Pflegediagnose "Selbstversorgungsdefizit" bei Kindern?

Dieses Thema im Forum "Pflegeplanung, Pflegevisite und Dokumentation in der Pflege" wurde erstellt von DieJules, 13.08.2012.

  1. DieJules

    DieJules Newbie

    Registriert seit:
    13.08.2012
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hi,

    in unserer Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeiten wir mit Pflegediagnosen.

    Da kam die Frage auf ob wirklich jedes Kind das in kleinster Weise Unterstützung oder Anleitung bei der Körperpflege braucht, eine Pflegeplanung mit der Pflegediagnose "Selbstversorgungsdefizit-Körperpflege" bekommt.

    Natürlich unterstützt der Pflege- und Erziehungsdienst die Kinder dabei, da viele in diesem Bereich entwicklungsbedingt Hilfestellung benötigen.

    Die Frage ist nur, soll man dieses normale, entwicklungsbedingte "Defizit" wirklich zum Problem machen? Denn eine Pflegediagnose bildet ja ein Pflegeproblem ab.

    Ich hoffe mir kann da jemand weiterhelfen.

    Danke :-)
     
  2. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236

    Meines Erachtens kann man diese Diagnose nur verwenden, wenn das Kind aufgrund seines Entwicklungsalters bestimmte Dinge können müsste. Ein beispielsweise dreijähriges Kind benötigt Hilfe bei den Toilettengängen. Das ist sozusagen "naturgegeben" und kein Pflegeproblem. Ein Pflegeproblem ist es dann beim sechsjährigen Kind, wenn es dann immer noch Hilfe benötigt.
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Begründest du hier nicht mit der fehlenden Versorgung durch die Eltern? Die gleichen ja sonst die "Defizite" aus. Ohne Pflegeproblem kein pflegerisches Handeln.

    Elisabeth
     
  4. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Das Kind hat aber meiner Meinung nach kein Selbstversorgungsdefizit. Es ist kein Defizit, wenn ein dreijähriges Kind sich nicht alleine versorgen kann. Das es naturgegeben Hilfe benötigt ist klar, aber Selbstversorgungsdefizit in diesem Fall kein Pflegeproblem.
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Kommt drauf an, wo du den Focus ansetzt. Ohne Mutter kann das Kind sich net selber versorgen- seine Grundbedüfnisse erfüllen. Es braucht also die entsprechende Hilfe. Dabei geht es net um Beratung und Anleitung sondern um die Übernahme, da das Kind es dem Alter entsprechend net selber tun kann.

    Es ändert sich also die Art der Maßnahme- das Problem bleibt. Ohne Problem- keine Pflegehandlung. Du musst deine Arbeit ja begründen können.

    Elisabeth
     
  6. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Das würde ja bedeuten, dass du für die pflegerischen Maßnahmen, die die Mutter bei evtl. Mitaufnahme übernimmt keine Pflegeplanung schreibst. Ist zwar schon ne Weile her dass ich Pflegeplanungen geschrieben habe, aber wir haben für Dinge die üblicherweise bei Kindern des jeweiligen Alters übernommen werden müssen keine Probleme verfasst. Egal ob das Kind von der Mutter oder dem Pflegepersonal versorgt wurde. Grußludmilla
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Kommt drauf an. Du wirst doch sicher die Mutter in dieser besonderen Situation anleiten und beraten müssen- oder nicht? Für diese Tätigkeit schreibst ne Planung. Entfällt das- was willst dann planen? Gibt dann ja keinen Bedarf an Pflegemaßnahmen durch GuKK.

    Wenn du auf der Jagd nach PPR-Punkten bist, kann es schon sinnvoll sein, Beratung und Anleitung mit zu erfassen.

    Elisabeth
     
  8. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Ich war noch nie auf der Jagd nach PPR-Punkten. Habe seit es das gab immer auf Intensiv gearbeitet. Natürlich musst du Anleitung und Beratung mit erfassen, habe nichts anderes behauptet.
    Bleiben wir mal beim Beispiel des Dreijährigen und den Toilettengängen. Nehmen wir an, er kann angeben, dass er zur Zoilete muss und nehmen wir weiter an es läuft alles ganz normal. Ein Erwachsener geht mit, hilft bei all den Dingen, die er noch nicht allein kann. Sie im Anschluss abputzen, die Hose schließen usw. Und nehmen wir an, die Mutter benötigt auch keine Anleitung, wovon ich jetzt erst mal ausgehe, weil die Mutter in der Regel weiss, wobei sie dem Kind helfen muss.
    Dann gibt es hier keine Pflegediagnose Selbstpflegedefizit, weil es bei diesem Kind kein Defizit gibt, im Rahmen seiner Entwicklungsstufe.
    Oder wir gehen davon aus, dass Kinder bis 10 Jahre grundsätzlich immer ein Selbstpflegedefizit haben. So verstehe ich den Begriff jedoch nicht.
     
  9. Julien

    Julien Poweruser
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    745
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin RbP
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Akt. Einsatzbereich:
    Neonatologie
    Funktion:
    NIDCAP-Professional
    Wenn das Selbstversorgungsdefizit wegen des Alters des Kindes physiologisch ist, würde ich es nicht in eine Pflegeplanung aufnehmen. Sonst müßte ich ja zum Beispiel Füttern mit der Flasche bei Frühchen als Pflegeproblem sehen, was ein Blödsinn... Ich plane da ja auch keine Inkontinenz als Problem beim Neugeborenen. Alle Anleitungen für Bezugspersonen fallen nicht unter das Selbstversorgungsefizit der Kinder sondern unter die Diagnose "Wissensdefizit" (der Bezugspersonen, nicht des Kindes). Wobei ich jetzt bei eurem Dreijährigen annehmen würde, daß die Mutter alleine mit dem Toilettengang ihres Kindes zurecht kommt - macht sie zuhause ja schließlich auch.
     
  10. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Danke Julien, so sehe ich das auch.
     
  11. Vicodiin

    Vicodiin Poweruser

    Registriert seit:
    05.01.2011
    Beiträge:
    480
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Kinderkrankenschwester
    Akt. Einsatzbereich:
    päd. Intensiv
    ich hätte es jetz auch so gemacht: kein defizit angeben wenn keine hilfe von pflegerischer seite benötigt wird. sprich das kind kann es alleine ODER kriegt von mutter geholfen. wenn eins von den beiden dingen nicht zutrifft braucht es von pflegerischer seite hilfe und das würde ich mit diesem punkt ausdrücken. so weis auch gleich eine pat.fremde pflegekraft, dass hilfestellung benötigt wird..
    (es sind ja leider auch nicht immer eltern anwesend, manche sieht man gar nicht. und ich denke dass selbst ein 5 jähriges kind nicht von allein an alle sa<chen denkt bzw sie alleine von sich aus macht)
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Das physiologisch bedingte Selbstpflegedefizit wird also über die Eltern ausgeglichen. Fallen die weg, muss die Fachkraft einspringen. Ergo: Pflegeproblem. Und da nicht jedes Kind gleich ist, musst du das Problem auch beschreiben. z.B. Sprache: Sprachentwicklung . Bei Zwillingen kann es später sein, weil sie net selten eine eigene Sprache entwickeln. Babys liefern sich eine hitzige Debattte - YouTube

    Elisabeth
     
  13. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Den Begriff kann man also nach Orem so einschätzen und anwenden. In der Pädiatrie haben wir dies für mich nachvollziehbar jedoch so in den Pflegeplanungen nicht angewendet. Ein Kind ist je nach in Entwicklungsstufe abhängig und ein Erwachsener unterstützt dabei, für mich wird es nicht zu einem Pflegeproblem, nur weil es kein Verwandter oder Freund ist und eine Pflegekraft dies tut.
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Wie schon geschrieben- das (physiologische) Selbstpflegedefizit wird in der Häuslichkeit von der Dependenzpflege aufgefangen. Fällt diese weg, musst du die Pflege planen- angepasst an den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes inklsuive ev. notwendiger Förderung.

    Btw.- wo finde ich eigentlich, was ein Kind zum konkreten Zeitpunkt X- genaue Monatsangabe- können muss und was mache ich, wenn es dies zu dem Zeitpunkt noch nicht kann bzw. schon viel weiter ist? Wie dokumentiere ich, dass Kind dem Skala XYZ entspricht? Wie pflege ich dann ohne entsprechende Planung? Aus dem Bauch heraus? Nach eigener Erfahrung? Weil es schon immer so gemacht wurde?

    Elisabeth
     
  15. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Man muss gar nichts, aber wie gesagt ich bin nicht der Profi was Pflegeplanungen angeht, auf Intensivstationen wurde das eher wenig gemacht. Wenn im Rahmen der Entwicklungsstufen normale Unterstützung notwendig ist habe ich kein Problem. Und wenn sich ein Kind normal entwickelt, muss ich auch keine besonderen Fördermaßnahmen planen. Ich muss auch in der Klinik nicht irgendeine Skala anwenden und dokumentieren, wie weit die Entwicklung ist. Zum einen ist das auch im Rahmen mehr oder weniger akuten Erkrankungen nicht ausreichend objektiv überprüfbar, zum anderen werden Fördermaßnahmen langfristig geplant und nicht im Zusammenhang mit akuten stationären Aufenthalten sondern von Kinderärzten und sozialpädiatrischen Zentren.

    In der pädiatrischen Pflege hat es in den vergangenen 25 diverse tiefgreifende Veränderungen gegeben, deine immer wiederkehrende Frage " weil es immer so gemacht wurde" hat somit keine Berechtigung.
    Für entwicklungsstufen gibt es tolle Lektüre, zum einen gibt es eine Schriftenreihe (einzelne Broschüren) zu jeder Vorsorgeuntersuchung. Dort steht in welchem Zeitraum ein Kind irgendetwas können sollte. Eine genaue Monatsangabe wirst du dort nicht finden, eher Zeiträume von mehreren Monaten.
    Ob ein Kind entwicklungsverzögert ist dokumentieren die behandelnden Ärzte und nicht die Pflegekräfte.
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Aber was ist denn normal? Woran machst du das fest?

    Wenn ich den IST-Zustand der Entwicklung erhalten will, dann müsste ich ja wissen, was wann geleistet werden muss. Wie sah die Dependenzpflege aus.

    Ergo: Es braucht eine Pflegeanamnese, in der abgefragt wird, was das Kind kann und was nicht. Daraus ergeben sich das Ausmaß des Selbstpflegedefizites. Und dann sollte eigentlich mit der Mutter gemeinsam eine Planung erstellt werden.

    Btw.- ich hoffe mal, dass eine GuKK auch erkennt, wenn es da eine Entwicklungsproblematik gibt. Sie ist ja der beobachtende Part.

    Elisabeth
     
  17. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Ich habe im Rahmen meiner Ausbildung und meiner langjährigen Berufstätigkeit Kenntnisse über die Entwicklungsstufen erlangt. Es gibt, neben der genannten Schriftenreihe (ich such dir raus wo die her sind), auch Literatur. Ein Buch heißt Babyjahre, dazu gibt es noch ein weiteres was die Entwicklung im Klein-undSchulkindalter beschreibt.

    Wie die Pflegekräfte auf Normalstationen die Pflege planen, ob mit oder ohne Entwicklungsscores, ob mit oder ohne die Mutter, weiß ich nicht. Auf einer pädiatrischen Intensivstation spielt es für die Pflege eine nicht so erhebliche Rolle ob ein Kind beispielsweise alleine essen kann oder nicht. Meist ist es so krank, dass es sondiert wird oder aufgrund der Krankheit Hilfe beim Essen benötigt. Wenn es mir im Rahmen einer Mahlzeit vermittelt, dass es selbst esen möchte, werde ich mit meiner Fachkompetenz darauf eingehen und es ihm ermöglichen, wenn nichts dagegen spricht. Ggf. halte ich Rücksprache mit dem Arzt.

    Natürlich erkenne ich als Kinderkrankenschwester auch eine Entwicklungsverzögerung und Verhaltensauffälligkeiten. Und selbststverständlich dokumentiere ich dies auch, aber eine Planung der Fördermaßnahmen obliegt nicht mir sondern dem Arzt oder dem entsprechenden Therapeuten.
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Also ich habe fünf Kinder groß gezogen- keines war in der Entwicklung wie das andere.

    Was mich aber jedesmal geärgert hat. dass man meine Dependenzpflege zum Ausgleich des Selbstpflegedefizites meines Kindes nicht fortgeführt hat. So manches, was das Kind vorher nich konnte, musste es hinterher neu lernen. Und diese Defizite ließen sich nicht mit der Schwere der Erkrankung erklären. Von daher hätte ich es sehr begrüßt, wenn man sich in der Pflege an der individuellen Entwicklung meines Kindes und nicht an i-welchen Buchvorgaben prientiert hätte. Zumal im Bereich Entwicklungspsychologie in den letzten Jahren viel passiert ist.

    Ich habe nach einem Pfelgekonzept gearbeitet (BasStim) bei dem die Pflegekraft ein Angebot macht und net darauf wartet, dass der Klient anzeigt, was er braucht. Entwicklung läuft nur über Angebote.

    Elisabeth
     
  19. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    236
    Entschuldige Elisabeth, dass ich in der Kürze der hier möglichen Äußerungen nicht ausreichend detailliert dargelegt habe, wie ich arbeite. Du hast wie immer deine rethorischen Möglichkeiten genutzt und interpretiert.
    Ich habe nicht behauptet, dass die Entwicklung bei Kindern gleich verläuft, aber es gibt bestimmte Stufen und innerhalb dieser eine gewisse Spannbreite. Es gibt sogenannte Meilensteine der Entwicklung und um entsprechende Fördermaßnahmen einzuleiten muss man sich an irgendetwas orientieren. Es reicht nicht aus, sich an der Individualtität des einzelnen Kindes zu orientieren.

    Es sei Dir unbenommen, dass du unterstellst Entwicklungsrückschritte seien auf die nicht berücksichtigte Dependenzpflege zum Ausgleich des Selbstpflegedefizits zurückzuführen. Ich unterstelle mal, dass nirgends in der Pflege so auf die Bedürfnise der Patienten und ihrer Angehöhrigen eingegangen wird wie in der Kinderkrankenpflege. Die Mütter sind in vielen Bereichn rund um die Uhr vor Ort, übernehmen die vollständige Grundpflege. Und trotzdem kommt es nach schweren Erkrankungen zu Entwicklungsrückschritten. Dies erzählen auch Eltern, die ihre schwerkranken Kinder zuhause pflegen und die dort eine schwere Erkrankung durchmachen.

    Und mit Verlaub, bei einem akut kranken Kind setze ich Prioritäten und soweit möglich macht man auch Angebote zur Entwicklung. Aber im Vordergrund stehen dann andere Dinge.
    Besonders in der Neonatologie arbeitet man vielerorts nach entwicklungsfördernden Konzepten. In diesem Bereich macht es aber häufig Sinn die Reize zu reduzieren und möglichst wenig zutun und diese Konzepte beinhalten gerade dies.

    Weisst du Elisabeth, ich habe den Eindruck dass du, egal was man schreibt, immer etwas zu kritisieren und zum entgegnen findest. Es wird irgendwann immer kleinlich. Auf solche Diskussionen habe ich keine Lust....
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Eine Pflegeplanung orientiert sich an nix anderes, als an der Individualität des Menschen- egal ob er 6 Monate, 6 Jahre oder 66 Jahre alt ist.

    Schade, dass wir net auf einen gemeinsamen Nenner kommen bezüglich der Pflegeplanung. Zu unterschiedlich sind offensichtlich unsere Sichtweisen auf dieses Instrument.

    Elisabeth
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Pflegediagnose Selbstversorgungsdefizit Kindern Forum Datum
nanda Pflegediagnosen - neu oder alt? Literatur und Lehrbücher 18.11.2014
Praktisches Examen - Pflegediagnosen Rund um die Abschlussprüfung (Examen) 25.01.2014
Fallbeispiele - Pflegediagnosen (POP) Ausbildungsinhalte 24.11.2013
Welche Pflegediagnose? Pflegeplanung, Pflegevisite und Dokumentation in der Pflege 02.07.2013
Suche Pflegediagnose "Emesis" Ausbildungsinhalte 14.12.2012

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.