wenn ich mir das Curriculum dieses Studiums anschaue werden da grosse Schwerpunkte auf BWL gelegt, und Leute herangezogen, die eher in Richtung Pflegemanagement mit umfangreicher Office-Schulung gehen.
    Schauen wir mal exemplarisch ein Modul genauer an:
    ein zweitägiger Kurs zu Netzwerktechnologien????? Sorry, aber was soll man da lernen?
    Wir haben im Studium 2 Semester zu Netzwerken gehört, und ich halte das sicher nicht für übertrieben. Ein KH-system ist ein Hochverfügbarkeitsnetzwerk (mit vergleichsweise vielen Clients), wie man da in zwei Tagen auch nur annähernd nötiges Wissen vermitteln soll, ist mir schleierhaft.

    Mir ist der Sinn eines Forums schon relativ klar (verbessere mich falls ich was falsch sehe): Seine ehrliche Meinung zu Themen sagen, auch wenns mal weh tut.
    Schaue ich mir die Homepage des Instituts an, dann drängt sich mir der Eindruck auf als hätten diese Leute erkannt dass viele Pflegekräfte vergleichsweise unzufrieden sind mit ihrem Job, und ihre Situation ändern wollen, koste es was es wolle.
    Von daher mein Tipp an alle die gerne im EDV Bereich mehr machen wollen als Office/KIS Schulungen für Endanwender: Holt euer (Fach-) Abi nach (falls noch nicht vorhanden), und studiert ein ganz reelles IT-Fach (Informatik oder Wirtschaftsinformatik). Dann seit ihr für die Zukunft in diesem Bereich gut aufgestellt.
    Denn eines ist jetzt, trotz Fachkräftemangel, schon absehbar: Quereinsteiger ohne entprechende Qualifikation werden sich in diesem Bereich nicht etablieren können. Und nichts ist frustraner als viel Geld in eine Ausbildung zu stecken mit der man später nicht auf dem Arbeitsmarkt landen kann :-)
     
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